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Beiträge von LilaElvis

    Hi,


    ich finde das ist eine sehr verzwickte Situation und würde diese auch nicht meiner Versicherung melden. Die hat wenn es blöd läuft nachher nur im PC stehen das der Hund bereits einmal gebissen hat. Und schon hat man beim nächsten mal vielleicht das Problem das man aus der Versicherung fliegt. Da fragt dann keiner nach wer schuld hat und wer nicht.
    Ich verstehe da auch unsere Rechssprechung nicht. In einem Gebiet wo ausdrücklich Leinenpflicht herrscht, kommt ein unangeleinter, nicht im Gehorsam stehender Hund einfach so auf einen anderen zugelaufen. Pöbelt womöglich noch rum und macht einen auf dicke Hose. Trifft er dann auf einen Hund der so ein Verhalten nicht duldet aber an der Leine ist, sich also rechtlich korrekt verhalten hat bekommt er dennoch eine Teilschuld? Komische Welt, in meinem denken müsste die Besitzerin des freilaufenden Hundes noch eine Strafe aufgebrummt bekommen weil sie sich nicht an das Gesetz gehalten hat.
    Würde ich mit meinem Hund so verfahren und ihn einfach in einem Gebiet mit Leinenpflicht frei rumprollen lassen dann hätte ich aber direkt das Ordnungsamt vor der Türe stehen und wenn er dann von einem Hund eine Wunde davon tragen würde, dann würde ich auch alleine auf den Kosten sitzen bleiben.


    Schlimm finde ich das. Egal was man macht, man ist noch nicht mal wenn man sich an das Gesetz hält und jemand anderes nicht auf der sicheren Seite.


    lg


    Tante Edith: kleine Anekdote, ich gehe mit Elvis spazieren, Leinenpflicht - er auch an der Leine. Sehe von weitem das ein PRT frei auf der Wiese läuft. Ich weiss das Elvis an der Leinen keinen Kontakt zu Fremdhunden wünscht und sich gerade von Machos auch da nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, er besteht da auf eine gewisse Höflichkeit. Die Halter des Terriers sehen mich aber nicht. Also frage ich den nächsten Radfahrer ob er die Leute bitten kann den Hund anzuleinen.
    Die waren auch sehr nett und fingen den Hund erstmal ein und leinten ihn dann an. :D
    Als ich dort angekommen war fragten sie: Ist ihrer ein Rüde? Ich : Ja. Sie darauf: Ja was ein Glück, andere Rüden mag unserer gar nicht, der rastet da komplett aus aber die Grossen sind ja meist sehr gelassen.
    Dazu das komplette Programm an der Leine.....
    Wenn der jetzt auf uns zugelaufen wäre, und dann von Elvis aufs Kreuz gelegt worden wäre, hätte ich Schuld bzw Teilschuld. Prost Mahlzeit!

    Zitat von "Scaramouche88"

    Mich würde mal interessieren, wie sensibel ihr auf sowas seid. Ich bin den gestrigen Tag nochmal durchgegangen: sie hat VOR dem Spaziergang schon gelahmt und ich hab das Bein kontrolliert. Nichts an der Pfote, nichts warm. Sie ist alle paar Schritte mal lahm gegangen und lief nach 10m völlig normal. Den ganzen Spaziergang, mir wäre alles andere definitiv aufgefallen.


    Danach hat sie im Büro geschlafen und danach ging es los und wurde schlechter.


    Ich fühl mich grade ein bisschen mies, dass ich den Spaziergang nicht ganz gelassen hab. Ist das die Blödheit eines Ersthundehalters?! Muss man echt erst alles mal gemacht haben, bis mans kapiert oder hättet ihr um ein bisschen Humpeln am Anfang auch kein Theater gemacht?


    Hört sich für mich eigentlich normal an. Wenn ich was an den Bändern hatte ( Sprunggelenk) ging es auch nach anfänglichen Problemen bei Bewegung besser. Und wenn ich dann geruht habe war es erstmal wieder richtig schlimm.
    Abchecken durch den Tierarzt schadet aber sicherlich nicht.

    Für mich ganz einfach zu beantworten:


    1. Ich habe Anforderungen an einen Hund - bei einem Mischling weiss man nie was durchschlägt.
    2. Ich möchte keine Vermehrer unterstützen. Egal ob es Welpenfarmen, Polenmärkte oder private Hobbyzuchten sind ( von mir aus auch mit irgendwelchen Papieren)
    3. Ich bin interessiert am Erhalt der Rassen
    4. Ich bin nicht so extrem in dem Thema drin, dass ich den Durchblick habe welchen Vereinen ausser dem VDH man da trauen kann, und die "Züchter" wissen genau wie sie was erzählen müssen - da kommen wir wieder zu Punkt 2.
    5. Ich möchte keinen Hund aus dem Auslandstierschutz. Auch da gibt es viele viele schwarze Schafe und auch da könnte es sein das ich Vermehrer unterstütze. Ich stehe dem Auslandstierschutz aber sowieso mehr als kritisch gegenüber.
    6. Ich möchte so gut es geht gesundheitliche Probleme ausschliessen können
    7. Ich möchte nicht das wegen mir irgendwelche Hunde (Mutterhündin, Welpen) leiden müssen.


    lg Claudia

    HI,


    ich denke ja mal das es nur eine "reisserische" Überschrift sein sollte. Und das mit dem Krüppel so nicht gemeint ist.


    Worauf willst du denn hinaus? Das Rassehund einfach alle krank sind?
    Dazu wäre es interessant zu wissen woher der Chow Chow kam, und dann wie intensiv nachgeforscht wurde bezüglich der Zuchtstätte, Ahnen etc.


    lg

    Zitat von "sweetathos"

    Wieso? Mit nur einem Kinderwagenkind, war ich früher Stunden unterwegs. Fand ich immer sehr entspannt, damals war es aber kein Welpe. Jetzt mit dem Großen sind wir zwar auch viel unterwegs, aber auf wenig Strecke :-D. Aber wenn ich jetzt allein mit einem Kind und Welpe draußen bin, finde ich es auch nicht so stressig. Im Winter kam aber halt auch nicht viel "Gegenverkehr" und CJ war bzw ist draußen gut auf mich "fixiert"


    LG Jasi
    vom Handy



    Die erste Zeit bin ich mit Elvis ja nicht so viel gelaufen, da war er ja noch Welpe. Aber ich fand das mit dem Kinderwagen extrem nervig. Ich muss aber auch endlos bergauf laufen - mit Kinderwagen eher nicht so optimal. Die Gassigänge waren halt die Zeit die für den Hund da war. Drinnen hatte er sich dann halt zurückzuhalten.

    Kann man machen - muss man aber nicht! :D
    Es ist schon oft nicht so leicht!
    Als Elvis bei uns einzog war Kind 2 gerade mal 8 Monate alt. Kind 1 aber schon 8 Jahre.
    Ich war den ganzen Tag zu Hause und so war das eigentlich sehr schön und entspannt. Hab aber auch sehr ruhige Kinder. Die zwei ( Kind 2 und Hund) haben auch eine besondere Beziehung zu einander. Und somit hat sich das alles gelohnt.
    Muss aber sagen, dass meine Mutter fast jeden morgen Kaffee trinken kam und das Kind dann mitgenommen hat - so konnte ich in ruhe mit dem Hund durch die Wiesen, Felder und Wälder streifen und er wurde gut ausgelastet. Mit Kinderwagen wäre das so nur schwer möglich gewesen.


    Dann erzähl doch mal ein wenig mit welchen "Tricks" ihr das so schnell hinbekommen habt.

    lajosz: Ich denke hier wurde wieder der Leinenimpuls mit dem Leinenruck verwechselt. Ein Leinenimpuls ist nämlich niemals nimmer nicht eine Strafe. Es ist nur ein Impuls!
    Und wenn er nachdem Leinenimpuls innehält und ich den Hund dann abrufen kann, dann wird der auch belohnt.
    Deswegen ist es meinem Hund schnurzpiepegal ob er an die Schlepp muss oder frei laufen kann. Für ihn gibt es da keinen grossen unterschied.


    lg

    Zitat von "NufNuf"

    @ LilaElvis:


    Bei Welpen und Junghunden finde ich Freilauf ungemein wichtig. Nicht einzig der Bewegung halber, sondern hauptsächlich, damit das Hundekind sich, seine Umwelt und andere Wesen erfahren und lernen kann. An der (Schlepp-)Leine ist das nur äußerst begrenzt möglich. Ich denke nicht, dass das einer optimalen Entwicklung zutraeglich ist.


    Warum der Hund auch als Welpe nur an der Leine war verstehe ich nicht. Die neigen nicht zum Suizid und somit auch nicht zur Flucht. Auch während der Pubertät, wenn der Hund phasenweise nur Grütze im Hirn hat, finde ich es wichtig, dass man dem Tier eine Möglichkeit bietet, sich richtig "freispacken" und ungehindert das Leben geniessen zu können.


    Freispacken kann der Hund auch in einzäunten Gebieten, oder bei uns auch in der Hundeschule wo auch das freie "Spiel" vor dem Training praktiziert wird. Man kann die Schlepp ja auch einfach schleppen lassen. Und ich finde ein Radius von 10 m sollte reichen um die Umwelt zu erkunden.
    Ich selbst habe Elvis auch nicht das erste Jahr an der Schlepp gelassen. Beim nächsten Welpen würde ich das aber definitiv so machen weil es einfach viele Vorteile bietet.
    Aber das ist ja nicht das Thema hier!


    lg

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