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Echte Wölfe und blöde Fragen

  • Gar nicht weit weg von uns leben schon Woelfe und mir gehen ein paar Dinge im Kopf rum, seit mein Mann eines meiner Spaziergehgebiete zu Wolfsland erklaert hat. Er behauptet steif und fest, da einen Wolf ueber die Landstrasse laufen gesehen zu haben. Aber mein Mann ist nicht unbedingt Hunde- oder gar Wolfskenner ;) Obwohl mein Verstand mir sagt, dass ich die nie zu Gesicht bekommen werde, krieg ich ein paar Dinge nicht aus dem Kopf.


    Wann heulen denn Woelfe eigentlich? Je nach Laune oder beschraenkt sich das auf abends/nachts? Wenn sie auch tagsueber heulen und mein dusseliger Collie mitheult... hoeren sie den Hund raus oder kommen sie dann gucken, um den Wolf zu treffen, den Eindringling zu vertreiben... etc.?


    Mal angenommen, das Unwahrscheinliche passiert doch und mir laeuft ein Wolf ueber den Weg und ich hab das Eddie-Tier mit. Wenn der sich dann so benimmt, wie ueblich, bedeutet das, dass er schreit und schreit und nicht mehr irgendwie lenkbar ist. Hunde finden das oft gar nicht witzig und sind nicht freundlich gesinnt. Was denkt sich Wolf dann? Bloss weg hier oder mag der Eddie zur Ruhe bringen?


    Mein Kopf-Kreisel dankt schon mal fuer Aufklaerung :smile:

    Grüße von Ellen und
    Eddie - Spanier - *1/2007
    Geordy - KHC - *12.02.09
    Finlay - Rough Collie -.*08.12.09
    Bilder
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    Pondi *23/11/96 +12/06/09
    Maxe *01/05/96 +13/10/09

  • Natürlich kann Deinem Mann ein Wolf über den Weg gelaufen sein --- selbst hier mitten in der Stadt sehe ich Füchse --- aber niemals wird Euch ein Wolf begegnen, genauso wie mir nie ein Fuchs begegnen wird. Also keine Sorge. :D

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • da mach dir mal keine platte :) ich hatte selbst schon das glück zwei mal nen wolf in polen zu sehen, beide male im gleichen gebiet, und beide male beim pilzesammeln mit meinem dackel. kaum hatte ich ihn/sie erblickt, war er/sie auch ebenso schnell wieder verschwunden.
    die sind einfach unheimlich scheu. und ich glaube auch nicht, dass sie auf eventuelles jaulen deines hundes eingehen, die werden ihn als nicht-wolf erkennen.


    ich war übrigens jetzt ein paar tage in polen zelten, nur sammy und ich. die größte angst meiner oma dabei war ja, dass mich wölfe fressen :headbash:

    liebe grüße laura und sammy
    die wünsche des männchens sind unten tastbar
    trübsal ist nicht das einzige was man blasen kann

  • Besten Dank fuer den verlinkten Thread, da wuehl ich mich heute abend dann mal durch.


    Ansonsten glaub ich ganz sicher nicht, dass ein Wolf an mir Menschen Interesse haben koennte. Da waer ich die Ruhe in Person.


    Aber ich kann eben nicht einschaetzen, ob ein mitheulender Finlay Interesse weckt. Was weiss ich denn, ob man den Unterschied mit Wolfsohren hoert? Ich weiss auch nicht, ob Woelfe eher relaxt sind nach dem Motto: ah, da ist einer, der heult auch. Oder ob die neugierig losspurten oder "Boah, dreister Kerl, was macht der da?"


    Naja, vielleicht sollte ich mich wirklich mal fortbilden in Sachen Wolf. Denn dieses "den wirst nie treffen, laechel" ist mir irgendwie nicht ausreichend und Unwissenheit heizt die Denkspirale an.

    Grüße von Ellen und
    Eddie - Spanier - *1/2007
    Geordy - KHC - *12.02.09
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    Pondi *23/11/96 +12/06/09
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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "mittendrin"


    Aber ich kann eben nicht einschaetzen, ob ein mitheulender Finlay Interesse weckt. Was weiss ich denn, ob man den Unterschied mit Wolfsohren hoert?


    :lachtot: Das ist kein Heulen und echte Kommunikation in Wolfsohren, das ist höchstens ein blödes Gestammel, was Wolf nicht weiter beachten muss.


    Wenn Du mal die Kommunikationsvielfalt von ürsprünglichen Rassen oder gar Wölfen gehört hast, dann erkennt frau den Unterschied.

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • Ich glaube zwar auch nicht, dass du dir ernsthaft sorgen machen musst, kann aber deine Überlegungen gut verstehen - wenn man so einsam durch den dichten Wald streift ...
    An deiner Stelle würde ich mal das Wolfsinfo-Zentrum in der lausitz kontaktieren (such
    mal bei Tante Goo..).
    Die helfen gern weiter und sind Experten!
    LG

    Zwei Dinge in dieser Welt sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. (A. Einstein).

  • Zitat von "Isihovi43"

    Ich glaube zwar auch nicht, dass du dir ernsthaft sorgen machen musst, kann aber deine Überlegungen gut verstehen - wenn man so einsam durch den dichten Wald streift ...


    Ja. Gerade wenn ich Eddie mit hab, schlag ich mich ja in die Pampa. Aber beim Wolfsinfo-Zentrum http://www.wolfsregion-lausitz.de/faqfindet man ja doch Antworten:


    Zitat

    Was ist, wenn ich bei einem Hundespaziergang einen Wolf treffe?


    In Wolfsgebieten sollten Sie Ihren Hund grundsätzlich immer anleinen. Es kann vorkommen, dass sich Wölfe für ihren Artgenossen, den Hund interessieren. Treffen Sie wirklich einen Wolf, was sehr selten vorkommt, besteht selbst in dieser Situation keine Gefahr für den Hundeführer. Die Wölfe interessieren sich nur für ihren domestizierten Verwandten, vor dem Menschen zeigt er eine natürliche Scheu. In solch einem Fall sind Sie der größte Schutz für Ihren Hund. Es besteht keine Gefahr für ihn, solange Sie Ihren Hund nahe bei sich führen. Kommt der Wolf trotzdem näher, sollten Sie ihm durch lautes Rufen und In-die-Hände-Klatschen Ihre Präsenz deutlich machen. Wenn er sich Ihrer bewusst wird, ergreift der Wolf der Wolf in der Regel die Flucht.


    Ich hatte eigentlich schon gegoogelt :???: Dank Dir fuer den Tipp.



    souma : Fein, dass Du Spass hast. Ich geb ja zu, dass sich bei mir grad ne Bildungsluecke auftut, aber was ich bisher jetzt lesen konnte, versichert mir nicht unbedingt, dass Wolf das nicht weiter beachten muss. Irgendwie kapier ich auch nicht, warum das so witzig ist.

    Grüße von Ellen und
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  • Zitat von "souma"

    Natürlich kann Deinem Mann ein Wolf über den Weg gelaufen sein --- selbst hier mitten in der Stadt sehe ich Füchse --- aber niemals wird Euch ein Wolf begegnen, genauso wie mir nie ein Fuchs begegnen wird. Also keine Sorge. :D


    Ich frage mal warum Du so sicher bist, dass Dir niemals ein Fuchs in der Stadt begegnen wird (ergo der TS kein Wolf begegnen wird) obowhl Du selbst schreibst dass Du mitten in Deiner Stadt schon Füchse gesehen hast.


    Das versteh ich irgendwie nicht :???: Oder meinst Du mit nicht begegnen dass der Fuchs nicht zu nahe kommen wird?

  • Zitat von "souma"


    :lachtot: Das ist kein Heulen und echte Kommunikation in Wolfsohren, das ist höchstens ein blödes Gestammel, was Wolf nicht weiter beachten muss.


    Wenn Du mal die Kommunikationsvielfalt von ürsprünglichen Rassen oder gar Wölfen gehört hast, dann erkennt frau den Unterschied.


    Ich hab ja eigentlich gedacht, dass Du schlicht viel mehr weisst, als ich und das deshalb so abtun kannst. Das find ich zwar auch nicht besonders pfiffig, denn sachliche Aufklaerung haette mir sicher mehr geholfen. Aber nach Lektuere, denke ich, Du bist auf dem falschen Weg.


    Im Wolfmagazin, Ausgabe 2/2011, gibt es einen Artikel ueber Heul-Forschung. Grob gesagt heulen dabei menschliche Wissenschaftler und warten auf Antwort. Das menschliche Heulen ist dabei erfolgreicher, als Wolfsgeheul vom Band. Es gibt sogar schon eine "Heul-Box", ein Computer, der aehnlich einer Fotofalle verwendet wird.


    Ich wuerde jetzt mal davon ausgehen, dass Finlays Heulen nicht schlechter ist, als das eines Menschen. Liegt irgendwie in der Natur der Sache und er uebt mindestens einmal woechentlich beim oertlichen Probealarm ;)
    Bei der Heulforschung antworten Woelfe eher in Daemmerung und Dunkelheit, von daher gehe ich mal davon aus, dass das eher ihre "Heul-Zeit" ist. Andrerseits heult wohl auch mal ein Jungwolf, wenn seine Familie z.B. schon ueber die Strasse gegangen ist, er aber nicht. Wir haben hier jetzt auch Welpen, die eher mal heulen. Bald sind das Jungwoelfe, die auch neugieriger und unbedarfter sind.


    Mein Fazit ist vorerst: Finlay heult im Wald nicht. Da verbiete ich ihm das Wort. Fuer die Woelfe hier, duerfte es deutlich besser sein, man provoziert keine Begegnung.

    Grüße von Ellen und
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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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