Halti damit der Hund nicht zieht...
-
-
Komisch. Denn ich schrieb ja ich hatte es 4x benutzt und dann nicht mehr. Trotzdem hast du MICH gefragt warum ich mir einen großen Hund geholt habe und nicht die gesunden die ein Halti anwenden. Und ja- DAS ist diskriminierend! Hab damit 35 Jahre Erfahrung.
LG Manu (vom Handy) mit Bonnie
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Halti damit der Hund nicht zieht...*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich verstehe nicht so ganz warum immer alle negativ 'aussehenden' Hilfsmittel verteufelt werden.
Selber habe ich nie ein Halti benutzt, denke aber schon, dass man es sinnvoll einsetzen kann.
Britany, über dich kann ich leider nur traurig den Kopf schütteln. Größere Rassen dürften dann gar nicht mehr verkauft werden. Ich verspreche dir, dass KEINER meinen 50 Kilo Neufundländer hält. Hätte ich sie mir dann nicht anschaffen dürfen, bzw. hätte sie sich keiner anschaffen dürfen?
Auch stehenbleiben oder umdrehen oder was auch immer es für 100000 Methoden gibt, das kann alles wehtun. Ob da im Zweifel nicht mal ein Halti statt ständigen Stehengebleibe besser wäre, da denkt man nicht drüber nach.
Ich finde es ist das typische schwarz-weiß denken. Ab und an muss man auch mal offen sein
Im übrigen, wenn die TE mich hätte belehren wollen hätte ich auch abgeblockt. Ich lasse mir gerne sagen wie es anders geht, was eine Alternative wäre o.ä., aber ich lasse mir sicher nicht sagen was ich zu tun oder zu lassen habe, nur weil es subjektiv von irgendwem als schlimm gesehen wird (nein, bei mir nicht der Fall).
Und wenn helleschatte immer mit Halti laufen würde (z.B. zur Notfallsicherung) geht doch niemanden was an?! Von den zwei mal die es eingesetzt wird (werden würde) fällt kein Hund tot um und dann muss man sich deshalb ja wohl keine andere Rasse holen.
Aber jeder ist mal eingeladen zum Aimee probehalten. Ich gebe meine Garantie für eine 'Versager'quote von 100% und werde mir trotzdem in Zukunft auch Hunde holen die mir körperlich überlegen sind (und ja, ich benutze kein Halti, was aber ja scheinbar keine Rolle spielt).
-
Danke AnnaAimee
.Ich halte mich, wie ich schon schrieb, im Allgemeinen aus den Haltidiskussionen heraus, obwohl ich sehr bewusst in bestimmten Situationen eines nutze.
In diesem Thread (und in diversen, die schon früher zu heftiger Kritik führten), sollte es ja eigentlich darum gehen, dass ein Halti als Ersatz für die Erziehung zur Leinenführigkeit eingesetzt wird. Vor genau diesem Hintergrund halte ich vieles was hier an Kritik geäußert wird für vollkommen richtig.
Dennoch ist nicht das Halti an sich ein Qualinstrument für den Hund, sondern die Handhabung. Leider ist es frei verkäuflich und die wenigsten lassen sich von einem Trainer einweisen, wie sie vernünftig mit dem Halti umgehen sollen. Darauf sollte bei der Kritik, auch von denen, die draußen Hundhalter ansprechen, die ihrer Meinung nach falsch mit dem Halti umgehen, der Schwerpunkt gelegt werden.
Ich nutze nach einem traumatischen Erlebnis, bei dem mein Hund mich unerwartet nach einem Schreck von den Beinen gerissen hat und in Panik auf eine sehr belebte Kreuzung gerannt ist, während er mich auf dem Bauch liegend am Halsband hinter sich her geschleift hat. Da ich es nicht immer vermeiden kann, mal in belebtere Situationen zu kommen, wo die Räume zum Ausweichen nicht vorhanden sind, trägt Harry dann ein Halti. Für mich ist es Krisenmanagement und ich finde nichts dabei. Harry übrigens auch nicht, weil liebevoll trainiert. Er wird in dem Falle doppelleinig geführt und ich habe mir die Haltiseite der Leine mit Klebeband markiert, damit ich nicht aus Versehen mal die Haltileine kürzer nehme.
Vielleicht stecken da ein paar Ratschläge drin, die Ihr Haltiusern im Feld zur Handhabung geben könntet. Ansonsten weiß ich nicht, wen Ihr erreichen wollt, wenn Ihr hier im Hundeforum, wo weitgehend ohnehin nur informierte Hundehalter unterwegs sind, das Halti an sich verteufelt.
LG Appelschnut
-
Kann mich da Appelschnut nur anschließen. Es gibt einfach Hunde, Situationen, Ereignisse wo solch ein Hilfsmittel eine gute Wahl ist - RICHTIG angewandt und RICHTIG eingewiesen von einem guten Hundetrainer! Wir hatten einen 80kg schweren Doggenrüden aus der Nothilfe - Leinenpöbler - Wenn mir jetz einer erzählen will er hält so einen Hund wenn er in fahrt ist ... kann ich nur lachen. Soll man so einem Hund dann keine Chance geben? Sorry aber ich verwende lieber 6 Monate ein Halti bis die Sache im Griff ist statt mich von den Beinen reissen zu lassen und es passiert noch irgendwas dummes. Leute die einfach nur Faul sind um Erziehungsarbeit zu leisten oder die keine Nerven und Geduld haben um ihrem Hund die normale Leinenführigkeit beizubringen sollten sich dann allerdings keinen Hund holen ... also solang es möglich ist den Hund ohne Hilfsmittel zu führen und zu erziehen würde ich dies tun. Wenn die Kräfteverhältnisse nicht stimmen und/oder Gefahr eines Unfalls etc. besteht sollte man sowas unter Anleitung ruhig benutzen.
-
Aaaalso, ich habe mir die ganzen 5 Seiten jetzt mal interessiert durchgelesen und habe da zwei Punkte zu denen ich was sagen moechte:
1. Zu behaupten die Aussage "Wenn jemand koeperlich eingeschraenkt ist soll ee sich keinen großen/schweren/kraeftigen Hund anschaffen" sei diskrimminieren finde ich totalen BLOEDSINN! Warum sag ich das? Ich bin selber durch einen Hirnschaden nach der Geburt koerperlich sehr stark eingeschraenkt und kann die Bedenken anderer Hundebesitzer verstehen. Klar, es kommt immer auf die Erziehung des Hundes an, aber dafuer muss ich nun mal in der Lage sein ihn zu erziehen und in der Erziehung eines Hundes KANN es nun mal zum wortwoertlichen Kraeftemessen kommen, aufgrund anderer Hunde oder was weiß ich. Da muss ich als Behinderte schon aufm Teppich bleiben und sehen, schaffe ich das ohne mich und den Hund zu ueberfordern. Dem Hund tut man da ja ab nem gewissen Punkt auch echt keinen gefallen mehr mit. Sonst haette ich auch nen Boxer statt nem Terrier-Aussie Mischling^^
Aber das Halti zu verteufeln ist auch nicht richtig denn wird es so eingesetzt wie es soll, ist es fuer Menschen wie mich eine unglaubliche Hilfe, denn auch mir ist mal sowas wie Appelschnut passiert eben weil sich der Hund unheimlich erschreckt hat und ich nicht damit rechnete weil ich ihn eigentlich gut unter kontrolle hatte. Wir haben uns ein Halti angeschafft, damit nochmal seine Leinenfuehrigkeit auch in schrecksituationen geuebt und seit er das verstanden hat dtaubt das Ding am Schluesselbrett vor sich hin. Jetzt habe ich wie bereits ewaeht eine Mischlingsdame. Leckerchen, Richtungswechsel, Stimmkommandos etc stoeren sie wenig weil sie sich nicht auf mich konzentriert, also werde ich es mit ihr genauso ueben, damit ich bald mit ihr ohne das ding rausgehen und ganz sicher sein kann dass sie an der straße weder sich noch mich in gefahr bringt und ich ihr nicht unnoetig am Halsband rumzuppel muss^^
-
-
Zitat
Kann man sicher in dem Moment, wenn man nicht betroffen ist.
Ganz ehrlich? Ich finde es auch von meiner Position als Sozialarbeiterin (und ich war schon im Bereich Menschen mit Beeinträchtigung tätig) nicht anmaßend.
Klar, der Ton macht die Musik.Aber ich frag mich ein Stück weit schon auch warum, aber eher warum man sich das selbst 'antut'.
Aber anderes Thema. Halti in diesen Situationen die du beschreibst, noch dazu unter Anleitung eines trainers find ich völlig legitim.
Auch dass du es im Winter mitnehmen willst.
Wenn dus selten anwendest zeigst du ja, dass du den Hund gut im Griff hast :)..von unterwegs - ich entschuldige mich für Buchstabendreher!
-
Und was geht es die gesunden Menschen an? Klar ist es dann leicht, von oben herab zu schauen und zu sagen: Eigentlich sind die dem Hund doch gar nicht gewachsen...aber das ist absoluter Quatsch. Man tut sich mit einen großen hund überhaupt nichts anderes an wie jeder andere Mensch auch
Nur weil man auf die Beeinträchtugungen hin seinen Hund anders erziehen muss heißt das noch lange nicht das man ihn nicht mindestens genauso gut führen kann wie ein normaler Hundehalter...
Wie gesagt: Erziehung ist das A und O egal ob man besonder große Hunde hat (wie zb die oberen beiden Neufis) oder eben körperlich eingeschränkt ist.
Die Leute die meinen man könnte keinen Hunde halten, dem man körperlich (also rein kräftemäßig und wegen der Standfestigkeit etc) nicht gewachsen ist, sind doch die, die sich meist kaum vorstellen können, was man mit Erziehung alles erreichen kann, wenn man nur will.
Eine Halti ist dazu nicht nötig, aber kann unter richtiger Anleitung eine große Hilfe sein...das wars.
-
Zitat
Und was geht es die gesunden Menschen an? Klar ist es dann leicht, von oben herab zu schauen und zu sagen: Eigentlich sind die dem Hund doch gar nicht gewachsen...aber das ist absoluter Quatsch. Man tut sich mit einen großen hund überhaupt nichts anderes an wie jeder andere Mensch auch
Nur weil man auf die Beeinträchtugungen hin seinen Hund anders erziehen muss heißt das noch lange nicht das man ihn nicht mindestens genauso gut führen kann wie ein normaler Hundehalter...
Wie gesagt: Erziehung ist das A und O egal ob man besonder große Hunde hat (wie zb die oberen beiden Neufis) oder eben körperlich eingeschränkt ist.
Die Leute die meinen man könnte keinen Hunde halten, dem man körperlich (also rein kräftemäßig und wegen der Standfestigkeit etc) nicht gewachsen ist, sind doch die, die sich meist kaum vorstellen können, was man mit Erziehung alles erreichen kann, wenn man nur will.
Eine Halti ist dazu nicht nötig, aber kann unter richtiger Anleitung eine große Hilfe sein...das wars.
Dagegen hab ich nix gesagt

..von unterwegs - ich entschuldige mich für Buchstabendreher!
-
Ich weiß...ging auch nicht gegen dich persönlich.
Nur ich für meinen Teil habe es eben satt mir von anderen anhören zu müssen, welchen Hund ich mir zulegen darf und welchen nicht

-
Zitat
Das einzige was ich solch einer Person sagen würde , wäre : Wenn sie es nicht schaffen dem Hund das gehen an Halsband oder Brustgeschirr bei zu bringen , dann nehmen sie sich keinen Hund .
Den einen Hund fast dauernd Fuß-gehen zu lassen , ist schon fast Tierschutzrelevant .Auf diese einfühlsame, freundliche und konstruktive Aussage reagiert bestimmt JEDER fremde Hundehalter total entspannt und ändert sein Verhalten sofort. Ich für meinen Teil würde dir vermutlich was an den Kopf werfen, wenn du mir auf der Straße SO dumm kommen würdest
"Recht haben" (auch rein subjektiv, jeder meint ja, er wäre im recht) und diese Meinung jemand anderem SINNVOLL nah zu bringen sind 2 paar Schuhe.In den falschen Händen kann ALLES schädlich sein für den Hund.
Und Tierschutzrelevant ist für Manche hier ja anscheinend eh alles, was nicht nach ihrer Nase läuft.Halti an sich ist kein Folterwerkzeug, wenn man damit umgehen kann. (Ich kann's nicht, deswegen lass Ichs.)
Und ich hab jetzt nicht nachgeschaut, wer behauptet hat, niemand darf sich nen Hund holen, den er nicht halten kann ...ist mir auch egal. Aber so nebenbei: mich hat mal ein Beagle von den Füßen gezogen, weil ich minimal überrascht war, als sie plötzlich seitlich in die Leine ging.
Also dürfen jetzt gar keine Hunde über 10 kg mehr in private Hände??Manchmal kann ich nur noch den Kopf schütteln über manche Aussagen hier im Forum...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!