Beiträge von Benji05

    Mir gehts auch so, dass ich das von mir aus jetzt nicht ausprobiert hätte mit Hund an der Leine vom Pferd aus, weil ich dachte - zu gefährlich. Wobei ich auch immer mal mit Handpferd ausreite, wenns sein muss auch mit 2en. Aber da ist der Strick kürzer und hängt nicht so weit unten, mir kommt die Gefahr des Verwickelns um Pferdebeine auch beim Hund deutlich größer vor.

    Lasse mich aber hier auch inspirieren, mal schauen ev. versuch ichs mal im Sommer, wenn Pony und Hund zwecks Wärme nicht ganz so zu Faxen aufgelegt sind xD Flexi würde ich aber tatsächlich auch nicht machen, wenn dann ne 3m Leine ohne Schlaufe vielleicht. Ich denk auch es kommt arg auf die Pferd-Hund-Konstellation an.


    Schön wärs schon, im Moment geh ich entweder zu Fuß mit beiden oder ich geh halt zweimal. An der Abrufbarkeit vom Wild, die ja mein Problem ist arbeite ich und bin eigentlich ganz zuversichtlich. dass das noch wird.


    LG Betty

    Hehe, sehr cool. Bei mir is genau andersrum. Mein erster Hund wollt mir (und anderen Menschen / Hunden) direkt ans Leder, während ich das beim Pferd so noch nie erlebt hab. Bzw. erst beim 100. Pferd und dann kannst es halt einordnen.

    Ich glaub viel spielt wirklich mit rein was man von klein auf kennt. Als Erwachsener lernt man vermutlich mehr mit dem Kopf und weniger mit dem Bauch. Schade eigentlich.

    Ich hatte ja von Kind an immer Pferde um mich, Hunde nur so 'nebenbei'. Mit Hundeerziehung / Verhalten Kommunikation etc hab ich mich erst beschäftigt als ich meinen ersten eigenen Hund hatte, also erst als ich 30 J. war. Dann hab ich 7 Jahre mit den Pferden fast komplett pausiert wegen der Kinder. Als ich dann das Pony gekauft hab musste ich mich echt erst wieder ein bißl rein finden. In Summe würde ich trotzdem jetzt sagen Pferd fällt mir leichter.


    Mit den Pferden bin ich irgendwie nie unsicher was jetzt das Beste wäre, das steckt einfach drinnen. Beim Hund muss ich noch mehr nachdenken ob meine Intuition jetzt passt und finde sie auch von der Kommunikation her komplexer.


    LG Betty

    Hallo Zusammen, ich geselle mich mal mit einer Frage dazu. Meine Freundin hat seit ein paar Tagen einen Malteser Welpen, 10 Wochen alt. Die Kleine ist im Haus sofort sehr taff gewesen, draußen möchte sie eigentlich nicht vom Arm runter und setzt sich dort höchstens auf die Wiese. Wenn sie dort einen anderen Hund sieht dann knurrt sie teilweise auf dem Arm. Wir haben uns jetzt 2x für 10 Min auf der Wiese getroffen, mein Hund stand dort, ist etwas rumgelaufen und sie konnte ihn sich einfach anschauen. Meine Freundin hat sich hingehockt und hatte die kleine einfach auf dem Schoß. Die Größenverhältnisse sind ja einfach schwierig - wie gewöhnt man denn einen eher unsicheren Welpen einer auch noch so kleinen Hunderasse am besten an andere Hunde? Macht das Sinn wenn sie die anderen Hunde einfach immer wieder beobachten kann? Ich habe vorgeschlagen einen älteren ruhigeren Hund einer kleinen Rasse mal für den Anfangskontakt suchen?


    LG Betty

    Eine Bekannte von mir hat jetzt schon den zweiten irischen Wolfshund als Reitbegleithund und aktiven Begleiter. Lebenserwartung ist halt nicht übermäßig und ich kenne mich auch nicht mega gut aus mit der Rasse. Aber sie ist total begeistert, er ist aktiv und sehr sanft. Ich finde ihn auch mega beeindruckend und musste grade bei deiner Beschreibung dran denken. Daher werfe ich ihn mal ein... :-)


    LG Betty mit Lino

    Das geht mir genauso. Alleine bleiben üben ist z.B. eine Herausforderung mit Kindern im Homeschooling und selber Homeoffice. Ich bin froh wenn hier jeder sein Zeug erledigt hat, das alleine bleiben ordentlich aufzubauen kostet mich unglaublich viel Kapazität. Die Anfänge sind schon gemacht, aber es fehlt die Kontinuität. Bei meinem vorherigen Hund ergab sich das locker, dann sind wir mal schnell zum einkaufen oder sonstigen Erledigungen oder haben mal schnell bei Freunden rein geschaut. Jetzt... die Kinder kann ich beim Einkaufen auch nicht mal locker mit rein nehmen, Freunde besuchen sollst nicht ständig... Und mein Tag ist viel voller durch Homeschooling neben dem Arbeiten. Ich bin schon gespannt, ich muss zum Glück nur 2 Vormittage ins Büro, aber ich muss ja erstmal auf die 5 Std. alleine bleiben kommen. Da werde ich dann noch Zeit einplanen müssen bevor das wieder los geht und das allein bleiben zuverlässiger zu trainieren.

    :lepra:

    Und Lino tut sich total schwer mit dem Aufenthalt in fremden Gebäuden - auch da hab ich wenig Gelegenheit zum Üben. Es geht schon alles, aber man muss es viel mehr bewusst fokussieren. Einfach so ergeben tut sich der normale "Außerhalb Corona Alltag" für den Hund halt im Moment nicht.


    Verrückte Welt ist das...


    LG Betty mit Lino

    Das beruhigt mich jetzt irgendwie. Ich gehöre auch zu den Menschen die die ganze Kindheit um Pferdeminuten gekämpft hat. Meine Eltern hatten mit Pferden nichts am Hut, generell mit Tieren nicht. Sie haben es trotzdem einigermaßen unterstützt im Sinne von Reitstunden bezahlt und mich wenn möglich auch mal zum Stall gefahren. Im Wesentlichen musste ich aber das Rad nehmen oder den Bus mit langen Fahrt- und Umsteigezeiten. Und es gab auch viele Diskussionen wie viel Zeit im Stall verbracht werden muss etc., dass es gefährlich ist, dass die Klamotten riechen... Und ich hab bis ins Erwachsenenalter hinein seeehr viel Ställe gemistet, z.B. um mir Reitbeteiliungen zu verdienen, weil dafür im Studium kein Geld da war. Ich hab an allem Freude was mit den Pferden zusammen hängt, das Reiten war einfach nur ein Teil vom Ganzen.


    Als ich mir mit fast 40 Jahren den Traum vom eigenen Pony erfüllt habe, war das unglaublich besonders. Und ich nehme die Zeit mit dem Pony auch nie selbstverständlich. Gleiches mit den Hunden, hier gab es in meiner Kindheit nicht den Hauch einer Chance, dass meine Eltern einen Hund angeschafft hätten.

    Meiner Tochter (9 J.) fliegt das jetzt alles zu und ich denk mir manchmal - ob das wohl gut ist? Andererseits brennt sie für jeden Handgriff bei der Stallarbeit den sie machen darf, ich hab schon das Gefühl, dass sie da genauso ist wie ich. Und sie lernt halt auch ganz automatisch, dass Bodenarbeit auch dazu gehört, auch wenn ihr das manchmal noch schwerer fällt als das Reiten selber. Da sind ja in Sachen Koordination, Körperbeherrschung, Raumgefühl etc. auch so viele Elemente für die Kids dabei, das unterschätzt man manchmal wie schwierig das ist.


    LG Betty

    Für mein Pony sind alle die in Frage kämen zu schwer. Aber ich lass selbst vom Boden aus da keinen ohne Anleitung und mein Beisein dran. Die is so sensibel und hat generell so viel Angst vor Erwachsenen, da mach ich mir mehr kaputt als es gut tut. Ich kann sie am kleinen Finger führen und das soll auch so bleiben.

    Hatte vor kurzem mal eine Pflegebeteiligung gesucht und das nach ein paar Gesprächen wieder verworfen. Es gibt einfach wenige Menschen die genauso arbeiten wie ich mir das vorstelle. Im Alter wird man offensichtlich speziell :D


    LG Betty