Das ist doch Körperverletzung,oder?
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Hallo,
also hier im Forum sind ja fast alle Kastrationsgegner, aber naja sehr sehr viele Hunde sind kastriert und es ist nicht so schrecklich wie hier oft dargestellt. Wenn dir die Kastration zu krass ist, dann lass die Rüden sterilisieren, dann bleibt alles beim Alten, nur dass es keine Babys geben würde.
Immer zu trennen, etc. stelle ich mir stressig vor, gerade weil du sie ja auch viel draußen laufen lässt und so.Letzendlich musst du es für dich entscheiden, ob du den Stress, das Aufpassen und die Gefahr einer Deckung haben willst oder die Kastration/Sterilistation.
Viel Kraft bei deiner Entscheidung! Du wirst die richtige für dich und euch treffen!
p.s. im Prinzip ist die Kastration von einem Rüden wesentlich unkomplizierter und ich denke für dich auch die bessere Wahl, da du vermutlich - durch den emotionalen Hintergrund - gerade die "Gefährdung" für die Hündin viel weniger auf dich nehmen kannst und willst.
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Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was da so dramatisch schlimm ist, Hunde 2x im Jahr für einige Zeit intensiver zu beobachten und für einige Tage zu trennen...

Dann bleibt ja nur die Unfruchtbarkeitmachung von beiden Rüden oder der Hündin...
ZitatDa fahre ich dann mit der kleinen kerngesunden Leila (die sich wahrscheinlich noch darüber freut wie Bolle) zum Tierarzt,gebe sie dort ab und hole dann ein verletztes Tier mit Schmerzen und was weiß ich, wieder ab.
Ich weiß nicht ob ich das nur momentan so emotional sehe, aber ich käme mir so Sch.... vor dabei.Mit Trennen während der Läufigkeit könntest Du das vermeiden, ansonsten:
Du lässt die Hündin kastrieren und nicht sezieren oder ähnliches...
Meine jüngste Hündin mußte im November leider wegen Dauerläufigkeit und Zysten an beiden Eierstöcken kastriert werden, Op beim superguten TA, entsprechende Schmerzmedikamente (die sie überhaupt nicht brauchte) etc. und das ganze ist in wenigenTagen vergessen...Besser als Inzuchtwelpen MutterXSohn...
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Zitat
also hier im Forum sind ja fast alle Kastrationsgegner, aber naja sehr sehr viele Hunde sind kastriert und es ist nicht so schrecklich wie hier oft dargestellt.
Die Gegner sind es aber nicht ohne Grund. Aus meiner Sicht ist Kastration nicht mal vorwiegend wegen dem Aspekt der "Körperverletzung", sondern vor allem aus verhaltenstechnischer Sicht kritisch zu betrachten.
Wenn man zwei Rüden hat, die keinerlei (hormonell bedingte) Probleme machen sollte man den Teufel tun, und ihnen ihr Testosteron nehmen. Damit können sich nämlich Probleme erst entwickeln. Aus gelassenen Hunden werden im schlimmsten Fall unsichere Pöbler oder, wenn zum falschen Zeitpunkt entmannt, Sexualobjekte für intakte Rüden. Das muss, wenn es sich vermeiden lässt, wirklich nicht sein.@TS:
Du findest bestimmt auch in deiner Nähe eine TA oder eine Klinik, die die Serilisation durchführt. So ungewöhnlich ist es inzwischen nicht mehr. Viel Glück bei der Suche!
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Öhhh...
Sterilisation wäre das letzte, was ich machen würde...
Es geht doch nicht darum unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, sondern den Deckakt (mit erhöhtem Risiko einer Pyometra bei Nicht-Befruchtung und das wäre es ja bei sterilisierten Tieren!!!) und den hormonellen Stress für die Tiere zu vermeiden (sollte er denn auftreten!)
Wenn Du Rüden oder Hündin sterilisieren läßt, ist der Endeffekt für Dich derselbe: Du mußt aufpassen, gegebenenfalls trennen und einen Deckakt auf jeden Fall vermeiden!
Die hormonelle Lage (incl. evt Hormonstress) für die Hunde ist ebenfalls die gleiche.Was also erreicht man mit diesem Eingriff???
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Ich würde die Hündin kastrieren lassen.
Bin eigentlich nicht dafür aber in deinem Fall ja.
Chip käme für mich persönlich nicht in Frage und bevor ich zwei Hunde in Narkose legen lassen würde, würde ich die Hündin kastrieren lassen.Das mit dem trennen ist bei keinem den ich kenne so einfach wie es manche hier beschreiben.
Beispiel: Abends, man schaut fern, ein Hund liegt mit auf dem Sofa der andere muss alleine weggesperrt werden...
Gassi gehen im Mega Stress oder nur getrennt. -
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Zitat
Die Gegner sind es aber nicht ohne Grund.
Die Befürworter sind es aber auch nicht ohne Grund. Ich brauche ja nur den Eingangspost zu lesen und sehe mich darin bestätigt, dass Kastrationen sinnvoll sind. Je nachdem, bei welchem Hundehalter die Tiere leben.
Um auf die Frage zu antworten: Ich hätte kein Problem damit, die Hündin kastrieren zu lassen und ich würde die Kastration auch bei der Hündin vornehmen lassen, um ungeplanten Nachwuchs zu vermeiden. Als Körperverletzung empfinde ich das keinesfalls.
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Zitat
Ich würde die Hündin kastrieren lassen.
Gassi gehen im Mega Stress oder nur getrennt.
Das hängt von verschiedenen Dingen ab.
z.B. Wie hoch ist der Trieb der Hunde?
Erkennen die Rüden die Hündin noch als Mutter? (Sie waren ja nie vollständig getrennt!)
Ist der HH NUR Hundehalter oder Füherer des Rudels.......
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Ich bin auch gegen Kastration als Lösung für jedes Problem (ausser selbstverständlich wenn medizinische Gründe vorliegen). Aber wenn hier im Vorfeld schon klar ist, das eine Trennung von Rüden und Hündin nicht gewollt/nicht machbar/nicht sicher ist, würde es im Umkehrschluss 2x/Jahr ein Inzuchtwurf bedeuten...
Das heißt für mich...da muss was passieren was das genannte Gefahr zu 100% ausschließt - also ganz fix die OP-Variante...Die Hündin war im September läufig, theoretisch wird sie es wieder im März, ein Rüde ist noch 6 Wochen nach der Kastration zeugungsfähig, also sollte bald eine Entscheidung getroffen werden.
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Zitat
Das mit dem trennen ist bei keinem den ich kenne so einfach wie es manche hier beschreiben.
Beispiel: Abends, man schaut fern, ein Hund liegt mit auf dem Sofa der andere muss alleine weggesperrt werden...Wieviel Erfahrung hast Du damit?
Das ist nun wirklich keine große Sache, die eine Woche zu trennen.helens
Ich würde zumindest mal eine Läufigkeit abwarten und das ausprobieren.
Dann kann man immer noch entscheiden. -
Ich würde es vielleciht einmal ausprobieren, wenn du nicht einschätzen kannst wie deine Rüden reagieren. Falls du Sie räumlich trennen kannst. Ansonsten würde Ich entw. oder Hündin oder Rüden kastrieren lassen. Der Rüde meiner Mutter konnte einen morgen nicht mehr laufen, weil durch seine läufige Mutter ( 1 Etage höher !!) seine Prostata so angeschwollen war....
Mittlerweile kann man ja auch die Hündinnen ohne Bauchschnitt, endoskopisch kastrieren lassen.
LG katja
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