Hund hat sich nach der Geburt von unserem Sohn stark verände
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Der Hund denkt ganz sicher nicht, dass Fraule nicht in der Lage ist das Kind richtig zu pflegen und er es besser beschützen bzw pflegen kann. Ich bezweifle, dass Hund so denken. Das ist für mich eine absolute Vermenschlichung.
Auch die Annahme, der Hund möchte das Spiel kontrollieren. Wir wissen nicht, was der Hund tut, wir waren nicht dabei. Er könnte auch splitten wollen oder sonstwas.
Kein Thema, auf das Kind muss man aufpassen und dem Hund sagen, was geht und was nicht. Ich denke aber, die Motivation ist Brutpflege durch Hormone, die der Hund ausschüttet. Und dafür kann der Hund nichts.
Ich finde das nicht menschlich gedacht. Aber oke, wenn du dir sicher bist
Er denkt vielleicht nicht "ich kann das besser", er denkt aber evtl. er muss die Verantwortung tragen. Mein Hund denkt auch nicht "ich kann uns besser vor einem fremden Hund beschützen als Frauchen". Trotzdem meint er zum Beispiel da Verantwortung übernehmen zu müssen.
Ich sagte die ganze Zeit, dass ich finde, dass es sich so anhört. Ich hab nicht gezählt, aber ich finde ich habe oft genug betont, dass ich nicht dabei war, aber dass es sich für mich so anhört. Mag sein, dass er splitten wollte - und warum? Er fühlt sich ja offensichtlich verantwortlich.
Ich finde auch nicht, dass der Hund da irgendwas dafür kann. - Vor einem Moment
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Ok, ich sag jetzt nochmal zusammenfassend wie ichs mein. Nicht, dass durch meine unglückliche Formulierung das jetzt falsch rüber kommt.
Ich denke der Hund übernimmt Aufgaben, weil er denkt er muss, die er nicht übernehmen braucht und sogar gar nicht übernehmen soll (Kontrollieren vom Frauchen, draußen vor Hunden "beschützen", einschreiten wenn sich das Kind frei bewegt (--> Erziehung), sich dazwischen drängen beim Spielen zwischen Eltern und
Kind (--> Erziehung), Gesicht ziemlich penetrant ablecken (--> "pflegen" / "putzen"), von der Küche aus beobachten, was zwischen Eltern und Kind "passiert" (--> kontrollieren), ...)Wenn dem so ist, dann sollte aus meiner persönlichen Sicht was daran geändert werden, da der Hund nicht für das Kind zuständig ist und er es weder zu kontrollieren noch zu "pflegen" geschweige denn zu erziehen hat.
So. Nur noch als kurze Zusammenfassung, weil ich eigentlich nicht finde, dass ich was vermenschlicht hab - denn Vermenschlichung geht mir gegen den Strich. (Genauso wie der ewige Vergleich zwischen Rudel und Familie, denn das ist einfach was Grundverschiedenes!)
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Ok, ich sag jetzt nochmal zusammenfassend wie ichs mein. Nicht, dass durch meine unglückliche Formulierung das jetzt falsch rüber kommt.
Ich denke der Hund übernimmt Aufgaben, weil er denkt er muss, die er nicht übernehmen braucht und sogar gar nicht übernehmen soll (Kontrollieren vom Frauchen, draußen vor Hunden "beschützen", einschreiten wenn sich das Kind frei bewegt (--> Erziehung), sich dazwischen drängen beim Spielen zwischen Eltern und
Kind (--> Erziehung), Gesicht ziemlich penetrant ablecken (--> "pflegen" / "putzen"), von der Küche aus beobachten, was zwischen Eltern und Kind "passiert" (--> kontrollieren), ...)Wenn dem so ist, dann sollte aus meiner persönlichen Sicht was daran geändert werden, da der Hund nicht für das Kind zuständig ist und er es weder zu kontrollieren noch zu "pflegen" geschweige denn zu erziehen hat.
So. Nur noch als kurze Zusammenfassung, weil ich eigentlich nicht finde, dass ich was vermenschlicht hab - denn Vermenschlichung geht mir gegen den Strich. (Genauso wie der ewige Vergleich zwischen Rudel und Familie, denn das ist einfach was Grundverschiedenes!)
Du steckst da etwas in der Hund will Rudelführerseintheorie bzw Dominanztheorie. Kein Hund will ständige Kontrolle etc. Ein Hund, der wirklich kontrolliert, lässt dich nicht mehr ins Bett, nicht aufs Sofa, nicht aus dem Haus...Solche Menschen schlafen dann in der Badewanne. Kein Witz, alles schon da gewesen.
Was stört es denn, wenn der Hund das Kind leckt? Schlimm wäre es, wenn er es zwicken würde und gegen die Mutter verteidigt. Ganz ehrlich, dieser Hund versucht in meinen Augen Brutpflege zu betreiben, aber doch nicht, weil er denkt, dass er es besser kann. Dass er unterwegs dann den Kinderwagen schützt, liegt dann in der Natur der Sache.
Ich denke, wir liegen nicht weit auseinander. Hier ist absolut die Mutter gefordert, die dem Hund Grenzen ziehen muss und sagen muss, dass sie alles im Griff hat. Für mich klingt das teilweise auch nach einem Hund, der frech ist und auch einfach probiert was geht, und wenn es nur dazu ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Aber wie bereits gesagt, wir sehen es nicht. Es kann viel harmloser oder auch schlimmer sein.
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Du steckst da etwas in der Hund will Rudelführerseintheorie bzw Dominanztheorie. Kein Hund will ständige Kontrolle etc. Ein Hund, der wirklich kontrolliert, lässt dich nicht mehr ins Bett, nicht aufs Sofa, nicht aus dem Haus...Solche Menschen schlafen dann in der Badewanne. Kein Witz, alles schon da gewesen.Was stört es denn, wenn der Hund das Kind leckt? Schlimm wäre es, wenn er es zwicken würde und gegen die Mutter verteidigt. Ganz ehrlich, dieser Hund versucht in meinen Augen Brutpflege zu betreiben, aber doch nicht, weil er denkt, dass er es besser kann. Dass er unterwegs dann den Kinderwagen schützt, liegt dann in der Natur der Sache.
Ich denke, wir liegen nicht weit auseinander. Hier ist absolut die Mutter gefordert, die dem Hund Grenzen ziehen muss und sagen muss, dass sie alles im Griff hat. Für mich klingt das teilweise auch nach einem Hund, der frech ist und auch einfach probiert was geht, und wenn es nur dazu ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Aber wie bereits gesagt, wir sehen es nicht. Es kann viel harmloser oder auch schlimmer sein.
Nein du verstehst mich völlig falsch. Ich denke absolut NICHT, dass der Hund Rudelführer sein möchte oder irgendjemanden dominieren will. Ich denke schlicht und einfach, dass er gewisse Aufgaben für die seinen hält - das hat aber nix mit Rudelführerseinwollen zu tun.
Ich hatte hier einen Hund der uns auf Schritt und Tritt gefolgt ist, der uns Kopf und Pfoten auf uns gelegt hat, wenn wir uns zum gehen bereit gemacht haben. Der Hund hat sich aktiv nur vor die Wohnungstüre gelegt. Wenn wir das Haus verlassen wollten, hat sie sich scheinbar zufällig quer vor uns gestellt. Alleinebleiben ging nicht mal ne Minute.
Nicht ein einziges Mal hat sie die Rudelführerrolle an sich reißen wollen. Gemacht hat sie das vermutlich um ihr Bedürfnis nach Sicherheit zu stillen.
Meines Erachtens steht außer Frage, dass der Hund sich für die genannten Aufgaben zuständig fühlt. Ein Hund der zum Kind sprintet weil es sich bewegt, klingt für mich absolut nicht nach einem enstpannten Hund und selbst wenn er "nur" Brutpfleger spielt ist das wiederum eine Aufgabe, die er nicht erfüllen muss oder soll!
Nochmal: ich denke auch nicht, dass der Hund denkt: "ich kann das besser". Ich denke einfach, dass er denkt er muss, weil es bspw. auch von ihm erwartet wird. -
Oh wow was für eine Gesprächsrunde....
Es ist echt spannent zu lesen was ihr von der Problematik haltet und wie unterschiedlich ihr die Sachen interpretiert.
Ich hoffe wenn sich der Hundetrainer die Situationen anschaut, dass er mir/uns helfen kann.
Das kann aber ein wenig dauern, da ich mit Leon und Pia am Dienstag für einige Zeit zu meiner Mutter fahre.
Vielleicht kann er mir ja schon am Telefon einen Rat geben was es sein könnte.Ich danke euch für die angeregten Unterhaltungen und Vorschläge!
P.S. Mein Mann hat grad die Windel von Leon im Kinderzimmer gewechselt und Pia ist nicht hinterher gelaufen, sondern blieb bei mir im Wohnzimmer. Als Leon wieder im Wohnzimmer war, ging Pia wieder in die Küche und legte sich hin. :/
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Hey Leute ich habe gerade eine spannende Entdeckung gemacht, die mir vorher nicht so bewusst war...
Pia liegt in der Küche vor ihren Futternäpfen, die gleich am Eingang stehen.
Als Leon sich in Richtung Küche robbte, stand sie auf und senkte den Kopf. Als Leon dichter kam, machte sie aufgeregtes Geräusch zwischen Bellen und Jaulen.
Kann es sein das sie einfach deshalb so unentspannt ist? Mir ist auch seit einigen Tagen aufgefallen das sie anders frisst als sonst. Ich gebe ihr morgens Nassfutter was eigentlich in wenigen Minuten verputzt ist. Ansonsten hat sie auch immer Trockenfutter zustehen wo sie bei Bedarf ran geht.
Jetzt ist es so, dass sie morgens zwar anfängt das Nassfutter zu fressen, es aber nicht sofort auffrisst sondern es nach und nach über den Tag tut. Anfangs hab ich gedacht es liegt vielleicht am warmen Wetter, aber da es jetzt nicht wirklich warm ist, mach ich mir schon n Kopf.
Kann es sein das sie das Futter einfach nur verteidigen will vor Leon? Sprich futterneidisch ist?
Man man immer was neues...
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Also ich würde das Futter nicht frei zugänglich lassen. Denn so kann sie überhaupt nicht auf die Idee kommen Ressourcen gegenüber Leon zu verteidigen (ob sie das gemacht hat, kann man wieder mal nur schwer sagen, aber ich könnte es mir schon vorstellen). Wenn sie nicht frisst Futter wegstellen. Denn wenn der Hund Ressourcen zur freien Verfügung hat, sieht er sie als seine an (obwohl es eigentlich deine sein sollte) und kann sie durchaus auch verteidigen ...
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Also das Verhalten von Pia wenn dein Sohn sich der Küche nähert ist für mich eindeutig futterneidisch. Lass dein Kind dann niemals zu dem Hund in die Küche, wenn das Futter den ganzen Tag dort rumsteht. Stell das Futter hoch, wenn sie es morgens nicht leer frisst und biete ihr es dann vielleicht einmal mehr am Tag an als sonst, bis sie sich dran gewöhnt hat, dass sie ab jetzt das Futter nicht mehr rund um die Uhr zur Verfügung hat.
Ich habe beim Tierarzt schon erlebt, dass Menschen ihren Hund einschläfern ließen, weil der Hund sein Futter verteidigt und die Besitzer so intelligent waren, das Kind zum fressenden Hund zu lassen.... :/
Zu dem ablecken: als Putzverhalten sehe ich das definitiv nicht, bzw. das der Hund damit meint eine Aufgabe zu haben. Mein Hund leckt mir auch mal die Finger ab und das heißt nicht dass er denkt ich wäsche mich nicht
Wenn er immer wieder hinläuft und dann wieder weggeht, könnte das vielleicht eine Form des Beschwichtigens sein?! Hunde sind da immer schwer einzuschätzen, weil sie auch vor uns merken, wenn Kinder gleich anfangen würden zu weinen, in die Windeln machen etc... -
Futter, das rumsteht? Nicht gut. Hund hat in Ruhe zu fressen, dann kommt die Schüssel weg. Schüssel hüten kann mächtig Stress machen.
Mal ne andere Frage zum Ablecken: Kann es sein, dass Leon einfach lecker schmeckt? Hier noch ein bisschen Keks, da noch ein bisschen Brei und dort noch ein bisschen Sabber? Dann würde der Hund lecken, eben weil es gut schmeckt.
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Futter, das rumsteht? Nicht gut. Hund hat in Ruhe zu fressen, dann kommt die Schüssel weg. Schüssel hüten kann mächtig Stress machen.
Mal ne andere Frage zum Ablecken: Kann es sein, dass Leon einfach lecker schmeckt? Hier noch ein bisschen Keks, da noch ein bisschen Brei und dort noch ein bisschen Sabber? Dann würde der Hund lecken, eben weil es gut schmeckt.
Mit dem Futter hab ich mir bis jetzt keine großen Gedanken gemacht, weil es halt schon immer so war!
Wegen dem Lecken, kann schon mal sein das Leon lecker schmeckt, aber eigentlich mach ich ihm nach dem Essen oder Naschen immer Mund und Hände sauber

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