Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Ja irgendwas scheint Nicht mehr mit mir zu stimmen :fear: Ich in einem h&m statt online bequem mit Herr und Frau Hund an der Seite. Schwimmen, im Bad, nicht in der verfellten Pfütze die sich Hunde See nennt. Komische Dinge gehen vor :mute:


    Gut, dass ich jeden Tag von 8 Uhr bis 17:45 Uhr mit Uni beschäftigt bin. Sonst würde das noch ausarten :lachtot:

  • Nur noch bis Freitag Chrissi, dann hast du deine Wuffs ja übers we. Und Sonntag bekomme ich sie wieder. :D

    Kann mir hier jemand berichten was sich mit vierthund ändert? Außer das es noch teurer wird? Ansonsten? Kaum ein großer Unterschied zum dritthund, oder? xD
    Vor einem Jahr hätte ich jeden für verrückt erklärt, wenn der mir gesagt hätte, dass ich mir Gedanken um einen vierten mache. :lachtot:

    Aber ich hab auch tolle Hunde und zudem wird mein sargnagel ja auch nicht jünger. (Er ist erst 8 1/2 und fit wie ein Turnschuh, aber als Ausrede taugt mir dieses Argument um die Gedanken an einen vierthund zu rechtfertigen.) :headbash: :hust:

    Lg

  • Vier fühlt sich runder an, als 3.

    :D

    Ist aber wirklich mein Ernst... =)

    Hm, ansonsten ändert sich nicht so viel... Gut, Platz im Bett, auf der Couch und im Auto werden weniger...
    Die Unterbringung im Notfall wird nen bissl schwieriger...

    Nen ganz entscheidender Faktor - den hab ich allerdings erst in den letzten 12 Monaten mitgemacht - wenn es mal an allen Ecken und Enden kränkelt, dann wird es kompliziert...
    Sam krank, Nono dann ja auch krank, Mara frisch kastriert... :pfeif:
    Oder halt, wie bei mir, wenn bei 2 Hunden was kostenintensives Gesundheitlich kommt, das haut dann irgendwie mehr rein... Die Ersparnisse reichen dann ggf. Noch für nen dritten Patienten, aber 4?

    Ooooh, 4x Magen-und Darmvirus ist auch irgendwie anstrengender als 3x...
    :ugly:

    Ansonsten Rudeldynamik könnte sich verändern und nicht unbedingt vorteilhaft... "Falscher" Hund und plötzlich haste 4 Jagdsäue, während die alten 3 vorher niemals abgedampft wären.. :ugly:

    Joa, ansonsten - ich mag ne Gruppe... Gruppen sind toll und absolut geniale Feldstudien zum Thema Sozialverhalten. :D

  • Hier hat es ja gesundheitlich so richtig zugeschlagen bei Smilla nach Joeys Einzug (und wir haben wirklich überlegt, ob wir Joey dennoch behalten). Die anderen Hunde müssen sich dann zwangsläufig sehr anpassen und die Nerven sind nicht immer die besten. Mit einem sehr jungen Hund nicht unbedingt die beste Kombi, so toll der Junghund auch sein mag. Aber da steckt man ja nie drin und im Normallfall passiert so etwas ja auch nicht. Dennoch finde ich es mittlerweile schon auch überlegenswert: wenn ein Hund von Vieren extrem viel Zeit und "Nerven"/Belastbarkeit einfordert, bleibt dann genug für den Rest?

    Ansonsten... Smilla als Dritthund hat ja gar nichts komplizierter gemacht, was an ihrem Wesen liegt. Abgesehen vom gesundheitlichen hatte die einfach nie Baustellen oder auch nur "mitgemacht", wenn ein anderer Hund mal probieren musste, was so geht...

    Joey ist ja schon anders als Smilla, aber irgendwie wird man auch mit jedem Hund gelassener, finde ich =) . Konzentriert sich nur noch auf die wirklich wichtigen Dinge, zerdenkt nicht mehr alles, macht das meiste eh gut nach Gefühl und nimmt Kleinigkeiten einfach nicht mehr tragisch... Sie ist Grisu nicht unähnlich und Grisu ist derjenige hier, der schon viel Aufmerksamkeit und Führung braucht auf Spaziergängen. Da muss ich schon schauen, dass sie sich nicht gegenseitig bestärken und bin heilfroh, dass Lucy und Smilla da in jedweder "kritischen" Situation eh keine besondere Aufmerksamkeit brauchen. Ich gehe halt viel getrennt, so als Konsequenz. Zumal wenn ich in belebterer Umgebung unterwegs bin, was Joey ja auch lernen soll, aber eben nicht zwingend mit Vorbild Grisu :ugly:

    Ansonsten finde ich den Zeitfaktor für die Auslastung der Hunde nicht unerheblich. Ich arbeite halbtags und Lucy ist ein extrem gechillter 10,5 Jahre alter Berner-Mix. So, bleiben 3 Hunde mit unterschiedlichen Wünschen und Ansprüchen. Joey wird von Frank im Hundesportverein geführt, Smilla und Grisu sind beide gehandicapt und dürfen nur noch sehr bedingt was machen. Wollen aber. Gerade das ruhige, konzentrierte Arbeiten kostet auch Zeit, erst recht wenn man so unterschiedliche Hunde in den Auslastungsansprüchen (bzw. "was geht") hat. Als Smilla noch powern durfte, bzw. im Agi aktiv war, fand ich es einfacher. Nun muss vieles behutsam in den Tag eingebaut werden, ebenso für Grisu (der 2 Bandscheibenvorfälle hat). Würde ich Vollzeit arbeiten, wüsste ich nicht, wie ich allen gerecht werden sollte.

    Meine 4 harmonieren sehr gut und ich möchte keinen missen. Aber in Zukunft möchte ich ganz sicher bei 2 + irgendwann Nachwuchshund bleiben, also maximal 3.

  • Als meine Alten damals in relativ kurzer Zeit über die Regenbogenbrücke gingen war es mir definitiv zu ruhig hier. Ich brauche definitv den Trubel. Auch wenn ich mir manchmal eine saubere Wohnung wünsche, solange es geht werden hier immer mindestens vier Hunde leben.

  • Also da muss ich echt sagen, meine Hunde sind echt easy und passen genial zusammen. Vom Wesen her, der Gesundheit und der Auslastung ebenfalls. Ich muss mir keinen Kopf machen bezüglich anfeuern gegenseitig.

    Klar kann gesundheitlich immer etwas schief gehen, aber ganz ehrlich? Meine Hunde hatten noch nie Magen Darm, oder husten, oder schwere Verletzungen, oder Krankheiten, oder Allergien. Ja, mal so Kleinigkeiten, aber die teuerste tierarztrechnung war das zuchtrelevante röntgen. Klingt jetzt bestimmt krass, aber ich glaube die letzten 8 1/2 Jahre seitdem ich Hudson habe und dann nach und nach die Mädels komme ich nicht mehr als auf Ca. 1500 Euro insgesamt an tierarztrechnungen. Und da ist impfen für drei Hunde dabei.

    Ich hab da bis jetzt ein Mega Glück. Hudson hatte einmal eine Kehlkopfentzündung, june hatte eine bissverletzung und ree einen kapselriss in der Zehe. Das wars. Sonst nichts. Kein lahmen, kein Durchfall, kein Erbrechen.

    Die Kosten würden mit vierthund steigen, aber ansonsten würde ich wieder einen Welpen aussuchen lassen, der hier reinpasst. Und auch auslastungsmässig in einem Aufwasch mit den anderen ausgelastet werden kann.

    Die Überlegung geht auch eher in weitere Zukunft. Im Moment ist mir ree mit ihren 2 1/2 Jahren noch zu jung. Vom Gedanken einen tierschutzopi zu nehmen, bin ich abgekommen. Dafür sind die anderen Hunde und ich zu aktiv. Hudson gehört noch lange nicht zum alten Eisen, der joggt locker 15-20 km mit und das junggemüse eh.

    Aber ich werde mir das gut überlegen und durch den Kopf gehen lassen. Betreuungsmässig habe ich ein gutes Netzwerk wo ich die Hunde hingeben und aufteilen kann.

    Vollzeit arbeite ich zwar, bin aber nur Ca. 30-32 Stunden die Woche außer Haus, den Rest mache ich daheim, abends.
    Zeitmässig wäre das möglich. Riesen tierarztrechnungen würden natürlich Löcher reißen, aber ich hab Familie und Freunde, die mir im größten Notfall helfen würden.

    Na ja, kommt Zeit, kommt Rat. Aber danke für die Infos und den Austausch.

    Lg

  • ehrlich gesagt glaube ich, das hängt auch alles davon ab, was für ein Typ man selber ist.
    Ich gebs ganz ehrlich zu: ich würds nicht machen. Auch wenn die vorhandenen Hunde bisher kaum krank waren, die leben ja noch einige Jahre und da kann noch sonstwas passieren. Auch wird die Unterbringung bei Urlaub oder Krankheit mit jedem Hund mehr schwieriger. Wenn es lange geplant werden kann, geht das sicher, aber wenn es mal ganz plötzlich sein muss, sieht das vielleicht anders aus.
    Ich bin aber halt auch eher der Typ "rechne immer mit dem schlimmsten und frage dich, ob du das willst bzw. glaubst, dass du das bewältigen kannst". Daher bin ich mit zwei Hunden "voll". Ich denke, da kommt kein neuer Hund hinzu, bis mein Bela-Bub wirklich steinalt ist und ich sehe - wird er einigermaßen gesund und fit alt oder kommen im Alter schwerwiegende Probleme auf, die jetzt noch nicht abzusehen sind.

    Typsache eben ;-)

    Und natürlich auch eine Frage der Lebensbedingungen usw.
    Rein von den laufenden Kosten, Auslastung usw. dürfte sich von 3 auf 4 ähnlich gestrickten Hunden nicht sooo viel ändern bzw. ist das ja kalkulierbar.

  • Mir wird es schon etwas mulmig wenn ich daran denke was in zehn Jahren ist. Shiva und Nino sind 2, Bicho, Conan und Chuqui drei, also habe ich in zehn Jahren ein Altersheim hier sitzen. Zum Glück könnte ich im Notfall bei meiner TA kostspielige Behandlungen oder Notfälle in Raten bezahlen. Für Notbetreuung springt mein Sohn ein.

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