Hab ich alles falsch gemacht?
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sina32 -
6. März 2013 um 11:04 -
Geschlossen
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hallo Windi, ich stimme dir in den meisten Punkten zu. Kurz zu deinem letzten Satz: ich habe bereits geschrieben dass ich mir NICHT zutraue einen Problemhund,Zwingerhund etc. aufzunehmen und zu erziehen.
Und genau dieses Bauchgefühl kann man trainieren. Aber nicht indem man "merkwürdige" Regeln mit "merkwürdigen" festen Zeiten runterleiert. Sondern indem man verständlich macht WARUM ein Welpe nicht zu lange laufen sollte (damit meine ich nicht: ist nicht gut für seine Gelenke) und erklärt wie sich der Welpe naturgemäß verhalten würde, was die Umstellung in das neue Zuhause bedeutet und nicht simpel:der Welpe muß Ruhe lernen,5Min pro Lebensmonat gehen,alle 2 Std raus.
Müßig jetzt jedes Thema einzeln zu bearbeiten. Aber es ist sinnvoller dass Gefühl für den Hund zu schulen als fragwürdige Regeln aufzustellen.
Und zwar gerade und ganz Besonders für Leute, die dieses Gefühl für ihren Hund noch nicht entwickeln konnten.
@ leah 88
Hier wurde ja auch schon von der Geruchsbelästigung dabei gesprochen, die ist ja wohl wenn der Welpe "irgendwo" hinmacht ganz genau so.
Die "Unterlage" ist vielleicht verpönt weil das auch schiefgehen kann. Es ist für den Welpen schnell erlernt dass er auf diese Unterlage machen soll....oder draußen. Aber man sollte die Unterlage erst dann wegnehmen wenn der Welpe zuverlässig und 100% nur auf die Unterlage macht. Sonst sucht er sich eine neue
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Und in einer kleinen Wohnung ohne Balkon oder wenn Kleinkinder da laufen, würde ich nicht dazu raten.Und wie so vieles funktioniert auch das ohne die genannten Regeln, mit 4 Monaten hat bei mir keiner mehr ins Haus gepieselt,
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
Und genau dieses Bauchgefühl kann man trainieren. Aber nicht indem man "merkwürdige" Regeln mit "merkwürdigen" festen Zeiten runterleiert. Sondern indem man verständlich macht WARUM ein Welpe nicht zu lange laufen sollte (damit meine ich nicht: ist nicht gut für seine Gelenke) und erklärt wie sich der Welpe naturgemäß verhalten würde, was die Umstellung in das neue Zuhause bedeutet und nicht simpel:der Welpe muß Ruhe lernen,5Min pro Lebensmonat gehen,alle 2 Std raus.
Wenn du dir die Themen dazu mal durchliest,dann wirst du feststellen das ziemlich immer irgendwer erklärt wieso etwas nicht gut ist oder wieso man etwas so oder so machen sollte.
Es gibt hier so viele Mitglieder die auch bei dem 100. "Welpe wird nicht stubenrein" "Welpe ist aufgedreht" Thread,nicht müde werden den Leuten genau das zu erklären.
Von daher kann ich die Kritik oben nicht verstehen

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Du unterstellst den Fragestellern aber ganz schön massive Beeinflussbarkeit. Ich handhabe es so: ich frage, bekomme Antworten, filtere raus, womit mein Bauch konform geht. Was lässt dich daran zweifeln, dass andere das nicht auch so machen? Vielleicht unterschätzt du die Anfänger?
Und davon abgesehen, wer die 5- Minuten- Regel 1:1 übernimmt, bei jedem Pups zum Tierarzt fährt, sich bei jedem kleinen Fehlverhalten einen guten Trainer sucht et., der ist alles in allem zu phantasielos, um auf seinen Bauch zu hören. Für denjenigen und seinen Hund ist ein starres Regelwerk überlebenswichtig
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Hallo Sina,
ist ja alles gut und schön......aber wenn ich noch nie einen Hund mein eigen nennen konnte, kann sich noch kein Bauchgefühl bei mir einstellen bzw. ist die Gefahr sehr sehr hoch, dass ich mir einsuggeriere, dass alles bestens ist, während ein erfahrener Hundebesitzer hier schon arge Defizite sieht.
Warum also sollte sich ein Hundebesitzer nicht informieren dürfen über gewisse Punkte? Es sagt hier niemand, dass er das und das jetzt 1:1 und immer nur so machen soll.
Viele schreiben aus ihren Erfahrungen und raten an, dies doch einfach mal zu probieren. Wenn es klappt - super! Wenn nicht, war's halt einen Versuch wert und suche weiter nach einer Lösung.
Ich habe bei meinem Welpen damals auch nicht den Wecker auf die Sekunde eingestellt, um mit ihm nachts rauszugehen. Wenn jemand schreibt, dass er im 2-Stunden-Rhythmus rausgeht, heisst das doch noch lange nicht, dass es bei einem anderen Hundehalter damit klappt. Hier kann ich mein Bauchgefühl spielen lassen und probiere aus, was geht und was nicht, denn man hat mir eine Richtung vorgegeben.
Bin ich dagegen völlig hilflos in einer gewissen Situation, dann kann ich mit meinem Bauchgefühl auch mächtig ins Klo greifen und mehr Schaden anrichten, als Gutes tun. Von daher finde ich es äusserst legitim, wenn man sich ein "Gerüst" aufbaut, nachdem man handelt und vorgeht.
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Darf ich fragen was du für Hunde hast? die Rasse bzw. Mischung?
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Zitat
Darf ich fragen was du für Hunde hast? die Rasse bzw. Mischung?
meinst du mich??
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Ich selber habe manchmal den Eindruck, dass der eine oder andere User erst ein Problem mit seinem Hund bekommt, nachdem er hier von diesem Problem liest.

Viele entscheiden aus dem Bauch heraus und bemerken erst nach etwas Lektüre, dass es auch noch einen anderen, ev. besseren Weg gibt. Das passt oft auf das Thema Gesundheit oder Ernährung. Da muss ich mir einfach Wissen anlesen. Ich bin weder Tierarzt, noch Ernährungsberater für Hunde.
Was ich von dem Gelesenem annehme und was nicht bleibt mir selber überlassen. Ich kann hier auch viel erzählen, was ich zuhause noch lange nicht umsetze. Weiss doch keiner.
Wenn ich alles richtig mache und davon auch überzeugt bin, sehe ich allerdings keinen Anlaß hier nachzulesen, ausser ich will anderen davon berichten, dass ich auch ohne ihre Hilfe alles richtig mache. Dafür wäre mir dann wiederum meine Zeit zu schade. Da gehe ich lieber mit Hund raus und setze mein Bauchgefühl in die Tat um.
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Wir sind alles andere als starr, ich halte mich an mein Gefühl und es trügt bisher nicht.
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Zitat
Darf ich fragen was du für Hunde hast? die Rasse bzw. Mischung?
Ich hab nen Schäferhund, einen Border Collie und nen Malteser-Mix -
Zitat
Ich selber habe manchmal den Eindruck, dass der eine oder andere User erst ein Problem mit seinem Hund bekommt, nachdem er hier von diesem Problem liest.

Viele entscheiden aus dem Bauch heraus und bemerken erst nach etwas Lektüre, dass es auch noch einen anderen, ev. besseren Weg gibt. Das passt oft auf das Thema Gesundheit oder Ernährung. Da muss ich mir einfach Wissen anlesen. Ich bin weder Tierarzt, noch Ernährungsberater für Hunde.
Was ich von dem Gelesenem annehme und was nicht bleibt mir selber überlassen. Ich kann hier auch viel erzählen, was ich zuhause noch lange nicht umsetze. Weiss doch keiner.
Wenn ich alles richtig mache und davon auch überzeugt bin, sehe ich allerdings keinen Anlaß hier nachzulesen, ausser ich will anderen davon berichten, dass ich auch ohne ihre Hilfe alles richtig mache. Dafür wäre mir dann wiederum meine Zeit zu schade. Da gehe ich lieber mit Hund raus und setze mein Bauchgefühl in die Tat um.
Zum Themen Gesundheit und Ernährung kann man sich nur schlau"lesen". Das ist ja klar.
Der letzte Satz von dir ist mehr als gut. Ich habe hier bis jetzt kaum Rat gesucht mangels aktuellem Problem. Das kann sich ja mal ändern. Allerdings habe ich dafür auch 2 Hundetrainer,die meine Hunde von Welpen an kennen. Und ich bin schlichtweg mit einigen Dauerratschlägen hier nicht einverstanden,das ist dann halt meine Meinung.
Welpen"erziehung" sieht für mich viel relaxter für Hund und Mensch aus.
Offensichtlich steh ich mit meiner Meinung ja ziemlich alleine. Deswegen habe ich meine Hunde (die sicher von der Rasse auch nicht immer die Einfachsten sind schon gar nicht in der Konstellation)
als Beispiel genannt.Nun habe ich also die Möglichkeit Magenschmerzen zu kriegen wenn ich lese dass der Welpe in der Box Ruhe lernen soll oder derartiges. Ich kann was dazu schreiben was dann verrissen wird weil es nicht DF regelkonform ist.
Oder ich setze mein Bauchgefühl in die Tat um, folge damit deinem Rat und investiere meine Energie lieber in meine Tiere und meine Kinder.
so dann, ihr REGELt das schon.
- Vor einem Moment
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