Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Hier hats schon öfter mal geknallt :pfeif:
    Vorallem wenn die Kleine mal wieder das Knurren und Zähen zeigen beim fressen nicht respektiert.
    Muss man halt managen.
    Da waren Kiyus Schwestern aber schon viel krasser, mussten mit wenigen Monaten von einander getrennt werden etc.
    Aber gut, man weiß, was man sich ins Haus holt.
    Bei zickigen Mädels dann eh nochmal höheres Risiko..
    Danach habe ich aber auch unteranderem den Welpen ausgesucht.
    Weiß ja wie meine kleine Hexe tickt.
    Über nen schicken Rüden hätte sie sich sicherlich viel mehr gefreut..ich aber nicht :tropf:
    Ich bin aufjedenfall gespannt, wer hier so in 2 Jahren das Sagen hat und wie der evtl. Wechsel stattfinden wird.

  • kleinere Krachs gibt's hier aber auch mal zwischen den Hunden - sowohl zwischen den Rüden als auch zwischen der Hündin und den Rüden - find ich aber normal. Ich krach mich ja auch mal mit Menschen, die ich eigentlich mag :ka:

    lg

  • Geknallt hat es hier auch schon und das auch recht heftig.
    Eitel Sonnenschein herrscht hier nicht und auch ein Kalle erklaert dann mal den Weibern, dass Feierabend ist ;)

    Was ich mit passend meinte:
    Ich habe einen Hund mit eher kurzer Zuendschnur und 3 mit langer Zuendschnur. Haetten alle 4 eine gleich kurze Zuendschnur...ich bin mir sicher die Haltung der 4 zusammen wuerde nicht funktionieren.

  • Wir haben drei Shelties und einen Border, drei intakte und eine kastrierte Hündin. Aber hier gibt es nicht mal den Ansatz von Konflikten ... alle fressen, spielen, schlafen und teilen jede Ressource miteinander - ohne, dass wir jemals groß was managen mussten. Spielzeug und Kaukram liegt hier frei rum. Die wertvollste Ressource sind dann aber auch wir, also die Menschen.

    Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht weil die Rassen eh als "weichgespült" gelten? Irgendwie scheinen hier einfach alle absolut gleichberechtigt zu sein und das wurde bisher auch nie ansatzweise in Frage gestellt.

  • :ka: ich denke, sowas liegt nur z.T. an der Rasse, aber eher an den Charakteren.
    Meine Jin ist ein Whippet - die Rasse ist angeblich "stapelbar". Joa, sind sicher auch die meisten. Jin nicht. Wenn die wo alleine liegt und ihre Ruhe haben möchte, dann kann sie sehr giftig werden.

    Klar, bei manchen Rassen ist die Chance höher, dass sie sich untereinander gut vertragen - aber Garantie gibt es keine und, dass es immer harmonisch ist, ist wahrscheinlich auch nicht so häufig - dafür dann aber umso schöner ;)

    lg

  • Hier ist nur Grisu jemand mit kurzer Zündschnur und "erst explodieren - dann drohen" Mentalität. Wir haben da allerdings früh dran gearbeitet und lange war er ja nur Zweithund zu Lucy. Lucy war ihm immer überlegen, auch mental, und hat Provokationen einfach von sich abprallen lassen, hatte sie nie nötig. Auch wenn Grisu sie angegiftet hat, ist sie bloß ruhig stehen geblieben und hat es im Anschluss durch Einschränkung/T-Position geklärt, wenn Grisu wieder seine Hirnzellen zusammen hatte. Mittlerweile sind sie eh ein altes Ehepaar, aber damals fand ich es echt faszinierend. Lucy ist schon wirklich toll :herzen1:

    Die 3 Hündinnen sind alle intakt und ohne Konflikte miteinander (wobei Joey ja erst erwachsen wird, aber trotz gleiche Rasse, ist sie ein ganz anderer Typ Hund als Grisu). Alle 3 sind sehr unterschiedlich, aber keiner von ihnen ein Typ, der Ärger will oder schnell an die Decke geht, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Grisu kommt mit allen 3 gut aus, würde aber nicht "mit sich selbst" leben können. Und vermutlich allgemein nicht mit einem Rüden.

  • :ka: ich denke, sowas liegt nur z.T. an der Rasse, aber eher an den Charakteren.
    Meine Jin ist ein Whippet - die Rasse ist angeblich "stapelbar". Joa, sind sicher auch die meisten. Jin nicht. Wenn die wo alleine liegt und ihre Ruhe haben möchte, dann kann sie sehr giftig werden.

    Klar, bei manchen Rassen ist die Chance höher, dass sie sich untereinander gut vertragen - aber Garantie gibt es keine und, dass es immer harmonisch ist, ist wahrscheinlich auch nicht so häufig - dafür dann aber umso schöner ;)

    lg


    Definitiv. Ich weiß z.B. das bei einer meiner Züchterinnen sich zwei ihrer Hündinnen schon richtig böse gebissen haben und diese dürfen nur unter Aufsicht in einem Raum zusammen sein.
    Bei anderen Bekannten gab es zwischen den Rüden auch immer wieder Reibereien, wobei in diesem konkreten Fall auch sehr viel am Management gelegen hat, meiner Meinung nach.

    Wir haben uns die Frage schon öfter gestellt, warum es bei uns so harmonisch ist. Meine älteste Hündin ist durchaus recht dominant, die Katze ein kleiner hibbeliger Nervzwerg und der Border ist mit fremden anderen Hunden durchaus nicht kompatibel und sie hat auch eine ausgeprägte Leinenaggression - aber hier in den eigenen vier Wänden haben sich einfach alle lieb.

    Mobbing wird hier unterbunden, wer was von uns zu fressen kriegt, darf es aufessen und nur wenn jemand was liegen lässt, haben auch die anderen die Freigabe. Alle können irgendwo liegen und es ertragen, wenn mit einem anderen Hund gespielt wird. Die Ressourcenverteilung liegt also wirklich komplett bei uns.

    Aber ja, wie gesagt, für mich gehört das zur normalen Erziehung und ich bilde mir nicht ein, dass wir jetzt speziell irgendwas "besser" oder "anders" machen als andere. Vielleicht haben wir auch einfach Glück und die Konstellation passt einfach.

  • Oh Madame 'Kurze-Zuendschnur' droht schon und das auch sehr deutlich. Sie erwartet dann nur sehr schnell eine Reaktion und die Hunde koennen nicht so schnell reagieren, wie sie es will ;) Wir arbeiten dran und ihre Zeitspanne wird groesser.
    Je nachdem wer ihr Gegenueber ist (und wie der Hund in dem Moment drauf ist), gibt es von abprallen lassen ueber 'Weib..schalt dein Hirn ein!' bis Arsch voll (bisher nur einmal).

    Haette ich 4 Hunde wie sie...ich muesste gnadenlos trennen.

  • Ich finde das auch faszinierend, was rassetypisch und was Charaktersache ist. Hier wohnen ja zwei Aussierüden zusammen – auch nicht unbedingt die Rasse, wo man normalerweise Friede, Freude, Eierkuchen erwartet :pfeif: , aber trotzdem herrscht untereinander kitschige Harmonie und Narrenfreiheit.

    Ich glaube allerdings auch, dass ich die Ruhe und den netten Umgang hier größtenteils Shawnees Charakter und seiner wahnsinnigen Geduld zu verdanken habe (und nicht irgendwie besonders toller Erziehung oder so).

  • Ich habe hier im Moment und evtl sogar auf Dauer zwei unkastrierte Rüden (10 und 9 Jahre alt, terriermix und aussie) und zwei unkastrierte Hündinnen (5 und 3 Jahre alt, aussie und working kelpie) und das klappt sehr gut. Nicht völlig aggressionslos, aber ohne beissereien und ohne ständiges managen. Ressourcen sind kein Problem. Stappelbar ist keiner von denen, aber sie kommen mit enge gut zurecht.
    Die Rüden kennen sich ewig, da gab es noch nie irgendwas. Wobei der terriermix mit fremdhunden sehr unverträglich ist. June und ree kommen mit fremdhunden auch nicht besonders gut zurecht. Untereinander sind sie allerdings best Friends.
    Leinenaggro hat hier keiner. Ich denke ein bisschen mehr managen und eingreifen als in anderen gruppenzusammenstellungen, muss ich schon, meine Hunde sind keine "oh Freude-alles-purzelt-Kreuz-und-quer-Hunde". Aber das habe ich rassebedingt und charakterbedingt auch nie erwartet.
    Jetzt schaue ich mal, ob uns der terriermix evtl doch erhalten bleib.
    Eine weitere Hündinn würde hier wohl allerdings schwierig werden.
    Wobei von Welpe an, könnte das gehen. Nur was erwachsenes, fremdes hier zu integrieren ist nicht einfach und nur mit managment und vielen Regeln möglich.

    Lg

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