Wie mache ich Spielzeug interessant?
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Lernt der Hund dann nicht, dass man was bekommt, wenn man lang genug mit Frauchen drum streitet? Und dann wird es doch bestimmt noch schwerer mit dem Apportieren weil sie es mir noch weniger geben will... Vielleicht lieg ich ja auch völlig falsch

Gerade beim Zergeln, kann man sehr einfach und ohne große Konflikte ein Aus aufbauen. Zergeln ist ne tolle Sache und ich habe bisher kaum einen Hund getroffen, der das nicht absolut super findet. Im Gegensatz zu Wurfspielen kannst du damit auch sehr nahe bei dir belohnen, was ich bei vielen Kommandos wesentlich sinnvoller finde, als den Hund durch einen geworfenen Gegenstand wieder von mir weg zu bewegen.
Viele Grüße
Frank - Vor einem Moment
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Hallo,
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Was meinst du damit?
Mein Zwerg wollte auch erst nicht so recht an den Kong ran. Ich habe ihm den dann ein paar mal gefüllt zum ausprobieren hingegeben (fand er genial, gab ja Futter) und ihn dann ungefüllt, bzw. nur etwas angeschmiert zum zergeln (hab einen mit Seil) oder werfen genommen. Der Kleine ist erst wegen Futter hinterher und fand danach erst das "Spiel" mit ihm interessant. Sprich, er hat angefangen das Ding selbst durch die Gegend zu werfen und bietet es auch gaaaaaanz vorsichtig zum Zerren an

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ich hab sogar dass Gefühl, dass sie sich dann sogar verarscht fühlt, frei nach dem Motto: "Hä Frauchen ist doch sonst nicht so! Warum ist die denn jetzt so bescheuert? Ich guck mal lieber was sich in dem Erdloch da versteckt."

Zumindest ist Deine Hündin neugierig - versuche also, sie da zu packen und darüber zu motivieren.
Buddelt sie? Dann verstecke doch was in den Erdlöchern und entdeckt das gemeinsam. Das kann jetzt auch mal ein Leckerchen sein oder dann ein Spielzeug, eine alte Socke von Dir etc. Mit der Socke kannst Du übrigens auch gut zergeln, insbesondere wenn Du noch einen Knoten reinmachst.
Meiner klaut mir gerne meinen Handschuh und wir spielen dann fangen. Er bringt ihn mir dann auch wieder, kassiert sein Leckerli und wieder geht es ab mit der Beute. Das sind nur so kurze Intermezzo, machen aber Spaß.
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ich denke langfristig wirst du zurückbringen nur über apportieren-üben schaffen ... also futterbeutel erst zuhause dann draußen mit einem kommando verknüpfen und dann daheim und draußen mit spielie verbinden
aber das ist langwierig und wenn dein hund kein interesse dran hat ... tja dann würde ich was anderes machen was euch spaß macht :)
meine apportiert mittlerweile (... nach ewigkeiten) auch ihren futterbeutel aber beim rest hat sie keinen bock, also hat sie keine freude dran und wir machen andere dinge, fährtenarbeit usw. :)
Ja, das denke ich auch. Ich glaube, meiner sieht es auch eher als Aufgabe, als als Spiel, wenn er apportiert... Er holt auch Bälle und sowas, aber er holt eigentlich alles, da er es so gelernt hat... sehr viel spiel ist nicht dabei.
Du könntest auch Jagdliche Spiele versuchen. Meiner liebt die Reizangel, auch wenn es das ganz ganz selten mal gibt, und eigentlich nur als Rückruftrainung. Aber sowas könnte was sein. Wir haben dafür ein bisschen Kaninchenfell an so eine Angel gehängt. Alternatic kannst du auch mit dem Fell vor seiner Nase rumspielen und es dann werfen, vielleicht findet er das toller.
Sonst wüsste ich auch nur: Futterbeutel und das Zurückbringen erstmal beibringen.
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Okay dass mit dem zergeln haben wir heute ausprobiert. Das findet sie wirklich gut
noch nicht toll aber gut
Aber dazu hab ich eine Frage: wenn ich das später als Belohng einsetzten möchte, ist es dann schon Belohnung genug für den Hund wenn ich mit ihr zergel und sie es mir dann mit einem Aus geben muss oder muss ich es ih nach dem zergeln überlassen, damit es auf sie belohnend wirkt? So nach dem Motto der Hund muss ja auch gewinnen, sonst wird langweilig. Weil da sehe ich dann das Problem, dass sie ja dann damit wieder wegrennt und somit eben. Icht mehr nah bei mir ist.
Ein bisschen kompliziert ausgedrückt...Hoffe ihr versteht was ich mein
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Ich würde abwechseln. Mal gewinnt der Hund (bekommt die Beute geschenkt), mal gewinne ich (Hund muß sie abgeben). Je nachdem geht es dann sofort weiter mit dem Spiel oder man packt die Beute weg und arbeitet weiter (wenn man es als Bestätigung für Arbeit einsetzt)..
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Also ich halte vom Zergeln eh überhaupt nichts... Hat bei unserem nur dazu geführt, dass die Strukturen von ihm in GFrage gestellt wurden und nachdem die Hundeschule dann meinte, das sollten wir mal komplett einstellen, wars wieder besser....
Da würd ich also immer etwas aufpassen. Bei einem älteren Hund, der einen voll akzeptiert, sicher kein Ding, bei einem Jungspund, der noch seine Grenzen sucht, hat es bei uns nur negative Auswirkungen gehabt.
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Hat bei unserem nur dazu geführt, dass die Strukturen von ihm in GFrage gestellt wurden
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Wie hat sich das denn im Verhalten gezeigt? -
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.....
Würde es nämlich gerne ab und zu mal als Belohnung einsetzten, nich zuletzt, weil meine Maus ein bisschen abspecken muss, aber auch um nicht immer den Trainingsfluss in manchen übungen durch durch das Leckerchengeben zu unterbrechen. ........und ein Spiel unterbricht nicht den Trainingsfluß? Das versteh ich grad net wirklich.... ;-)
Zum Thema Abspecken: gibt genug Leckerli, die kaum Kalorien haben. Lunge ist glaub ich recht kalorienarm (getrocknet natürlich), oder Gemüsestückchen - mein Bossi liebt das Grünzeugs komischerweise. Oder Magerjoghurt aus der Tube zur Belohnung. Leckerlistückchen sehr klein halten, nicht den ganzen Tag geben, sondern nur variabel bestätigen, als mal ja, mal nein. Ein SITZ, daß schon seit 3 Jahren sitzt (schönes Wortspiel *gg), muß nicht mehr jedes mal mit Leckerli bestätigt werden. Und den ganzen Tag ist man ja auch nicht am Üben, dann wird die Leckerlimenge schon kleiner.
Außerdem dann die Leckerli abends von den Futtermengen abziehen, sodaß der Hund eben da weniger futtert.
Wenn der Hund partout nicht reagiert auf Spielzeug, würde ich persönlich das eben akzeptieren, nicht jeder Hund muß ein Spiel-Junkie sein.
Außerdem gibt´s noch tausend Arten, zu belohnen, abhängig vom Hund: schnüffeln-dürfen, ne Runde rennen mit Dir, Freilauf bekommen (wenn er grad angeleint war) etc. Wenn mein Bossi zu anderen Hunden rennen möchte und trotzdem auf Kommando auch ohne Leine bei mir bleibt, ist eben die tollste Belohnung überhaupt, daß ich ihm die Freigabe erteile, zu dem anderen Hund laufen zu dürfen (nach Absprache mit dem Halter, oder wenn wir Hund und Halter kennen). Ein gelungener Rückruf wird damit belohnt, daß er zum Weiterrennen geschickt wird - findet er klasse, der kennt kein "langsam" ;-) Abruf vom Mauseloch: dafür bring ich ihn hin und gebe frei, weiterzubuddeln. Abruf von spielenden Hunden: ich werfe Leckerli, denen er hinterherhetzen darf, oder renne mit ihm, ersetze also das Spiel der Hunde durch Spiel mit mir - das ist noch viel besser für ihn. Jeweils in DIESEM Moment und in DIESER Situation. Drinnen findet er Streicheln supertoll und reckt mir den Bauch entgegen. Draußen mag er das "Gegriffel" net wirklich, dafür hat er dann keinen Sinn, er muß doch rennen ;-)
Guck Dir Deinen Hund einfach in verschiedenen Alltags-Situationen an, und mach Dir ne Liste, was er toll findet, und in welcher Reihenfolge/Rangfolge (was ist "nett", was findet er "obercool"), und setz das dann gezielt als Belohnung ein: die tollen Sachen, wenn er was Neues oder was besonders gut gemacht hat, die "Netten" Belohnungen, wenn er "Selbstverständliches" befolgt hat, das er schon lange kennt. Generell ist immer gerade DAS, was er gerade tun wollte, die beste Bestätigung.
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Hauptsächlich zum Verteidigen von Dingen. Vorher war das kein Problem, dann hatten wir eben so ein tau und haben damit gezergelt und dann schlich sich das ein. Gott sei dank haben wir das direkt alles immer wöchentlich angesprochen, so dass wir es dann gezielt wieder abtrainieren konnten.
Wir haben seitdem nie wieder mit ihm gezergelt, aber er sit auch erst 2. Wenn er älter ist und es ganz klare Fronten gibt, wird das denk ich kein Problem sein, auch mal wechselseitiger zu spielen und das ist ja auch eine Art Kräfte messen... Das geht vielleicht in 2-3 Jahren wieder ohne Probleme, aber bis dahin lassen wir es und er hat auch so so viele Dinge, die er tun kann. - Vor einem Moment
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