Kastration notwendig und ab wann?

  • Zitat

    Doch, es gibt einen Thread, am 19.06. hatte Jack Durchfall, am 20.06. sah der Kot fast wieder normal aus.


    Eben...wie ich grad geschrieben habe, da ging es auch wieder weg.
    Aber diesmal ist es eben nicht weggegangen.
    Aber man muss ja auch nicht *sprichwörtlich* in der Schei*e rumwühlen, oder?

  • Zitat

    Oh, vom 19.6. bis zum 20.6. Durchfall.

    Dann kann ich die Entscheidung zur Kastration natürlich verstehen.


    Vom "Kuche' backe auf A*schbacke" oder was?

    Achso, stimmt genau-da stand es schon mit der Kastra fest.
    Vor lauter Kastration habe ich ja den Durchfall schon vergessen :hust:

  • Zitat

    Das er kastriert werden muss, das wusste ich schon vorher,
    denn das wurde mir ja auch schon vom TA gesagt,
    nur es stand kein Zeitpunkt dafür fest.

    Und warum eröffnest du dann diesen Thread hier KASTRATION NOTWENDIG UND AB WANN?
    Alle Vorschläge blockst du ab, da doch eh schon fest steht, was du tun wirst. Hast du Langeweile oder was wolltest du jetzt eigentlich von uns wissen ???

  • Vielleicht hätte ich schreiben müssen "Kastration notwendig-und ab wann?"
    Hier wird doch zum öfteren geschrieben,
    dass Tierärzte nur das Geld machen wollen.
    Das geht bei der Fütterung los und hört mit einer OP auf.

    Mein TA und auch andere TÄ empfahlen mir, ihn um diesem Zeitpunkt ihn zu kastrieren.
    Nun wollte ich nunmal fragen, wann man es denn am besten machen sollte, in solch einen Fall.

    Es stimmt-mit dem Thema Kastration fängt man hier besser nicht an.

  • Zitat

    Man sollte auch bedenken, dass der Rüde erst 10 Monate alt ist und normales Sexualverhalten zeigt, was eben mit Fressunlust und u.a. auch mit Durchfall einhergehen kann.
    Meiner Meinung nach, sollte man da sowieso noch abwarten und nicht gleich einen Chip setzen.
    Bei meinen Rüden haben sich diese Symptome im Laufe der Zeit gelegt.


    Nur halte ich einen Chip immernoch für sinnvoller, als eine entgültige Kastra bei einem Hund, dessen Wesen noch nicht gefestigt ist.
    Sicherlich ist es relativ normal, meine haben am Anfang auch das Haus zusammen gejault und nach-und-nach wurden die Symptome besser. Copper frisst heute mit 13 noch nicht, wenn ne läufige Hündin in der Nähe ist. Pech für ihn...irgendwann kriegt er schon Hunger.
    Dass der TE besorgt ist, kann ich trotzdem völlig nachvollziehen. Aber dann kann ich umso weniger verstehen, warum ihm die ganzen Nebenwirkungen, die auftreten können anscheinend recht unwichtig erscheinen und nicht erstmal andere Wege ausprobiert.

    Und wenn ich dann diesen Satz lese:

    Zitat


    Ich erwarte nicht, dass Jack ruhiger wird, er kann mittlerweile mit einigen Stresssituationen gut umgehen.


    Dann läuten bei mir die Alarmglocken. Aber wahrscheinlich ist das nur ein "regionales" Problem, dass kastrierte Rüden sich im Wesen zum Nachteil verändert können :hust:

  • Zitat

    senior ist sicherlich übertrieben, aber kastrierte rüden sind in der regel schlechter bemuskelt, als unkastrierte rüden, das liegt schlicht und ergreifend am fehlenden testosteron.

    das ist nicht nur bei hunden so ;)


    Sicherlich ist der Muskelaufbau im Alter schwieriger als in jungen Jahren, was auch mit dem Testosteron zu tun hat. Ich betreibe seit 30 Jahren Kraftsport und spreche aus eigener Erfahrung. Allerdings bin ich auch heute noch muskulöser als untrainierte junge Spunde. Schau Dir doch mal einen 20-Jährigen mit Testo-Überschuss an. Wenn der keinen Sport treibt und sich nicht bewusst ernährt, wird der auch schwammig.

    Ob ein Hund bemuskelt ist oder nicht, hängt insbesondere davon ab, wie man ihn fordert. Meine Kastraten haben durch die vielen Zerrspiele eine extrem ausgeprägte Nackenmuskulatur. Bei dem einen ist sie noch ausgeprägter, da er extreme Holzteile durch die Gegend trägt. Vielleicht ist es auch Veranlagung aber die Muskulatur hat sich durch die Kastration definitiv nicht verändert. Mein Tierarzt hat das bestätigt (ich weiß, zählt nicht).

    Die Plattitüden, die manche hier von sich geben, nerven. Komisch, dass die immer nur zitieren können. Erfahrungen anderer mit kastrierten Hunden werden dagegen ignoriert. Passt halt nicht ins Weltbild.

  • ich bin von dieser Diskussion erschöpft. ihr nicht?

    jeder hat eine Meinung zur Kastration. und jeder hat sich zu seiner Meinung Gedanken gemacht. diese Gedanken werden nicht bei allen hier die gleichen gewesen sein. Ergo: Nicht jeder kommt zum Schluss, dass eine Kastration gut ist und nicht jeder kommt zum Schluss, dass keine Kastration gut ist.

    Wie ich es verstanden habe, soll der Rüde kastriert werden. Es gilt hier also gar nicht mehr zu diskutieren, ob die OP gemacht werden soll. Es stellt sich nur noch die Frage: WANN!

    Und jetzt kann man sich hier auch wieder tausend Gedanken machen. Bei einem Kryptorchismus ist das Entartungsrisiko 14x erhöht! bei sehr vielen Hunden mit Kryptorchismus treten sertolizelltumore auf die dann ordentlich Östrogene produzieren (adieu mukis). der krypt. hoden kann im bauchraum unter anderem auf Gefässe drücken und dort Flüssigkeit stauen. der krypt. hoden kann sich selbst "verdrehen" - also mehrfach um sich selbst rotieren - was zu grausligen schmerzen führen kann. gerade dieses verdrehen des krypt. hoden kann bereits bei sehr jungen Hunden (unter einem jahr) auftreten. wenn man da nicht operiert, verliert man den Hund.

    wenn man also einen Hund mit Kryptorchismus hat, würde ich nicht erst zuschauen, bis es Probleme gibt. der hoden hat im bauchraum nix zu suchen und es gibt viel zu oft ärger mit den falsch gelagerten teilen. was man mit dem zweiten hoden anstellt, steht allerdings auf einem anderen stück papier. und wenn man nicht gerade züchtet, würde ich meinen Hund voll kastrieren (ich sag nur: DHT im alter).

    wenn man einen kotzenden Hund vor sich hat, der wegen einem verdrehten krypt. hoden fast stirbt, wäre mir die bemuskelung sowas von egal... ich würde die op nach absprache mit dem TA jetzt planen und nicht warten.

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