Kastration notwendig und ab wann?
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Tierli -
5. Februar 2013 um 11:14
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Hallo.
Jacks rechter Hoden konnte nicht getestet werden, zum zweiten mal.
Er hängt wohl in der Leiste "fest".nun hab ich einen tollen Link bekommen und nun ist die Angst da,
das sich Tumore bilden könnten.
mir wurde schon gesagt, dass man dies auf jeden Fall so früh wie möglich wegoperieren lassen soll.Jack ist erst 5 Monate und eine Woche alt, möchte mich aber lieber früher als zu spät informieren.
hat jemand, oder hatte jemand das gleiche Problem?
und wann sollte man diese Op, wenn durchführen lassen? - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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ich glaube da kann dir niemand pauschal eine empfehlung geben...
nicht abgestiegene hoden können, müssen aber keine probleme machen, da diese sich in der bauchhöhle zurück bilden.
sicherheitshalber ist eine op bestimmt zu empfehlen.
wir hatten auch so einen rüden und der t.a. fand bei der op keinen hoden mehr, da dieser bereits zu weit zurückgebildet war.
der hund war damals zwar schon ein wenig älter, der t.a. meinte jedoch die rückbildung setzt ziemlich schnell ein. -
Auch wenn sich manche TAs gerne sträuben: Es besteht durchaus die Möglihckeit auch nur den im Leistenkanal oder der Bauchhöhle verbliebenen Hoden zu entfernen.
Da hat man dann "nur" das normale OP Risiko und muss sich nicht Gedanken über mögliche Wirkungen von zu früher oder generell eventuell unangebrachter Kastration machen. -
Zitat
Auch wenn sich manche TAs gerne sträuben: Es besteht durchaus die Möglihckeit auch nur den im Leistenkanal oder der Bauchhöhle verbliebenen Hoden zu entfernen.
Da hat man dann "nur" das normale OP Risiko und muss sich nicht Gedanken über mögliche Wirkungen von zu früher oder generell eventuell unangebrachter Kastration machen.So schaut´s aus.
Und solch eine Operation würde ich verlangen.
Einen Rüden aus diesem Grund zu kastrieren, käme für mich nicht in Frage.Gaby und ihre schweren Jungs
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Okay, dann wäre ja quasi der linke Hoden noch da.
Ich hab gelesen, und auch meine TA hat mir gesagt, das man das operieren soll,
weil sich sonst Tumore bilden können.Aber besteht bei dem "gesunden", bzw. "richtig platzierten" Hoden keine Gefahr auf einen Tumor, bzw. nicht so eine große?
Sorry, aber ich habe mich mit diesen Thema noch nicht so richtig auseinander setzen können. -
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Krebsgefahr besteht bei dem verbliebenen Hoden, wie bei jedem anderen Organ auch.
Hunde erkranken, ähnlich dem Menschen, an den verschiedensten Tumoren.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Ich denke Du solltest für Dich und Deinen Hund entscheiden, ob Du eine Komplett-Kastration willst oder nicht. Beides geht, Du kannst natürlich auch nur den Hoden im Bauch entfernen lassen.
Die ganze Sache eilt nicht. Zum einen steht mit 5 Monaten noch gar nicht fest ob der Hoden nicht doch noch runterkommt. Beim Rüden einer Freundin war er mit 1 Jahr ganz plötzlich doch draussen...
Ich würde ihn mit ca. 2 Jahren operieren lassen. Ab 3 Jahren steigt schon wieder die Wahrscheinlichkeit dass der hochstehende Hoden entartet.
Bis dahin hast Du genug Zeit festzustellen ob und wie Dein Hund und Du damit klarkommen wenn sämtliche Hündinnen der Nachbarschaft läufig sind. Bei meinem Hund war das Verhalten dermassen schlimm (er ist über Zäune geklettert da hätte er niemals drüber dürfen und hat sich dabei dann auch verletzt, er ist abgehauen wann immer er nur konnte, hat meinen Sohn in der Tür umgerannt weil er weg wollte, nichts gefressen etc etc) dass ich mich, als die OP anstand, für eine Komplett-Kastration entschieden habe.
Das war meine Entscheidung, dazu stehe ich und ob das anderen passt oder nicht war und ist mir egal.
In den USA ist es usus die Hunde zu kastrieren bevor sie 9 Monate alt sind. Würde ich nie machen, wenn die Kastra nicht nur "Schnippschnapp" sondern eine grosse Bauch-OP ist, so wie es bei Deinem der Fall ist.
Meine Tierärzte haben 15 Minuten gesucht (und hätten ihm fast versehentlich eine Niere entfernt :-) ) bis sie den nur nussgrossen Hoden (bei einem 70cm 50 kg Hund) gefunden hatten... Er hatte auch eine entsprechend grosse Narbe am Bauch und die Wundheilung hat lang gedauert. Das ist keine lockere Übung. Die Kastration des "normalen" Hodens ist dabei völlig problemlos mitgelaufen. -
Okay, dann denke ich werde ich einen Termin ausmachen, wenn er 6 Monaten alt ist.
Da soll ich eh nochmal zur Nachuntersuchung, ob der Hoden nun den "Weg" wieder gefunden hat.
Dort werde ich mich mal beraten lassen, was denn für meine Fellnase das beste wäre. -
So, mit "Starthilfe" bin ich auch wieder auf meinen alten Thread gekommen

Kurzer Zwischenbericht:
Er wird in 5 Tagen 10 Monate alt.
Wir waren beim TA, der eine Hoden hängt in der Leiste, der andere im Hodensack.
In September wird er kastriert.
Vorher haben wir noch ein Gespräch, wie das alles von statten geht.Ich möchte dennoch eure Erfahrungen gerne hören.
Und wissen, (da mir gesagt wurde, dass ich ihn nur den falschliegenden Hoden entfernen soll,
da er diese Hormone benötigt) ob es wirklich stimmt?
Im Internet habe ich etwas anderes gelesen.Ist es wirklich ein Problem, ihm beide Hoden auf einmal nehmen zu lassen?
(ich möchte ihm nicht 2x in Narkosen legen lassen, wenn ich weiß, es geht auch mit einem "Schritt".
Zudem möchte ich mit Jack nicht "Züchten")Wie sieht es mit dem Fell aus?
Mir wurde auch gesagt, es würde richtig komisch werden?
Wie kann ich mir das "komische Fell" dann vorstellen
(Er hat etwas längeres Fell und am Po ist es wie ein Vorhang, am Kragen wie eine leichte Mähne) -
Du hast doch hier schon gute Antworten bekommen.
Warum willst Du beide Hoden wegnehmen lassen?
Dann fehlen ihm komplett die Hormone.Das Testosteron ist nicht alleine für die Sexualität wichtig. Es ist sehr kurzsichtig gedacht, wenn man meint, man kann bei seinem Hund auf ein bestimmtes Hormon verzichten.
Hormone haben generell immer viele unterschiedliche Funktionen im Körper. Es besteht ein sehr komplexes Zusammenspiel aller Hormone.
Beim Menschen noch etwas besser untersucht:
ZitatZusammenfassung und Schlussfolgerungen zum Testosteron
Testosteron stellt für den Mann, auch im Alter, ein sehr wichtiges Hormon für viele Organe dar, dessen Bedeutung für die gesunde Funktion von Knochen, Muskeln, Herzkreislauf, Blutbildung und Sexualität nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Testosteron scheint ein Gefäß und Herz schützendes Hormon zu sein, wobei Studien gezeigt haben, dass Männer mit niedrigen Testosteronwerten, also einem Hypogonadismus, deutlich kürzer leben als solche mit normalem Testosteronspiegel.http://porst-hamburg.de/spezielle-andro
Und hier ein Hundefachmann:
ZitatDer Verhaltensbiologe Dr. Udo Gansloßer erläuterte in einem Fachvortrag das Für und Wider der Kastration.
Durch die Kastration wird ein Hund schlagartig zum Senior. Die Bemuskelung der Knochen geht zurück, das Bindegewebe wird schlaffer, das Fell verändert sich. Er braucht weniger Kohlenhydrate, weil sich der Stoffwechsel reduziert, und hat einen erhöhten Bedarf an leicht verdaulichen biologisch hochwertigen Proteinen, um den Muskelaufbau anzukurbeln. So wie der Mensch in den Wechseljahren etwas gegen Osteoporose tun muss, sollte man vor allem bei der Hündin frühzeitig auf den erhöhten Mineralbedarf zur Vorbeugung achten. Ist der Hund stressanfällig, verschärft die muskelabbauende Wirkung von Cortisol die Problematik noch.http://www.pugs-of-sense-and-sensibility.de/Kastration.htm
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
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