Kastration Ja oder Nein?

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    Ich habe mich mit dem Thema beschäftigt. Ich lasse meine Hündin kastrieren, um ihr Gebärmutterentzündungen & Co. zu ersparen. Und wann der Eingriff gemacht werden sollte und welche Nebenwirkungen auftreten können, muss ich nicht wissen. In meiner Gegend informiert einen der Tierarzt darüber :gut:

    Außerdem steht das was ihr verbessert auch so auf der Webseite, ich habe lediglich eine ungünstige Umformulierung vorgenommen.

    MfG Switched

    Wenn du die Vor- und Nachteile nicht wissen musst dürfte dir auch die Auskunft des Tierarztes egal sein... oder? Kleiner Widerspruch in deinen Ausführungen. Du hast eine Umformulierung vorgenommen, weil sie dir besser in den Kram passte. Macht aber nix, ist ja dein Hund!

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    Ich habe mich mit dem Thema beschäftigt. Ich lasse meine Hündin kastrieren, um ihr Gebärmutterentzündungen & Co. zu ersparen. Und wann der Eingriff gemacht werden sollte und welche Nebenwirkungen auftreten können, muss ich nicht wissen. In meiner Gegend informiert einen der Tierarzt darüber :gut:

    Außerdem steht das was ihr verbessert auch so auf der Webseite, ich habe lediglich eine ungünstige Umformulierung vorgenommen.

    MfG Switched


    Wenn du dich allerdings gut informieren würdest würdest du feststellen, dass eine Kastration zur Gesundheitsvorsorge Blödsinn ist, da die Nebenwirkungen und das Narkoserisiko in keinem Verhältnis zu den "Vorteilen" stehen. Wenige TAs, die nicht so sehr aufs Geld durch die OP und ihrer Folgen aus sind, werden dir das auch bestätigen.

  • Hallo,

    ich würde einen Rüden mit solchem Verhalten nciht kastrieren lassen. Er ist ja kein Pöbler. Nach einer Kastration sind solche, eher devoten, Typen oft die, die dann richtig die A....karte haben. Sie riechen nicht nach Rüde, nicht nach Hündin und werden oft Opfer beider Seiten.
    Mein Rüde war so ein Kandidat. Wir haben um Pöbler einen Bogen gemacht und er hatte nur Kontakt zu Rüden die für ihn ok waren. Er hatte sogar richtige Männerfreundschaften. Auf dem Hundeplatz gab es nie Probleme. Ein kurzer Anschiss an die "dominanten" und fertig.
    Im Alter entwickelte sich allerdings eine sehr anstrengende Macke. Er schnüffelte jeder heißen Spur hinterher und war draußen kaum noch ansprechbar. Spaziergänge wurden nervig. So bekam er im Alter von 12 Jahren den ersten Kastrationschip. Er war wieder da, bei mir. Sein Verhalten gegenüber anderen Rüden veränderte sich nicht. Es blieb alles wie es war. Pöblern gegenüber hatte er eher mehr Ruhe, aber er war ja über 12 Jahre ein intakter Rüde. Anmachen ließ er sich aber nie und zur Not wehrte er sich. Er strahlte eher ein gesundes Selbstbewußtsein aus und dieses hielt viele andre davon ab Kräft messen zu wollen.
    Falls ich noch einmal einen Rüden bekomme wird er sicher nicht kastriert. Es sei denn es wäre ein medizinisches Problem da oder eine unkastrierte Hündin im Haushalt. Ich würde versuchen ihm ein gutes Sozialverhalten beizubringen und aufmüpfiges Verhalten im Ansatz unterbinden. Da ich nicht der Meinung bin das erwachsene Hunde mit allen anderen spielen müssen, sehe ich keine Probleme.

    Gruß Terrortöle

  • Zitat

    Wie ichs liebe wenn jemand nicht über den Tellerrand schaut und jede Kastration gleich als "Verstümmelung" betitelt! :gut:

    Wer lesen kann ist klar im vorteil. Lies dir die quellen durch und dann erzähle mir was ich alles als Verstümmelung sehe

  • Zitat

    Doch stimmt, bei stark streunenden Rüden, die nur noch die Damenwelt suchen, wird es in 90% aller Fälle besser oder ist dann weg. Auch das extreme Markieren wird deutlich besser. Dazu gibt es ausreichende Studien, die in diversen Kastrationsbüchern zu finden sind. Allesamt im Buchhandel zu finden.

    Außerdem kann man per Kastrationschip das alles super testen. Da hat man den Vergleich. Ich habs selber erlebt.

    Und jetzt versuch das gleiche mit Jagdschweinen. Wo dürfen eigentlich noch in Deutschland Hunde Streunen???

  • Zitat

    Ja, der Schwanz ist immer aufgestellt :smile:

    Na dann muss nicht unten was ab sondern oben :) aber na klar eier kupieren = gut Rute kupieren = Verstümmlung.
    (ist nur ein geschmackloser Scherz also ruhig durch die Hose atmen Leute)
    Wobei ich schon der Meinung bin, dass unser Tierschutz nach dem A auch B sagen sollte und nachdem man nicht mehr Schwänze, Wolfskrallen und Ohren absäbeln darf genau so sollte es sich dann mit den Organen verhalten. Ich finde dass man in Deutschland viel zu häufig kastrieren statt erziehen praktiziert. Also weg mit dem Messer und ab in die Hundeschule!
    (hierbei wiederhole ich für die Nichtleser: Jede entnahme von Organen aus medizinisch zwingenden Gründen ist richtig)

  • Zitat


    Pick dir die wenigen für Kontaktaufnahme raus, die gut sozialisiert sind. Mach um die dir bekannten Pöbler einen Bogen, setz deinen Hund nicht denen aus.

    Sag den Leuten, die dich zur Kastration drängen, "es ist gesetzlich verboten", dann geben sie Ruh.

    LIKE!!!!!

  • Bevor ich mich in diesem Forum anmeldete, war ich überzeugt davon, meine Hündin, die im Sommer zu mir zieht, frühkastrieren zu lassen. Und ich bin froh, dass ich durch dieses Forum meine Meinung geändert habe!

    Wenn man, so wie ich, keine Ahnung von dem Thema hat und sich einfach mal im Internet auf die Suche begibt um sich zu informieren, dann ist man mit großer Wahrscheinlichkeit nach einer halben Stunde recherchieren der Meinung, wie ich sie war: Frühkastration. Denn die bietet ja sooo viele Vorteile! Der Link, den Switched auf der ersten (oder zweiten?) Seite genannt hat, hatte ich auch gefunden und auch noch weitere, die mir sagten, dass ja eine Kastration schon 'ne tolle Sache ist.

    Erst als ich hier im Forum überall las, dass viele das als Verstümmelung ansehen (wo ich doch überzeugt war, dass es ganz normal ist, seinen Hund kastrieren zu lassen), habe ich mich weiter darüber informiert, bin hier alte Themen durch und habe stundenlang gelesen.

    Unser Dackel (2007 leider verstorben) wurde damals kastriert. Ich glaube, aus dem Grund, weil er dann ruhiger werden würde. Also ich persönlich habe davon nichts gemerkt und er hat auch bis ins hohe Alter noch an Beinen gerammelt und markiert wie ein Weltmeister. :lachtot:
    Also einen Rüden würde ich wirklich nur kastrieren lassen, wenn eine gesundheitliche Gefahr besteht!

    Da ich eine Hündin bekomme, bin ich mir leider immernoch nicht ganz sicher, wie ich da verfahren werde. Ich möchte auf keinen Fall, dass meine Hündin Welpen bekommt. Aber allein das reicht ja nicht, um ihr ein Organ zu entnehmen was völlig gesund ist (meiner Meinung nach). Also habe ich mir vorgenommen, auf jeden Fall erstmal die erste Läufigkeit abzuwarten um zu schauen, wie wir damit klarkommen. :D Also meine Hündin und ich. Da ich noch nie eine Hündin hatte, weiß ich auch nicht, wie diese Zeit so sein wird, aber ich habe mich nunmal für eine Hündin entschieden und nur weil ich vielleicht zu bequem bin, würde ich sie nicht unter's Messer legen. Es sind mal ein paar Wochen im Jahr, da muss man eben aufpassen und eventuell woanders spazieren gehen. Vielleicht ist es gar nicht so dramatisch, wie ich es mir vorgestellt habe und ich muss meine Hündin gar nicht kastrieren lassen.
    Aber wenn ich sie kastrieren lasse, möchte ich sie dennoch einmal läufig werden lassen. 1. Um zu schauen, wie wir damit klarkommen und 2. damit sie vom Kopf her zumindest ein bisschen erwachsener wird - wobei da ja die Menschen, die ihre Hunde frühkastrieren lassen, behaupten, ihre Hunde würden ebenso erwachsen werden... kann ich aber nichts zu sagen und da verlasse ich mich lieber auf die, die vielleicht objektiver sind.

    Ach so. Eines wollte ich allerdings jetzt gerne mal wissen. Wenn man eine Hündin nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen möchte, kann man dann nicht auch die Gebärmutter drin lassen oder muss diese zwangsläufig mit raus? Bei der Frühkastra habe ich gelesen, kann sie drinbleiben und deswegen wäre der Eingriff auch umso kleiner und das Risiko der Inkontinenz wäre wesentlich geringer. Weiß das vielleicht jemand?

    Und sorry, dass ich mich gerade so eingeklinkt habe und eher von mir gesprochen habe.
    Zur TE aber brauche ich eigentlich nicht viel sagen, denn da haben die anderen User schon alles gesagt: Auf keinen Fall kastrieren lassen, denn du hast ja kein Problem mit dem Hund, sondern andere mit ihren Hunden.

  • Zitat

    Wenn du die Vor- und Nachteile nicht wissen musst dürfte dir auch die Auskunft des Tierarztes egal sein... oder? Kleiner Widerspruch in deinen Ausführungen. Du hast eine Umformulierung vorgenommen, weil sie dir besser in den Kram passte. Macht aber nix, ist ja dein Hund!

    Es ist eher so, dass du dir meine Beiträge so zurecht legst, wie du sie gerade brauchst. Ich rede davon, dass ich die Risiken und Nebenwirkungen nicht eigenhändig recherchieren muss. Das ist nur verschwendete Zeit, weil mich der Tierarzt sowieso noch einmal darüber aufklären wird.

    Die Kastration dient der Gesundheitsvorsorge, macht eine ungewollte Trächtigkeit beim Ausreißen der Hündin unmöglich und sowohl mir als auch der Hündin wird die Läufigkeit erspart. Es ist einfach nicht gesund, wenn die Hündin dauernd läufig wird und nie gedeckt wird. Das ist mindestens genau so wider der Natur, als die Kastration selbst. Bei einer Voruntersuchung von Kreislauf und Herz, ist das Narkoserisiko fast nicht gegeben.

    Und in der Tat, es ist mein Hund. Spielt euch hier mal nicht als die Hunde-Samariter auf :roll: Ein Großteil der Hunde im Tierheim ist sowieso schon kastriert.

    MfG Switched

  • Hör bloß nicht auf das dumme Geschwätz anderer. Wenn dein Hund so ist wie du ihn beschreibst ist doch alles in Ordnung.
    Ich würde meinen Hund (der sich benimmt wie deiner) nur dann kastrieren lassen, wenn es medizinisch notwendig wäre. Ich habe ihn jetzt allerdings chippen lassen, da wir nur Hündinnen in unserer Nachbarschaft haben und das Risiko doch recht groß ist wenn da eine läufig ist, zumal die sich dann gerne mal zu uns verirren. Muss ja nicht sein, das da was "passiert"". Aber außer das er nicht mehr so stark an Hündinnen interessiert ist, hat er sein Verhalten überhaupt nicht geändert. Er kommt mit anderen intakten Rüden klar und er markiert nach herzenslust.
    Außerdem muss ein Hund nicht zwangsläufig ruhig werden, nur weil er kastriert ist. Da gibt es durchaus Kandidaten bei denen der Schuss ordentlich nach hinten losgegangen ist. Als Experiment wäre mir mein Hund zu Schade.

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