Hab ich alles falsch gemacht?
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sina32 -
6. März 2013 um 11:04 -
Geschlossen
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Sagt ja keiner, dass man beim lesen in einem Forum seinen gesunden Menschenverstand bei der Anmeldung mit abgeben muss

Danke, Du sprichst mir aus der Seele!
Sina, ich verstehe Deine Aufregung nicht. Bist Du nicht in der Lage dazu solche Tipps auf Dich, Dein Leben und Deinen Hund abzuwandeln? Oder befürchtest Du, dass außer Dir niemand dazu in der Lage ist?
Man kann's auch echt übertreiben mit der Lobhudelei.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
Liebe Sina,
diese Deine Erkenntnis sagt mehr über Dein Leseverhalten hier im Forum als über das Forum und die Schreibgewohnheiten der User aus.
Das trifft es.
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Sorry aber dieses Regelwerk genau wie die von dir erwähnten Threads gehören meiner Meinung nach in die Rubrik: Gedanken VOR dem Kauf deines Hundes. Insbesondere für Ersthundehalter. Außerdem werden sie in jedem simplen "Welpenbuch" beschrieben.
Wenn dann jemand trotzdem Schwierigkeiten hat ist ihm mit den 0815Tipps sicher auch nicht geholfen.
Da gibt es einige, die dann speziell auf diesen Fall eingehen und tolle Ratschläge geben und andere rattern ihr "erlerntes" Programm runter und fangen womöglich noch an zu pöbeln wenn das nicht akzeptiert wird. Das sind TIERE, für die gibt es keine allgemeingültigen Regeln!
Es gibt übrigens Tierärzte die von 10 Minuten pro Lebensmonat sprechen, das ist das Doppelte. Schon ein Unterschied ob ich mit nem 6 Mon. alten Hund 30Min oder 60Min gehen darf.
Einfacher wäre: übertreib es nicht, denk dran der ist noch jung, ist nicht gut für seine Gelenke.....und entwickel ein Gefühl dafür indem du deinen Hund beobachtest.Sina,hast du mal bemerkt wie viele Leute sich uninformiert bzw. fehlinformiert einen Hund/Welpen kaufen? Oft sind es auch Menschen die in ihrer Kindheit/jugend mit Hunden aufgewachsen sind (ohne Verantwortung zu tragen) und jetzt auch unbedingt einen Hund haben wollen weil das früher so schön war? Gerne wird das Argument genommen,dass man ja bereits mit dem Familienhund aufgewachsen ist und somit schon Ahnung von Hunden hat.
Das sind nicht alle aber es gibt genug Menschen die sich schlicht mehr Gedanken über einen neuen Wasserkochen machen als um die Hundeanschaffung.
Und ich bleibe dabei...für Menschen die einfach keine Ahnung haben,kein Bauchgefühl,die schlicht nicht wissen was sie tun sollen/können,finde ich ein kleines Regelwerk gut. Habe hier auch och nie gelesen,dass der Informant angehalten wird sich strikt danach zu halten.Es zeigt eben eine grobe Richtlinie auf,an die man sich orientieren kann.
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Hallo,
also ich kann Sina's "These" einserseits nachvollziehen, andererseits aber auch vollkommen widerlegen.
Sie schreibt selbst, dass sie ausnahmslos Welpen ab der 8. Woche hatte und diese aufgezogen hat. In solchen Fällen kann man so vorgehen, wie sie es praktiziert. Der Hund ist "unverwurschtelt" und kann mit relativer Leichtigkeit zu dem geformt werden, was man sich wünscht. Solang einem eben das Bauchgefühl das richtige sagt. Ist dem nämlich nicht so, beginnen die Probleme.
Das es viele Hundebesitzer gibt, die dieses Bauchgefühl (oder ein falsches davon) nicht besitzen zeigt die Tatsache, dass es viele Problemhunde gibt. Ein Hund wird nicht von selbst zum Problemhund. Da ist der Mensch massgeblich daran beteiligt.
Unser Indy zog als Welpe bei uns ein, mit zarten 8 Wochen. Er ist mein absoluter Traumhund geworden, auch ohne HuSchu oder Trainereinheiten. Wir waren zwar später in der HuSchu - aber nicht um des Lernens Willen oder der Beseitigung etwaiger Probleme sondern wegen Momo - unserem 2. Hund.
Diesen haben wir nicht als Welpen bekommen, sondern aus einer Rücknahme des Züchters übernommen. Da war Momo gerademal 5 Monate alt und - wen wunderts - verkorkst!
Um diesen Hund führbar zu machen, mussten wir einen völlig anderen Weg einschlagen. Sicher...auch hier kann einem das Bauchgefühl hilfreich sein, aber damit allein funktioniert es nicht. Momo war und ist es teilweise auch jetzt noch, ein Hund, der glasklare Regeln benötigt. Während ich bei Indy etwas nachlässiger sein kann (er nimmt es mir nicht übel) so muss ich bei Momo stets konsequent sein - ein "vielleicht" gibt es da nicht. Überlasse ich Momo eine 50/50 Entscheidung, so trifft er meist die falsche. Also leite ich ihn, führe ihn und gebe ihm ein striktes "Reglement" an das er sich zu halten hat.
Und wenn ich dann noch sehe....ich bin ja gottseidank nicht blind....wie völlig daneben sich manche Menschen mit ihren Hunden beschäftigen, dann graut es mir bei dem Gedanken, dass sich eben diese Menschen auf ihr Bauchgefühl verlassen, wenn es um das Thema Hundeerziehung geht.
Es gibt diese Menschen, die haben ein Händchen für Hunde. Für diese ist die Erziehung eines Hundes eine Leichtigkeit. Aber es gibt auch Menschen, die mangels Erfahrung eben noch nicht das richtige Bauchgefühl entwickeln konnten und da sind Hilfestellungen ganz sicher erlaubt und auch notwendig. Und wenn es da heisst, geh alle 2 Stunden mit dem Hund raus, dann hilft demjenigen das in diesem Moment.
Schön, dass es bei deinen Hunden so wunderbar funktioniert hat, aber lass den anderen doch die Möglichkeit, sich zu informieren. Ich würde gerne mit dir nochmal über das Thema sprechen, wenn du anstelle eines Welpen mal an einen Zwingerhund, Nothund oder Problemhund geraten bist und mit diesem Hund mal 6 Monate zu tun hattest. Dann reden wir nochmal über Bauchgefühl und Regeln, ich denke spätestens dann wirst du das hier mit anderen Augen sehen.
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Da Hunde keine Maschinen sind, kann man auch nicht stur nach "Bedienungsanleitung" gehen. Insofern hast du recht.
Einige Anhaltspunkte zu haben, die sowas wie eine roten Faden in der Hundeerziehung vorgeben, ist aber für viele eine gute Sache. Gerade weil viele Hunde nur nach Bauchgefühl erzogen werden, gibt es dann ja die typischen Probleme wie schlechte Leinenführigkeit, nicht abrufbar, jagen usw.Was die 5 min. Regel betrifft: auch das ist ein Anhaltspunkt und ist dazu gedacht die Gelenke des Hundes im Wachstum zu schonen. Viele Probleme bemerkt man erst wenn die Hunde älter sind, und dann ist es zu spät. Zu hohe Beanspruchung in der Zeit des Knochenwachstums kann ernsthafte Folgen in den Gelenken der Hunde auslösen. Gerade bei großen Rassen ist da schnell mal was kaputtgemacht.
Alle zwei Stunden raus gehen oder den Hund auf vorgesehene Flächen in der Wohnung machen zu lassen, kann ja jeder für sich selber handhaben. Da ich kein großer Fan der Geruchsbelästigung innerhalb meiner 4 Wände bin, war es mir lieber nach draussen zu gehen. Ein Welpe muss einfach öfter, gerade nach dem schlafen, fressen, spielen, da sie noch keine Kontrolle über das Verdauungssystem haben.
Ob man in einen Forum nun alles Bierernst nehmen muss, wage ich zu bezweifeln. Genausowenig würde ich alles aus diversen Bücher 1:1 übernehmen. Es gibt Tipps und Meinungen und die kann man berücksichtigen, muss man aber nicht. Dafür ist man ja schließlich Erwachsen und ist in der Lage selbstständige Entscheidungen zu treffen.
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Regeln und Richtungsvorgaben sind nicht lediglich verkrampft, sondern sie geben auch Halt und Sicherheit (bei einem Hund wird das keiner anzweifeln, aber es gilt eben auch für Menschen). Wenn die 5-Minuten-Pro-Monat-Keule oder der alle-2-Stunden-raus-Vortrag ausgepackt wird, hat man es nunmal nicht mit einem Forumsmitglied zu tun, dem man raten kann »mach halt irgendwas irgendwie, weil ist ja auch egal«, sondern mit jemandem - der warum auch immer - vor einem größeren oder kleineren Problem steht. Wenn ich demjenigen mit einer Richtungsvorgabe helfen kann, warum sollte ich es dann nicht tun?
Viele Grüße
Frank -
sina32, was ich sehr interessant finde, ist dass du deine Hunde mit diesen Unterlagen sauber bekommen hast.
Für mich klingt das schon logisch - die Unterlage wandert zur Tür, irgendwann ist sie weg, und wenn der Hund dann zur Tür läuft, weiß ich dass er muss.
Trotzdem sind diese Teile allgemein ziemlich verpöhnt und ich bin als angehender Ersthundehalter sehr verunsichert was besser ist - Unterlage oder alle 2 Stunden raus und drauf beharren, dass wirklich ausschließlich ausserhalb der Wohnung gemacht wird
LG
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Trotzdem sind diese Teile allgemein ziemlich verpöhnt und ich bin als angehender Ersthundehalter sehr verunsichert was besser ist - Unterlage oder alle 2 Stunden raus und drauf beharren, dass wirklich ausschließlich ausserhalb der Wohnung gemacht wird

Eigentlich ist es doch einfach: du willst doch, dass dein Hund später ausschließlich außerhalb der Wohnung sein Geschäft macht. Also bring ihm doch genau das bei.
Viele Grüße
Frank -
Zitat
sina32, was ich sehr interessant finde, ist dass du deine Hunde mit diesen Unterlagen sauber bekommen hast.
Für mich klingt das schon logisch - die Unterlage wandert zur Tür, irgendwann ist sie weg, und wenn der Hund dann zur Tür läuft, weiß ich dass er muss.
Trotzdem sind diese Teile allgemein ziemlich verpöhnt und ich bin als angehender Ersthundehalter sehr verunsichert was besser ist - Unterlage oder alle 2 Stunden raus und drauf beharren, dass wirklich ausschließlich ausserhalb der Wohnung gemacht wird
LG
Aus der Erfahrung mit drei Welpen aus Vorinternetzeit kann ich sagen: solch eine Unterlage haben wir nie genutzt. Sondern wirklich ganz klassisch: Hund oft genug nach draußen (ob nun alle zwei Stunden, muss man an der Pinkelfrequenz des einzelnen Hundes festmachen), wenn Hund draußen gemacht hat "loben wie Bolle" und trotzdem nicht meckern, wenn was im Haus daneben geht. Waren alle recht schnell sicher stubenrein.
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Es gibt diese Menschen, die haben ein Händchen für Hunde. Für diese ist die Erziehung eines Hundes eine Leichtigkeit. Aber es gibt auch Menschen, die mangels Erfahrung eben noch nicht das richtige Bauchgefühl entwickeln konnten und da sind Hilfestellungen ganz sicher erlaubt und auch notwendig. Und wenn es da heisst, geh alle 2 Stunden mit dem Hund raus, dann hilft demjenigen das in diesem Moment.Schön, dass es bei deinen Hunden so wunderbar funktioniert hat, aber lass den anderen doch die Möglichkeit, sich zu informieren. Ich würde gerne mit dir nochmal über das Thema sprechen, wenn du anstelle eines Welpen mal an einen Zwingerhund, Nothund oder Problemhund geraten bist und mit diesem Hund mal 6 Monate zu tun hattest. Dann reden wir nochmal über Bauchgefühl und Regeln, ich denke spätestens dann wirst du das hier mit anderen Augen sehen.
Das unterschreib ich mal so! Ist auch meine Meinung.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich auch gerne mal belehrend bin. Frag mal die Leute hier auf "unserer" Hundewiese, die werden das bestätigen.
Das mache ich aber nicht, weil Jemanden maßregeln oder mich besser darstellen will. Denn eigentlich weiß ich, dass das eine schlechte Angewohnheit ist, die bei vielen Leuten gar nicht gut ankommt.
Ich bin aber nun mal, ab und zu, ein Klugscheißer, sorry!
Ich möchte eigentlich bloß, dass man mal drüber nachdenkt was man da eigentlich macht und wenn ich merke, da könnte was schief laufen, warum soll ich nicht meine Meinung sagen und mein Wissen weiter geben!?Ganz ehrlich, diese neue Mentalität, von wegen "Darf doch Jeder machen wie er möchte." kann ich nicht ganz nachvollziehen und stinkt mir auch etwas. Ich finde, man sollte auch Prinzipien haben und nicht allzu liberal daher kommen. Wo sind die Leute geblieben die zu ihrer Meinung stehen und etwas ändern wollen?!
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