Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Hast du alsDritthund schon ne bestimmte Rasse im Auge?

    Meinst du mich?
    Falls ja: Ja. Wenns nach mir geht wirds wieder ein Whippet. Die liegen mir einfach, die verrückten Rennviecher. Und sie sind wie Schokolade, nur ein Stück ist nie genug.
    (Beim Pudel legt der Mann leider ein Veto ein *schnüff*)

    1 Höschen gesehen

    Sorry, aber... :lachtot:

    Nicht für alle Menschen und nicht für alle Hunde bedeutet Glück das selbe.

    Ja. Und was den Hund glücklich macht darf er ja meistens nicht.
    Hamis größtes Glück ist es Kanninchen zu hetzen. Darf er nicht. Muss er mit leben, aberziehen kann mans nicht und ich manage es halt so das wir nie dort laufen wo die Kanninchen hoppeln. (Darum ist die Freilaufrunde auch nachmittags um 3, auf keinen Fall aber später als 4. Denn dann sind im Winter die Ninchen schonmal draußen)

    Nö, meine Aussage sich so hinzudrehen wie es passt. Darum geht es! Und einen darzustellen, als hätte er eh keine Ahnung.
    Traurig!

    Ich wüßte gerne wo du das liest.
    Denn ich verstehe ebenso wie Gammur überhaupt nicht was du meinst. :ka: Sie schrieb doch mehrfach das es ihre Erfahrung ist.

  • Klar haben Hunde das auch, nur hängt ihr Glück eben nicht nur von den super lieben, netten Menschen ab, sondern auch vom Lebens und wohnumfeld der Hunde ab teilweise noch von ihren Jobs. Gut meinen und gut machen sind unterschiedliche Dinge.

    Und Glück ist zudem noch definitionssache. Was der eine hund braucht um glücklich zu sein, ist für den anderen absolut untragbar bzw. ein Dorn im Auge. Nicht für alle Menschen und nicht für alle Hunde bedeutet Glück das selbe.

    Und auch Behandlung ist je nach Hund eben unterschiedlich bzw. je nach Mensch und je nach Einstellung. (Misshandlung ist selbstverständlich nicht ok). Ein etwas tougher oder rauher Umgang mit dem dazu passenden Hund, heißt nicht dass der Hund unglücklich ist. Meist ist er vom Charakter und Wesen dann ebenso.

    Lg

    Super Beitrag - stimme ich absolut zu.
    Gerade den Unterschied zwischen gut meinen und gut machen finde ich extrem wichtig. Gut meinen tun es gerade im DF wohl nahezu 100%. Sonst würden sie sich nicht in einem Forum anmelden und zum Thema Hund austauschen. Doch gerade hier kann man oft sehen, was Über-Engagement, Über-Vorsicht oder auch Über-Ängstlichkeit für den Hund für Folgen haben.

    Jeder Mensch handelt aus seiner besten Option. Ob die für das Gegenüber jedoch auch die beste ist, hängt von einer großen Menge anderer Faktoren ab. Und ist zudem individuell noch unterschiedlich.

    Mir hat mal geknickt ein Hundehalter, der leidenschaftlich THS macht gesagt, er wäre ganz hin und her gerissen. Eine Frau (der er vertraut), die Tierkommunikation macht, hätte ihm gesagt, dass der Hund das doof findet und das nur ihm zuliebe macht. Seit dem hat er jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn er den Hund trainiert. Vor allem, weil sie ja so nett mit ihm arbeitet.
    Ich lass mal dahin gestellt, ob die Frau Recht hatte oder nicht. Aber das, was den Hund glücklich gemacht hat ist es, seinen Menschen glücklich zu machen. Und dann relativiert es sich schon wieder...

  • Aber das, was den Hund glücklich gemacht hat ist es, seinen Menschen glücklich zu machen.

    Und das ist eigentlich der Kernpunkt in der Hundehaltung.

    Der Hund an sich möchte uns glücklich sehen. Dann fühlt er sich am besten und sichersten.
    Wieviele Hunde in zig Sportarten sind ohne daran wirklich Spaß zu haben wird man nicht ermitteln können, denn selbst wenn sie keinen Spaß haben: Ihr Halter hat es und damit haben sie es auch.
    Sicher gibts genug Hunde die deutlich zeigen wenn ihnen was nicht passt. Aber das Groß der "Will to please" Hunde ist halt so.

    Hamilton ist auch ohne Kanninchenjagd glücklich. Weil er eben ansonsten eigentlich alles bekommt was er braucht. Ebenso Arren, aber der ist eh immer happy solange er einen Menschen hat.
    Die 2 kriegen weitaus weniger als der "Durchschnittsforist" hier für richtig hält, aber nunja, ich kenne halt meine Hunde. Darum sitzen auch genau diese 2 Rassen und keine meiner anderen Wunschrassen, weil ich genau weiß das ich diese Jungs problemlos glücklich machen kann, jeden einzelnen Tag in ihrem Leben.
    Und zwar ganz einfach damit das ich da bin und sie beachte.
    Wir haltens eben einfach. :smile:

  • So jetzt mal zu einem Problem in der mehrhundehaltung. Beaucerons sind ziemlich groß und nun habe ich fast gar keinen Platz mehr im Bett. Echt, meine Hündinnen liegen im Bett plus die beiden Kälber. Und ich lieg wie ein Fragezeichen mitten drin.
    :ugly:

    Und alle so niedlich, kann doch keinen rausschmeißen. Ziehe ich auf die Couch um, stapeln die sich dort. :hilfe:

    Na ja, ist ja nur für eine Woche. :hust: :headbash:

    Lg

  • Na, hast du etwa kein großes Bett? :lol:
    Ansonsten 3 Holzplatten kaufen, je 40-60cm breit, Länge so das 2 an die Längsseiten und 1 an die Schmalseite passt. Dazu mindestens 7 dicke Vierkanthölzer kaufen in passender Höhe.
    Damit macht man ratzfatz ne Umrandung ums Bett, noch Babymatratzen drauf und tadaaa, mehr Paktz für alle. :D

  • Das ist bei uns zum Glück recht einfach, wenn der Beauceron im Bett liegt, kommt die kleine Prinzessin Mia nicht mehr ins Bett, findet sie doof. Deswegen liegt immer nur ein Hund im Bett und somit bleibt genug Platz für uns. :dafuer:

  • Das Bett ist 2,40 auf 2,40 groß. Sonderanfertigung. Nur die beiden Ladys sind wirklich sperrig und grossrahmig. :roll:

    Super umbautipps, nur nicht für jetzt gleich. Mit der Pfote bedient ree nun noch mein iPad und der beauceronjunghund schnarcht auch noch. :ugly: |)

    Lg

  • Huhu,

    Wenn du uns mit damit meinst, bzgl. der Abstriche machen, dann kann ich nur zustimmen und sagen wir sind glücklich über die Hunde und so wie sie sind!


    mich persönlich hat es Jahre (!) gekostet, Ebby zu akzeptieren wie sie ist und auch die Tatsache, dass wir gegen ihre Erkrankungen nicht ankommen und Ebby für mich daher immer viele Einschränkungen bedeutet, macht das Zusammenleben mit ihr nicht immer leicht. Ich liebe Ebby, aber ich kann nicht behaupten, dass ich durch und durch glücklich bin.

    Die liegen mir einfach, die verrückten Rennviecher. Und sie sind wie Schokolade, nur ein Stück ist nie genug.


    :lol: Das kenne ich nur zu gut.

    @Gammur hat mir ja schon im März quasi prophezeit, dass bei mir ein Hound einziehen wird. Damals habe ich das weit von mir gewiesen... und im Juli zog dann doch so ein Knallbonbon hier ein. :lol:

    @Elzbeth:
    Ali ist vor ziemlich genau sieben Monaten gestorben. Nach einem kurzen Anfall von "Wir halten mal die Augen offen.", war für mich eigentlich relativ schnell klar, dass ich Ebby als Einzelhund halten möchte. Im Mai fuhr ich mit einer Freundin zwei Hunde anschauen, die sie für sich als Zweithund auf dem Radar hatte. Da wir recht weit fahren mussten, hatte ich Ebby dabei. Einer der Hunde sitzt jetzt bei meiner Freundin daheim und den anderen findet man in meiner Signatur wieder. :roll: :hust: :lol: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

    Ich würde den Ersthund mitnehmen. Für mich war es letztendlich ausschlaggebend, dass Bones zwar ein Wirbelwind hoch zehn ist, er sich Ebby gegenüber aber sehr rücksichtsvoll verhalten hat - und Ebby fand ihn immerhin akzeptabel, was für sie ein großes Lob bedeutet. ;)
    Bones wäre nicht bei mir eingezogen, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, er ist zu trampelig oder ressourcenverteidigend.

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Für mich wäre ein Hund ohne die Möglichkeit, ihn vorher kennenzulernen, ein Ausschlusskriterium.

    Bezüglich des Altersunterschiedes:
    Ich würde keinen zu großen Altersunterschied haben wollen, aber am Ende ist das Alter für mich nicht der ausschlaggebende Faktor bei der Auswahl eines Hundes. Der Altersunterschied von Bones und Ebby (7 Jahre) ist mir eigentlich zu groß.
    Ja, zwei Senioren gleichzeitig mögen sicherlich eine Herausforderung sein, aber ein jüngerer Hund ist auch kein Garant dafür, dass er gesund ist und bleibt. Ebby ist krank seit sie 3 Jahre alt ist. Sie ist zwar kein Pflegefall, aber dennoch bedeuten ihre Erkrankungsphasen einen enorm viel höheren zeitlichen und nervlichen Aufwand.
    Wenn zwei Hunde gleich alt sind, heißt das nicht, dass sie auch gleichzeitig zum Pflegefall werden oder gar gleichzeitig sterben.

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