Mit Garten oder ohne.....pro und contra

  • Ich habe 6 Jahre lang mit Hunden ohne Garten gelebt und jetzt seit anderthalb Jahren wieder mit Garten.

    Es ging die 6 Jahre zuvor auch, aber mit Garten ist es schon deutlich bequemer. Meine Hunde haben eine Pipi-Ecke im Garten und es ist schon wesentlich entspannter wenn man statt dem morgendlichen und nächtliche 5 Minuten Gassi zum Pipi machen einfach nur die Haustür aufmachen muss.
    Gleiches gilt, wenn ich mal krank bin oder der Job so laut ruft, dass ich einfach nicht die Zeit habe für große Gassigänge. Den Frisbee kann ich auch im Sitzen von der Terrasse aus werfen, während ich weiter am Laptop arbeite.

    Weniger Beschäftigung haben meine Hunde deshalb nicht, eher mehr, weil sie auch noch bei der Gartenarbeit mitwuseln.
    Eines muss ich allerdings sagen, stubenrein war Ekko ohne Garten wesentlich schneller als Cardassia mit. Schlicht weil man da besser aufgepasst hat und ständig aufm Sprung war. Mit Garten hat man einfach die Haustür offen gelassen wenn man rein und raus ist und Hundi machte in den Garten....und wenn die Tür zu war vor die Haustür :roll:

  • Also für mich persönlich gibt es nur noch Hunde mit Garten ;) Warum? ich finde es einfach toll, die Hunde sind einfach grad im Sommer immer draussen, können rumsausen und natürlich auch ihre "zwischenpisidinge" erledigen. Ich beshcäftige mich aber deswegen nicht weniger mit meinen Hunden, wir sind trotzdem jeden tag 2 runden insgesamt zwishcen 1,5 und 2,5 Stunden unterwegs (je nach wetter halt). Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mir auch mit Kind ein leben ohne garten nich mehr vorstelen mag/kann! Wir sind soviel draussen, da steht die Schaukel, rutsche etc. es ist einfach toll, Ich genieße es sehr! aber ich schließe es nicht aus spöter mal wieder ohne Garten zu wohnen, vorstellen mag ich es mir jetzt allerdings nicht!

  • Meine Hunde brauchen keinen Garten. Ich gehe 5 Minuten und dan haben sie 700 Hektar "Garten".

    Pipirunde gibt es am Grün direkt vor der Haustür. Also auch nur Haustür auf.


    Ich war mit einem meiner Shibajungs öfter mit einer Freindin im Garten ihrer Oma. Nach dem dritten Mal wars langweilig.
    Ich habe wohl großes Glück. Im Mietshaus leben andere Halter mit Hund (dank unserer vorbildlichen Haltung, der Vermieter wollte zunächst generell keine Hundehaltung), das Haus selbst ist lebhaft, auch die Kinder höre ich täglich toben und mich stört das nicht. Junge und alte Leute ohne Herumspionieren oder auf "Ruhezeiten" pochend. Und dann eben Stadt, aber mir so viel Grün, dass man es nie an einem Tag ablaufen könnte und somit immer für Abwechslung sorgen kann.

    Ich muss dann auch noch sagen, die Uferpromenade ein paar Meter vor der Haustür ist zwar die Toilette der Nachbarschaft, aber meine Jungs markieren da nur. Die lösen sich ansonsten sehr ungern dort. Ich würde also keinen Vorteil des Gartens haben - sie würden wohl auch nicht in den Garten machen.

  • Ich persönlich würde für mich nicht mehr freiwillig auf einen Garten verzichten wollen :D . Was die Hunde angeht: Tür auf und sie können rein und raus wie sie wollen. Grisu beobachtet gerne mal von oben herab das Dorf, Lucy liegt mit zunehmendem Alter immer lieber draußen. Wir haben einen Longierkreis und Agility-Geräte aufgebaut, das geht ohne Garten wohl nicht so einfach... Wir können wild toben, Spiele mit Futter machen, irgendwas... ohne dass ein fremder Hund plötzlich dazwischen wuselt oder es Passanten stört... Und wie schon von anderen angesprochen: bei Krankheit oder wenn mal an einem Tag extrem wenig Zeit für die Hunde bleibt: ein paar Hände Trockenfutter im Garten verteilt und die Hunde sind 30 Minuten + mit Suchen beschäftigt und Spielzeug zum Suchen ins Gestrüpps werfen kann man auch eingemummelt von der Terasse aus.
    Ich sehe es sicher nicht so, dass ein Garten zwingend nötig ist und an normalen Tagen ist er auch keine "Auslastung" für die Hunde. Aber angenehm finde ich ihn doch =)

  • Wir haben einen Garten. Nicht direkt am Haus, ich muss erst übern Hof und hinter die Werkstatt, aber es ist herrlich!
    Wegen Bauarbeiten haben die 2 momentan "nur" 80m reine Tobefläche, aber das reicht ihnen völlig.

    Überall was zu schnuppern dank Vögel, Igel, Katzen, Mardern die durch den Garten und die Hecke wandern. Freien Platz zum rennen und fliegen, besonders der Whippet braucht das.
    In der Brut- und Setzzeit gibts darum eigentlich kein Gassi, denn was soll der Sprinter ne Stunde oder länger an der Leine schlurfen? Bringt ihm das was?
    Nein. Der braucht das Rennen halt, so packe ich beide in den Garten, mich dazu und gucke zu wie sie rennen und bewundere den Whippet wie lang der sich machen kann im Flug und grinse über den Minibulli, wie schnell der eigentlich ist wenn er dem Langbein nachwetzt.

    Da wurde ich hier schon für angemacht, aber mal ehrlich: Schreibe ich "Mein Whippet bekommt rassegerechten Auslauf im Freilauf" ist alles tutti, aber "wir gehen halt in den Garten zum Rennen und Toben" ist schlecht?

  • Ich glaube nicht das man einen Garten braucht aber es macht vieles angenehmer..
    Wir haben gar keinen, es geht auch ohne und das sogar sehr gut, Problem ist echt wenn der Hund Durchfall oder sondergleichen hat und häufiger raus muss, das ist *oh jemine*

  • Wir haben jetzt seit 8 Monaten einen Mini-Garten mit etwa 35 m2. Das ist echt winzig, aber besser als nix.
    Die Hunde finden es toll und liegen sehr gerne im Gras oder spielen. Auch meine Katzen profitieren davon. Ihr Geschäft sollen die Hunde aber nicht im Garten erledigen.

    Es ging zwar auch 12 Jahre ohne Garten, aber missen möchte ich ihn nicht mehr.

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