Meine Hündin wird sterben, was nun?
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Ich finde es viel bemerkenswerter und trauriger, dass alle davon ausgehen das die Hündin stirbt!
Vielleicht ist der Tumor gutartig? Und wenn nicht vielleicht rechtzeitig operiert?
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Hi,
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In meinem vierbeinigen Altenheim gibt es nur solche Tiere - Tiere, die unglaublich viel Betreuung benötigen, weil sie einfach alt sind oder aber weil sie körperliche Behinderungen/Erkrankungen haben, die eben eine besondere Betreuung möglich machen.
Man muss einen alten/älteren/kranken Hund nicht 24/7 dauerbetreuen, damit er voll und ganz und sogar drüber hinaus auf seine Kosten kommt. Ganz im Gegenteil. Die Herrschaften sind auch mal ganz froh drum, wenn sie einfach auf dem Sofa oder draussen in der Sonne träumen können. Oft ist es sogar ganz gut, wenn der Fokus des Halters vom kranken Tier etwas abgelenkt wird - man kann auch jemanden über-pflegen und zuuuu sehr mit Fürsorge und Aufmerksamkeit überschütten.
Auch ist es kein Schaden für das Nervenkostüm der zweibeinigen Pfleger, wenn auch andere Vierbeiner da sind, die durch ihren Blödsinn, den sie so treiben, immer wieder für ein Lachen, ein Lächeln und gute Stimmung sorgen. Auch davon hat ein kranker Hund sehr viel. Denn das größte Geschenk, das wir unseren Vierbeinern auf der Ziellinie ihres Lebens machen können, ist doch einfach nur die Normalität. Da groß im Vorfeld rumzutrauern und den Hund (der vermutlich von seiner Erkrankung gar nicht groß was merkt bisher, wenns denn ein Mamma-TU ist und keine Metastasen da sind, das ist doch noch gar nicht sicher geklärt!) mit unseren eigenen, menschlichen Emotionen zu belasten, halte ich für schlimmer, als dem Hund - so grundsätzlich verträglich - einen Argenossen vor die Nase zu setzen.
Ich halte es absolut nicht für egoistisch, besonders im Hinblick auf die ebenfalls mit Sicherheit dann trauernde Katze, über einen weitern Hund nachzudenken. Für mich würde diese Entscheidung einzig und allein davon abhängen, wie mein bisheriger Einzelhund mit anderen Hunden zurechtkommt und welche "Vorlieben" und Abneigungen er da so hat.
Ich würde mich jetzt zunächst aber auf die Diagnostik konzentrieren - auch ein bösartiger Mamma-Tumor ist ja kein sofortiges Todesurteil und wenn ich das richtig gelesen habe, ist ja selbst die Bösartigkeit nur eine "Blick-Diagnose" bisher.
LG, Chris
Genau so. -
Danke, Chris!!!!!!!!! (auch wenn es nicht mein Thread ist)
Ulrike -
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In meinem vierbeinigen Altenheim gibt es nur solche Tiere - Tiere, die unglaublich viel Betreuung benötigen, weil sie einfach alt sind oder aber weil sie körperliche Behinderungen/Erkrankungen haben, die eben eine besondere Betreuung möglich machen.
Man muss einen alten/älteren/kranken Hund nicht 24/7 dauerbetreuen, damit er voll und ganz und sogar drüber hinaus auf seine Kosten kommt. Ganz im Gegenteil. Die Herrschaften sind auch mal ganz froh drum, wenn sie einfach auf dem Sofa oder draussen in der Sonne träumen können. Oft ist es sogar ganz gut, wenn der Fokus des Halters vom kranken Tier etwas abgelenkt wird - man kann auch jemanden über-pflegen und zuuuu sehr mit Fürsorge und Aufmerksamkeit überschütten.
Auch ist es kein Schaden für das Nervenkostüm der zweibeinigen Pfleger, wenn auch andere Vierbeiner da sind, die durch ihren Blödsinn, den sie so treiben, immer wieder für ein Lachen, ein Lächeln und gute Stimmung sorgen. Auch davon hat ein kranker Hund sehr viel. Denn das größte Geschenk, das wir unseren Vierbeinern auf der Ziellinie ihres Lebens machen können, ist doch einfach nur die Normalität. Da groß im Vorfeld rumzutrauern und den Hund (der vermutlich von seiner Erkrankung gar nicht groß was merkt bisher, wenns denn ein Mamma-TU ist und keine Metastasen da sind, das ist doch noch gar nicht sicher geklärt!) mit unseren eigenen, menschlichen Emotionen zu belasten, halte ich für schlimmer, als dem Hund - so grundsätzlich verträglich - einen Argenossen vor die Nase zu setzen.
Ich halte es absolut nicht für egoistisch, besonders im Hinblick auf die ebenfalls mit Sicherheit dann trauernde Katze, über einen weitern Hund nachzudenken. Für mich würde diese Entscheidung einzig und allein davon abhängen, wie mein bisheriger Einzelhund mit anderen Hunden zurechtkommt und welche "Vorlieben" und Abneigungen er da so hat.
Ich würde mich jetzt zunächst aber auf die Diagnostik konzentrieren - auch ein bösartiger Mamma-Tumor ist ja kein sofortiges Todesurteil und wenn ich das richtig gelesen habe, ist ja selbst die Bösartigkeit nur eine "Blick-Diagnose" bisher.
LG, Chris
Danke Chris !!!! Sehr gut geschrieben.
Und an alle, die hier so empört reagieren:
Lernt endlich mal was über das Verhalten und die Psyche von Hunden. Ihr macht es Euch nämlich verdammt einfach, wenn Ihr glaubt, ich muss meine Hunde nur so behandeln wie ich behandelt werden möchte anstatt Euch endlich mal die Mühe zu machen, Euch einzulesen oder richtig zu informieren.
Die meisten Probleme, die Hundehalter mit Hunden haben entstehen durch deratige Vermenschlichungen, dadurch, dass der Mensch nicht verstehen will dass ein Hund nunmal kein Mensch ist.
Und von den ganzen Krankheiten, die dadurch entstehen mag ich erst gar nicht anfangen.
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Zitat
Ich finde es viel bemerkenswerter und trauriger, dass alle davon ausgehen das die Hündin stirbt!
Vielleicht ist der Tumor gutartig? Und wenn nicht vielleicht rechtzeitig operiert?
Das tut die TS in erster Linie doch selbst (Titel des Threads) ...
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Zitat
Das tut die TS in erster Linie doch selbst (Titel des Threads) ...
[/quote]
Ja ich meinte das auch völlig allgemein! Das halt alle davon ausgehen...

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Ui hier war ganz schön was los. Ich werde morgen nochmal mit meiner Kleinen zum TA. Es ist merkwürdig aber seit Samstag zeigt sie Verhaltensänderungen. Sie hat mehrmals nach der Katze geschnappt (es ist Gott sei Dank nichts passiert) aber das gibt mir sehr zu denken das hat sie in all den Jahren nicht getan. Desweiteren Macht sie seit Freitag in die Wohnung. Ebenfalls etwas das vorher nie ein Thema war. Sie legt sich dann aber auch genau auf die Stelle. Emelee hechelt auch sehr stark. Ich hoffe das es momentan nur an den Temperaturen liegt. Fieber hat sie keins sonst wäre ich zum Notdoc. So sind wir morgen die ersten beim TA.
Etwas zu ich gehe davon aus das meine Hündin stirbt. Ich hätte es besser erwähnt aber die Kleine war noch nie gesund. Seit ihrem 9. Lebensmonat kriegt sie tgl. 0,10 mg Prednisolon was bei ihr mittlerweile auch auf die Organe geht und das Immunsystem kaputt macht . Folgen sind z.B. sehr häufige Ohrenentzündungen. Zum anderen ist sie leider schon vor 2 Jahren so gut wie erblindet. Die Allergie von ihr ist kein Pappenstiel. Es ist so heftig das sie wenn sie nicht pünktlich ihre Medis bekommen sich blutig kratzt und diese Wunden sich sofort entzünden. Ihre Wundheilung ist wie sagte der TA so passend "völlig im Arsch".
Ich habe meine Kleine seit sie zwei Wochen alt war, weil sie irgend ein voll Horst samt ihren Geschistern (leider erfroren) im Winter auf einem Parkplatz ausgesetzt hat. Ich werde alles mir mögliche tun damit es ihr gut geht.
Nachfolger finde ich kann niemals ein Wesen werden. Es ist ein weiteres GEschöpf das man genauso in sein HErz schließt aber den anderen nie vom "Thron" schubsen kann.
Es geht nicht nur um die Katze sondern um die ganze Familie die sich das Leben nicht ohne Hund vorstellen kann aber meinen Mann kann ich fragen, die Katze antwortet zwar auch aber ich versteh es leider nicht

Daher bin ich sehr dankbar für all eure Erfahrungen ! Ein Hund ist niemals ein Mensch und er will es auch nicht sein, okay am Kühlschrank aber man sollte Tier, Tier sein lassen. Auch wenn es schwerfällt zu glauben das unsere Menschlichen Emotionen andere sind als tierische.
LG
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emelee,
vielleicht hat sie Schmerzen? Wenn sie die Katze abschnappt.
Ach Mensch, ich drück dir ganz doll die Daumen für morgen und denke an dich. -
Meine Hündin, fast 13 Jahre, 2 kg leicht, wurde vor einigen Wochen zum zweiten Mal - das erste Mal 2008 - an einem Mammatumor operiert. Ich habe sie vorher röntgen lassen, Lunge und Organe waren unauffällig. Wir haben die Entscheidung, sie ist ja kein junges Mädchen mehr, nicht bereut. Jule ist wie ausgewechselt und wenn es jemand nicht weiss, würde er nie meinen Hund schon so alt einschätzen. Jule ist auch ein heikler Patient, aber mit dem entsprechenden Management haben wir uns dafür entschieden. Ich hatte auch sehr viel Angst um sie, sie ist ja nur ein Handvoll HUnd. Stunden nach der OP war sie jedoch schon wieder fit gewesen.
Entgegen des Haupttenors in diesem Thread würde ich mir keinen jüngeren Hund mehr zu einem alten Hund holen. Meine Jule hat sehr getrauert, als Püppy starb. Sie hat sich an keinen der nachfolgenden Hunde wirklich angeschlossen und zeigt sich oft genervt und möchte einfach nur ihre Ruhe. Diesen Stress würde ich jetzt einem vermeintlich totkranken HUnd wahrscheinlich nicht antun wollen. Aber die Problematik betrifft ja auch nicht mich und meine Hunde, sondern Dich und daher ist es natürlich Deine Entscheidung, wie Du mit Deinem Hund weiter verfährst, ob Du sie operieren lässt oder/und trotzdem einen weiteren Hund aufnimmst etc. Das wichtigste wäre für mich in diesem Fall, dass der kranke Hund keinem Dauerstress ausgesetzt wird. Ob das eintritt, wenn ein weiterer Hund in den Haushalt einziehen würde, kannst nur Du beurteilen. Du solltest so handeln, dass der kranke Hund an der neuen Situation nicht leidet.
Ich persönlich würde für die Katze als Ersatz für den Hund keinen Hund, sondern einen Artgenossen - eben eine weitere Katze - dazu nehmen. Das ist doch artgerechter als ein quirliger Hund.
Dem Sorgenkind alles Gute. Ich wünsche Dir, dass Du an einen genauso fähigen Tierarzt gerätst, wie es meine ist.
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Hallo,
ich muss euch leider die traurige Nachricht machen das meine Kleine gestern Morgen entschlafen ist. Nach mehrer Diagnostik (Röntgen, Ultraschall, ger. Blutbild etc.) war klar das sie schon Tumore an der Leber, der Niere und sogar einen am Frontlappen hatte. Sie hat zwei Tage nicht fressen wollen und an Gassi gehen war nicht mehr zu denken. Ich danke allen herzlich die sich hier beteiligt haben und uns zur Seite standen!
Wir haben den kleinen Bully nicht genommen aber sie hat jetzt ein schönes Zuhause bei einer lieben Familie mit Kindern die ihre Quierligkeit zu schätzen wissen.

emelee
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