Kastration im 8/9. Monat
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So, ich war gestern bei der Tierärztin. Ich würde gerne eure Meinung darüber hören.
Sie meinte, dass sie vor einigen Jahren eher gegen eine Kastration gewesen ist. Aber, da sie die Hunde von vor ein paar Jahren (mehrere Jahre) noch immer betreut, hat sie mittlerweile eine andere Einstellung zu dem Thema.Sie hat Milo heute durchgecheckt (hat das auch wirklich ordentlich gemacht und viel gefragt) und sah ihn ja in Action. Die TÄ hatte eine 9 monatige Hündin in der Praxis und Milo ist schier ausgeflippt, hat gefiept, gewinselt, wollte immer wieder auf sie drauf, obwohl sie laut TÄ bereits sterilisiert ist. Ich hab sowas noch nie bei ihm erlebt :/ Er war an der Leine und hat gezogen wie ein kleines AK, wollte ständig auf sie drauf. Ich natürlich, wie von Anfang an, also wie bereits vor Wochen, als seine kleinen Hormone angefangen haben zu spinnen, ihn immer wieder "klar" gemacht, dass das nicht geht. 30 Sekunden Ruhe und dann gings von vorne los. Die Ärztin meinte dann, dass er unter Stess steht, aber es sei eigentlich normal für einen jungen Rüden. Sie würde mir dennoch eine Kastration empfehlen (nachdem sie dann eben die Verhaltensweisen draußen erfragte) Weiiiiiiiiiil zu hause, ist Milo ein Goldschatz. Nur auf den Gassirunden ist er sometimes ein AK, wenn er ne Hündin sieht oder die Lache erkundet........
Die TÄ meinte, dass es bei einem Rüden absolut i.O. wäre, ihn schon mit so einem Alter zu kastrieren.....
Ich würde gerne eure Meinungen bzw. Erfahrungen dazu hören. Weil ich wollte eigentlich noch damit warten, aber er steigert sich schon echt extrem rein, wenn er eine Hündin vor sich hat und danach frisst er auch ein bis zwei Tage NICHTS, egal was man ihm anbietet
Viele Grüße,
Frollein
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Hallo,
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Da brauchst du aber keine Glaskugel, um zu wissen, welche Antworten hier kommen. Mindestens eine wird lauten: Tierarzt wechseln!
Meiner Meinung ist, dass Kastrationen Einzelabwägungen erfordern. Ein pauschales Nie halte ich ebenso für unsinnig wie ein generelles Ja.
Der Rotti meiner Cousine war sein ganzes Leben lang ein Welpe, der wurde mit einem halben Jahr kastriert. Wie ein ADHS- Kind, Innere Ruhe hat der nie erlebt, auch wenn er ein Schatz war, total nervtötend.
Aber ein Rüde, der sich quält, der seine Triebe nicht ausleben darf, ich finde das irgendwie zynisch, Impulskontrolle abzufordern.
Egal wie, es ist dennoch zu früh, der Hund ist noch nicht erwachsen. Ich würde das Thema Kastration nicht berühren, bevor der Hund nicht 1,5 Jahre alt ist. Möglicherweise hat er sein Verhalten bis dahin auch drastisch geändert. -
Wenn ein heranwachsender Jungspund gerade entdeckt hat, das Mädels supertoll sind und die Hormone mit ihm durchgehen, würde ich persönlich das gar nicht als Kastrationsgrund sehen.
Kann er dieses Verhalten auch als erwachsener Hund nicht ablegen und läuft wegen allen Hündinnen im Hormondauerstress herum, kommt nie zur Ruhe und leidet darunter, würde ich nicht zögern, ihn kastrieren.
Aber eben erst, wenn er gereift ist, nicht als "Teenager".LG von Julie
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Eine sterilisierte Hündin riecht doch genauso wie eine "intakte" Hündin. Schließlich wurden da nur die Eileiter durchtrennt.
Dein Rüde ist ein Jungspund, der gerade entdeckt, dass es da mehr gibt als Bienchen und Blümchen. Völlig normal. Ist doch bei den menschlichen Jungs und Mädels in dem Alter auch nicht viel anders.
Ich würde mal abwarten. Rein Hormonell bedingte Verhaltensweisen ändern sich auch noch bei einer Kastration im Alter von2-3 Jahren. Und nicht ausschliesslich jormonell bedingte Verhaltensweisen kannst Du mit einer Kastration sowieso nicht beeinflussen.
Mit hormonell sind in dem Fall die Geschlechtshormone gemeint.
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Dein Hund verhält sich völlig normal für einen Jungrüden während der
Pubertät. Meine waren auch so. Fanden auch kastrierte Rüden super
interessant. Das gibt sich meist, wenn die Hormone wieder ins Gleichgewicht
kommen. Gut war für meine Rüden in der Zeit hin und wieder Kontakt zu
sehr souveränen (nicht läufigen) Hündinnen die sie klar in ihre Grenzen
gewiesen haben. Das lehrt Höflichkeit bei Damenbegegnungen. Ganz wichtig
ist, dass vorher mit den Hündinnenbesitzern anzusprechen und sich daran
zu halten, wenn die keinen Kontakt zwischen deinem Casanva und ihrer Hündin
möchten.
Ausserdem würde ich ihn nicht endlos an Grashalmen schnüffeln lassen, die von
Hündinnen markiert wurden. Und Kontakt zu läufigen Hündinnen meiden. -
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Ich hab vorgestern einen Kastraten getroffen, der nach kurzer Zeit total gestresst war und ständig auf Bandit hüpfen wollte...
Soviel dazu.Die Situation beim TA wirkt dann noch mal stressverschärfend.
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Warum versuchst du nicht erstmal einen Chip? Dann kannst du sehen ob und wie sich sein Verhalten ändert.
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... Respekt, dass du das hier im DF fragst!
Ich glaube, wenn es bei mir mal zu dem Thema "Kastration" kommt, frage ich überall, nur nicht hier. (Nichts für Ungut) 
Es ist einfach nicht besonders objektiv, finde ich. Hier ist man ganz klar überwiegend (!) Contra Kastration, was ich im Großen und Ganzen ebenfalls so sehe. Nur ich denke, wäre es mein Hund, würde ich die Sache vielleicht auch anders sehen... vor allem, wenn meine TÄ dazu rät (ich weiß, TÄ sind auch keine Alleswisser/denken teils nur ans Geld).
Ich denke, in deinem Fall würde ich definitiv auch erstmal noch abwarten, da es für mich ebenso unlogisch erscheint, den Hund in dem jungen Alter kastrieren zu lassen. Vielleicht ist er in einem halben Jahr ganz anders drauf und er scheint nicht so gestresst, wenn Hündinnen in der Nähe sind/waren? Ich finde, es ist einfach zu früh. -
Hier:
http://diepresse.com/home/meinung/w…atio-darstellen
Steht auch welche Folgen es haben kann.
Ich würde selbst einen Rüden nicht in dem Alter kastrieren, außer er ist wirklich unerträglich.
ZitatEs ist einfach nicht besonders objektiv, finde ich. Hier ist man ganz klar überwiegend (!) Contra Kastration, was ich im Großen und Ganzen ebenfalls so sehe.
Ich sehe es sehr Objektiv, generell finde ich eine Kastration etwas unnützes, wenn man sein Tier unter Kontrolle hat, gibt es aber enorme Probleme, dann sollte man es tun, aber nicht unbedingt in dem Alter.
Die Hormone haben auch eine Auswirkung auf die körperliche und geistige Entwicklung, es ist also jeder Tag, den man wartet, Gold wert.Wenn es aber wirklich unmöglich ist mit ihm klar zu kommen, dann tu es, aber du musst dir auch klar darüber sein, wenn er es schon lange genug so macht, dann bekommst du vielleicht keine Besserung. (geht einer Freundin von mir so)
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich bin halt echt verwirrt..... hab mir (wie schon einige Male) die ganze Nacht um die Ohren geschlagen und auch im Netz bezüglich der Kastration recherchiert.... Pro und Contra bleiben sich gleich....
Ich werde jetzt den Termin im Juli absagen und einen für Oktober vereinbaren, dann ist Milo über ein Jahr alt und ich kann noch sehen wie er sich entwickelt.Hey, es gibt so viele Meinungen, was mit Jungkastraten passiert oder nicht passiert, ob es gut oder schlecht ist, ob er psychische Probleme bekommen kann oder das nicht stimmt....
FURCHTBAR!!!!! Und dann spricht auch noch jeder Tierarzt was anderes.........selbst Studienergebnisse decken sich null, irgendwie wirklich sehr eigenartig.....
- Vor einem Moment
- Neu
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