Hund hat sich nach der Geburt von unserem Sohn stark verände

  • Zitat

    Das ist alles nicht so einfach...
    Wir wollen, dass Pia den Kleinen akzeptiert und respektiert!
    Beim Gassi gehen beschützt sie mich (Frauchen) und Leon vor anderen Hunden. Das finde ich auch nicht schlecht.
    Aber halt zu Hause ist oft dicke Luft wegen Pia. das ärgert mich richtig, da sie ja sozusagen mein erstes Kind ist.
    So tagsüber wenn ich alleine mit dem Kleinen bin, gehts recht gut mit Pia...sie ist halt immer da wo Leon auch ist, d.h. sie beobachtet alles was wir so machen (spielen,wickeln ect.) Wenn Herrchen von der Arbeit kommt ist natürlich mehr Leben in der Bude und zack spielt Pia verrückt... Das soll jetzt nicht heißen, dass sie das bei mir nicht macht!

    Wir würden gerne wissen warum Pia Leon ständig ablecken will bzw so aufgeregt ist, wenn wir mit ihm spielen/toben.

    Wie gesagt wir wollen eine Lösung finden mit der alle Beteiligten zufrieden sind.

    Wenn du die Dynamik dahinter verstehst, ist es vielleicht für euch leichter, einen Weg für euch zu finden.

    Einerseits findest du gut, dass sie " aufpasst " auf euch, andererseits wunderst du dich, dass sie sich " einmischt" . :???:

    Du lässt den Hund an vielem partizipieren, und wunderst dich über die aufgeregte Einmischung?

    Dein Hund erlebt im Alltag, dass es okay ist, sich einzumischen, auf Frauchen und Kind aufzupassen ,
    du siehst sie als " 1. Kind " und das alleine impliziert ja schon eine gewisse Einstellung zu " Pia" ( ist ja auch ein recht menschlicher Name, gell? ) .

  • Langsam fühle ich mich echt schlecht!
    Bis auf ein paar liebe Einträge, lese ich hier fast nur Vorwürfe...

    Seit ich 3 Jahre alt war hatte meine Familie einen Hund, dann hatte ich einen mit meinem Ex zusammen und jetzt habe ich meinen eigenen. Ich habe sie von einem Pärchen die sie nach ein paar Wochen nicht mehr haben wollten. Sie war damals 4 Monate alt und hieß schon Pia.
    Ich habe ihr beigebracht stubenrein zu werden, das sie ohne Leine laufen kann,Sitz und Platz macht, sie in meine Familie eingegliedert ect.
    Da hab ich das Gefühl das ich ein gutes Frauchen bin.
    Da sie ein Dackel-Terrier-Mischling ist, braucht sie viel Bewegung um sich auszupowern. Das heißt sie ist sowieso von der wilderen Sorte. Das finde ich aber nicht schlimm, da ich einen Hund haben wollte den man fordern und fördern kann! Sie ist ein Teil von mir geworden und ich glaube das ist völlig normal nach 4¹/² Jahren.

    Jetzt habe ich eine Veränderung am Verhalten von Pia beobachtet und schon bin ich ein schlechtes Frauchen und habe alles falsch gemacht?

    Ich danke allen die mir einen lieben Rat bzw Vorschläge gegeben haben die mir wirklich nutzen.

  • Fühl dich nicht schlecht deswegen.

    Was ich dir noch empfehlen könnte : Bring dem Hund bei, dass er nicht in das Zimmer deines Sohnes darf. Sie kann dich dann von dort aus beobachten, wie du den Kleinen wickelst, etc., aber zeige ihr, dass die Grenzen an der Tür sind.

    Wenn sie beim spazieren gehen anschlägt, bring ihr ein Kommando wie "gut" bei, sodass sie lernt, dass du den "Eindringling" gesehen hast und du ab jetzt die Situation regelst. So passt der Hund zwar noch auf euch auf, aber er lernt genauso gut, dass er die Kontrolle an dich abgeben kann, weil du das alles schon sehr gut selbst einschätzen kannst.
    So lernt er nach und nach, dass ihn trotz des Kindes noch alle lieben und er immer noch Aufmerksamkeit bekommt, er aber nicht die Kontrolle übernehmen muss und du das schon ganz gut alleine hinkriegst :headbash:

  • Ich finde nicht, dass hier Vorwürfe kommen. Du hast gefragt woher dieses Verhalten kommt und (aus meiner Sicht) ist es sehr wahrscheinlich, dass es daher kommt, dass der Hund zu viel Kontrolle hat...

    Du findest das einerseits in Ordnung, aber beim Kind zu viel. Das wird der Hund niemals verstehen. Das war doch alles was hier kam (abgesehen von der Meinungsverschiedenheit zum Thema ablecken).

  • Zitat

    Langsam fühle ich mich echt schlecht!
    Bis auf ein paar liebe Einträge, lese ich hier fast nur Vorwürfe...

    Seit ich 3 Jahre alt war hatte meine Familie einen Hund, dann hatte ich einen mit meinem Ex zusammen und jetzt habe ich meinen eigenen. Ich habe sie von einem Pärchen die sie nach ein paar Wochen nicht mehr haben wollten. Sie war damals 4 Monate alt und hieß schon Pia.
    Ich habe ihr beigebracht stubenrein zu werden, das sie ohne Leine laufen kann,Sitz und Platz macht, sie in meine Familie eingegliedert ect.
    Da hab ich das Gefühl das ich ein gutes Frauchen bin.
    Da sie ein Dackel-Terrier-Mischling ist, braucht sie viel Bewegung um sich auszupowern. Das heißt sie ist sowieso von der wilderen Sorte. Das finde ich aber nicht schlimm, da ich einen Hund haben wollte den man fordern und fördern kann! Sie ist ein Teil von mir geworden und ich glaube das ist völlig normal nach 4¹/² Jahren.

    Jetzt habe ich eine Veränderung am Verhalten von Pia beobachtet und schon bin ich ein schlechtes Frauchen und habe alles falsch gemacht?

    Ich danke allen die mir einen lieben Rat bzw Vorschläge gegeben haben die mir wirklich nutzen.

    Niemand hier will Dir Böses, sondern Dir lediglich helfen . . .
    Wenn Du Dir auf den Schlips getreten fühlst, weil die "Ideen" Dir nicht gefallen - da kann nun echt keiner was für. Der Hund "soll" kontrollieren im Sinne von "Beschützen" vor anderen Hunden (Deine Aufgabe), aber wenn´s stört, soll er es bitte abstellen. Unverständlich und unmöglich für den Hund, anstrengend für den Menschen.

    Vielleicht hättest Du vorher sagen sollen, dass nur "liebe Ratschläge" erwünscht sind . . .

  • Ich denke auch nicht dass die Beiträge (einschließlich meinem - ganz bestimmt nicht!) als Vorwurf gemeint waren, vielmehr als Anregung den Umgang mit dem Hund selbstkritisch zu überdenken. Ob an den Ideen irgendetwas dran sein kann, kannst doch ohnehin nur du entscheiden!

    Und das ist doch meistens so, dass man als Mensch etwas ändern muss, wenn der Hund irgendein Verhalten zeigt / entwickelt, das für ihn und / oder seine Menschen nicht gut zu ertragen ist. Das heißt auf keinen Fall, dass du bisher alles falsch gemacht hast, oder dir das jemand unterstellen will. Es geht doch lediglich um einen Ausschnitt eurer Hund/Mensch Beziehung - hier hast du das Verhalten vom Hund und ein bißchen etwas von euch erzählt und nun bekommst du Ideen dazu.

    Ganz ehrlich - ich habe mit meinem Hund schon so viel falsch, aber auch so viel richtig gemacht - so ist das Leben halt. Und wenn viele hier deiner Meinung nach falsch liegen, dann kannst du doch für dich einfach einen Haken dahinter machen. :gut:

    Die Frage ist halt ob man nicht auch Meinungen zulässt, die einem selbst erstmal völlig fremd erscheinen...

  • Zitat

    Ich finde nicht, dass hier Vorwürfe kommen. Du hast gefragt woher dieses Verhalten kommt und (aus meiner Sicht) ist es sehr wahrscheinlich, dass es daher kommt, dass der Hund zu viel Kontrolle hat...

    Du findest das einerseits in Ordnung, aber beim Kind zu viel. Das wird der Hund niemals verstehen. Das war doch alles was hier kam (abgesehen von der Meinungsverschiedenheit zum Thema ablecken).

    Was heißt denn Kontrolle beim Kind? Das verstehe ich nicht!

  • Zitat

    Was heißt denn Kontrolle beim Kind? Das verstehe ich nicht!

    Naja, das Ablecken, sich dazwischen drängen, immer beim Kind sein - war das nicht das Problem, das du geschildert hattest?

  • Zitat

    Niemand hier will Dir Böses, sondern Dir lediglich helfen . . .
    Wenn Du Dir auf den Schlips getreten fühlst, weil die "Ideen" Dir nicht gefallen - da kann nun echt keiner was für. Der Hund "soll" kontrollieren im Sinne von "Beschützen" vor anderen Hunden (Deine Aufgabe), aber wenn´s stört, soll er es bitte abstellen. Unverständlich und unmöglich für den Hund, anstrengend für den Menschen.

    Vielleicht hättest Du vorher sagen sollen, dass nur "liebe Ratschläge" erwünscht sind . . .

    Niemand hat gesagt das Pia mich/uns vor anderen Hunden beschützen soll!
    Mir ist es nur 2x aufgefallen, mehr nicht.
    Und das ist auch nicht das Problem was wir haben. Das beschützen vor anderen Hunden sehe ich eigentlich positiv, denn so sehe ich das Leon zum "Rudel" gehört.

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