Kreischende Halterin - mein Fehler, aber so?
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Na ja ich empfinde mich als sehr rücksichtsvoll und kommunikativ :) Nur gelten hier halt andere regeln. Mein Hund ist eben Hund und kein Roboter oder keine kommando-super-vorsichtig- maschine. Wenn da ein Hund kommt, unangeleint und zum spielen auffordert, mein gott Leute dreht doch nicht durch. Deshalb werden keine sanktionen verhängt

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Wo steht denn, dass man brüllen soll?
Man kann doch völlig entspannt bis zum anderen Hundehalter gehen, die Hunde laufen während dessen weiter normal und fragt halt einfach den anderen ob Kontakt gewünscht ist oder nicht, bevor der eigene Hund die Erlaubnis bekommt Kontakt zum anderen aufzunehmen? Wenn nicht geht man weiter, wenn doch gibts eben ein "Na geh spielen" und gut ist.
Dafür muss man doch nicht den Hund zu wild fremden Hunden rennen lassen.
Und da wo man sich kennt, da lässt man doch von selber irgendwann laufen, weil man weiß wie der andere in der Sache "tickt" -
Liebe TE,
mach Dir nichts draus! Mir sind in der kurzen Zeit von nichtmal einem Jahr schon die komischten Vögel begegnet.... viele Menschen sind einfach nur auf Krawall aus und möchten einen in solch einer Situation entweder belehren um ihr Ego zu streicheln, oder haben sich bis dato noch nicht genug ausgesponnen und haben sich DICH und Deinen Hund als "Opfer" gesucht.
Ich sage nicht, dass das bei allen Vorfällen dieser Art so ist, aber ich habe es leider schon so kennengelernt....Alte, niezufriedene Kröten mit Hund, die jeden und alles annörgeln, laufen hier zu Genüge herum....leider.
Die wenigsten Hunde sind wirklich gut erzogen und hören aufs Wort. Fast JEDER denkt von sich, er sei der perfekte Hundehalter und eine Art Dogwisperer und sein Hund wäre perfekt (obwohl dann immer wieder kommt: "Na, meiner ist ja auch nicht perfekt, aber dies oder jenes, das kann er dann schon"
)Wer einen Hund von Welpen an hat, der weiß, dass es auch Situationen gibt, die einfach nicht mehr zu beeinflussen sind. Man lernt als Halter aus dieser geschehenen Situation und macht es beim nächsten Mal besser.
Ich hab hier auch so einen 14 Monate alten "Volldepp", der jeden anderen Hund "begrüßen" möchte. Mein Trainer und ich sind diesbezüglich mit unserem Latein am Ende. Entweder ICH BIN schneller als mein Hund, leine ihn an, oder ER IST halt einfach auf dem Weg zu einem anderen Hund, sobald er ihn sieht. Je mehr ich darauf bestehe, dass Hund bei mir bleibt, desto interessanter wird der andere Hund für ihn. Also sag ich gar nichts mehr, wenn er den anderen Hund zuerst sieht, außer "Tschüss Milo" (mich umdrehe und in die andere Richtung renne) dann schnallt er "oh-oh, Frauchen läuft weg, na dann renn ich lieber ihr hinterher" Aber, davor hat er mich auch erst so 3 oder 4 Mal suchen müssen, nachdem er dennoch zum anderen Hund hin ist und ich mich derweilen weit weg hinter nem Busch versteckt habe. Anfangs dachte ich mir "Mist, nich dass die anderen Hundehalter sauer werden, weil meiner wie ein Berserker zugerannt kommt", oder "hoffentlich gerät er nicht mal an den falschen Hund". Aber, diese 3 oder 4 Mal in Folge hat mein Hund einfach gebraucht um zu schnallen "Mama ist dann wirklich weg, wenn das Kommando "Tschüss" kommt". Also "Tschüss" und Hund haut den Stachel in den Boden, macht Kehrtwende und kommt zu mir.Alle anderen Methoden haben versagt. Bei der Schlepp denkt er, er ist an der normalen Leine und wagt nichtmal nen Versuch zum anderen Hund zu kommen. Beim Superrückruf, hätte ich ihm zum Schluss Hummerschwänzchen in Weißweinsoße kredenzen können, Hund fand anderen Hund irgendwann dennoch besser als Leckerli. Nur wenn "Mama" wegrennt, dann hat er die Hosen gestrichen voll.....
Also, sorry an alle Hundehalter, die es nicht wünschen, wenn ein anderer Hund angelaufen kommt. Damit muss ich allerdings auch leben, wenn ich grad Leinentraining mache und andere Hunde auf meinen zum Spielen angerannt kommen und somit die ganze Konzentration im Allerwertesten ist. So ist das eben manchmal. Man wird es nie JEDEM recht machen können....... Ich nutze solche Momente dann gerne um an der Konzentration und Aufmerksamkeit meines Hundes zu üben. Irgendwann lässt er sich dann evtl von sowas auch nicht mehr ablenken.......
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Mara, diese "über den Haufen rennen"-Fälle halte ich immer für sehr konstruiert. Das mag im Einzelfall mal vorkommen, aber ich hab es noch nie (!) erlebt, dass Hunde frontal in einen anderen reinrennen. Da wird evtl. mal hingerannt und dann ein Bogen geschlagen kurz vor Erreichen des anderen Hundes, aber den Fall "Hund kommt um die Ecke, rennt in meinen rein und bricht im dabei alle Knochen" halte ich doch für etwas.. naja.. unrealistisch..Hm, den Einzelfall hatte ich in gerade 3,5 Monaten Hundehaltung schon. Hätte meine nicht matadorlike einen sidestep hin gelegt, wäre sie gekugelt.
Da wusste ich noch nicht, dass sie Arthrose hat, sonst hätte ich mich doch etwas aufgeregt.
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Wo steht denn, dass man brüllen soll?
Man kann doch völlig entspannt bis zum anderen Hundehalter gehen, die Hunde laufen während dessen weiter normal und fragt halt einfach den anderen ob Kontakt gewünscht ist oder nicht
Naja aber bis man beim anderen Halter angekommen ist, haben die Hunde doch meistens eh schon Kontakt aufgenommen, wenn sie nicht gerade ständig hinter einem her bummeln. Ich hab jetzt auch keinen Hund, der über 50m auf fremde Hunde zubrettert (das darf bei mir auch keiner), aber wenn man sich normal-entspannt entgegen läuft und der Entgegenkommende mir nicht signalisiert, dass er er keinen Kontakt wünscht, ist mein Hund durchaus schonmal 5-10m vor mir und nimmt selbst Kontakt mit dem anderen Hund auf (meist ja eh nur ein kurzes Schnuppern und Weitergehen). Wenn das nicht passieren soll, muss ich sie gezielt ins Kommando nehmen, aber dazu muss ich natürlich auch vorher vom anderen Halter einen Wink bekommen, dass das gewünscht ist
Sacred
Das tut mir leid! Wie gesagt, Ausnahmen gibt es wohl immer, aber ich selbst habe sowas halt noch nicht erlebt. Wenn sowas dann doch passiert und der Hund auch noch krank ist, ist es natürlich blöd! Aber als Halter kennt man ja seinen Hund und wenn man so einen "Umrenner" hat, kann ich auch nicht verstehen, wieso man den munter gewähren lässt. -
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Wo steht denn, dass man brüllen soll?
Man kann doch völlig entspannt bis zum anderen Hundehalter gehen, die Hunde laufen während dessen weiter normal und fragt halt einfach den anderen ob Kontakt gewünscht ist oder nicht, bevor der eigene Hund die Erlaubnis bekommt Kontakt zum anderen aufzunehmen? Wenn nicht geht man weiter, wenn doch gibts eben ein "Na geh spielen" und gut ist.
Dafür muss man doch nicht den Hund zu wild fremden Hunden rennen lassen.
Und da wo man sich kennt, da lässt man doch von selber irgendwann laufen, weil man weiß wie der andere in der Sache "tickt"Nur, um ein Wenig auf die TE einzugehen. Ja, genau, ein Hund sollte lernen, nicht einfach zu jedem Hund hinzulaufen. Man sollte daran arbeiten (meine Meinung) dass es für einen Hund eher selbstverständlich ist, erstmal bei seinem Halter zu bleiben, als zu einem "Fremdling" zu laufen. Aaaaaber, auch das muss erlernt werden und ist nicht von Gott geschenkt. Das kostet viel Zeit und Konsequenz, es einem "Hundegeilen" Hund beizubringen. Und da passieren nunmal solche Dinge, wie TE erzählt hat.
Mir kommt es manchmal so vor, wenn ich hier im Forum lese, dass jeder zweite Hund, dem man draußen begegnet alt, gebrechlich, krank ist, oder beißen würde, wenn ein anderer Hund zu diesem kommen würde.... ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber ich erlebe sowas eher alle paar Monate mal. Natürlich ist das kein Freifahrtschein, seinen Hund nicht zurückzurufen, oder gar nicht erst zu anderen Hunden ohne vorherige Absprache hinzulassen. Aber, man kennt doch seine Pappenheimer auch irgendwann mal! Wenn man einen Halter einmal gefragt hat, ob es in Ordnung ist, dass sie sich "Begrüßen", dann muss man doch nicht jedes Mal fragen, dann ist das eine geklärte Sache. Und ich sehe die Pflicht zur Kommunikation genauso in den Haltern eines Hundes, der alt, krank, pissig auf andere Hunde ist, wie die Pflicht zur Kommunikation des Halters mit "hundegeilem" Hund.....oder nicht? Da gehts nicht um "Ja, aber ich hab doch Recht! Ist doch klar, dass ich nichts sagen muss" weil so kommen alle Beteiligten nicht weiter. Jeder muss die Klappe aufmachen, wenn er was auf dem Herzen hat....
Bei uns in der "Region" laufen fast alle Hunde frei und niemand regt sich darüber auf, wenn sich Hunde im Freilauf begrüßen, außer diejenigen "komischen Vögel" die sich eh über jeden Sch.... aufregen. Hauptsache IHRE Hunde dürfen frei rumlaufen und zu anderen hinrennen, aber, wenn ein anderer Hund zu ihrem hinrennt, dann ist das großes Drama....obwohl noch nie auch nur annähernd etwas passiert ist (mag sein dass in der Vergagenheit mal was vorkam, aber man muss Vergangenheit auch mal Vergangenheit sein lassen und sich auf neue Situationen einlassen können um auch diese irgendwann händeln zu können, daraus lernen zu können, damit man eben nicht mehr so ne Panik schiebt und sich selbst UND DEM HUND das Leben leichter machen kann). Man kann nicht immer alles kontrollieren. Niemals zu 100 %. Ich muss doch auch wissen, wie ich mit dem Worstcase umgehe, wenn mal nicht alles nach Plan läuft "und so ein pööööser Junghund" auf meinen zugerannt kommt.
Klar ist es doof, wenn der eigene evtl keinen Hundekontakt wünscht, sogar schnappen würde, aber genauso doof ist es für einen Junghundehalter, der seine Sprotte nicht rechtzeitig an die Angel nehmen kann, oder der Rückruf erst sitzen muss. Meiner Meinung nach gehören nicht nur einige Hunde zum Trainer, sondern auch mancher Hundehalter, dem ich begegnet bin, sollte evtl. mit einem Therapeuten sprechen, über Ängste, Kontrolle, Panikattacken o. Ä.

Denn der Hund einer kreischenden Halterin wird im seltesten Fall entspannt sein..... da frag ich mich: Was war zuerst da? Das Ei, oder das Huhn?
Wenn ihr versteht
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Natürlich hast du recht, aber man kann das doch kommunizieren, bevor etwas passiert.
Gerade, wenn man auf einer Wiese ist, wo viele nicht angeleinte Hunde rumlaufen - unabhängig davon, was laut Gesetzeslage vorgeschrieben ist - und es eher etwas Ungewöhnliches ist, das kein Kontakt gewünscht ist, sage ich lieber was und erspare mir, meinen Hunden und anderen Leuten diesen Stress.
Egal, ob ich nun laut Gesetz oder einer Etiquette (die hier zum Beispiel entweder keiner kennt oder die allen egal ist
Die arme Frau würde sich verrückt schreien) im Recht bin.Mein Senf:
Vergiss den Vorfall, es ist nichts passiert und mit so einer Reaktion muss man meiner Meinung nach nicht rechnen.Liebe Grüße!
Das hast du schon Recht, aber wir waren ja alle nicht dabei, wie es sich genau abgespielt hat wissen wir ja nun nicht

Bei uns gilt leider gar nichts, angeleinte Hunde- ach egal meiner tut nichts. Ich umgehe weitläufig die Gebiete mit diesen Hundehaltern, da diese leider auch unbelehrbar sind.

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Sacred
Das tut mir leid! Wie gesagt, Ausnahmen gibt es wohl immer, aber ich selbst habe sowas halt noch nicht erlebt. Wenn sowas dann doch passiert und der Hund auch noch krank ist, ist es natürlich blöd! Aber als Halter kennt man ja seinen Hund und wenn man so einen "Umrenner" hat, kann ich auch nicht verstehen, wieso man den munter gewähren lässt.Ach, eigentlich hatte die Story sogar was
War im Nachhinein schon cool, wie Nana mit einem "Watt wird datt denn?" Ausdruck den heran stürmenden Dobermann anschaut und ihn dann lässig ins Leere laufen lässt. Der Dobi sah dann fast aus, als sei es ihm peinlich. 
Wiederholung eher unwahrscheinlich, da der Dobi meistens einem Frisbee nachjagt. Da hatten wir sie halt grad bei der Ankunft erwischt.
Meistens halte ich es mit "Das darf nicht passieren, aber das kann passieren!".
Nachdem ich vor über 20 Jahren mit einem durchgeknallten Hund auch ständig auf Nachsicht angewiesen war ....
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