Echte Wölfe und blöde Fragen

  • Der Kojote ähnelt dem Hund als semi-solitärer Canide viel mehr als ein Wolf. Ich meine nun das soziale Verhalten und auch das Kulturfolgen.


    (Kojoten können sich, rein theoretisch mit Hunden und Wölfen verpaaren. Es wird auch gemunkelt, dass der Rotwolf aus Wölfen und Kojoten entstanden ist - auch wenn Wölfe in freier Wildbahn Kojoten gegenüber übergriffig werden)

  • Danke für den Link, dragonwog.


    Menschliche Behausung, mehrere Hunde, mindestens ein filmender Mensch. Und der Wolf nimmt den Hund einfach mit, so sieht das jedenfalls aus. Das ist schon irgendwie gruselig...

  • Zu langsam für
    Edit: Najira, wenn der Artikel so stimmt, find ich das aber wieder bemerkenswert. Jeder normale Hundehalter bekommt ordentlich aufs Dach, wenn er seinen Hund unbeaufsichtigt in den Wald laufen lässt, zu recht. Aber ein Jäger beschwert sich anschließend noch, dass man ihn nicht über die Gefahr der Wölfe aufgeklärt hat, wenn sein Hund genau das tut und dabei getötet wird.
    Natürlich tut es mir um den Hund leid und ich sehe durchaus, dass Jagdhunde mit bei uns lebenden Wölfen deutlich größerer Gefahr ausgesetzt sind als ein Familienhund. Das ist für den Jäger sicher schwer und auch richtig doof. Aber ich erwarte, gerade von einem Jäger, dass er sich (verdammt noch mal) selbst informiert und entsprechend handelt. Keine Ahnung, wie es in der Schweiz ist. Aber hier bei uns haben die Jäger das Monitoring, wollen den Wolf ins Jagdrecht (und am besten mit Quote), haben aber teilweise nicht mal den kleinsten Schimmer, was Wolf so tut oder nicht. Das kanns irgendwie nicht sein.

    • Neu

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  • Ob der Hund im Wald war, geht aus dem Artikel nicht hervor (ein Maiensäss ist eine kleine Almhütte). Klar hat sich der Hund unerlaubt ausser Sicht entfernt, aber die Tragweite für die Jäger ist eine andere: auf der Jagd muss sich der Hund ausser Sicht entfernen. Was nun nicht mehr riskiert werden kann.


    Dass Wölfe Hunde reissen, auch wenn sie nicht angegriffen werden, ist nicht allgemein bekannt. Das wird in den Informationen der Naturschutzbehörden tunlichst runtergespielt, bzw. verschwiegen. Passiert vielleicht mal in Schweden, wo die Jagdhunde wirklich extrem weit und lange weg sind. Es wird ja noch jetzt offiziell bezweifelt, dass der Hund Wölfen zum Opfer gefallen ist.


    Was absolut unter aller Sau ist, ist die bewusste Blockierung der Aufklärung des Falles. Es soll alles unter den Teppich gekehrt werden, und ja nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Knochenanalyse wird nicht durchgeführt oder totgeschwiegen. Denn zum offiziellen Wolfsbild passt es nicht, dass Wölfe den Bello wandernder Touristen fressen könnte. Von Wölfen geht ja keine Gefahr aus, sie sind extrem scheu.... :hust:

  • Zitat

    Ob der Hund im Wald war, geht aus dem Artikel nicht hervor (ein Maiensäss ist eine kleine Almhütte). Klar hat sich der Hund unerlaubt ausser Sicht entfernt, aber die Tragweite für die Jäger ist eine andere: auf der Jagd muss sich der Hund ausser Sicht entfernen. Was nun nicht mehr riskiert werden kann.


    Die Almhütte stell ich mir jetzt aber nicht im ansonsten bebauten Gebiet vor. Ob das nun Wald oder Wiese ist, wäre für Otto-Normalhund völlig egal. Darf er nicht und fertig. Die Tragweite für den Jagdhund seh ich durchaus und das hatte ich ja auch schon erwähnt.

    Zitat


    Dass Wölfe Hunde reissen, auch wenn sie nicht angegriffen werden, ist nicht allgemein bekannt. Das wird in den Informationen der Naturschutzbehörden tunlichst runtergespielt, bzw. verschwiegen. Passiert vielleicht mal in Schweden, wo die Jagdhunde wirklich extrem weit und lange weg sind. Es wird ja noch jetzt offiziell bezweifelt, dass der Hund Wölfen zum Opfer gefallen ist.


    Ganz ehrlich: ich find das jetzt nicht so schwierig, die Gefahr eines Wolfs für den Hund zumindest in Erwägung zu ziehen. Immerhin sind die territorial. Das reicht doch schon, um mal nachzudenken. Darauf sollte ein Jäger mit Hund doch kommen. Beute ist die nächste potentielle Gefahr auf die ein Jäger zeitnah kommen könnte.

    Zitat


    Was absolut unter aller Sau ist, ist die bewusste Blockierung der Aufklärung des Falles. Es soll alles unter den Teppich gekehrt werden, und ja nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Knochenanalyse wird nicht durchgeführt oder totgeschwiegen. Denn zum offiziellen Wolfsbild passt es nicht, dass Wölfe den Bello wandernder Touristen fressen könnte. Von Wölfen geht ja keine Gefahr aus, sie sind extrem scheu.... :hust:


    Vielleicht sollte man Schweizer und Niedersachsen zusammenmixen. Hier gehts nämlich anders rum. Hier wird garantiert nicht ein klitzeleiner, negativer auch nur möglicher Wesenszug vom Wolf unter den Teppich gekehrt. Im Gegenteil. Bei uns stand die Gefahr für den Hund inzwischen auch mehrfach in der Tageszeitung. Hier wird definitiv alles genutzt, was irgendwie dazu beitragen könnte, die Bevölkerung gegen den Wolf einzunehmen.


    Das sind dann wohl zwei Extreme, die beide so nicht richtig sind.


    Dreamy: Nun, wenn mir das passieren würde mit einem meiner Hunde, könnte ich wahrscheinlich nicht ruhig zugucken. Aber eigentlich gilt ja die Regel: diskutier nicht mit nem Wolf um Beute. Ob das also klug wäre, ist zweifelhaft.

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