• Zitat

    Nun ja wenn er doch schon mal ein Hoden weg genommen bekommt wieso dann nicht den anderen?

    Ein Leistenhoden ist ja eine Med. Notwendigkeit. Zwar kein muss, aber es sollte Operiert werden.

    Was hat es für einen Sinn einen Hoden dem Hund zu lassen? Ich sehe darin keinen sinn

    Kastration muss nicht sein ich würde es aber auch nicht als Total schlimm bezeichnen... es ist jedem aber selbst überlassen.


    Da ich im Augenblick nicht zu Hause bin, kann ich leider nicht nachschlagen was so alles an med. Konsequenzen aufgezählt wurde. Eine Kastration bedeutet ja immer auch eine hormonelle Umstellung mit allen Auswirkungen. Wenn man einer Frau z.B. einen Eierstock aus med. Gründen entfernen muß, kommt meines Wissens auch kein Frauenarzt und sagt, "Wenn wir den Bauch schon mal offen haben, dann nehmen wir den zweiten und die Gebärmutter auch gleich mit weg" So ähnlich sehe ich das für mich auch mit meinem kleinen Mann hier.

  • Zitat


    Selbst wenn der Hoden in der Leiste entarten sollte, kann man ihn dann immer noch mit einem kleinen Leistenschnitt entfernen lassen. Hodentumore haben nicht die Tendenz Metastasen zu bilden.

    Ich verbessere dich ja nur ungern, aber wenn du schon so etwas schreibst, dann solltest du auch dazu schreiben dass es nur die Seminome betrifft. Da stimmt es, da ist eine Fernmetastasierung geringer ausgeprägt.

    Sollte es sich jedoch um ein Nichtseminom handeln sieht es schon wieder etwas anders aus.

    Und ja, ein Leistenhoden sollte operiert werden. Darüber würde ich jetzt nicht diskutieren.

  • Zitat

    Ich verbessere dich ja nur ungern, aber wenn du schon so etwas schreibst, dann solltest du auch dazu schreiben dass es nur die Seminome betrifft. Da stimmt es, da ist eine Fernmetastasierung geringer ausgeprägt.

    Sollte es sich jedoch um ein Nichtseminom handeln sieht es schon wieder etwas anders aus.

    Und ja, ein Leistenhoden sollte operiert werden. Darüber würde ich jetzt nicht diskutieren.


    Was sind denn Seminome und Nichtseminome? Bis auf eine TÄ haben mir alle die OP ans Herz gelegt, einige wollten den Hund dann auch ganz kastrieren und einige nur den Leistenhoden entfernen. Was würdest Du denn empfehlen?

  • ayana,

    Seminom und Nichtseminom sind die verschiedenen Tumorarten. ;)

    Ein Seminom ist ein bösartiger Keimzelltumor bei dem das Keimzellgewebe ( Spermatogonium) entartet.

    bei einem Seminom ist die Metastasierung wirklich sehr selten.

    Nichtseminome sind bösartige Hodentumore die nicht im Keimzellgewebe entstehen. Z.Bsp. Dottersacktumore oder embryonale Karzinome. Diese neigen zur Metastasierung.


    Den Leistenhoden würde ich auf jeden Fall entfernen lassen. Somit schliesst du die Entartung des Leistenhodens aus.

    Aber ob du ihn komplett kastrieren lassen willst, kannst nur du entscheiden. ;)

  • Zitat

    Also ich würde gleich ganz kastrieren... wenn dein Hund schon mal unter Narkose ist und sowieso einer weg muss.

    Schau mal, du möchtest deinen Hund mit einer bösen, gemeinen Nadel foltern, was hier einige überflüssig bis fast schon sadistisch finden, und möchtest, dass man deine Entscheidung akzeptiert. Da wäre es doch nur fair, diese Akzeptanz auch anderen entgegen zu bringen, die sich anders entscheiden, oder? ;)
    Du hast ja nun mehrfach betont, dass du es anders machen würdest. Was sie nun letztendlich tut, muss Ayana als Besitzerin und Verantwortliche selbst entscheiden.

  • Es kommt ja auch darauf an, ob der Hund eh irgendwann kastriert werden soll, dann würde ich es mitmachen.

    Wollte sie es aber von Anfang an nicht, dann würde ich es auch nicht machen. Wieso auch? So wie ich das Verstanden habe ist er ja eh schon 2 Jahre und somit eigentlich aus der Pupertät. Wenn er jetzt noch nicht so schlimm ist, dann wird er bestimmt nicht noch schlimmer umso älter er wird.

    Ich würde bei unserem Hund nur das nötigste operieren und dann ist gut.

    Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. Aber bei dieser Gelegenheit würde ich das Blut auch gleich untersuchen lassen. Der eine Picks mehr ist dann auch nicht so schlimm.

  • Zitat

    Schau mal, du möchtest deinen Hund mit einer bösen, gemeinen Nadel foltern, was hier einige überflüssig bis fast schon sadistisch finden,

    also wenn du mit "einige" mich gemeint hast, dann hast du meinen post überhaupt nicht verstanden.
    der pieks ist völlig egal.
    hab nirgendwo geschrieben, dass das der grund ist, warum ich eine blutuntersuchung beim jungen, symptomlosen hund nicht machen würde.
    es geht um das, was die untersuchung unter umständen nach sich zieht. sowohl an psychischen konflikten seitens des besitzers ("geh ich der sache auf den grund, oder nicht??"), als auch an physischen folgen für den hund (weitere diagnostik ist nicht völlig risikofrei, man denke an kontrastmittelunverträglichkeit beim mrt etc.).

  • Wieso den Hund gleich kastrieren wenn es reicht einen Hoden zu entfernen?
    Das ist doch ein voellig unnoetiger Eingriff in den Hormonhaushalt.
    Ich verstehe nicht dass immer noch so leichtfertig damit umgegangen wird, auch von TA die eigentlich wissen sollten dass das Bloedsinn ist.

    Was die Frage ?Blutuntersuchung, ja oder nein? angeht, ich bin dagegen einfach so Blut untersuchen zu lassen ohne dass der Hund Probleme hat.

    Man behandelt keine Blutwerte, sondern existierende Probleme, selbst wenn die Blutwerte nicht genau in der Norm sind, hat das haeufig keine Bedeutung.
    Aber wenns der TS ein Beduerfnis ist, mach halt ein Blutbild, der Hund wird kein Trauma davon bekommen. :smile:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!