Hunde und Zugfahren

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    Hallo Zusammen,


    Ich bin neu hier und hab auch im allgemeinem mit Hunden nicht soviel Erfahrung und wollte deswegen mal die Meinung von erfahrenen Leuten hören :)


    Zu mir...
    Ich bin 23 Jahre alt und Studentin. Ich bin mein leben lang geritten, womit ich nur sagen will dass ich täglich mit Hunden zu tun habe, da es in Reitställen nur so wusselt vor lauter Hunden :)


    Ich wollte immer schon einen Hund haben aber meine Mutter leider nicht. Da ich nun in meiner eigenen Wohnung wohne wäre dass kein Problem mehr...
    Da ich Studentin bin und mit meinem Freund zusammen wohne der ebenfalls studiert sind wir sehr viel zuhause und haben auch dementsprechend viel Zeit...


    Ich habe dass Gfühl im kommendem Jahr wäre die richtige Zeit dafür.. ich habe dann noch ca. 3 jahre Studium vor mir und hätte in dieser Zeit auch viel Zeit für einen Hund weswegen ich mir dacht es wäre evtl. die richtige Zeit für einen Hund.


    Was jedoch mein Problem ist und weswegen ich euch auch um Rat fragen möchte ist dass ich in den Ferien Heim fahre und dass sind vom Studienort bis nachhause ziemlich genau 6 Stunden mit dem Zug....
    Ich fahre diese Strecke 4 mal im Jahr (Semesterferien, Osterferien, Sommerferien, Weihnachtsferien).
    (Mein Freund wohnte nur eine Stunde entfernt und der möchte ihn sicher auch mal mit nachhause nehmen was für den Hund dann 2-3 mal pro jahr bedeuten würde)


    Ich wollte nun fragen was ihr davon hält?
    dass es für denn hund nicht wahnsinnig angenehm ist ist mir klar aber findet ihr es zumutbar oder sollte ich lieber warten bis ich mit dem Studium fertig bin und und nicht mehr ständig "Pendle" wobei ich dann natürlich eine 40 Stunden arbeitswoche haben werde...


    Vielen Dank schonmal für eure Antworten :)


    PS: es würde sich um einen kleinen bis mittlern Hund handeln

  • Ich habe keine eigene Erfahrung mit dem Thema Zug fahren, aber weiß, das man verpflichtet ist seinen Hund im Zug mit Maulkorb und Leine zu führen. Ist für den Hund natürlich nicht so schön, aber wenn man das langsam aufbaut und trainiert, gewöhnt er sich an den Maulkorb.


    Und bei kleinen Hunden drücken die Zugbegleiter wohl schon mal ein Auge zu, wenn es nicht zu voll. Ich würde dann an deiner Stelle darauf achten, dass du zu Zeiten fährst, zu denen wenig los ist und auf der Fahrt eine längere Pause für einen Spaziergang und zum Geschäfte verrichten einplanst. 6 Stunden sind schon lange!


    Ganz wichtig finde ich aber auch die Frage was nach dem Studium ist. Jetzt habt ihr genug Zeit, aber was ist, wenn ihr dann arbeitet?? Das lässt sich heute ja kaum planen, wo es euch hinverschlägt. Und gerade als Berufsanfänger muss und will man sich erst mal etablieren, da ist es mit einer 40 Std Woche aus eigener Erfahrung oft nicht getan, vielleicht müsst ihr auch viel reisen, findet nicht in der gleichen Stadt euren Traumjob und führt erst mal eine Fernbeziehung, was auch wieder pendeln bedeutet oder oder...


    Deshalb finde ich das Thema Hund in einer Lebensphase, in der so vieles noch nicht langfristig planbar ist, schwierig, um ehrlich zu sein. Oft leidet dann das Tier darunter und landet am Ende dann im Tierheim, weil ihr es trotz aller Bemühungen nicht alles unter einen Hut bekommt. Überlegt euch das also bitte sehr gut!

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  • Zug und Hund. Klappte bei mir bisher immer sehr gut. Grosse Hunde brauchen einen MK.


    Grade am WE war ich mit Lou (30cm SH, 8kg, ohne MK (der war die ganze Zeit in der Tasche)) ca 9 Std im Zug (Hin und zurueck am selben Tag). Er hat es super weggesteckt und die meiste Zeit im Zug verschlafen. Beim Zugwechseln sind wir ca jede 2Std vorm Bhf auf die naechste Wiese um Pipi zu machen, aber alles in allem, Super!


    Heisst. Ich sehe wegen dem Zugfahren kein Problem.



    LG Anna

  • Ich hab viel Erfahrung mit dem Thema Hund und Bahn. Komme aus Hamburg aber wohne und studiere zur Zeit in Frankfurt, fahre also in den Semesterferien auch immer eine längere Bahnstrecke (ca. 4,5 Stunden). Ich habe einen kleinen Hund und denke dass es mit diesem auf jeden Fall angenehmer ist Bahn zu fahren. Meine Penny döst fast die ganze Zeit über in einer kleinen Transporttasche (die ist vorne offen, also kann sie rausgucken) und ich hab bis jetzt auch nur positive Erfahrungen gemacht was die Mitreisenden angeht. Meist wähle ich einen Sitzplatz im Abteil, dort ist es ruhiger weil weniger Laufverkehr ist. Den Maulkorb hab ich dabei, musste ich ihr aber noch nie anziehen. Auch fahre ich am liebsten zu Zeiten an denen weniger los ist ...


    Ich denke auch mit einem mittelgroßen Hund ist das machbar. Hier würde ich vielleicht das Ticket am Schalter kaufen und nach dem Platz mit der meisten Beinfreiheit fragen (oft gibt es ja am Ende vom Großraum einen Einzelplatz und daneben ist ein freier Raum). Wenn du wirklich nicht jedes Wochenende diese Strecke fährst und den Hund vielleicht mit kurzen Strecken ans Bahnfahren gewöhnst, sollte der die Fahrt ohne Stress meistern.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zum Maulkorb: Ja, man muss ihn dabei haben, aber ich brauchte ihn selbst mit meinen großen Hunden noch nie, da hat auch nie ein Schaffner was gesagt. Also ne gute Gewöhnung ist sicher anzuraten, aber vermutlich kann der auch mal ab unterwegs.
    Worüber ich persönlich vor der Anschaffung intensiv nachdenken würde: Wie safe ist die Beziehung? Musst du hier auf keinen Fall beantworten, überleg es dir einfach nur für dich. Denn ich kenn zu viele, die sich zusammen einen Hund anschafften und nach der Trennung nicht wussten, wohin mit ihm, weil es zu zweit super ging, alleine der Hund aber viel zu kurz kam. Man muss sich alleine mit Hund schon ganz schön einschränken (oder Betreuer in der Nähe haben, am besten beides), das muss man wollen bzw hinnehmen können im Fall der Fälle.


    Zur Planbarkeit: ich glaube viel länger als 3 Jahre kann man heutzutage selten planen, dafür ändert sich einfach vieles zu schnell. Ihr müsstet bereit sein, in euerem Leben die nächsten ca 15 Jahre (wenns gut läuft) auch immer wieder in Entscheidungen was die Lebensumstände, Freizeitgestaltung und Arbeitsstellen angeht, auch nach dem Hund zu richten bzw auf diesen und seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Mitten in der Stadt wohnen ohne grün in der Nähe ist zB eher ungünstig, auch wenn es so schön praktisch wäre oder einfach cool. Wenn ihr das wollt und könnt, dann könne auch die Umstände sich ändern, dann findet man eine Lösung. Denke ich....und hat bei mir die letzten 14 Jahre geklappt. Aber man muss es wollen....


    Und aus eigener Erfahrung: manchmal wäre es mit einem kleineren Hund einfacher gewesen denke ich (ich hatte alleine wärend Schule, Studium und Berufseinstieg einen Deutsch Drahthaar, bisschen größer als nen Labbi). Kleine Hunde (mal vorausgestetz sie sind gut erzogen ;) ) kann man oft besser überall mit hin nehmen, man kann sie auch mal in eine Tragetasche setzen, wenn man doch mal in die überfüllte Stadt muss und der Hund nicht wieder alleine bleiben soll, im Zug ist es praktischer, auch im Flugzeug könnte er mit zu euch, viele passen lieber auf einen kleinen Hund auf, als auf einen großen, man braucht beim Autokauf nicht unbedingt auf den Hund Rücksicht zu nehmen usw.... Muss ja nichts ganz kleines sein, aber wenn ich es heute nchmal entscheiden müsste, würde ich mich für einen in kompakter Größe entscheiden, den ich auch noch gt tragen kann und der unterwegs in eine Tasche bzw Box passt.


    :)

    Lieben Gruß, Kieselchen


    mit
    Alf, unserem Terror-Streber (*23.2.2013), Deutsch Drahthaar,
    Chilli (*20.06.2013), X-Malinois und
    Charly im Hundehimmel (*28.8.2000 +20.11.2013), Deutsch Drahthaar/Epagneul Breton


    ALF - Null Problemo!! Schaut mal rein

  • Das mit Maulkorb und Leine kenn ich nicht!


    Ich fahr mit meiner Kleinen regelmäßig Zug, die längste Strecke war allerdings erst 2 Stunden.


    Was ich noch sagen kann: Wenn der Hund in einer Tasche oder Box ist, dann muss man für ihn kein Bahnticket lösen. Wenn nicht, dann den halben Fahrpreis.


    Habe mich nämlich aus gegeben Anlass extra am Bahn-Schalter informiert :smile:

    Grüßle von Natalie mit der flotten Lotte

  • Bahnfahren ist für meine Hündin wesentlich angenehmer als Autofahren. Kurze Strecken fahren wir mehrmals wöchentlich, lange ca einmal pro Monat, war nie ein Problem, sie liegt einfach da.
    Wie die Vorschriften in den einzelnen Bahngesellschaften sind musst du dort nachfragen


    Der Weg ist das Ziel - Hundeweisheit

  • Ich fahre regelmäßig mit meinem Border Collie per Zug zu meinen Eltern. Fahrzeit ca. 4,5 Stunden.
    Einen Maulkorb haben wir zwar dabei, tragen musste sie den aber noch nie. Die meisten Schaffner sind da sehr kulant.

  • Ich fahre mit meinem Kleinen deutlich öfter Zug und auch längere Strecken ohne Pause. Hamburg- München im ICE oder so. Kein Problem.


    Maulkorb hab ich noch nie gehört, noch nie jemd zu mir gesagt und noch keinen Hund mit Maulkorb im Zug gesehen. Wenn er klein ist musst du nichtmal was für ihn bezahlen.


    Ansonsten beschäftige ich meinen davor immer, damit er dann im Zug ruhig ist und mich und andere nicht nervt.


    Also deswegen brauchst du dir keine Sorgen machen, schon gar nicht, wenn es nur einige Male im Jahr ist.


    Liebe Grüße,
    Steffi

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