Mit Garten oder ohne.....pro und contra

  • Ich hab alles kennen gelernt.
    Grosses Grundstück, hier hab ich mir den letzten Gang abends tatsächlich gespart,
    Stadtwohnung ohne Garten
    Und jetzt ist der Garten vorhanden und der Hund kommt genauso oft raus wie zu Wohnungseiten.

    Ich denke es hat viel mit der eigenen Lebenssituation zu tun, und ja auch darauf, wie man den Garten nutzt.

    Wichtig ist mir, dass sich alle beteiligten wohl fühlen. Garten hin oder her... :rollsmile:

  • Wir haben jetzt eine kleinere (66qm) Wohnung mit Balkon direkt am Rhein - ist toll für die Hunde, keine 5 Minuten Leine und schon frei laufen dürfen.

    Demnächst haben die zwei einen kleinen, eigenen Garten zur Verfügung. Da werde ich nicht mehr morgens um 3:30 Uhr vor der Arbeit mit ihnen rausgehen :sleep: . Doch die täglichen Gassirunden bleiben natürlich.
    Für die Indi-Omi mit ihrer Inkontinenz ist ein Garten natürlich sehr angenehm, sowohl für mich als auch für sie.

    Ich kenne jedoch auch jemanden, der mit Garten lebt und die Hunde kommen max. 1 x pro WOCHE raus zum Spazieren :mute: . Nein, keine kleinen Hündchen undin riesen Grundstück sondern eine Schäfermixhündin und eine Jackie-Dame in einem etwa 200qm-Garten :sad: .

  • Wir ziehen in ca. 8 Wochen um, vom 1. OG ins EG mit Garten und ich kann noch nicht sagen was besser ist, denn bisher kamen wir auch ganz gut ohne Garten zurecht. Jetzt muss ich wohl dazu sagen, das wir eine Mini-Rasse von 23-24 cm Schulterhöhe haben und dazu noch 2 Katzen. Der Garten wird ohnehin ''Katzensicher'' gemacht und somit ist er dann auch ''Hundesicher''....

    Wir haben uns die EG Wohnung NUR genommen weil ich im Rollstuhl sitze und für mich ist es einfacher vom Erdgeschoß rauszufahren als von irgendeiner hohen Etage mit Lift, der im übrigen hier im Haus sehr oft ausgefallen ist durch die Kinder und Jugendlichen, es interessiert hier auch keinen, daher auch der Auszug, gibt halt mehrere Gründe hier was eigentlich schade ist....

    wir freuen uns wahnsinnig auf die neue Wohnung, denn da haben wir über 30 qm MEHR Platz und 2 Zimmer mehr und das rechnet sich, denn mit dem Rolli brauche ich doch schon etwas mehr Platz, denn vorher hatte ich auch EG mit Garten und einer Katze und die konnte raus wann sie wollte, aber das ist ja etwas anderes...

    ich glaube kaum das Jacky weniger Aufmerksamkeit bekommt, denn sie wäre ja mit mir fast immer unterwegs und das bei JEDEM Wetter ob mit Auto oder Elektro-Rollstuhl... außerdem fordert sie schon jemanden von uns auf mit ihr zu Spielen und das machen wir ja meist mit ihr, auch schonmal zwischendurch.... vielleicht ist es so (oder auch nicht), das ich sie morgens oder abends mal kurz in den Garten schicke, warum auch nicht, zumindest bei der kleinen Rasse, aber nachdem ich mich fertig gemacht hätte (in Ruhe), würde ich mit ihr trotzdem irgendwohin fahren, auch wenn es ''nur'' Feld oder Garten ist, je nach Jahreszeit....

    warten wir ab bis wir umgezogen sind, dann kann ich vielleicht eher berichten, aber ich könnte jetzt nicht sagen dases unserem Hund schlecht geht, denn wir haben ja noch unseren aussenstehenden Garten von über 300 qm und in dem sind wir auch oft, ich zwar momentan nicht, aber mein LG nimmt Jacky ja öfters mit und da läuft sie völlig ''frei'' herum, ganz selten an der Leine....

  • Zitat

    Ich kenne jedoch auch jemanden, der mit Garten lebt und die Hunde kommen max. 1 x pro WOCHE raus zum Spazieren :mute: .


    Das ist hier bei uns im Dorf gang und gäbe. Es gibt noch einen Hundehalter mit einer Leonberger-Hündin (Janoschs große Liebe). Der geht auch täglich mit dem Hund und hält sie im Haus. Dann gibt es noch einen Berner-Halter, der zwar auch täglich eine Stunde geht (zur Not auch in der Mittagshitze :mute: ) aber den Hund sonst im Zwinger bzw. auf dem Hof hält. Manche Hunde treffen wir mal am Wochenende, andere höre ich nur hinterm Zaun und hab sie noch nie gesehen. Okay, es sind alles große Grundstücke. Aber dennoch - meine Vorstellung von Hundehatung ist das nicht.

  • Also im Sommer lasse ich öfters mal einen Spaziergang ausfallen und gehe mit den Hunden in den Garten um dort Gartenareit zu machen.

    So gesehen ist das dann weniger Beschäftigung als wenn ich spazieren gehe, aber meine Hunde finden das auch ok mal im Garten zu sein. Die kucken sich dann halt 3 Stunden lang die Kaninchen an und fressen Erdbeeren.

  • Ich finde einen Garten nicht "überlebensnotwendig", wenn der Hund ausreichend beschäftigt und bewegt wird, aber ich finde ihn in jedem Fall eine Bereicherung. In der Wohnung fliegen halt so wenig Blätter durch die Gegend, denen man hinterher jagen kann, und es rennt sich im Garten auch so schön, wenn man mal wieder Hummeln im Hintern hat ;)
    Für meine Hunde, die sehr agil und es gewohnt sind, dass wir viel Zeit im Garten verbringen und sie außerdem jederzeit rausgehen zu können, wenn sie wollen (weil: Im Haus wird nicht getobt ;) ) ist es hart, wenn das z.B. im Winter nicht geht, man merkt ihnen dann trotz regelmäßiger, ausgedehnter Spaziergänge an, dass ihnen das fehlt.
    Ist aber auch eine Typfrage, nicht jeder Hundecharakter muss das haben. Für quirlige, energiegeladene Hunde, die auch nach einem noch so langen Spaziergang nicht lange müde sind, ist der Garten aber sicher eine nicht zu unterschätzende Bereicherung.

  • Ich bin total froh über unseren Garten. Allein wenn ich bedenke wie das war als mein Sammy noch ein Welpe war. Da bin ich nachts nur in T-Shirt mal schnell mit ihm rausgeflitzt und dann wieder schnell zurück ins Bett :headbash:

    Man kann im allgemeinen in vielen Sachen fauler sein,das stimmt. Aber es gibt auch andere Seiten. Ich hab bei uns in der Wiese meinem Hund z.B. einen Longierkreis aufgebaut, an dem wir öfters üben. Und später werden auch Agility Hürden folgen. Ohne Garten wäre das nicht möglich :smile:

  • Mitlerweile haben wir auch einen Garten, der nicht an der Wohnung liegt - wir laufen also erst hin. Prinzipiell denke ich, dass es recht egal ist und einfach darauf ankommt, was der Mensch mit dem Hund macht. Ich muss aber auch sagen, dass ich den Garten sehr schätze, weil es in der Sommerzeit wenigstens eine Möglichkeit darstellt, die Hunde mal flitzen und planschen zu lassen und das Auto mal nicht patschnass und pottenmistig (gut, pottenmistig ist es fast immer ;-)) zu haben. Daneben schätze ich es, dass auch bei Affenhitze meine Hunde mit mir im Garten sein können ohne gleich einzugehen. Da hier in der Brut- und Setzzeit, die ja nur knapp 4 Monate dauert, neuerdings das Denunziantentum tobt, genieße ich außerdem, die Hunde wenigstens ab und an im Garten laufen lassen zu können, ohne argwöhnisch nach Mitbürgern Ausschau halten zu müssen, die einem lautstark unterstellen, mit seinen Vierbeinern meuchelnd durch die Lande zu ziehen und einen gar anzeigen.

    Ganz abgesehen von meinen eigenen Hunden, gab es auch ab und an Pfleglinge, die einzig und allein im Garten frei laufen durften und dann da auch mal die Sau rauslassen und meine Alterchen haben den Garten auch immer genossen - es gibt doch nichts schöneres, als sich die Sonne auf die alten steifen Glieder scheinen zu lassen.

  • Ich wäre garantiert "fauler" mit Garten, aber ich hätte furchtbar gerne einen am Haus (wir haben einen Garten außerhalb, aber das ist nicht dasselbe).

    Dass TH nur an Leute mit Garten abgeben finde ich idiotisch. Aber Gartengegner zu sein, auch. Wobei ich es nicht immer gut finde, wenn die hunde sich selbst überlassen sind, Gartenzaunkläffer finde ich z.B. eher nicht so schön. Aber zusammen in den Garten können, das fände ich super.

  • Wir leben auch in einem Haus mit Garten ...und ja, wir wollen ihn nicht mehr missen. Wir gehen ganz normal spazieren, der Hund muss und soll sein Geschäft gar nicht im Garten machen, schon deswegen gibt es regelmäßige Gassirunden. Trotzdem ist es irgendwie schön, dass der Hund bei schönem Wetter, wenn die Terrassentür eh´ auf steht, rein und raus laufen kann, wie er will. Selbst im Winter, wenn die Türen zu sind, braucht er nur bescheid sagen, dass er mal gucken will, ob im Garten noch alles in Ordnung ist ...dann machen wir auf und er läuft seine "Kontroll-Runde" ...einfach nur so =) Mit Kaukram das gleiche ...das schleppt er grundsätzlich raus und frisst es lieber dort als drinnen, (womit er uns Menschen ja auch ´nen Gefallen tut :D ). Wenn die Sonne scheint, liegt er genüsslich draußen und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein ...alle Viere von sich gestreckt.
    Ich merke es auch immer wieder an unseren Besucherhunden, die selbst in einer Wohnung leben, wie die hier bei uns im Garten immer aufblühen und es genießen, selbst wählen zu können, ob sie nun drinnen oder draußen sein wollen ...unabhängig davon ob Herrchen/Frauchen gerade selbst Lust hat raus zu gehen oder ob gerade Gassigehzeit ist oder nicht.
    Mit meinem vorigen Hund haben wir die ersten 3 Jahre in einer Mietwohnung gelebt, im 4. Stock, mitten in Berlin. Wenn es raus ging zum Gassi hat er jedes Mal vor lauter Freude und Euphorie gebellt sowie man nur die Leine in die Hand nahm oder die Schuhe angezogen hat ...so, als wenn er es gar nicht erwarten konnte, da raus zu kommen. Wir haben dann das Haus gebaut und er hat sich vom 1. Tag an sichtlich wohler gefühlt. Er konnte rein und raus wie er wollte ...das war sein Ding. Er hat es geliebt, Herrchen beim Rasen mähen zu beobachten, um sich anschließend genüsslich drauf zu wälzen =)
    Nein, ich denke nicht, dass ein Hund einen Garten braucht, um glücklich und zufrieden zu sein, aber meine Hunde haben es bisher immer sichtlich genossen und auch gerne genutzt, dieses kleine Stückchen "Freiheit" und selbst mein Podi-Mix ist völlig rasseuntypisch mittlerweile zum Wachhund mutiert auf seinen Runden durch "seinen" Garten :D

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