Welpenschule ohne Spielen??
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da hast du recht, falbala.
die kleinen lernen schnell.
trotzdem empfinde ich eine welpenstunde, in der komplett auf sozialkontakte verzichtet wird, nicht als besonders gut.
genausowenig wie eine stunde, in der gemobbt, gepöbelt und gestänkert wird.
und da leider hier bei uns die "die-hunde-dürfen-die-ganze-zeit-toben"-stunden vorrang haben, kannst du dir sicherlich die gesichter der kunden vorstellen, wenn ich ihnen z.b. sage, dass welpe a und welpe b auf dem schoß warten müssen, während welpe c und d miteinander in kontakt treten.
"wieso dürfen die nicht mitspielen?"
"wieso nur so kurz???"
"warum darf meine nicht mit dem zwergpudel toben??" (nachdem man anhand der körpersprache schon sehen konnte, dass madame ganz gerne kleine hunde unter sich begräbt.)
man will es nicht glauben, aber die wenigsten welpenbesitzer sind in der lage das verhalten ihren kleinen hundes auch nur ansatzweise zu deuten...und da kommen eben guet trainer ins spiel, die ihnen erläutern, auf was man in der entwicklung achten muss - gerade im hundekontakt.
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Ja, das glaube ich. Als ich meinen Jungrocker zwischen die Beine geklemmt habe, weil er gepöbelt hat und damit er mir nicht entwischt, erst mal abgedreht vom Geschehen in der Hocke und ihn beruhigt habe, hiess es hingegen: "Du dominierst Deinen Hund!"
Ich darauf: "Na und?" 
Ich meine, wenn ich ein zartes Vögelchen hätte, das sich kaum was traut, ok. Aber genau das fehlte mir: das individuelle Eingehen auf den Charakter des Hundes. Alle wurden über einen Kamm geschert.
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Zitat
Ich glaube nicht, dass es den meisten hier darum geht, den eigenen Hund von der Hundewelt abzuschotten und jegliches Spiel zu untersagen. Die Frage ist aber doch: braucht es unbedingt eine Welpenstunde/Hundeschule, um den Umgang mit Artgenossen zu lernen oder sind nicht die übrigen 167,5 Stunden der Woche viel wichtiger und als die 30 Minuten am Wochenende.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich meinem Hund in der Welpenschule nur Mist beigebracht habe. Und das auch noch unter Anleitung und gegen Bezahlung

Und ich finde die Idee einer Welpenstunde, in der eben mal nicht gespielt wird, sondern in der der Welpe lernt, dass es kein Weltuntergang ist, wenn neben einem andere Hunde rumturnen und man einfach nicht hindarf, doch sehr erfrischend.
Wie gesagt: 30 Minuten in der Woche ohne dass der Welpe den Rest der Woche im Keller eingesperrt wird

Viele Grüße
Frank
du schreibst mal wieder das, was ich denkeklar kann man die Hunde auch mal kontrolliert spielen lassen, aber ich möchte (zukünftig) Welpenschulen dazu nutzen, dem Hund spielerisch was beizubringen und dann bitte aber auch, dass er lernt, ruhig zu bleiben, wenn andere toben
er muss auch keine Fremdsprachen und englisch lernen
Sitz, Platz etc. kann er auch später noch lernen an seinem Schreibtisch
aber sowie ich bei Kindern schön finde, dass sie unterschiedliche Dinge kennen lernen, mag ich es bei Welpen und Junghunden auch
erst gehts ums Anfassen und fühlen
(verschiedene Untergründe etc.) und dann halt weiteres heißt ja nicht, dass man den Hund 7 Tage die Woche 3x täglich reizüberflutet, nur weil man auf so ein Lernen mehr wert legt als auf Welpenspielgruppen
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Bei uns ist das wirklich ein Problem. Bei uns gibt es nicht viele gleichaltrige Hunde oder auch nur annähernd alte. Und schließlich sollen die sich doch auch mal austoben. Ich habe durch die erste Hundeschule viele Hunde kennengelernt, dort wird getrennt zwischen große und kleine Rassen und eigentlich haben sich gleich von Anfang an Freundschaften rauskristallisiert.
Die Trainer haben auch ein Auge auf die Hunde, dass keiner gemobbt wird und greifen auch sehr schnell ein.Leider gibt es da so keine Junghundegruppe.
Aber ich finde es auch wichtig, dass Hunde auch spielen können.
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Wenn ich meinen Welpen also nicht 1x die Woche fuer 30-60 Minuten in der Welpengruppe spielen lasse, halte ich ihn abgeschottet von der Hundewelt (entweder jetzt oder spaeter als adulter Hund)!?
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Ich muss gestehen ich hab jetzt nicht alles durchgelesen....
Aber ich finde hier kommen einige gute Ansätze zusammen. Leider ist es schwer eine kompetente Hundeschule zu finden die auf das alles eingeht.
Das "freie Spielen" finde ich enorm wichtig. Gerade auch für HH die nicht so viele Hunde in ihrer Umgebung haben.
Der Welpe lernt dabei so viel. Natürlich auch nicht so gutes, aber dafür sind die Trainer da.
Eine gute Welpengruppe sieht für mich so aus, dass der Hund Kontakt zu anderen Welpen hat und auch spielen darf. Bei uns ist die Welpengruppe nochmal geteil, in Krabbelgruppe und Kindergarten
Bei Bedarf gibt es einen sehr souveränen und klaren Altrüden. Auf dem Welpengelände gibt es verschiedene Dinge zu entdecken. Bretter, Reifen, Bällebad, Tunnel, Flatterbänder, Welpengeräte. Übungen und spielen wechselt sich mehr oder weniger ab. Dabei auch immer wieder die Möglichkeit Fragen zu stellen oder ähnliches. Zusätzlich wird erklärt wie man dem Hund die Kommandos, Sitz und Platz und Hier beibringt.Junghundegruppe, die Hunde sind auch noch jung und zwischen den Übungen kann und darf auch gerne gespielt werden. Währenddessen kann man gut auf Fragen eingehen etc pp
Dort wird dann die Aufmerksamkeit, Leinenführigkeit und der Abruf geübt.
Dann geht man irgendwann ins Gelände. Bei uns auf Parkplätze, Tiergehege, Parks uswSpäter kann man den Hund vor den Stunden auch noch spielen lassen. Dazwischen wird aber nicht mehr gespielt, bzw nur um den Abruf aus dem Spiel zu üben.
Ich bin allerdings auch nicht dafür die Welpen einfach aufeinander zu lassen. Vielleicht hab ich auch einfach das Glück eine Hundeschule vom BHV hier zu haben und einen kompetenten Trainer dem ich voll vertraue.
Trotzdem aber bevor die Welpengruppe nicht richtig geführt ist und das spielen einfach ein aufeinanderlassen der verschiedenen Welpen ist ohne erkärung warum was geduldet wird und warum der Welpe dort jetzt rausgeholt wird würde ich auf das spielen verzichten und mir woanders einen spielpartner für meinen hund suchen.
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Ach ja - viele Ersthundehalter brauchen aber die hilfe einer kompetenten Hundeschule. Weil sie oft selbst so verunsichert sind und gar nicht erkennen können was ist spiel, was nicht - was ist ok was nicht. Deswegen ist es schwierig in der übrigen Zeit wirklich gute Hunde zu finden und den Welpen kontrolliert spielen zu lassen. Das ist ja alles völliges Neuland für den Neu Hundehalter.
lg
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Da 99,99999% der Welpengruppen die ich gesehen habe eher nem freien Karatetraining für kleine Hells Angels gleichen wie nem kontrollierten Spiel zur besseren Sozialisierung....Lieber ohne Spiel dafür mehr Anleitung
Ich renn in der Regel nicht zu Welpentreffen oder Spielgruppen sondern suche mir die "Spielkumpels" sehr gezielt aus, ansonsten lernen meine Welpen Alltag
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Zitat
Da 99,99999% der Welpengruppen die ich gesehen habe eher nem freien Karatetraining für kleine Hells Angels gleichen wie nem kontrollierten Spiel zur besseren Sozialisierung....

Genauso!

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Zum Glück gibt's bei uns 'ne brauchbare Hundeschule (IHK).
Spiel ja - aber nur wenige Minuten und kontrolliert. Die Trainer erklären das "warum", falls sie eingreifen (oder durch den Halter eingreifen lassen) und worauf man beim eigenen Hund achten und was man nicht dulden sollte. Sie weisen aber auch gerne darauf hin, wenn besonders "schön" gespielt wird. Ist für Ersthundehalter 'ne sehr hilfreiche Sache.
Bisher habe ich mit 3 Welpen die Kurse besucht und bin zufrieden. Bei uns in der Einöde habe ich wenig Möglichkeiten, einen Hund ohne Welpenkurs an fremde Hunde und Menschen zu gewöhnen. Wäre das anders, wäre ein Welpenkurs ohne Spielen für mich völlig ok, wahrscheinlich würde ich in dem Fall aber gar keine Hundeschule besuchen.
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