Halti damit der Hund nicht zieht...
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Das Kopfhalfter ist nicht schlecht, wenn es mit Vernunft genutzt wird. In den meisten Fällen ist es ein vorübergehendes Hilfsmittel. Ich empfehle es dann für den langfristigen Einsatz, wenn ich die Konstellation habe, dass der Mensch aus irgendwelchen Gründen körperlich nicht in der Lage ist den Hund auch in "zappeligen" Situationen halten zu können. Da geht es schlicht um das Kräfteverhältnis. (Fiktives) Beispiel: Ich habe ein Kundin mit MS und einen Hund einer gewissen Größe, der zudem gelernt hat, dass er sich durch einen geschickt angestellten Hüpfer befreien kann.
Oder ein anderes (fiktives) Beispiel: Ein älterer Herr hat zunehmend Arthrose, vor allem in den Händen.Allerdings ist - wie eigentlich bei allen Hilfsmitteln - hier nicht die Lösung "drauf mit dem Ding und gut".
Da gehört schon Training dazu.Danke, das sehe ich auch so.
Kolja geht in den meisten Fällen auch mit Kopfhalfter spazieren. Der Grund ist ganz einfach: Pubertärer Hund mit 45Kg ist ansonsten in gewissen Situationen einfach nicht sicher zu halten. Geführt wird er mit einem Ende der Leine am Geschirr und dem anderen (längeren) am Kopfhalfter , was eben als Notanker da ist.
Dass so etwas geübt gehört ist selbstverständlich, aber grundsätzlich zu sagen, dass so etwas verboten gehört ist doch sehr kurzsichtig gedacht
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Moin,
ich gehe mal davon aus, das hier gemeint ist, "als Dauerlösung für den Alltag gehört es verboten" als kurzfristiges Erziehungsmittel sicher nicht.
Bei Pferden ist das etwas ganz anderes, wieviele Reiter machen mit ihren Pferden NHS und brauchen dann kein Halfter mehr, nicht einmal zum Reiten selbst? Die Blicke auf unserem Hof, sollten sich meine Töchter trauen, ohne Halfter zu gehen - möcht ich gern sehen.

Erziehungshilfen sind eine gute Sache, für den Vorgang der Erziehung selbst - die sollte aber irgendwann abgeschlossen sein und dann brauchts keine Hilfsmittel mehr.
Sundri
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Doofe Frage: warum ist das Halti wirklich schlecht??? (ich verwend keins, brauch keins) Ich mein Pferde und so führt man ja auch am Halfter und da regt sich keiner auf?
Naja, auch ein Pferd führt man ja eigentlich nicht durch Zerren am Halfter.... Das ist genauso Erziehung.
Würde man rein kräfte-Verhältnis-mässig so stark einwirken können wie auf einen Hund, wäre das auch nicht gerade schön.
Fürs Pferd gibts noch viele andere Quälinstrumente... bis hin zu Stacheldraht im Maul (woistderkotzsmiley)Ich kenne hier Leute, die alle bei der gleichen Trainerin sind - von Welpe an - und alle Halti drauf (und leider nicht als vorübergehendes Trainingsinstrument, sondern zur Kontrolle) Verstehs einer.
Ich habe einmal das Gespräch gesucht und es dabei bewenden lassen. meiner Erfahrung nach bringt es leider gar nichts. Die Leute wollen eine einfach, schnelle Lösung, und nicht wirklich arbeiten.
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Kolja geht in den meisten Fällen auch mit Kopfhalfter spazieren. Der Grund ist ganz einfach: Pubertärer Hund mit 45Kg ist ansonsten in gewissen Situationen einfach nicht sicher zu halten. Geführt wird er mit einem Ende der Leine am Geschirr und dem anderen (längeren) am Kopfhalfter , was eben als Notanker da ist.
Dass so etwas geübt gehört ist selbstverständlich, aber grundsätzlich zu sagen, dass so etwas verboten gehört ist doch sehr kurzsichtig gedacht
Notanker war das richtiger Wort. Dafür ist es ja auch gedacht. Aber Leute, die ständig Zug auf dem Halti haben oder sogar nur am Halti die Leine haben, vielleicht einfach weil ihnen das keiner erklärt hat und sie sich nicht informiert haben... das finde ich wirklich traurig.
War beim Rütter in einer der letzten Folgen nicht ein Hund, der nach dauerhafter falscher Führung am Halti ganz massive Haltungsschäden hatte?
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Nunja - ich kenne auch Hunde, die durch miserabel sitzende Geschirre und Zieherei auf Dauer total schief wurden... jedes Hilfsmittel ist eben nur mal so gut oder schlecht wie sein Nutzer...
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Was könnte ich denn noch sagen? Irgendwelche 'super-Argumente'?
Wenn du sie von weitem siehst, dreh dich sofort weg, schau woanders hin, und geh woanders hin, und mach dir schöne Gedanken. Blumenwiese. Blumenwiese.Also ich mache schon Forschritte. :headstand:
Ansonsten, wenn du es gar nicht lassen kannst, drück denen einen umfrangreichen Info-Zettel in die Hand (siehe PN).
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So.... *Feuer frei* :escape:
Ich habe einen GOLDIE. Ja, einen niedlichen, kleinen, zuckersüßen, jeden liebenden und perfekt geeigneten Anfängerhund.
Und ich habe eine Gehbehinderung.
Als Bonnie so etwa 8-9 Monate alt war, konnte ich sie nicht mehr halten, wenn sie uuuuuuunbedingt zu diesem Hund, diesen Grashalm oder diesen Baum hin wollte. Erziehungsmäßig waren wir noch nicht so weit.
Also habe ich mir in einer Einzelstunde zeigen lassen, wie ich es verwende. Geführt wurde Bonnie nur am Halsband, das Halti war am anderen Ende der Leine eingehakt, war aber immer locker. Es sei denn eben, sie war wieder so out of order das nichts anderes mehr ging. Dann konnte ich sie halten ohne das ich mir was brach weil ich hin gefallen wäre und sie konnte nicht abhauen, so dass ich auch nicht im Thread "Was nervt euch an manchen Hundehaltern" aufgetaucht wäre.
Ich hatte es dann IMMER dabei, an der Schlaufe meiner Leckerlitasche. In Situationen in denen es "heiß" werden konnte, habe sie erst aus der Situation buxiert und es ihr um gelegt um danach die Situation mit ihr zu begegnen. Ich war auf jedem Spaziergang zu 100% konzentriert. Ich musste ja vor ihr erkennen, wenn etwas gleich "heiß" werden konnte.
Und? Ich habe das Halt genau 4x benutzt. Dann war gut. Ich habe es noch und ich werde es auch wieder mitnehmen (ich hatte es jetzt eine Ewigkeit nicht dabei), wenn es glatt wird / geschneit hat. Einfach, damit ich mich wohler fühle.Ich sehe nichts schlimmes an einem Halti. Das man es nur nachdem man sich hat zeigen lassen wie man es verwendet benutzen sollte finde ich eigentlich klar.
Leider fürchte ich, dass du da nichts wirst machen können. Zumal ich denke, dass es nicht sonderlich förderlich ist, wenn du die Besitzer nun "maßregelst" (du weißt was ich meine!?). Die meisten Leute gehen dann in die Offensive und die wenigstens denken dann mal wirklich richtig nach. Vielleicht gibt es ja irgendwas, was du nicht weißt? So wie bei mir die Gehbehinderung?
Ich glaube, ich würde einfach mal vom "Hund meiner Tante/Cousine/Schwester/Freundin" erzählen, der ..... erlitten hat, weil unsachgemäß ein Halti benutzt wurde. Einfach so, als Story. Ohne mahnenden Zeigefinger.
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Und ich habe eine Gehbehinderung.
Warum kaufst du dir dann einen großen Hund?
Zudem noch einen stürmischen Junghund? -
Naja, dann müsste man sich aber generell fragen, warum sich jemand einen Hund über 40kg hält. Den kann wenns blöd läuft auch keiner halten. Von Doggen, Neufundländern und Bernhardiner gar nicht erst zu reden.
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Warum kaufst du dir dann einen großen Hund?
Zudem noch einen stürmischen Junghund?
Was ich mir kaufe oder nicht ist ja immer noch meine Sache.
Und ich habe keinen stürmischen Junghund gekauft, sondern einen 8 Wochen alten Welpen. - Vor einem Moment
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