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Beiträge von LilaElvis

    Hi,


    ich hab das Gefühl du bekommst nicht die Antworten die du gerne haben wolltest. Es wurde mehrmals vorher genau nach den Verletzungen des Schäfis gefragt - du bist überhaupt gar nicht darauf eingegangen. Und jetzt hat er eine tiefe Wunde am Hals.


    Hunde sind nunmal irgendwo Raubtiere und haben Zähne. Damit es zu einer Auseinandersetzung kommt reichen oftmals Blicke, und ganz zarte Gesten die wir oftmals gar nicht wirklich registrieren.


    Leider habe ich auch nur die Erfahrung gemacht das auf diesen eingezäunten Freilaufflächen ausschliesslich Hundehalter sind, die sich meisten eher sehr wenig mit dem Thema Hund beschäftigen. Da wird das Lieblingsbällchen geworfen und sich gewundert das es riesen Ärger gibt, da wird Futter verteilt etc pp.


    Wenn Rüden sich richtig in die Wolle kriegen - dann wollen sie auch beschädigen. Das ist ganz normal. Wenn Hündinnen sich richtig in die Wolle kriegen, dann gehts es meistens noch viel schlimmer aus.


    Wenn der Staff den anderen hätte richtig richtig ernsthaft beschädigen wollen, dann wäre er vor dem Kopfauflegen schon drauf gegangen.


    Und dieses Kopfauflegen ist schon eine arge Geste unter Hunden. Wenn da zwei Macker aufeinander treffen und es greift keiner Frühzeitig ein dann kracht es wegen dem Kopf auflegen schon mal gewaltig. Vor dem Kopfauflegen kommt ja schon oft was anderes. Meist die T Stellung wo schon mal abgecheckt wird.


    Genereller Rat - diese unkontrollierten Ausläufte meiden!


    Das mit den Kindern finde ich auch blöd - was haben Kinder dort zu suchen? Es kann immer mal was passieren - kommt natürlich darauf an wie alt die Kinder waren.


    lg

    Huhu,


    hier bei uns gibt es das genaue Gegenteil. Tochter wollte nen Husky, hat aus dem Tierheim keinen bekommen aber dann von privat ne junge Hündin damals 4-5 Monate.
    Die laufen mit der ohne Ende. Morgens Fahrrad fahren1-2 Stunden, Mittags nochmal Rad fahren, nachmittags geht die Tochter mit dem Hund joggen oder Inliner fahren, abends dann evt nochmal und spät abends so ab 23 uhr entweder nochmal mit dem Rad oder gerade zu Fuss ne Runde.
    Die sind auch Beratungsresistent. Weil der Hund zu Hause nicht zur Ruhe kommt muss der ausgelastet werden und so viel laufen, sonst hält der zu Hause keine Ruhe. Und so steigerte sich das Pensum. :headbash: Und ich sehe das immer weil die immer bei uns am Haus vorbeifahren....mehr als mal kurz drauf Aufmerksam machen kann man nicht....Auch das Auslastung nicht immer stupides Konditionslaufen ist....egal.
    So lange es bei dir nicht wirklich Tierschutzrelevant ist und du jemanden einschalten magst kannst du dir die Mühe wohl sparen....

    Huhu,


    ich kenne das - und auch eine Kastration hilft da nix.
    Elvis zeigt mir zuverlässig meinen Eisprung an und zeigt genauso 1-2 Tage vorher an das ich meine Periode bekomme. :lol: :D
    Lass dich von ihm in der Zeit nicht kontrollieren oder eingrenzen. Bleibe konsequent. Elvis ist halt auch immer etwas durcheinander aber diese "Frechheiten" legt er nicht mehr so an den Tag.


    lg

    Hi und danke,


    das mit dem Wegschicken hat ganz gut geklappt, ich fühlte mich enorm sicher - aber diese Situation mit dem Hund der sich nicht wegschicken lies hat uns ganz schön durcheinander gewirbelt.
    Dazu kommt dann noch dieses Problem mit den kleinen Hunden - das zeigt er allerdings auch in der Hundeschule. Lässt sich aber dort und auch zu Hause ganz gut lenken solange diese an der Leine sind und ihm nicht unkontrolliert zu nahe kommen.


    In der HuSchu kommt ihm ja kein Hund ganz unkontrolliert zu Nahe. Die meisten sind ja dort mehr oder weniger sozial und sind unter Kontrolle.


    Ich weiss das ich an mir arbeiten muss, deswegen ja der Maulkorb um mir Sicherheit und Routine zu vermitteln. Er braucht den eigentlich nicht - aber ich.


    Der Hundetrainer sagt das mit Elvis alles in Ordnung ist und sind total vernarrt in ihn. Der Trainer ist aber halt auch so drauf das kein Hund einfach kontrolllos auf einen anderen zu zu laufen hat und wenigstens Respekt vor dem Menschen haben sollten - ansonsten Pech gehabt. Ja das sagen die so einfach..... :muede2:
    Man meint dort aber auch das der Maulkorb mir Sicherheit bringen kann und man so vielleicht auch mit mir besser trainieren kann. Also quasi Einzelstunden extra mit Kleinhunden....
    Örgs ist das scheisse.
    Vor allem habe ich jetzt zwei Beisskörber hier aber so richtig super passen die auch nicht, habe erst einen genau ausprobiert aber ich will nichts überstürzen und konnte den erst heute mal halbwegs richtig zu machen. Der sitzt ein wenig hoch irgendwie, als wenn er schon auf die Augen drückt. Bei der Schnute ist es aber auch schwer da was ordentliches zu finden......


    lg ich werde berichten wie es weitergeht - für noch mehr Tipps oder Aufmunterung oder ähnliche Situationen bin cih dankbar!


    lg

    Hallo,


    Elvis hat ja das Problem das er andere freilaufende Hunde generell so gar nicht leiden mag. Er lässt sich allerdings prima abrufen, und ich habe das Gefühl das er gar keinen Kontakt zu anderen Hunden mag. Ihm ist das alles zu stressig vermute ich.


    In der Hundeschule klappt alles wunderbar und auch als er 17 Tage in der Pension dort war waren alle begeistert wie er in den Gruppen mitgelaufen ist und wie er agiert hat.


    In der Hundeschule gehe ich vorm Training immer kurz zum freien "Spiel". Die Hunde kennen sich in der Regel gut, es sind immer feste Gruppen, ab und an kommt ein fremder oder Gasthund dazu aber auch das ist kein Problem solange der andere Hund keins draus macht.


    An sich kann ich also behaupten das Elvis schon ziemlich sozial ist und gut kommunizieren kann. Beim freien Spiel und in der Hundeschule fühlt er sich glaube ich sicher und ist ziemlich entspannt wenn dort andere Hunde dazu stossen.


    An der Leine ist das in der Hundeschule dann schon wieder schwieriger. Obwohl ich da durch die Anwesenheit des Trainers keinerlei Unsicherheit verspüre. Aber an einem fremden, nervösen (etc) Hund dicht dran vorbeizugehen ist sehr schwierig. Nach ein paar Minuten ist Elvis aber wieder entspannt.


    Generell mag Elvis keinen Ärger - er ist ein richtiger Splitter wenn in der Huschu zwei Hunde krach haben. Er macht das wohl ganz gut und schmeisst sich einfach mit seinem wuchtigen Körper dazwischen.
    Er kann aber generell auch keine hektik leiden und hektische Hunde etc pp. Als er in der Pension war, waren die Leute sehr begeistert weil Elvis sehr gut für Ruhe und Frieden gesorgt hat und aufpasste das es nicht zu bunt wird. Die Vertrauen ihm dort also voll.
    Ausser halt, das er gar nicht gut mit kleinen Hunden kann, weil er sie glaube ich nicht ernst nimmt, nicht als Hund erkennt und wenn er die so wetzen sieht kommt eher der jagdtrieb raus als das er merkt das es Hunde sind. Er ist da einfach total Grobmotorisch.


    Beim Gassi funktioniert alles gut, so lange ein Sicherheitsabstand von 2-4 Metern herrscht - kommt auf den anderen Hund an. Eigentlich kann er ziemlich gleichgültig dran vorbeigehen. Bei gut bekannten Hunden sind auch Leinenkontakte kein Problem.


    Wenn aber ein unangeleinter Hund seine Wohlfühldistanz unterschreitet gibt es glaube ich riesen Ärger - milde ausgedrückt. Seit der Geschichte mit dem Westfalenterrier der einfach nicht abgelassen hat ist es auch schlimmer geworden. Ich bin aber auch einfach total nervös, weil damals wurde mir ja vorgeworfen das Elvis den Hund (der abgehauen ist) gebissen hat (keinerlei Verletzungen zu sehen 5 Tage später) - ich bin also sehr angespannt und mein sensibelchen merkt das natürlich.


    Ich gehe jetzt schon immer und scanne die Umgebung, bisher ist ja immer alles gut gegangen und ich konnte freilaufenden Hunden noch irgendwie ausweichen. Ich gehe aber nicht mehr sehr entspannt bzw habe kein gutes Gefühl dabei. Hier bei uns herrscht so keine Leinenpflicht, ausser an speziell ausgewiesenen Gebieten aber in den Feldern müssen wir hier generell nicht anleinen. Aber selbst dort wo Leinenpflicht ist laufen viele Hunde frei und es gibt sogar so riesen Gruppen die ihre Hund frei durch den Park laufen lassen - ausserhalb jeder Kontrolle. Also super - dort wo Leinenpflicht ist kann ich nicht gehen weil sich kaum jemand dran hält und dort wo keine ist auch nicht weil viele Leute nicht die höflichkeit besitzen ihren Hund ranzu rufen oder anzuleinen.
    Ich habe Elvis jetzt einen Maulkorb gekauft - denn ich habe immer das horroszenario vor Augen das ein kleiner Malteser oder sonst was frei und grössenwahnsinnig auf uns zu kommt. Ich kann da für Elvis nicht die Hand ins Feuer legen - vor allem weil ich so unsicher geworden bin.
    Ich weiss nicht woher dies bei ihm kommt, als junger Hund wurde er mega häufig von kleinen Hund angepöbelt und auch von freilaufenden Bedrängt.....kann es sein das dies noch so tief sitzt?



    Ach ja letztens in der Hundeschule war ein winziger Hund - der aber aus Unsicherheit viel gebellt hat im Auslauf. Ich wollte nicht rein, der Trainer allerdings ist mit Elvis reingegangen. Und siehe da - kein Problem. Der Hund ist aber auch nicht wild rumgelaufen oder so.


    Was mach ich jetzt - immer mit Maulkorb gehen und versuchen das ich sicherer werde? Oder einfach wso in den Hund vertrauen? Was könnte ich tun um an der Situation zu arbeiten?


    lg


    Hi,


    das hört sich eher danach an das zu nicht ganz so konsequent bist und nicht immer das richtige Timing hast bei der Korrektur - in deinem Fall Richtungswechsel.
    Und Richtungswechsel ist nicht gleich Richtungswechsel. Denn meistens ist die Leine ja schon gespannt und man zieht den Hund an gespannter Leine mit in die andere Richtung. Das hat in meinen Augen nichts mit einem richtigen Richtungswechsel zu tun.
    Wie machst du den Richtungswechsel denn?


    Elvis läuft gut an der Leine, am Anfang ist es immer ein wenig schwierig weil er sich nur schwer zurückhalten kann, wenn er sich dann gelöst hat geht es gut - wenn wir alleine sind. Da wir eigentlich in 98% der Fälle alleine gehen fällt es ihm schwer in einer Gruppe Leinenführig zu laufen.
    Die Leine lasse ich unterschiedlich lang, je nach Situation. Mir ist wichtig das er nicht zieht. Egal ob die Leine ganz kurz ist oder er die 2 m zur Verfügung hat.


    lg


    Hallo,


    ein Hund kann das was er in den eigenen 4 Wänden kann noch lange nicht draussen. Hunde generalisieren ein Kommando nicht so einfach auf alle verschiedenen Situationen. Das heisst - ihr müsst das üben.


    Draussen würde ich ihn nicht mehr frei laufen lassen, sondern mit einer Schleppleine gehen. Und vor allem zu sehen das er sich nicht selbst belohnt. Dieses Verhalten ist ein imens grosser Verstärker um das "Fehl" verhalten beibzubehalten. Das heisst - wenn du ihn rufst und er kommt nicht - er aber dadurch weiter schnüffeln oder rennen kann, dann lernt der Hund wenn ich nicht komme hab ich jede Menge Spass etc.
    So Situationen können schonmal einigen an Trainingserfolg wieder zerstören.


    Ansonsten suche doch mal eine Hundeschule in deiner Nähe, dort solltest du das alles genau erklärt und beigebracht bekommen.


    lg

    Hallo,


    bei uns ist es so - der dicke darf sich im Erdgeschoss mehr oder weniger frei bewegen. Hoch darf er gar nicht, das ist absolute Tabuzone. Aus verschiedenen Gründen.
    1. bin ich nicht so fürs Treppenlaufen
    2. warum sollte er sich oben aufhalten?
    3. die Haare
    4. Hund im Bett nein danke - hygienischer Aspekt
    5. Ich finde es absolut ratsam den Hund auch einfach mal in seiner Bewegung einzugrenzen. Ich bin auch kein Fan dieses Rudelführergedöns, aber es schadet nicht seinem Hund auch in der Bewegung grenzen zu setzen.


    lg


    Danke für diesen Beitrag!!!!!! :gut:

    Ich kann jetzt nur von mir sprechen,


    ich nehme verdammt viel Rücksicht wenn ich mit meinem Kolossos spazieren gehe. Wenn ein Radfahrer, Fussgänger oder sonst jemand kommt wird er angeleint und hat neben mir zu gehen. Ich mache Platz wenn der mir entgegenkommende es nicht macht etc pp. In meinem Hund steckt verdammt viel harte arbeit und viele Leute sind begeistert. Schlimm finde ich wenn Radfahrer sich bedanken weil man den Hund an die Seite nimmt. Sowas ist für mich selbstverständlich. Leider sind es Ausnahmen. Eher ist es so das Radfahrer in einem Affentempo sehr eng (nur eine cm) Platz sich noch direkt neben dem Hund vorbeiquetschen und viele einfach keinerlei Rücksicht nehmen. Und irgendwo ist mein Handlungsspielraum auch begrenzt. Ich habe einen Hund an der Leine und keine Maschine. Es ist ein unding in unserer Gesellschaft das viele Menschen sich alles rausnehmen und dann eine Reaktion bekommen und dann noch eine Anzeige erstatten.
    Elvis bekommt jetzt einen Maulkorb. Warum? Weil ich nicht für die Doofheit anderer kann. Er würde mit sicherheit gar nicht reagieren wenn ihm jemand auf den Schwanz tritt. Das ist ja noch relativ harmlos. Aber diesen Maulkorb bekommt er nur damit ich und er nicht für das Fehlverhalten anderer haften müssen.
    Bei uns herrscht an der Ahr Leinenpflicht. Ich halte mich daran. Die vielen Tutnixe aber nicht. Mittlerweile ist Elvis sehr genervt wenn so ein Tutnix wieder in grösster Machoallüre angetanzt kommt. Er hat da einfach keine Lust mehr drauf. Und damit nichts passiert bekommt er einen Mauli an. ICh find es komisch, denn eigentlich sollte jeder Rücksichtnahme üben. Meine Freiheit hört genau da auf wo ich andere in ihrer Freiheit begrenze. Würden alle so denken.....
    Deswegen auch mein Kommentar zu den Tutnixen und Kleinhunden und das es mich ankotzt.


    In diesem speziellen Fall war ja keiner von uns anwesend. Ich gehe einfach mal davon aus das der Hund entspannt lag, die Halter nicht die ganze Zeit ihren kopf 360 grad gedreht haben und das Kind nicht haben kommen sehen.

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