immer Ärger mit dem linken Hinterlauf..

  • Zitat

    Muss nicht direkt am Hinterlauf liegen, kann auch Wirbelsäulen induziert sein.
    Würde den TA direkt darauf ansprechen und die komplette Wirbelsäule mit untersuchen lassen in Hinsicht auf Wobbler, Spondylosen und CES.
    Beim Wobbler-Check wird meist nur die HWS untersucht.

    wäre es denn dann immer das gleiche bein?

    bei Abdrücken der Wirbelsäule reagiert er gar nicht, höchstens mit wohlgefallen. Schmerzempfindlichkeit am Rücken bzw. schlechtem Bissverhalten nach Stauchung fiel mir jetzt beim SD nichts aus...
    darum wage ich zu beweifeln dass es am Rücken liegt...
    mäglich is ois, Freitag wird hoffentlich für klarheit sorgen!

    Momentan tippe ich auf hax verdreht, weil zu intensiv auf Maulwurfhügelwiese mit Pia getobt... das wäre die angenehmste Erklärung!

  • Höchst merkwürdig...

    vor einer Woche hatten wir unseren großen HD, Wobbler, Spondylose und natürlich Knie-Untersuchungstag.

    Die Hüfte von Burli ist lupenrein, ebenso sieht die gesamte Wirbelsäule aus.

    Die Tierärztin bat ich nach Schilderung von Burlis Schwierigkeiten den linken Hinterlauf einschlägig zu untersuchen. Sie drückte, bog und zog an Burlis beiden Hinterläufen, leider...oder sagen wir gottseidank...ohne jegliche Schmerzreaktion von meinem Hund. Sie versuchte dann als Burli in Narkose lag beidseitig die Schublade auszulösen, was ihr allerdings nicht glückte.

    Nun steh ich wieder vor diesem Rätel. Mein Hund geht nach wie vor "komisch" kurz nach dem Aufstehen, sitzt mit leicht ausgestelltem Bein und beim normalen stehen fällt mir immer öfter auf, dass er zwar auf dem Bein steht, aber nicht vollkommen belastet.
    Sagt mal denkt ihr auch an einen KreubandANriss?
    oder was kann es noch sein? vor allem was soll ich tun?

  • Höchst merkwürdig...

    vor einer Woche hatten wir unseren großen HD, Wobbler, Spondylose und natürlich Knie-Untersuchungstag.

    Die Hüfte von Burli ist lupenrein, ebenso sieht die gesamte Wirbelsäule aus.

    Die Tierärztin bat ich nach Schilderung von Burlis Schwierigkeiten den linken Hinterlauf einschlägig zu untersuchen. Sie drückte, bog und zog an Burlis beiden Hinterläufen, leider...oder sagen wir gottseidank...ohne jegliche Schmerzreaktion von meinem Hund. Sie versuchte dann als Burli in Narkose lag beidseitig die Schublade auszulösen, was ihr allerdings nicht glückte.

    Nun steh ich wieder vor diesem Rätel. Mein Hund geht nach wie vor "komisch" kurz nach dem Aufstehen, sitzt mit leicht ausgestelltem Bein und beim normalen stehen fällt mir immer öfter auf, dass er zwar auf dem Bein steht, aber nicht vollkommen belastet.
    Sagt mal denkt ihr auch an einen KreubandANriss?
    oder was kann es noch sein? vor allem was soll ich tun?

  • Mein Knirps hatte ja einen Anriss, da wars genauso, bis dann halt das Band ganz ab war.
    Aber eben das Sitzen mit ausgestrecktem Bein, das hackeln nach dem aufstehen, usw. kommt mir sehr bekannt vor. Würd so auf die schnelle also auch auf einen Anriss denken. Schonen, schonen, schonen aber die Gefahr das es dann halt doch irgendwann ganz durch reißt ist eben da.

  • Warum schreibst du denn nicht in dem vorhergehenden Thread weiter. So kann jeder nachlesen, was voraus ging. Ich schiebe die Beiträge jetzt zusammen.

    Edit: erledigt

  • am Freitag haben wir einen Termin beim Orthopäden in der Klinik. Ich hoffe das bringt die ersehnte Aufklärung. All seine Symthome passen leider!

    ist die durch den Anriss resultierende Entzündung (vermehrte Gelenkflüssigkeit) am Röntgenbild erkennbar?

  • Huhu,

    bei uns ist es auch der linke Hinterlauf..immer wieder...sie läuft dann unrund, humpeln würd ich nicht sagen, nach einigen hundert Metern ist es ab und an weg.

    Nika hatte oder hat Probleme mit den Wachstumsfugen, das Gröbste ist wohl erledigt, aber der linke Hinterlauf ist einfach nicht perfekt.

    Wir haben morgen auch einen erneuten Termin zum Röntgen, ich will das einfach abchecken lassen. Unser TÄ hat gesagt, dass sie halt immer ein Hund mit Knochenprobs bleiben wird, aber das wollen wir noch einmal genau abgeklärt haben.

    Unsere ist übrigens dabei auch quitschfidel.;-)

    Ich hoffe wir bleiben hier in Kontakt...vielleicht können wir uns gegenseitig Tips geben.

  • Zaasou:
    langsam aber sicher bringt mich dieses Bein zum Verzweifeln....

    Der Orthopädie-Termin brachte folgende Erkenntnis: Burli hat wohl links ein angerissenes Kreuzband. Genau kann man es zwar noch nicht sagen, da seine Beschwerden noch "zu gering" sind, ebenso wie seine Schmerzreaktion bei der Untersuchung durch den Arzt. Er konnte vermehrt Gelenksflüßigkeit im Knie feststellen, wodurch er diese Diagnose stellen konnte.

    Sein Rat war nun 6 Wochen zu schonen und dann weiterführend zu diagnostizieren.

    Nun das machen wir jetzt auch seit 3 Wochen. Besserung keine...

    am Freitag abend dann der große Mist: Burli hopst aus dem Bett, kommt dumm auf, schreit, läuft auf drei Beinen weg. Ich lass ihn sich erstmal beruhigen, möchte das Bein anwinkeln und tja... Burli möchte mich dafür fressen. Das kam definitiv noch nie vor und mir wurde klar, dass er nun momentan Hölle leidet.
    ich gab ihm eine Schmerztabelette, 15 minuten später fraß er noch eine reichliche Portion, legte sich hin und schlief.
    Am Folgetag war er recht gut gelaunt, trat nachwievor auf dem Bein auf und wollte rennen und spielen, was ich ihn natürlich nicht ließ. Unsere Gassis beschränken sich derzeit ja auf ein absolutes Minimum.
    Sonntag das gleiche Bild, bis zum Nachmittag....
    ich ließ Burli in der Wohnung etwas futter suchen, er hatte seine Freude dran, und legte sich bald darauf wieder schlafen. 20 Minuten später nimmt er den kopf hoch und jammert. Ich nahm zuerst Übelkeit an, ließ ihn auf den Fliesenboden in der Küche gehen, falls ihm schlecht wäre. Dort stand er nun ca. 5 Minuten, mit gekrümmtem Rücken, eingezogener Rute und Schmerzlauten...ERSCHRECKEND!
    Er verzog sich in den Hinterletzen Winkel seiner Box, und jammerte weiter.
    ich sah mir das Trauerspiel noch 20 Minuten an und entschied dann "ab zur Tierklinik"

    Ins Auto einsteigen konnte er nicht mehr wirklich, der Schmerz (wo auch immer er war) war wohl zu groß, irgendwie konnte ich ihn dann zumindest dazu überzeugen die vorderbeine auf die Stoßstange zu stellen, so dass ich die Hinterläufe behutsam nach schieben konnte. In der Tierklinik konnte Burli nicht aus dem Auto springen (was mir klar war), wir stellten die Autobox auf den Boden und ließen ihn dort aussteigen.
    Wieder das gleiche Bild: gekrümmter Rücken, eingeklemmte Rute, jammern und Herzzerreißendes Gschau.
    Komischerweise ertrug Burli die Untersuchung durch die Ärztin mit stoischer Geduld, beim Abtasten des Gelenkapparats kam nichts! gar nichts! kein gefiepe, kein Umsehen nichts!
    Auch als sie die Schublade versuchte beidseits auszulösen.
    Was normalerweise bei gerissenem Band ein höllischer Schmerz ist.
    Bauchraum weich, Herzschlag usw Normal.

    die Tierärztin bemerkte dort aber dass Burli BEIDSEITS lahm ist. links stärker, rechts leicht merklich....
    sie spritzte ihm Rymadyl und riet uns bald eine weitere orthopädische Untersuchung durchführen zu lassen.

    zu Hause angekommen, war Burli zwar noch recht durch den Wind, fraß aber noch seine abendliche Ration und ging schlafen.

    am nächsten Tag, hatte ich wieder einen vollkommen gesunden Hund!
    Lustig, hie und da mal schonen des linken Beins, aber sonst, unauffällig...

    klar wohl von der Schmerzspritze, aber so eine deutliche Linderung???

    Was mich nun am meisten durcheinander bringt ist dieses ständige Hin und her und auf und ab...
    und nie eine tatsächliche Diagnose!

    ich bin nun auf der Suche nach einer wirklich guten ortopädischen Klinik, oder einem guten ortopäden, der uns mal endlich weiterhilft.

    Das ganze im (einigermaßen) Müncher Raum.
    Kennt jemand Dr. Kriegleder in München?
    wie sieht es mit der Tierklinik Haar aus?

    vielen Dank für eure Hilfe!

  • oh mann das klingt ja echt erschreckend...

    also es ist nicht wirklich im münchner raum (2 h fahrt), aber ich kann dir die tierklinik dr. reif in böbingen bei schwäbisch gmünd empfehlen http://www.tierklinik-reif.de/index.html
    da sind wir mit meinem sam, dort wurde nach langem marathon seine achillessehnen-degeneration entdeckt und er wurde 5 mal operiert (sehnen/ milztumor).
    wir sind extrem zufrieden. also falls ihr im münchner raum nix findet, wäre das vielleicht interessant.

    ansonsten weiß ich auch keinen wirklichen rat mehr...
    hat er sich vielleicht einen nerv eingeklemmt, oder ein wirbel rausgesprungen? das würde erklären, warum es so sprunghaft besser/schlechter wird. vielleicht hilfts auch einfach mal wenn du ihn (natürlich zusätzlich zur schulmedizinischen diagnostik) einem tierphysio oder tierosteopathen vorstellst? die sind manchmal in sachen bewegunsapparat mindestens so fit wie tierärzte und können vielleicht auch noch die eine oder andere anregung einbringen??

    ansonsten wünsch ich deinem buben von herzen gute besserung und dir gute nerven!!

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