Welpenauslastung
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Wir haben eine 15 wöchige Hovidame zu Hause und mehrere Fragen zum Thema Auslastung. Wir hoffen, dass hier Leute mit Erfahrung schon ein paar Tipps parat haben.
geistige Auslastung:
Reicht 3 mal täglich 20 min Sitz, Platz, Hier, Bleib, Fuss....? Da haben wir teilweise eh noch Übungsbedarf und nach 20 min hab ich eh schon öfter den Eindruck, dass es ihr nun zu viel wird und Konzentrationsprobleme auftreten?
Oder sollten wir irgendwelche "Intelligenzspielchen" einbauen? Welche könntet ihr empfehlen die am Spaziergang oder im eigenen Garten relativ leich realisierbar sind?körperliche Auslastung:
Wir wollen mit unserem Hund laufen gehen --> soll man nicht bis zum ersten Lebensjahr.
Zerrspiele! --> Sollen wir zur Zeit nicht wegen Zahnwechsels
Jagdspiele! --> Soll man nicht wegen der schnellen Richtungswechsel, da die schlecht für die Gelenke sind--> ??
Soll man einen Welpen vielleicht gar nicht körperlich auslasten? Reicht schon eine halbe Stunde Leinenführigkeit und eine halbe Stunde Schleppleinentraining?
Vielen Dank für ein bisschen Orientierung.
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Wer würde ein Kleinkind zu einem Arbeitsplatz mit acht Stunden Arbeit schicken, damit es "ausgelastet" ist?
Bis zum ersten Lebensjahr lastet man gar nicht aus, sondern bringt dem Hund den Umgang mit dem Alltag bei.
Die drei Sekunden Konzentrationsfähigkeit, die Welpen und Junghunde so haben, würde ich lieber zur Umweltgewöhnung und für die wirklich wichtigen Dinge wie Leinenführigkeit (in jeder!!! Umgebung, auch unter Trubel), Ansprechbarkeit, Rückruf, ein Abbruchsignal und ruhiges Warten, ruhiges Warten, ruhiges Warten an der Leine (bei allen erdenklichen Reizen) usw. nutzen. Sitz und Platz und so einen Kram stelle ich immer in den Hintergrund. Das bringe ich denen erst bei, wenn die wichtigen Dinge gut trainiert sind.
Viele Grüße
Corinna -
Ganz ehrlich, ich finde, was ihr macht viel, zu viel für einen Welpen. So viel habe ich nicht am Tag mit meiner großen Hündin für die Begleithundeprüfung geübt.
So lange am Stück kann sich ein Welpen gar nicht konzentrieren. Ich würde das Training deutlich runterfahren. In dem Alter reicht es voll und ganz, wenn man kleine Sequenzen von 2 oder 3 Minuten Training mehrmals öfter einbaut. Lasst ihn auch noch etwas Kind sein. Mit so langen Trainingseinheiten macht ihr ihn nur auf Dauer sauer und nachher sind beide Seiten gefrustet, weil es nicht klappt und schon meint man mehr trainieren zu müssen und hängt in einer blöden Schleife drin. Die aufgezählten Kommandos beherrschen viele Erwachsene Hunde noch nicht wirklich und ihr stellt die Ansprüche an einen noch nicht mal 4 Monate alten Welpen. Zu dem sollte man das Training mit einem Erfolgserlebnis beenden. Meine Kleine (aktuell 12 Wochen) kann das was ihr aufzählt, aber das läuft bei uns komplett nebenbei. Lieber etwas nur ein oder zwei mal üben und aufhören so lange es klappt. Meine kleine läuft z.b. Super aufmerksam bei Fuß, aber ich beende das auch nach ca. 20 Metern einfach so lange es noch toll klappt. Würde ich mehr von ihr verlangen, würde sie schnell den Spass verlieren.
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Ich finde in dem Alter sind so Sachen wie Sitz und Platz einfach mal total unwichtig. Anstatt drei Mal täglich 20 Minuten zu trainieren würde ich ihn lieber mit anderen Hunden spielen lassen.
Ich habe meinen so oft wie möglich mit anderen Welpen und auch älteren Hunden spielen und toben lassen. Das finde ich persönlich viel wichtiger als einen Welpen ständig mit Kommandos zu belasten.
Das kann man auch nebenbei machen, da reichen auch 2-3 Minuten.
vom Handy...
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Meiner ist jetzt 16 Wochen.
Viel wichtiger als irgendwelche Tricks finde ich (was ich beim Ersthund versäumt habe): Blickkontakt. Blickkontakt üben, wo man nur kann, egal ob mitten in den Menschen oder alleine aufm Feld. Ne einfache Übung, die den Hund ja doch etwas müde macht und aber einfach enorm praktisch ist. Der Hund ist so einfach ansprechbar, was später vieles erleichtern kann.
Dazu noch die Leinenführigkeit, wo ich mich auch ranhalten muss. Und höchstens noch der Rückruf.Sitz und Platz lernen sie auch mit fortgeschrittenem Alter noch soooo schnell, das steht wirklich nicht im Vordergrund.
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Ich würde die Ruhe, die Ansprechbarkeit und damit eingergehend natürlich die Leinenführigkeit in jeder Situation an oberste Stelle setzen.
Ich hab schon mehr als einen Hovi mit Herrchen oder Frauchen an der Leine spazieren gehen sehen

Ein Hund, der früher oder später seinen Schutz, - und Wachtrieb entdeckt, muss ich immer ansprechen können
Zumindest wäre mir das wichtig. -
Ich finde 3X20 Minuten viel zu viel.
lieber 2-3x höchstens 5 Minuten.Hinzukommt,dass euer Wauz euch und die Umwelt,sowie euren Tagesrythmus kennenlernen muss.Das sind schon Reize genug,die er verarbeiten muss.
Das was ihr später mit ihm machen wollt,könnt ihr eh erst mit 1-1,5 Jahren machen.Darüber würde ich nicht nachdenken,erst,wenn es soweit ist.
Also: Keine allzulangen Spaziergänge,Leinenführigkeit üben und den Wauz toben lassen und Vertrauen aufbauen,indem ihr ihn nicht überfordert.das ist schon genug in den nächsten Wochen.
Lg Lilly -
Zitat
Wer würde ein Kleinkind zu einem Arbeitsplatz mit acht Stunden Arbeit schicken, damit es "ausgelastet" ist?
Bis zum ersten Lebensjahr lastet man gar nicht aus, sondern bringt dem Hund den Umgang mit dem Alltag bei.
Die drei Sekunden Konzentrationsfähigkeit, die Welpen und Junghunde so haben, würde ich lieber zur Umweltgewöhnung und für die wirklich wichtigen Dinge wie Leinenführigkeit (in jeder!!! Umgebung, auch unter Trubel), Ansprechbarkeit, Rückruf, ein Abbruchsignal und ruhiges Warten, ruhiges Warten, ruhiges Warten an der Leine (bei allen erdenklichen Reizen) usw. nutzen. Sitz und Platz und so einen Kram stelle ich immer in den Hintergrund. Das bringe ich denen erst bei, wenn die wichtigen Dinge gut trainiert sind.
Viele Grüße
Corinna
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Zitat
Ganz ehrlich, ich finde, was ihr macht viel, zu viel für einen Welpen. So viel habe ich nicht am Tag mit meiner großen Hündin für die Begleithundeprüfung geübt.
Unterschreib ich so.
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Zitat
Meiner ist jetzt 16 Wochen.
Viel wichtiger als irgendwelche Tricks finde ich (was ich beim Ersthund versäumt habe): Blickkontakt. Blickkontakt üben, wo man nur kann, egal ob mitten in den Menschen oder alleine aufm Feld. Ne einfache Übung, die den Hund ja doch etwas müde macht und aber einfach enorm praktisch ist. Der Hund ist so einfach ansprechbar, was später vieles erleichtern kann.
Dazu noch die Leinenführigkeit, wo ich mich auch ranhalten muss. Und höchstens noch der Rückruf.Sitz und Platz lernen sie auch mit fortgeschrittenem Alter noch soooo schnell, das steht wirklich nicht im Vordergrund.

Dreimal täglich 20 Minuten Unterordnung üben ist völlig übertrieben für einen normalen Durchschnittshund. Und für einen Welpen sowieso. Das macht doch keinen Spaß. Erwachsene Hunde tun sich schwer 20 Minuten Konzentration zu halten beim Arbeiten. Ich würde das einem Welpen nie zumuten.
- Vor einem Moment
- Neu
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