Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Echte Wölfe und blöde Fragen
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mittendrin -
27. Juli 2013 um 09:58 -
Geschlossen
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5 Tiere die früher wegen zerstörtem Lebensraum gestorben sind, plus 5 Tiere die heute wegen "ist halt Natur" sterben ergibt 10 tote Tiere. Also mehr als vorher... also größeres Leid..?
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10. August 2020 um 11:14
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Echte Wölfe und blöde Fragen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Der NABU ist eine riesige Institution wo es so viele Meinungen wie Mitglieder gibt. Und wo es eben auch leider jede Menge inkompetente Leute gibt und das auch noch an den falschen Stellen. Eigentlich vergleichbar mit einem Großkonzern. Sieht man ja an den hier genannten, traurigen Beispielen. Und ja, auch ich finde es skandalös was dort passiert ist und für mich gehören die die es verkackt haben und die Entscheidungsträger sind zur Verantwortung gezogen. Trotzdem finde ich es schade, dass immer von "der NABU" gesprochen wird. Aber ja, es ist wie immer, über das was geleistet wird im positiven Sinne, wird eben nicht gesprochen. Warum auch, nix geschwätzt, ist auch ein Lob, wie mein ehemaliger Chef zu sagen pflegte.
Das seh ich grundsätzlich ganz ähnlich wie Du - nur eben mit dem Gedanken, dass, wenn sowas in Unter-Verbänden EINMAL vorkommt, gleich neue Konzepte nabu-weit hätten erarbeitet werden müssen, damit sowas nicht wieder vorkommt.
Aber es gibt ausserhalb der regionalen Gruppen, die die Tierschutzskandale verursacht haben, keinen offiziellen Kommentar vom Ober-NABU dazu und das ist das, was mir so sauer aufstößt. Solange der Ober-Nabu sich nicht hochoffiziell von solchen Fehl-Projekten distanziert, ists und bleibts für mich DER NABU, der da Mist gebaut hat. Und als Weidetierhalter haben solch eklatante Tierschutzverstöße an Weidetieren für jemanden wie mich noch mal 10 x deutlich mehr Gewicht, als wenn die Steuern hinterzogen hätten. Das ist für mich in diesem mir wichtigen Punkt zuviel, um mich mit den übrigen Tätigkeiten des Nabu überhaupt noch beschäftigen zu wollen.
Sobald irgendwo ein Zaun drum ist, nimmt man den großen Pflanzenfressern die Möglichkeit, z. B. Witterungsschutz zu finden, verschiedene Bodenuntergründe zu betreten, die Hufe und Klauen besser abnutzen lassen, bestimmte Pflanzen zu finden, die der Gesunderhaltung dienen, abzuwandern, wenn die Population zu gross wird oder die Regeln eines Herdenverbandes das so vorschreiben.
Wenn ein Zaun drum ist, muss ich als verantwortlicher Mensch für all das auf andere Art und Weise Sorge tragen.
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Die tierärztliche Vereinigung für Tierschutz hat ein Merkblatt zur Haltung und Einsatz von arbeitenden Herdenschutzhunden herausgegeben - solche Merkblätter können Amtsveterinären zur besseren Einschätzung eines Sachverhalts dienen. Das Merkblatt ist angenehm praxistauglich, was aber kein Wunder ist, es haben hervorragende Praktiker dran mitgewirkt:
https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaet…nde.pdf&did=322
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Ein kurzer Bericht vom BR zum Thema Wolf und Schafhalter im Chiemgau:
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Das seh ich grundsätzlich ganz ähnlich wie Du - nur eben mit dem Gedanken, dass, wenn sowas in Unter-Verbänden EINMAL vorkommt, gleich neue Konzepte nabu-weit hätten erarbeitet werden müssen, damit sowas nicht wieder vorkommt.
Aber es gibt ausserhalb der regionalen Gruppen, die die Tierschutzskandale verursacht haben, keinen offiziellen Kommentar vom Ober-NABU dazu und das ist das, was mir so sauer aufstößt. Solange der Ober-Nabu sich nicht hochoffiziell von solchen Fehl-Projekten distanziert, ists und bleibts für mich DER NABU, der da Mist gebaut hat. Und als Weidetierhalter haben solch eklatante Tierschutzverstöße an Weidetieren für jemanden wie mich noch mal 10 x deutlich mehr Gewicht, als wenn die Steuern hinterzogen hätten. Das ist für mich in diesem mir wichtigen Punkt zuviel, um mich mit den übrigen Tätigkeiten des Nabu überhaupt noch beschäftigen zu wollen.
Sobald irgendwo ein Zaun drum ist, nimmt man den großen Pflanzenfressern die Möglichkeit, z. B. Witterungsschutz zu finden, verschiedene Bodenuntergründe zu betreten, die Hufe und Klauen besser abnutzen lassen, bestimmte Pflanzen zu finden, die der Gesunderhaltung dienen, abzuwandern, wenn die Population zu gross wird oder die Regeln eines Herdenverbandes das so vorschreiben.
Wenn ein Zaun drum ist, muss ich als verantwortlicher Mensch für all das auf andere Art und Weise Sorge tragen.
Ja, ich bin bei dir und kann auch absolut verstehen, denn du bist natürlich durch deine Tätigkeit viel mehr in die Thematik verwoben. Deutlich mehr, als ich es bin. Mich trifft das aber insofern persönlich, dass der NABU quasi mein Arbeitgeber ist. Ohne ihn, gäbe es unser Institut nicht und ich finde wir leisten tolle Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber wir haben nichts zu tun mit diesen Projekten, die so furchtbar schief gegangen sind. Trotzdem sind auch wir "NABU" und aus dieser Perspektive ist es einfach schade und frustrierend, dass zum Großteil nur eine schlechte Meinung vorherrscht und verbreitet wird.
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Aber wir haben nichts zu tun mit diesen Projekten, die so furchtbar schief gegangen sind. Trotzdem sind auch wir "NABU" und aus dieser Perspektive ist es einfach schade und frustrierend, dass zum Großteil nur eine schlechte Meinung vorherrscht und verbreitet wird.
Hhm, das sehe ich ambivalent. Auf der einen Seite, nicht der Bote ist schuld. Auf der anderen Seite, Du bist auch nicht schuld.
Aber irgendwie sollte man sollte man solche Missprojekte abstellen und sei es durch den Frust der anderen Angestellten/Bereiche, denn das geht eben zulasten des Rufs (ist ja überall so, wenn eine Zweigstelle Mist baut, muss der ganze Konzern es ausbaden).
Stelle mir dann immer die Frage, wie man (als Öffentlichkeit) damit umgehen soll ?

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Mich trifft das aber insofern persönlich, dass der NABU quasi mein Arbeitgeber ist. Ohne ihn, gäbe es unser Institut nicht und ich finde wir leisten tolle Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber wir haben nichts zu tun mit diesen Projekten, die so furchtbar schief gegangen sind. Trotzdem sind auch wir "NABU" und aus dieser Perspektive ist es einfach schade und frustrierend, dass zum Großteil nur eine schlechte Meinung vorherrscht und verbreitet wird.
Danke!Das habe ich gehofft und gedacht.
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Ein kurzer Bericht vom BR zum Thema Wolf und Schafhalter im Chiemgau:
Das ist ziemlich typisch für Bayern.
Aber das hier ist - nicht nur - aber auch Bayern:
https://lifestockprotect.info/projektuebersicht/
Ja, ich bin bei dir und kann auch absolut verstehen, denn du bist natürlich durch deine Tätigkeit viel mehr in die Thematik verwoben. Deutlich mehr, als ich es bin. Mich trifft das aber insofern persönlich, dass der NABU quasi mein Arbeitgeber ist. Ohne ihn, gäbe es unser Institut nicht und ich finde wir leisten tolle Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber wir haben nichts zu tun mit diesen Projekten, die so furchtbar schief gegangen sind. Trotzdem sind auch wir "NABU" und aus dieser Perspektive ist es einfach schade und frustrierend, dass zum Großteil nur eine schlechte Meinung vorherrscht und verbreitet wird.
Ja, ist absolut verständlich.
DER Nabu als Institution ist noch mal was anderes, als die Summe der Menschen, die für ihn arbeiten.
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Ich würde halt erwarten, dass DER NABU sich entschieden gegen diese Sauerei positioniert und sich von den betreffenden Akteuren trennt... dann wären die auch glaubwürdig..... aber dieses unter den Teppich kehren finde ich unglaublich.... in jedem anderen Unternehmen würden für so etwas Köpfe rollen
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Das blöde ist, das dann oft die falschen Köpfe rollen und nicht Die zur Verantwortung
gezogen werden die das ganze verbockt haben.
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Ich würde halt erwarten, dass DER NABU sich entschieden gegen diese Sauerei positioniert und sich von den betreffenden Akteuren trennt... dann wären die auch glaubwürdig..... aber dieses unter den Teppich kehren finde ich unglaublich.... in jedem anderen Unternehmen würden für so etwas Köpfe rollen
Ja, so sehe ich das auch - hab ich glaub ich auch schon so geschrieben.
Wobei ich noch nicht mal Köpfe rollen sehen wollen würde, sondern einfach ein "das war absoluter Mist, kommt nicht noch einmal vor, weil wir folgende Konsquenzen x, y, z gezogen haben" und darin u. a. enthalten, dass sich für künftige Beweidungsprojekte mit erfahrenen (!) Tierhaltern zusammengeschlossen wird. Halbwilde Herden sind nun mal eine besondere Herausforderung und um halbwilde Koniks vernünftig fachlich zu begleiten, nimmt man nun nicht grad, wie geschehen, einen Schäfer.

Versucht wurde es schon mal, also vom Bundesverband aus mehr Kontrolle über die Nabu-Tierhaltungen der Unterverbände zu haben - dauerhaft geholfen hat es aber nicht:
https://www.az-online.de/altmark/gardel…er-3389744.html
Ich finds schade. Denn natürlich hat Maizy vollkommen Recht damit, dass der Nabu auch viel Wichtiges und Gescheites macht.
Aber es gibt nun mal Mängel/Fehler, mit denen man gut leben kann (Steuerhinterziehung würde mich in Sachen Naturschutz und Beweidungsprojekten z. B. nicht die Bohne stören - nur als Beispiel....) und mit anderen geht das einfach nicht. Und für mich ist das, was da breit durchs Land gestreut mit vielen Tieren in solchen Beweidungsprojekten passiert ist, einfach etwas, was gar nicht geht. Das ist völlig konträr zu dem, was für mich wichtig ist.
Hier klappt es z. B. schon über viele Jahre - Naturschutz durch Beweidung, das ist eins meiner favorisierten Projekte, weil da für mich alles stimmt, inklusive Kugelschuss auf der Weide, um den halbwilden Rindern Stress zu ersparen:
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