Beiträge von Benji05

    Mein herzliches Beileid und dir viel Kraft für die kommende Zeit. Die Lücke die sie hinterlassen ist so unglaublich schwer zu ertragen. Schön dass er so ein langes Leben bei dir haben durfte.

    Grade wenn es solche Baustellen und emotionale Auf und Abs gab, nimmt der Hund oft einen großen Raum im Leben und im Herzen ein. Lass dir Zeit zu trauern. :streichel:


    Alles Liebe, Betty

    Benji05


    Viele Hunde aus dem Tierschutz bekommen durch die veränderte Lebenssituation Verdauungsprobleme. Oftmals ist das neue Leben einfach zu spannend und stressig zugleich und der Hund findet einfach keine Ruhe, um "gemütlich" zu verdauen.

    "Keine Zeit zum Fressen" bzw. Futterverweigerung wird oft mit Mäkeln verwechselt, gehört mMn aber zum Eingewöhnungsprozess.Selbst gierige Fresser, die sich im Dauerstress befinden ( Ängste, Überforderung, Unsicherheit), nehmen trotz gewohnter Futteraufnahme in dieser Zeit auch nicht zu, sondern eher ab.

    Vielen Dank, ja ich hoffe dass er da noch etwas mehr auftaut und dann auch mit mehr Appetit frisst. Ich denke es ist bei ihm ein Mix. Stressbedingt frisst er schlechter, aber er mag einfach auch manches nicht. Dann nimmt ers ins Maul und spuckt es wieder aus.

    Der größere Punkt ist sicher der Stress, aber man merkt halt schon trotzdem dass er gern Abwechslung im Napf hat.

    Ich habe jetzt langsam angefangen Gekochtes zum TroFu dazu zu geben und bisher verträgt er alles und frisst auch besser. Danke euch für eure Tipps, ich werde mich wegen Rezepten dann mal hier durch schmökern =)


    LG Betty mit Lino

    Ist das nicht eine Frage wie man "schnödes Gassi" definiert? Spazieren gehen mit Hund, ok. Das sagt aber ja noch nichts drüber aus, wie viel man "nebenher" macht. Wenn man mal nen Dummy wirft oder Tricks einbaut, oder einfach Kommandos übt, geht man ja immer noch mit dem Hund Gassi. Aber ab wann isses denn jetzt nicht mehr schnöde? =)


    Ich hab meinen Hund ja erst seit 3 Monaten und merke auch, wie viel man erst wieder nebenbei aufbauen muss, was beim alten Hund nach 8 Jahren einfach klar war. Also schnöde Gassi heißt hier trotzdem, dass der Hund an unübersichtlichen Stellen im Wald entweder ins Fuß geht oder angeleint werden muss (=Rückruf). Ebenso wenn mir Menschen / Hunde etc. entgegen kommen. Das braucht seine Zeit bis die Kommandos sitzen und der Hund empfindet das klar als Beschäftigung, wo er nicht frei rum dümpeln darf.

    Damit Herr Hund mir nicht jagen geht, muss ich außerdem auch immer ein Auge auf ihn haben, wenn er ne Spur hat oder generell etwas quirliger drauf ist, dann werden kurze Sequenzen Nasenarbeit eingebaut. Wenn ich da grad nicht so drauf bin, dann bleibt er an der Schlepp. Das war bei meinem alten Hund mit Jagdtrieb aber auch noch nach Jahren so - ein gewissen Maß an Beschäftigung während dem Spaziergang brauchte der einfach.


    Wenn man "schnödes Gassi" jetzt definiert als Spazieren gehen, ohne mit dem Hund zu trainieren oder geistig auszulasten. Dann geht das mit nem Hund der von vornherein nen kleinen Radius hat, verträglich ist oder neutral an allem vorbei geht und keinen Jagdtrieb hat. Und den ich schon mind. ein Jährchen habe, damit Rückruf etc. sitzt (also wenn ich jetzt von Freilauf ausgehe). Oder?


    Ich hab aber auch Spaziergänge, wo ich echt nur eine kleine Runde geh und dafür viel Nasenarbeit einbaue. Der Übergang vom "Trainingsspaziergang" zur "schnöden Runde" zum Seele baumeln lassen für Mensch und Hund ist hier ziemlich fließend.


    LG Betty mit Lino

    Hallo Zusammen,


    ich schleich mich mal als völlig Ahnungslose hier rein mit einer Frage. Ich hab seit 2 Monaten einen Hund aus dem Auslandstierschutz. Er war 2 Monate auf Pflegestelle vorher und hat dort Trockenfutter bekommen. Bei mir bekommt er auch TroFu. Leider ist er ziemlich mäkelig und lässt immer mal eine Mahlzeit aus, insbesondere wenn er Stress hat. Und er ist dadurch immer etwas zu dünn. Ich hatte zweimal einen Versuch mit Nassfutter gemacht, langsam gestartet. Er hat es mit deutlich mehr Begeisterung gefressen, hat aber beim ersten Versuch nach langsamer Steigerung der Menge nach ein paar Tagen recht heftig Durchfall bekommen. Beim zweiten Versuch hat er direkt am ersten Tag des Nassfutter mit Durchfall reagiert. Daher hab ich das bisher gelassen. Gekochtes Hühnchen mit Reis hat er vertragen. Jetzt meinte die Tierärztin ob ich nicht generell kochen will, für so mäkelige Hunde hat sie damit gute Erfahrungen gemacht.


    Nun meine Frage: wie starte ich da denn am besten? Einfach eine Mahlzeit ersetzen? Zum Trockenfutter dazu? Gibt es gute Literatur die ihr empfehlen könnt? :hilfe:


    Danke und LG Betty mit Lino

    Hey ihr, danke für eure Meinungen!


    Ich hab mich inzwischen wieder eingekriegt. Eine Abgabe stand eigentlich die ganze Zeit schon nicht mehr im Raum, die PS hat mich einfach nochmal extrem verunsichert. Und nein, ich hatte da gar nicht viel erzählt. Sie hatte gefragt, ob der Hund seine Angst vor dem Mann inzwischen abgelegt hat und das musste ich verneinen. Daraufhin wurde in Frage gestellt, ob er bei uns richtig ist. Ich finde es ja prinzipiell gut, wenn sich die Orga kümmert, ist ja eigentlich vorbildlich. In dem Fall war es mir jetzt allerdings etwas "too much". Wenn man weiß wo wir angefangen haben (mit reinpinkeln und panisch den Weg aus dem Haus suchen) und sieht wo wir jetzt sind (Hund liegt entspannt auf seiner Decke und pennt) dann passt da mMn alles. Zeit dafür, meinem Mann zum Kuscheln auf den Schoß zu springen hat er dann die nächsten 10 Jahre noch.


    Jedenfalls hab ich da nochmal 2 Gespräche geführt und hoffe das Thema ist erstmal vom Tisch. Mein Mann geht jetzt jeden Tag einmal eine kurze Runde alleine mit Lino und füttert ihn auch. Das hatten wir die letzten Wochen pausiert, weil ich den Eindruck hatte, dass ihn das noch überfordert. Und ich finde, das hat sich auch bewährt. Lino ist jetzt ganz anders aufnahmefähig, weil er an die sonstigen Abläufe, das Haus, den Kinderlärm etc. gewohnt ist. Die Spaziergänge mit meinem Mann klappen wunderbar. Auch fressen tut er fast sofort - das war vor 2 Monaten undenkbar. Da hat er lieber 2 Tage nichts gefressen, als das von meinem Mann zu nehmen. Wir gehen also weiter in kleinen Schritten voran und das ist doch die Hauptsache. :laola:


    LG Betty mit Lino

    Hallo ihr,


    ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021 wünsche ich euch und euren Fellnasen!

    Wir haben das gemäßigte Silvester ganz gut überstanden. Lino ist noch bei uns und ich kann es mir ohne ihn auch echt nicht mehr vorstellen.


    Trotzdem bleibt es irgendwie schwierig. Gestern hat sich die Pflegstelle bei mir gemeldet und bringt mich wieder sehr zum Grübeln. Sie macht sich Gedanken, ob es ein Fehler war Lino zu uns zu vermitteln, weil es mit meinem Mann nicht besser wird. Bei ihr war er innerhalb von kürzerer Zeit aufgetaut, sie war ja alleine mit ihrer Tochter (kein Mann im Haus). Die Männer in ihrem Freundeskreis hat Lino nach kurzer Zeit akzeptiert. Hier ist es ja auch so, dass Lino mit allen anderen Männern die wir hier treffen kein Problem hat. Die poltern aber halt auch nicht durchs Haus, räumen die Spülmaschine aus oder spielen Klavier. Und wir haben keinen anderen Hund, an dem er sich orientieren kann. Ich weiß grad irgendwie nicht mehr was ich denken soll. EIgentlich hatte ich mich grade eingekriegt und hab es für mich einfach akzeptiert, dass es halt lange dauert. In allen anderen Bereichen macht er ja tolle Fortschritte. Jetzt meint sie, das wäre eventuell für den Hund nicht tragbar. Kennt es denn jemand von euch, dass der Hund mit dem Mann der Familie mehr Probleme hat als mit allen anderen?


    LG Betty mit Lino

    Ich kann das echt verstehen. Ich hab mein Pony vor 2 Jahren gekauft und hab auch ein paar Dinge in Kauf genommen, von denen ich wusste, dass sie nicht "optimal" sind. Wie sich alles entwickelt weiß man ja nie, bei uns ist es bisher wirklich super gut gegangen. Wie ich das in ein paar Jahren sehe, weiß ich noch nicht. Das Pony ist eigentlich 10cm zu klein, so dass klar ist, dass meine Tochter irgendwann raus wächst. Für mich geht sie grade noch, aber die Lütte wird vermutlich größer als ich. Dann bleibt das Pony unser Herzenpferdchen, mit dem wir Bodenarbeit machen, ev. wird sie auch wieder gefahren. Ich hab eine Reitpädagogik Ausbildung gemacht, eventuell baue ich das weiter aus. Mit kleineren Kids ist das Pony wirklich super. Ich bin bereit mich auf das einzulassen, was kommt. Und mir war klar, dass wir ggf ein zweites Pferd brauchen werden und dass ich ev. mehr Bodenarbeit mache. Je konkreter die Ansprüche / Erwartungen an das Pferd sind, umso sorgfältiger sollte man sich überlegen ob es die erfüllt.


    Im Umkreis zum richtigen Zeitpunkt ein Pferd zu finden ist echt schwer. Dann wird man ggf. irgendwann ungeduldig und nimmt halt auch mehr Kompromisse in Kauf. Ich denk ihr seid euch dessen ja bewusst. Und wenn man ausprobieren und kennen lernen kann ist das immer super, da bekommt man dann ja schon ein Gespür für das worauf man sich einlässt. Ich würde bei den Eckdaten allerdings auch nicht mehr als 2.500,-/maaax. 3.000,- (je nachdem wie hoch das Risiko durch den gesundheitlichen Befund ist) zahlen, irgendwo ist auch gut. Passt nur auf, dass ihr beim Ausprobieren nicht zu viel Herz dran lasst, dann wird es schwerer einen realistischen Blick zu behalten. Grade wenn im Umkreis die Alternativen fehlen. Und ich finde die Preise sind im Moment nicht grade käuferfreundlich.... Denk halt dran, dass 1.000 / 2.000 und auch 3.000 € und mehr beim Kaufpreis halt mal gar nichts sind, wenn dann gesundheitliche Themen nachkommen. Oder wenn man 20 Jahre ein Tier hat, das nicht zu den eigenen Anforderungen passt. Drücke die Daumen dass ihr das richtige Pferd für euch findet!:bindafür:


    LG Betty

    Heute am Stall endgültig im Matsch versunken. Diese Zeit im Offenstall ist... anstrengend. Da wünsch mir manchmal den Stall meiner Kindheit zurück. Gepflasteter Hof zum Parken. Lange geschlossene Stallgasse mit Boxen, wo man putzen konnte. Jede Box hatte ein Paddock nach draußen. Trocken Pferd holen, trocken putzen, in der Regel kein klatschnasses Pferd.


    Das Pony steht am Heu vom Boden her einigermaßen trocken, da der Bereich gepflastert ist und könnte auch in einen trockenen Unterstand. Macht sie natürlich nicht. Nur zum Pferd Holen muss man einmal über die große Koppel und der ganze untere Bereich ist knöcheltiefer Matsch. Parkplatz auch. Ohne Gummistiefel geht da nix. Ich tüftel noch an nem System möglichst wenig Matsch mit nach Hause mitzunehmen. Hab seit Freitag endlich wieder ein neues (gebrauchtes aber noch schön :applaus:)Auto und da hat man noch den Anspruch, dass es nicht gleich total im A... ist. Joah. So Illusionen sind auch was schönes :regenschirm2:


    Wie habt ihr eure Hottis stehen?


    LG Betty

    Bei uns (Bayern) großer Pensions-Offenstall haben wir max. 4 Personen gleichzeitig am Hof und grundsätzlich nur einer pro Pferd. Wir haben allerdings ein weitläufiges Gelände, verteilte Putzplätze um die Halle herum und keine Innenbereiche. Außer die Sattelkammer, da darf nur einer rein und mit Maske. Die 4 Personen haben wir wegen der Halle festgelegt, das ist ja fast die einzige Festlegung die mal in den Empfehlungen aufgetaucht ist (4 Menschen pro 20x40er Halle). Nachdem wir viele Rentner Pferde haben, arbeiten wir nur am Wochenende mit Doodle Listen, sonst sind eh nie 4 Leute gleichzeitig da. Aber es gibt eine Stall-Liste vor Ort wo jeder seine Zeiten einträgt, wegen Nachverfolgung wer ggf gleichzeitig da war bei positivem Fall.

    Bei uns ist eigentlich das Hauptproblem die vielen Spaziergänger, die potentiell ein Problem haben könnten dass unser Stall offen ist, während ihr Fußball Verein zu ist. Da hat der Stallbetreiber verständlicherweise Sorge, dass ihm da einer an den Karren fährt und ist da sehr vorsichtig.


    LG Betty