Erziehungsmethode aus Hundeschule bringt Chaos..
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Tierli -
9. Februar 2013 um 22:45
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Hallo.
Ich bin in der Hundeschule, da Jack immer so bellt,
wenn andere Hunde entgegenkommen.Heute wieder:
Es kam uns ein Hund entgegen und Jack war total am ausrasten.
(Er hat zwar nicht geknurrt aber gebellt und gezogen was das Zeugs hält)
Er war so aufgeregt und hektisch bis wir schließlich wieder Daheim waren.Mir wurde gesagt in der Hundeschule: Gebelle ignorieren und einfach weiter gehen.
Aber mir wurde gesagt, das wenn ich in die Richtung gehe, wohin Jack zieht,
dass er dann mit dem Ziehen erfolg hat.ich wusste echt nicht was ich nun machen sollte und hab schon bedenken wenn ich wieder mit ihm rausgehe, was ich machen soll, wenn wir wieder einen Hund treffen.
Ich weiß nicht was die "richtige" Methode für uns beiden ist.
Ich bin echt ratlos, denn ich möchte ihn nicht weiter falsch führen.ich war so richtig depressiv und wusste nicht was ich machen solle.
Dann habe ich und mein Freund mit den Hunden meiner Schwester geübt,
welche Methode wir denn jetzt am besten umsetzen können.Umdrehen und in gegengesetzter Richtung laufen, sowie absetzen, bzw. stehen bleiben ist nichts.
genauso finde ich es auch bei der Methode,
die ich in der Hundeschule gelernt habe. Zwar hatte sie dort funktioniert-hier in seinem gewohnten Umfeld funktioniert es wieder nicht.Wir haben es jetzt so gemacht,
sobald Jack gebellt oder gezogen hatte,
bin ich stehen geblieben und hab laut "nein" gesagt.
Und nach und nach funktionierte es auch richtig gut.
Ob es auch bei anderen Hunden so sein wird, weiß ich nicht.So...Nun ich bin echt ratlos.
Was soll ich machen? Kann mir jemand Tipps geben?
Ich kann ja schlecht in der HuSchu es so machen, wie die es sagen und Daheim ganz anders. - Vor einem Moment
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Hi,
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Trainer wechseln. Was sonst?
Wenn die dort nicht auf euch eingehen und dir 08/15-Tipps geben, die dich nicht weiterbringen, bleibt wohl nicht viel. -
Sprich das doch mal in der HuSchu an. Unsere Trainer sind immer offen für Kritik, bzw. gehen sehr individuell auf Hund und Halter ein. Deine vielleicht auch? :)
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Hattest du aber nicht in deinem anderen Thread (https://www.dogforum.de/ein-problem-wa…te-t161974.html) geschrieben, dass du vergessen hattest in der Hundeschule zu erwähnen, dass er nicht nur bellt, sondern auch an der Leine zieht? Das solltest du denen auf jedenfall noch sagen, damit sie dir auch richtig weiterhelfen können.
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Einen richtigen Tipp wie du es machen könntest kann ich dir leider nur geben wenn ich die genaue Situation sehe, man muss unterscheiden zwischen Aufforderung zum Spielen oder Aggressionen, und das sieht man meinst nur am Individium selbst.
An deiner Stelle würde ich entweder mit dem Trainer reden oder den Trainer wechseln. Es gibt auch Trainer die "Hausbesuche" anbieten, da ist er dann in seinem gewohntem Umfeld und dann kann der Trainer das Live mit erleben wie genau das abläuft, so ähnlich wie dieser Rütter (von dem halte ich aber gar nichts).
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Ist doch logisch. Dein Hund hat auf dem Platz der Hundeschule eine Methode gelernt. Nun verknüpft er das Gelernte erst einmal damit. Durch vieles konsequentes Üben zu Hause, auf Wiesen, im Wald, usw. lernt dein Hund, dass die Methode überall gilt und nicht nur in der Hundeschule.
Und nein, dazu reichen nicht 5, 7, 12 oder X Versuche sondern ständiges Wiederholen. -
Mein erster Ansprechpartner wäre die Hundeschule. Schildere ihnen die Probleme die du hast und verabrede dich ggf. bei dir vor Ort, damit sie den Hund im gewohnten Umfeld sehen und dir Verbesserungstips geben können. Sie kennen deinen Hund und dich und können am ehesten beurteilen, wo die Fehler liegen.
Die meisten Trainer freuen sich über Nachfragen und auch über kritische Worte, denn nur im Dialog finden beide Seiten zueinander. Auch wenn ein Weg nicht funktioniert einfach die Trainer ansprechen und nach Plan B fragen, bzw. was man besser machen kann, damit es funktioniert.
Wir arbeiten mit Lebewesen und je nach Hund muss man sich einiges einfallen lassen, damit das Endziel erreicht wird. Leider gibt es nicht die Superlösung die für jeden Hund paßt.
Leider agieren einige Hundehalter so, dass sie gleich zu einer anderen Hundeschule gehen, wenn es nicht gleich funktioniert aber das offene Gespräch bringt meist mehr und es erfordert viel Training und Geduld und Spucke um mit dem Hund gemeinsam die Lösung zu finden.
Also sprich einfach mit deiner Hundeschule.
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Hey,
Ich hatte dir in deinem anderen Beitrag ja schon mal geschrieben. Ich habe ein bisschen das Gefühl, das es dir nicht schnell genug geht. Du bist ja auch noch nicht lange in der Hundeschule, wenn ich mich recht erinnere warst du erst ein oder zweimal da, oder?
Du kannst nicht erwarten, das dein Hund in einer Stunde lernt ruhig und ohne zu ziehen an einem Hund vorbeizugehen. Das wird nicht funktionieren. Das ganze ist ein Lernprozess, der seine Zeit braucht und konsequentes Training verlangt. So ein Hund ist keine Maschine an der man nur die richtigen Knöpfe drücken muss und schon klappts.
Wenn du ständig etwas anderes probierst wirst du für deinen Hund unglaubwürdig und er verliert das vertrauen zu dir. Wenn du das Gefühl hast, das es mit der Methode die du mit den Hunden deiner Schwester trainierst zu euch passt und es funktioniert, dann bleib dabei. Um gute Leinenführigkeit zu etablieren braucht es manchmal Monate an Training. Das geht einfach nicht so schnell wie du dir das vorstellst. Wie alt ist dein Hund jetzt? 5 Monate oder? Du verlangst da entschieden zu viel auf einmal. Mach nicht den Fehler und sei jetzt zu ungeduldig. Das kann dir sehr viel kaputtmachen und du könntest größere Probleme bekommen als an der Leine ziehen. Ich würde dir auch die ein oder andere Lektüre über das Lernverhalten von Hunden empfehlen. Wenn du gerne liest und ernsthaft mit deinem Hund arbeiten möchtest, kann es nicht Schaden.LG
Andrea -
Vielleicht verstehe ich ja dein Problem nicht, aber du hast durch selbstständiges Probieren, Nachdenken und Handeln einen Weg gefunden, der zu funktionieren scheint. Und nun hast du Bedenken, weil es nicht das gleiche ist, wie das, was in der Hundeschule gesagt wird? Du musst mit deinem Hund zusammenleben und klarkommen und nicht die Trainer in der Hundeschule.
Viele Grüße
Frank -
Zügig vorbeigehen bedeutet ja nicht, dich ziehen zu lassen. Dein Hund wird ja seitlich zum anderen Hund wollen, du gehst aber gradeaus weiter. In deinem Tempo, in deiner Richtung (Blickrichtung beachten! nach vorne scheuen, nicht zum fremden Hund), ohne dich zur Seite zu drehen.
Es sind winzigste Details, die den Unterschied machen. Wenn man z.b. das Tempo immer dem Hund anpasst - der zieht, man wird minimal schneller. Hund will am Wegesrand schnüffeln, also passt man sich an und geht hinterher. Und so weiter. Da geht es nicht drum, ob es ach so schlimm ist, wenn der Hund mal zum Wegesrand will, sondern darum, wer von euch beiden die Entscheidungen trifft. Wenn man diese subtilen dinge stets beachtet, spart man sich das ganze "Nein" Gebrülle und viele unschöne Situationen.
Und wie Muffin schon schrieb: das geht nicht von heute auf morgen. du hast dem Hund schon ein falsches Verhalten an der Leine beigebracht, das dauert eine Weile, ein neues Verhalten zu etablieren. Und wenn du schlampiger wirst, wird die Leinenführigkeit auch wieder schlechter. Es gehen immer zwei an der Leine - Leinenführigkeit ist nix was nur der Hund lernen muss, du musst es auch können.
Das ist genau wie beim Reiten - da müssen auch Pferd UND Reiter ausbildet werden, damit die Kommunikation klappt.
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