Kastration im 8/9. Monat
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Eine "Verstümmelung" des Hundes ist nach Tierschutzgesetz nur aus medizinischen Gründen erlaubt.
Außerdem wenn es wirklich, unbedingt, weil der Rüde nicht zur Ruhe kommt und darunter leidet, dann bitte bitte lasst das Tier doch erst erwachsen werde!!!Ich habe von einem Fall gehört das der Tiertrainer sagte jetzt laßt ihn (9M.)endlich kastrieren damit wir wieder mit ihm arbeiten können.
Wenn sich die Trainer mit einem pupertierenten Hund nicht auseinadersetzen wollen sind sie fehl am Platz.Übrigens habe ich einen Deckrüden und eine Intakte Hündin, es ist 2 mal im Jahr sehr schwer für Godric obwohl ich Janka in den Stehtagen zu meiner Tochter gebe. Er leidet wie ein "Hund" aber auch wir Menschen haben Liebeskumer etc und müssen da durch.
VG Maria
- Vor einem Moment
- Neu
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Zitat
Ich werde jetzt den Termin im Juli absagen und einen für Oktober vereinbaren, dann ist Milo über ein Jahr alt und ich kann noch sehen wie er sich entwickelt.Das finde ich vernünftig. Ich verstehe manchmal nicht, warum den Hund nicht wenigstens die Chance gelassen wird erwachsen zu werden. Wir benehmen uns doch glücklicherweise auch nicht mehr so wie zu unseren Teenie-Zeiten und der Hund wird seine Hormone wahrscheinlich mit der Zeit noch in den Griff kriegen.
Ich bin kein genereller Gegner von Kastration, aber das sollte keine Entscheidung sein, die man in einem so jungen Alter schon trifft. -
Zitat
Warum versuchst du nicht erstmal einen Chip? Dann kannst du sehen ob und wie sich sein Verhalten ändert.
So sehe ich das auch, den Chip würde ich auf jeden Fall vorher setzen, möglicherweise kommst du damit auch über die Stressphase und wenn die Wirkung nachlässt ist eine Kastration gar nicht mehr nötig

Wir haben es auch so gemacht und gehofft das er danach vielleicht wieder Stressfreier ist,
leider mussten wir ihn dann aufgrund eines aufgestiegenen Hoden aus medizinischer Sicht kastrieren.btw: Gismo hat bereits mit 5 Monaten alles bestiegen wo er draufkam
und stand völlig unter Stress bei läufigen Hündinnen.
Das ist jetzt natürlich völlig weg, aber besteigen tut er immer noch gern
Allerdings nur um seine Dominanz zu zeigen. -
Ja, aber ich verstehe nicht, warum es keine klare Aussage zu diesem Thema gibt. Also, vom Verständnis her ist es für mich klar, dass der Hund ausgewachsen sein sollte. Aber warum sagt der eine dann Dies, der andere Das, der Dritte TRALLALLAAAA??? Ich rede nicht von hier, hier ist man sich ja einig, aber im Internet, Ärzte, Fachbücher/Magazine, Ratgeber etc......da werd ich einfach nicht schlau draus......nur immer blöööööööööder

Je früher, desto besser. Je später, desto besser. Auf gar keinen Fall. Auf jeden Fall. Nur wenn... WAS NUN?????

Ja Chip wäre schon auch eine Möglichkeit..... aber dann auch erst wenn er ein paar Monate älter ist, oder?
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Ich würde in dem Alter aber auch mit dem Chip vorsichtig sein. Ich würde die Pubertätsphase abwarten und dann, wenn das Verhalten nicht besser geworden ist, mit 1,5 über den Chip nachdenken.
Eine Freundin von mir war heilfroh, dass sie erst den Chip hat setzen lassen, denn die (unerwünschten) Wirkungen waren zu heftig.LG Nele
PS: Es gibt ein Buch (Kastration und Verhalten), dass ich ganz lesenswert finde und noch ein zweites, dessen Titel ich gerade nicht parat habe.
Von den Risiken, die Kastrationen mit sich bringen wird von Seiten der TÄ eher selten berichtet.
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Zitat
Ja, aber ich verstehe nicht, warum es keine klare Aussage zu diesem Thema gibt. Also, vom Verständnis her ist es für mich klar, dass der Hund ausgewachsen sein sollte. Aber warum sagt der eine dann Dies, der andere Das, der Dritte TRALLALLAAAA??? Ich rede nicht von hier, hier ist man sich ja einig, aber im Internet, Ärzte, Fachbücher/Magazine, Ratgeber etc......da werd ich einfach nicht schlau draus......nur immer blöööööööööder

Je früher, desto besser. Je später, desto besser. Auf gar keinen Fall. Auf jeden Fall. Nur wenn... WAS NUN?????

Ja Chip wäre schon auch eine Möglichkeit..... aber dann auch erst wenn er ein paar Monate älter ist, oder?
Auf Deutsch habe ich auch nicht wirklich was vernünftiges gefunden. Das was es gab beruhte fast immer nur auf einer einzigen Studie (ich glaube aus Bielefeld) und war mir ales viel zu ideologisch eingefärbt.
Wenn Du vor Fachenglisch keine Angst hast, kann ich Dir mal den link zu einem amerikanischen Dokument geben, in dem die Ergebnisse von Dutzenden Studien weltweit zusammengetragen wurden. Da geht es nur am Rande um Verhalten und in erster Linie um Wahrscheinlichkeiten von medizinischen Aspekten.
Bei der Frühkastra waren die medizinischen Nachteile deutlich höher. Ob ein frühkastrierter Hund nun erwachsen wird oder nicht.... Gute Frage. Wirklich nachweisen kann man das eh nicht, aber wenn man es nicht riskieren MUSS, warum sollte man?Ich habe meine Hündin nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen (es gab eine Reihe von Gründen, leicht habe ich es mir nicht gemacht) aber bei einem Rüden würde ich auch erst mal einen Chip ausprobieren - wenn er physisch erwachsen ist.
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Hi,
Mein erster Rüde ist jetzt 3. Er hatte diese Phase mit 1 1/2. Ist aber nicht ganz so extrem ausgeflippt.
Der er von Grund auf kein Macho ist, habe ich, wie von Beginn an, dafür gesorgt, dass er sich an keinem Pippi festschnorchelt und Hündinnen nicht rumzugockeln hat.
Die beiden älteren Damen hier haben ihm dabei auch geholfen ;-)
Die Phase hat sich gelegt, er ist jetzt sehr galant mit Mädels und läufigen Hündinnen gehen wir eh aus dem Weg.
Rumprollen tut er nicht und somit darf er seine Klötzchen behalten.
Würde dir auch raten, abzuwarten und mit Konsequenz, Ruhe und Geduld an seiner Erziehung weiterarbeiten.
Lg Alex
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Hallo,
meiner ist jetzt 2,5 Jahre alt und trägt seit 2 Monaten einen Chip. Allerdings habe ich wirklich lange gewartet und bin, obwohl es sich bei ihm DEUTLICH gebessert hat trotzdem hin- und hergerissen. Ich kann dich deshalb wirklich gut verstehen. In der Tat kannst du 10 Leute fragen und bekommst mindestens 11 Antworten. Ein Problem ist natürlich, dass jeder Hund anders ist und viele Hundebesitzer anscheinend oft von ihrem auf deinen Hund schließen - keiner steckt in DEINER Haut. "...also ich würde es nicht machen...das muss er aushalten...da muss er durch..!" habe ich alles schon gehört. Allerdings sind die auch nicht mit meinem Hund stündlich zusammen, erleben nicht seinen Leidensdruck, bekommen seinen Stress nicht mit (od. wenn dann nur einen kurzen Ausschnitt..). Ich habe z.B. mit ihm trainiert neben mir zu laufen, nicht an der Leine zu ziehen. Ich kann es - auch unter Stress von ihm fordern, klar - aber er läuft dann fiepend und sabbernd neben mir, Konzentration genau "0". Dass andere daraus schließen:"...ja klappt doch, läuft doch besser als meiner..." hilft mir nix. Die Hundedichte ist mittlerweile sooo groß, dass er quasi im Dauerstress lebt. Wenn die eine Hündin nicht läufig ist, dann ist es eine andere - im Frühjahr und im Herbst verstärkt sich das noch...! Freilauf ist möglich, er läuft nicht weg aber ich muss den "Druck" schon deutlich erhöhen, was für ihn auch vermehrten Stress bedeutet. Ich denke so zu leben wird mit ziemlicher Sicherheit seine Lebenserwartung und -qualität verringern.
Naja, ist halt die Frage wie denn der Hund derjenigen ist, die das sagen und welche Erfahrungen die so mit ihrem Hund gemacht haben. Auch das Gegenteil habe ich letztens erst gehört:"..der macht doch ständig was er will - jetzt habe ich ihn erstmal kastrieren lassen!"
Ich glaub´ ich spinne!
Letztendlich kommst DU um eine Entscheidung IM SINNE DEINES HUNDES nicht drumherum (das zu wissens ist z.Z. mein Problem). Ich denke du solltest dich über das zu Pro und Contra gut informieren und überlegen was auf deinen Hund zutreffen KÖNNTE. Die gesundheitlichen Folgen solltest du auf jeden Fall berücksichtigen, denn die Lebensqualität verringert sich auch dann, wenn dein Hund womöglich mal auf eine gute Stützmuskulatur angewiesen sein sollte, diese sich aber aufgrund des fehlenden Testosterons nicht entsprechend ausbilden kann.
Auch das Empfinden deines Hundes - also evtl. zunehmende Unsicherheit kann deinem Hund Probleme machen.
Ich hoffe du kannst einigermaßen herauslesen, dass die Entscheidung KEINER treffen kann ausser du selbst, weil DU und DEIN Hund damit leben müssen (...und Eier dranmachen geht ja bekanntlich nicht
).
Über die Tierärztin würde ich evtl. auch nochmal nachdenken. Dein Hund ist jung und ich würde mir, gerade weil es enorm wichtig ist, Zeit nehmen und beobachten wie er sich entwickelt und was du ihm zumuten kannst/willst und was er leisten kann.
Wenn er erwachsen ist kann sich einiges geändert haben. Allerdings lernt er natürlich auch im Ungehorsam (auch wenn der sexuell motiviert ist). Und dann kannst du immer noch testen, was der Chip "ausrichtet".
Aber du musst halt EURE Situation bewerten.Tschüss und viele Grüße
Ralf -
Im Oktober würde ich - wenn sich das Verhalten nicht gebessert hat - zuerst mit dem Chip schauen, ob es hilft.
Als Mr Ekko ein knappes Jahr alt war, war er kaum ansprechbar, wenn eine Hündin in der Nähe war...hinziehen, jaulen, sabbern... heute mit 3,5 Jahren lebt er intakt mit einer ebenso intakten Hündin zusammen und nicht mal während den Stehtagen gab es hier nennenswerten Stress.
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Zitat
Auf Deutsch habe ich auch nicht wirklich was vernünftiges gefunden. Das was es gab beruhte fast immer nur auf einer einzigen Studie (ich glaube aus Bielefeld) und war mir ales viel zu ideologisch eingefärbt.
Wenn Du vor Fachenglisch keine Angst hast, kann ich Dir mal den link zu einem amerikanischen Dokument geben,
Würd mich freuen!!!!! Danke
- Vor einem Moment
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