Welpe 4 Monate will immer aufs Bett
-
-
Das mit dem Ruhehaben hat bei beiden Russells gut geklappt, weil der Hund aus anderen Zusammenhängen die Grenzen kannte und ganz genau wußte, WENN ich ihn mal wegschicke, ist mir das ernst.
Die Kerle sind so intelligent, daß sie den Unterschied zwischen echtem Ernst und Augenzwinkern (übersetzt: da ist noch was zu machen!) ganz schnell raushaben. Du mußt wirklich meinen, was du sagst, und WENN du einmal was sagst, mußt beim Durchsetzen auch sturer sein als dein Terrier. Das ist das einzige, was auf die Dauer hilft.
Daher auch der Rat, die unerläßlichen Grundsatzdiskussionen anderswo auszufechten. Es nervt weniger, dem Hündchen über Situationen, die du herbeiführst, ein ernst gemeintes "Nein" beizubringen, als die halbe Nacht damit beschäftigt zu sein. Nur ist dummerweise gerade der Wunsch nach deiner Nähe bei diesen Hunden einer der stärksten Antriebe überhaupt - und da würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ich ihm das nicht gewähre, zumindest jetzt, wo er nach dem Wechsel noch unsicher ist. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Welpe 4 Monate will immer aufs Bett schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Gehört hier zwar eigentlich nicht hin aber ich kann es komplett verstehen, bei mir haben Hunde auch weder im Bett noch auf dem Sofa was zu suchen.
Abgesehen von Hundehaaren finde ich Hunde auch keineswegs sauber. Wenn es draußen nass ist kann man sie noch so gut abtrocknen, wenn sie ganz trocken sind rieselt Dreck und Sand aus dem Fell. Wenn ich die Hundedecken wasch und mir die Brühe anguck die da rauskommt (Waschmaschinenabwasser läuft in die Badewanne) dann möchte ich mein Bett nicht mit ihnen teilen! Wobei sie mir Nachts auch zuviel Unruhe machen
ZitatNaja, ein Beispiel: Er schläft im Bett und ich und meine Freundin wollen auch mal nen bischen Spaß haben..
.dann habe ich persöhnlich keine Lust auf Machtspielchen solange er nicht wirklich hört...später kann er gerne hoch hüpfen..dann schickt man den hund kurz runter oder raus und gut ist, genauso wie man es mit kindern macht.
wie gesagt probleme sehen wo keine sindes gibt hunde die nicht haaren wenn es einem stört ( ich habe so eine rasse) und man sollte seinen hund schon täglich bürsten usw so das sie in der wohnung sauber und dreckfrei sind.
und ruhe geben kann man trainieren, unser bewegt sich fast null im bett.da machen unsere kinder viel mehr dreck hier
und wie schon gesagt, die meisten menschen sind schmutziger als ne hund oder katze
-
Mal ein kurzes Statemant von mir, also ich bin gestern Abend ein wenig länger mit ihm rausgegangen und habe den Hundekorb näher ans Bett gestellt...und er hat geschlafen....puhhh
-
Das ist doch schon mal super, und du siehst, daß der Zwerg dich weder nerven noch beherrschen noch auch nur spielen will. Der sucht einfach altersgemäß deine Nähe, weil er sich nur da sicher genug fühlt, um ruhig zu schlafen.
-
Hallo chris77,
kann Deine Genervtheit und dass einem die Gäule durchgehen sehr gut verstehen. Ich habe auch ein sehr willensstarkes Exemplar (Engl. Bulldog) im Haus und kann aus Erfahrung sagen, dass es mit der Geduld mal irgendwann zu Ende geht.
Leider habe ich mir auch von vielen sagen lassen, dass man dieser Rasse richtig zeigen muß "wer der Herr im Haus ist" und wenn er körperlich wird müßte ich "noch körperlicher werden", auf den Rücken drehen bis er sich "beruhigt" hat und die ganze olle Schose, die inzwischen widerlegt ist.
Ich für meinen Teil kann sagen, es ging voll nach hinten los und es wurde mit heftigen Bissen quittiert so dass ich vor meinem Welpen fast schon Angst hatte und ich Narben zurückbehalten habe.
Hoffe er hat es mir zwischenzeitlich verziehen und die Bindung wird mal so wie sie sein sollte! -
-
Zitat
Hallo chris77,
kann Deine Genervtheit und dass einem die Gäule durchgehen sehr gut verstehen. Ich habe auch ein sehr willensstarkes Exemplar (Engl. Bulldog) im Haus und kann aus Erfahrung sagen, dass es mit der Geduld mal irgendwann zu Ende geht.
Leider habe ich mir auch von vielen sagen lassen, dass man dieser Rasse richtig zeigen muß "wer der Herr im Haus ist" und wenn er körperlich wird müßte ich "noch körperlicher werden", auf den Rücken drehen bis er sich "beruhigt" hat und die ganze olle Schose, die inzwischen widerlegt ist.
Ich für meinen Teil kann sagen, es ging voll nach hinten los und es wurde mit heftigen Bissen quittiert so dass ich vor meinem Welpen fast schon Angst hatte und ich Narben zurückbehalten habe.
Hoffe er hat es mir zwischenzeitlich verziehen und die Bindung wird mal so wie sie sein sollte!Und wie läuft es jetzt so bei euch? *zwischenzeitlich verziehen und die Bindung wird mal so wie sie sein sollte*

-
Zitat
Das ist doch schon mal super, und du siehst, daß der Zwerg dich weder nerven noch beherrschen noch auch nur spielen will. Der sucht einfach altersgemäß deine Nähe, weil er sich nur da sicher genug fühlt, um ruhig zu schlafen.
Ja da hast du Recht, ich mache heute genau das selbe wie gestern und werde mal abwarten...aber als er in seinem Korb am Bett stand hat er nen Paar mal nach oben geäugt und gut wa...
-
Na das sind doch schöne Nachrichten!
Terrier4me hat es schön formuliert.Wir sind zu sehr von verschiedenen Quellen darauf konditioniert das Zusammenleben mit Hund als einen Dauermachtkampf zu sehen wo wir uns immer massivst durchsetzen müssen. Und damit tun wir weder uns noch unseren Hunden einen Gefallen.
Klar müssen wir Chef sein, die Richtung vorgeben, die Ansagen machen und diese auch durchsetzen (bei nem Terrier auch schon mal etwas öfter...) damit unsere Hunde sich sicher und geborgen fühlen und nicht anfangen Aufgaben zu übernehmen, die sie nicht haben sollen (wie z.B. den Weg der Abendrunde zu bewachen - ist gerade mein aktuelles Problem mit meiner Maus)
Ich selber bin auch keine Wattebauschwerferin, die nur mit positiver Konditionierung arbeitet. Gerade seit meine Kröte erwachsen ist gibt es auch schon mal heftigere Ansagen in bestimmten Situationen.Aber unsere Hunde wollen wirklich nicht permanent die Weltherrschaft an sich reissen. Die 'diskutieren' halt nur ab und zu mit uns und versuchen natürlich schon irgendwie das zu bekommen was sie gerade wollen (Leckerlie, Aufmerksamkeit etc). Wir müssen da 'nur' den längeren Atem und das letzte Wort haben
('nur' in Anführungsstrichen weil ich sehr wohl weiss dass das viel leichter gesagt ist als getan...)Hier noch ein sehr unterhaltsamer Artikel zu dem Thema 'Dominanztheorien'. http://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?p=166
-
Nun ja... wir haben unsere guten und unsere schlechten Tage. Im Moment ist er gerade voll in der Pubertät und fängt wieder mit dem ganzen Welpengedöns an und macht Abends im Wohnzimmer erst mal eine halbe bis dreiviertel Stunde Terror bevor er zur Ruhe kommt. Aber nun weiß ich ... es geht irgendwann vorbei und das gibt mir etwas mehr Gelassenheit.
Ich merke ganz deutlich je schlechter ich drauf bin oder je mehr ich Druck bei irgendwas mache desto weniger geht.Nur mal ein Beispiel was die Leinenführigkeit angeht... Er läuft sehr schlecht an der Leine und ist NUR am Schnuppern. Will heißen ich komme keine zwei Meter ohne dass es stockt. Meine Trainerin hat mir geraten, dies einfach zu ignorieren und stur meines Weges zu gehen, ohne ihn zu beachten. D.h. knapp 30 kg hinter mir herzerren. Ganz toll. Die Lösung fand ich nicht praktikabel und ich habe angefangen die Leinenführigkeit zu clickern. Kann noch nicht behaupten, dass er nun perfekt läuft aber ich habe innerhalb 3 Tagen mehr erreicht als in 4 Monaten geziehe und gezerre!
Was mir etwas fehlt, ist dass er z.Bsp. abends auf der Couch meine Nähe sucht. Weiß nicht ob ich das damals grundlegend verbockt habe oder ob es schlicht und einfach daran liegt dass er 24h um mich herum ist und ich oft nicht die Finger von ihm lassen kann.
Und leider haben wir auch im Welpenalter nie spielen können, da meine Arme immer interessanter waren als das Spielzeug und ich dann sofort abgebrochen habe. -
Zitat
Nun ja... wir haben unsere guten und unsere schlechten Tage. Im Moment ist er gerade voll in der Pubertät und fängt wieder mit dem ganzen Welpengedöns an und macht Abends im Wohnzimmer erst mal eine halbe bis dreiviertel Stunde Terror bevor er zur Ruhe kommt. Aber nun weiß ich ... es geht irgendwann vorbei und das gibt mir etwas mehr Gelassenheit.
Ich merke ganz deutlich je schlechter ich drauf bin oder je mehr ich Druck bei irgendwas mache desto weniger geht.Nur mal ein Beispiel was die Leinenführigkeit angeht... Er läuft sehr schlecht an der Leine und ist NUR am Schnuppern. Will heißen ich komme keine zwei Meter ohne dass es stockt. Meine Trainerin hat mir geraten, dies einfach zu ignorieren und stur meines Weges zu gehen, ohne ihn zu beachten. D.h. knapp 30 kg hinter mir herzerren. Ganz toll. Die Lösung fand ich nicht praktikabel und ich habe angefangen die Leinenführigkeit zu clickern. Kann noch nicht behaupten, dass er nun perfekt läuft aber ich habe innerhalb 3 Tagen mehr erreicht als in 4 Monaten geziehe und gezerre!
Was mir etwas fehlt, ist dass er z.Bsp. abends auf der Couch meine Nähe sucht. Weiß nicht ob ich das damals grundlegend verbockt habe oder ob es schlicht und einfach daran liegt dass er 24h um mich herum ist und ich oft nicht die Finger von ihm lassen kann.
Und leider haben wir auch im Welpenalter nie spielen können, da meine Arme immer interessanter waren als das Spielzeug und ich dann sofort abgebrochen habe.Ohh das kommt mir so bekannt vor, ich glänze ja nun auch nicht vor Hundeerfahrung(Welpenerfahrung), ich hatte 10 Jahre einen Labradormix an meiner Seite, aber ein Welpe is eine andere Liga....
Mit der Leine das Problem habe ich auch gerade....und nun hat der Horst das Bellen entdeckt und Bellt bei jedem Geräusch...meine Herren, da denkste das eine haste hinter dir kommt dat nächste....Das mit den Armen kenne ich auch oder Hände, aber mittlerweile habe ich ihn soweit das er rech "Sanft" beisst, wenn man es den beissen nennen kann...
Das mit dem clickern is vielleicht eine Gute Idee, nur ich persöhnlich mag es nicht so...aber wenns den hilft...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!