• Ja mach es nach dem 18. monat denn wie ich das auf dem Bild sehe ist es ja kein kleiner Hund und da sollte man bis zum 18. Monat warten so viel ich weiß ist es auch vom VDH vorgeschrieben?... kann sicher jemand sagen der sich besser auskennt.

  • Zitat


    aber wie gesagt: ich will es euch ja nicht ausreden.

    Da würdest du dir an mir auch die Zähne ausbeißen. ;)

    Zitat


    Aber klar, muss jeder selbst wissen. Und auch damit leben, wenn Abweichungen eventuell sehr unnötige Folgeuntersuchungen auslösen (das ist das, was für mich als Abwägungssache dagegen spricht und weswegen ich auch die aktuelle Blutuntersuchung lange überlegt habe), denen man sich nur schwer entziehen kann (wer A sagt, ....)

    Ich verstehe was du meinst, doch ob ich nach A auch B sage, liegt in meiner Hand.
    Ich habe schon mehrmals Folgeuntersuchungen abgelehnt oder gegen den tierärztlichen Rat gehandelt (wohlgemerkt: nicht aus purer Rebellion heraus, dafür lagen dann schon Gründe vor - und wenn es nur der Grund war, dass ich Zweifel daran hatte, dass die Untersuchung neue Erkenntnisse bringt). Damit macht man sich freilich keine Freunde, aber ich gehe nicht beim TA, um meinen Freundeskreis zu erweitern (wobei, so ein TA im Freundeskreis wäre bei meiner Goldgrube keine schlechte Sache... :p ).
    Da ich die Verantwortung für meinen Hund und mein Handeln trage (und so ganz nebenbei auch Konstenträger bin), entscheide ich, was gemacht wird. Everybody's Darling wird man mit der Einstellung allerdings wirklich nicht. :D

  • Meinem kleinen Mann wird Anfang September der Leistenhoden entfernt.
    Er ist dann knapp zwei Jahre.
    Würdet Ihr vor der OP Blutwerte untersuchen lassen und wenn ja welche?

  • Zitat

    Ich weiß immer gar nicht, was für ein riesiger Aufriss um diesen winzigen Pieks veranstaltet wird. Der Hund wird nicht traumatisiert, der Hund wird nicht gefoltert, es wird nur ein bisschen Blut abgenommen. Was spricht denn dagegen, außer, dass es ein euren Augen nicht sinnvoll ist?
    Meine Hunde müssen das regelmäßig über sich ergehen lassen und ja, sie leben noch! :roll:

    Ich finde Vorsorge durchaus sinnvoll und mir fällt kein guter Grund ein, der dagegen spricht, seinem Hund Blut abnehmen zu lassen.

    Es ist mir im Grunde wirklich egal, wie oft ihr eure Hunde untersuchen lasst.
    Ich bin auch häufig beim Tierarzt (mit meinen alten Hunden), aber wäge immer ab, was Sinn macht.

    Nur mal so zum Nachdenken:

    Ein kleiner Pieks ist natürlich nicht schlimm für den Hund, wenn dahinter nicht das mangelnde Vertrauen in die Gesundheit des Hundes stehen würde.
    Auch wenn es verantwortungsbewusste Tierärzte gibt, darf man nicht übersehen, dass das Geschäft mit der Angst vor Krankheiten, viel Geld in die Kassen bringt.
    Schließlich müssen die teuren Anschaffungskosten für Röntgengeräte, CT usw. auch wieder eingenommen werden.

    Sicherlich ist die moderne Gerätemedizin in vielen Fällen hilfreich. Aber leider hat sie auch "Nebenwirkungen".

    Die Narkose birgt auch für junge Hunde eine Gefahr, die oft unterschätzt wird.
    Dieser junge Hund sollte auch nur kurz geröngt werden, vorsichtshalber. Er hat die Narkose nicht überlebt.
    http://www.chefkoch.de/forum/2,29,182…-Tiere-auf.html

    Die Hündin meiner Freundin hat die Narkose für eine CT-Untersuchung nicht überlebt. Sie wurde nur 2 Jahre alt.

    Auch hier im Forum gibt es diese Todesfälle bei jungen Hunden.

    Ich will keine Panik machen, nur zum Nachdenken anregen. Was ist wirklich notwendig und was dient nur dem eigenen Kontrollbedürfnis, welches der Angst vor Krankheiten entspringt.

    Nach meiner Erfahrung leben die Hunde gesünder, bei denen die Besitzer ein grundsätzliches Vertrauen in die Gesundheit haben.

  • Zitat


    Würdet Ihr vor der OP Blutwerte untersuchen lassen und wenn ja welche?

    JA, das würde ich auf jeden Fall tun.

    Meinen 3-jährigen Berner-Pflegling hat es vor einigen Jahren das Leben gekostet, dass die TÄ eine Blutuntersuchung bei so einem jungen Hund für nicht erforderlich hielt. Hätte sie das gemacht, hätte sie nicht erst durch die Obduktion erfahren, dass der Hund eine Niereninsuffizienz hatte (und nein, der Hund hatte noch keine Symptome)...

  • Es gibt immer risiken bei jeder Operation. Deshalb muss man eben Abwegen ob eine Operation Notwendig ist. Aber die Chancen stehen ja nicht 1:100 das ein Hund überlebt sonder es kommt ganz selten vor das ein Hund bei einer routine OP stirbt.
    Daher sollte man vor eine OP eben Blut abnehmen

  • Zitat


    [...]
    Da ich die Verantwortung für meinen Hund und mein Handeln trage (und so ganz nebenbei auch Konstenträger bin), entscheide ich, was gemacht wird. Everybody's Darling wird man mit der Einstellung allerdings wirklich nicht. :D

    Dem Arzt gegenüber finde ich es nicht schwierig, etwas abzulehnen. Mein Statement bezog sich darauf, dass es psychologisch nicht ganz leicht ist, einer Sache, wenn man denn erst einmal aufmerksam geworden ist, nicht nachzugehen.

    Zitat

    Ein kleiner Pieks ist natürlich nicht schlimm für den Hund, wenn dahinter nicht das mangelnde Vertrauen in die Gesundheit des Hundes stehen würde.

    In diesem Punkt gebe ich Dir recht.
    Wir verlieren das Vertrauen in unseren Körper und unser Körpergefühl, respektive in unsere Beobachtungsfähigkeit dem Hund gegenüber.
    Bald ist nur noch gesund, wer ständig Laborwerte und Ergebnisse von Früherkennungsuntersuchungen hat, die ihm dies schwarz auf weiß dokumentieren. Und vor allem: der Druck dies alles zu machen, scheint zu wachsen.

    Wie gesagt: liegen Symptome, anstehende Narkosen, wirkliche genetische Vorbelastungen, etc. vor: bitte gerne.
    Ansonsten: Leben genießen :D

  • Oh je, Ihr macht mir ja Mut.
    Mir ist ja eh schon ganz anders wegen seiner Op, weil wir doch erst vor zwei Jahren unseren Welpen wegen Behandlungsfehlern zweier TÄ verloren haben.... (Arzthaftungsprozess gegen die beiden "TÄ" läuft ja gerade.......)
    Habe diesmal auch mehrere Meinungen eingeholt wegen der OP; könnte andererseits jedoch auch nicht damit leben, dass der Leistenhoden entartet und ich hätte das verhindern können.
    Welche Blutwerte sollte ich denn bei ihm anschauen lassen?

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