Kastration notwendig und ab wann?

  • Zitat

    Ich weiß, dass es zu dem Thema sehr kontroverse Meinungen gibt...

    Erdel, wenn schon dann bitte eine konstruktive Kritik und nicht nur einfach eine Beleidigung in den Raum werfen!

    Hast natürlich recht. Und ganz so falsch lag Bubuka wahrscheinlich gar nicht. Hab mich schon gewundert, warum meine Hunde nach der Kastration so viele graue Haare bekamen. Sie wollten auch gar nicht mehr raus, wollten nur noch ihre Ruhe haben. Dachte, das wäre psychisch bedingt. Jetzt weiß ich, dass ein rapider Muskelabbau die Ursache war. Sie konnten sich einfach nicht mehr auf den Beinen halten.

    Nach 6 Lebensjahren als Greise warten sie immer noch auf ihren Tod: sexlos, motivationslos und verkalkt. Die Armen!

  • Ja, ich habe mir auch schon gedacht, dass es toll ist ein Forum nutzen zu können.
    Leder wird das Forum hier vielen mies gemacht, durch die ständig dummen Kommentare.

    Das Thema ist sehr umstritten-ich weiß.
    Aber warum? Weil es zu viele ausgenutzt haben und dachten,
    sie könnten sich somit die Erziehung sparen.

    Und THEMIS, ich habe dir schon mal geschrieben,
    ignoriere doch meine Beiträge, wenn se dir nicht gefallen!
    Aber das haben dir andere ja auch schon geschrieben, nicht wahr?!

    Mir wird das so langsam aber auch zu blöd,
    dass hier die "Neulinge" immer dumm angemacht werden,
    wenn sie Fragen stellen, die sich andere Hundehalter mit mehr Erfahrungen leicht erklären können.
    Entschuldigung dass sich die unerfahrenen an Erfahrungen ihr Wissen erweitern möchte.
    Einen besseren Status habt ihr dadurch auch nicht.

    Die meisten Erfahrungen hier, bei solch einem Thema, sind negative.
    Komisch..Aber ich habe daraus entschlossen, dass ich nun auf meinem Tierarzt vertraue.

    Ja genau, den "GELDGEIER" stopfe ich noch die Tasche voll!

  • Zitat

    Hast natürlich recht. Und ganz so falsch lag Bubuka wahrscheinlich gar nicht. Hab mich schon gewundert, warum meine Hunde nach der Kastration so viele graue Haare bekamen. Sie wollten auch gar nicht mehr raus, wollten nur noch ihre Ruhe haben. Dachte, das wäre psychisch bedingt. Jetzt weiß ich, dass ein rapider Muskelabbau die Ursache war. Sie konnten sich einfach nicht mehr auf den Beinen halten.

    Nach 6 Lebensjahren als Greise warten sie immer noch auf ihren Tod: sexlos, motivationslos und verkalkt. Die Armen!

    ganz nachvollziehen kann ich das nicht mit dem Muskelabbau...mein Leonbergermix und Schäfermix waren auch kastriert und bei denen war nichts davon zu merken...die waren trotzdem wie das blühende Leben... beim Leonberger meinten die Leute im Sommer, nachdem er getrimmt wurde, immer, dass das ein Junghund ist (mit 13 Jahren)...

    und bei meinem Clown ist das Fell eigentlich besser geworden - was zum Teil auch daran liegt, dass wir endlich das richtige Futter gefunden haben.

    Zugenommen hat übrigens keiner...

    :headbash: aber zu diesem Thema in hier im Forum was zu schreiben, ist sowieso immer ein bisschen wie ein Selbstmordkommando :headbash:

    (by the way: von zu früher Kastration würde ich auch Abstand nehmen)

  • Ich sehe das wie Lajla, das Problem ist für mich hier die frühe Kastration. Wenn Hunde wirklich fertig sind, aus der Pubertät raus etc. und man dann immer noch Probleme hat, die man nicht in den Griff bekommt, dann finde ich ne Kastration schon eine Option. Allerdings nicht schon mit ca. 1 Jahr, auch wenn das dann halt 2x Narkose bedeuten würde. Ich würde es trotzdem nicht machen lassen. Schlimmstenfalls muss er halt in ein paar Jahren noch mal in Narkose. Oder mit dem Tierarzt absprechen, den anderen Hoden auch erst später zu entfernen.

    Manchmal frage ich mich schon auch, woher die Schauergeschichten nach der Kastration eigentlich kommen. Ich kenne nicht einen solchen Hund. Ich weiß von einem einzigen Hund, der seit der Kastration Artgenossen nicht mehr leiden kann, allerdings kenne ich dazu keinerlei Hintergründe (Alter, Sozialisation...) Gut, unserer ist auch deutlich verfressener und ruhiger geworden. Aber er hat tolles Fell (dank anderem Futter), fett werden kann man ja übers Futter steuern und Muskeln hat er tatsächlich auch noch welche, es werden sogar noch mehr. Je nach Gegenüber wird er schon immer für nen Senior (gräuliche Schnauze, weil er sich nicht zwischen weißer und schwarzer Maske entscheiden konnte) oder nen Junghund gehalten.

  • senior ist sicherlich übertrieben, aber kastrierte rüden sind in der regel schlechter bemuskelt, als unkastrierte rüden, das liegt schlicht und ergreifend am fehlenden testosteron.

    das ist nicht nur bei hunden so ;)

    schaut euch z.b. mal bitte einen friesenhengst:

    http://www.tiere-kleinanzeigen.com/export/496e3bd…9d622954d0b.jpg

    und einen friesenwallach:

    http://www.reitforum.de/attachments/me…5439d1192386334

    im vergleich an.

    es liegt in der natur der sache, dass bindegewebe, muskeln und sehnen eben beim kastrierten, männlichen tier rückgebildet sind.

    der dalmirüde aus meiner gassitruppe hat nen kastrachip bekommen. was meint ihr, wie schnell er weicher im gewebe wurde und schwammiger aussah?

    vorher war das ein definierter kraftprotz.

    nein, er ist nicht dick geworden - aber schwammiger.

    in bezug auf psychische wechselwirkungen wurde schon ne ganhze menge gesagt.

    körperliche wechselwirkungen wurden ebenfalls einige genannt.

    ich möchte hier noch die schilddrüse ins spiel bringen: diese kann sich durch eine kastra sehr verändern udn zu großen problemen führen.

    ich würde jetzt den bauchhoden rausnehmen lassen, viel kontakt zu souveränen hündinnen zulassen und impulskontrolle üben.

    wenn die tendenz zur kastration besteht, würde ich erst einmal chippen - denn eine kastra ist irreversibel.

  • Wegen den Muskeln:

    Das kommt sehr aufs Alter drauf an in dem kastriert wurde. Wo wir schon beim Pferd sind, ich hatte eine Zeit lang ein Pflegepferd, der wurde mit 5 kastriert und hat seine Muskeln nicht abgebaut. Genauso mein Hund der mit 2 kastriert wurde und danach noch mehr Muskeln aufgebaut hat, weil er vorher ein Hungerhaken war der nie freilaufen durfte.

    Von einem schlaffen Bindegewebe kann ich nichts bei meinem 15 jährigen Hund sehen (na gut seit ca. 3 Jahren hängen die Bauchfalten), als auch nix bei meinem knapp 5jährigen.


    @Tierli
    Meines Wissens ist die Wahrscheinlichkeit nicht so groß, dass ein Hoden in der Leiste oder im Bauchraum mutiert wie einem von den Tierärzten immer gesagt wird. Ich würde an deiner Stelle warten bis dein Hund mindestens 2 Jahre alt ist, bis du kastrieren lässt. Dann ist dein Hund ausgereift und erwachsen.

  • Zitat


    ganz nachvollziehen kann ich das nicht mit dem Muskelabbau...mein Leonbergermix und Schäfermix waren auch kastriert und bei denen war nichts davon zu merken...die waren trotzdem wie das blühende Leben... beim Leonberger meinten die Leute im Sommer, nachdem er getrimmt wurde, immer, dass das ein Junghund ist (mit 13 Jahren)...

    und bei meinem Clown ist das Fell eigentlich besser geworden - was zum Teil auch daran liegt, dass wir endlich das richtige Futter gefunden haben.

    Zugenommen hat übrigens keiner...

    :headbash: aber zu diesem Thema in hier im Forum was zu schreiben, ist sowieso immer ein bisschen wie ein Selbstmordkommando :headbash:

    (by the way: von zu früher Kastration würde ich auch Abstand nehmen)

    Weil man gegen fast alle Folgen der Kastration mit etwas gesundem Menschenverstand gegenwirken kann.

    Grade der Muskelabbau und die Verfettung kann man mit minimalem Aufwand entgegen wirken - sogar unbewusst - in dem man den Hund bedarfsgerecht füttert und mit Bewegung und Sport seinem Körperbau entsprechend fit hält.

    Beim Fell ist es wohl eher etwas Glückssache.
    So wie Bubuka es beschreibt mit sofortiger Vergreisung finde ich es auch stark übertrieben.
    Allerdings gibt es eben wirklich Nebenwirkungen und unerwünschte Wirkungen, bei denen es einfach schön wäre, wenn die Hundehalter sich im Vorfeld auch darüber einmal Gedanken machen würden und sich eben nicht immer nur auf das eine Problem das man grad hat und besitigen will einschießen.

    Eine Kastration ist ein Eingriff der in viele Bereiche auswirkt und das sollte man im Vorfeld einfach bedacht haben. Darum empfehle ich sehr gern das Buch von Strotdbeck, einfach weil es keine Panikmache - wie hier manchmal üblich - betreibt, sondern einen Einblick in die Zusammenhänge und mögliche Risiken gibt, aber eben auch zeigt, dass der Eingriff je nach Einzelfall eben auch der richtige Weg sein kann.
    Ich empfehle das Buch so gern, weil es keine Meinung vorgibt, sondern dem Leser die notwendigen Grundlagen gibt, um sich selbst eine Meinung zu bilden.

  • Zitat

    Ein Hundehalter möchte sich über die Vor- und Nachteile einer evtl. Kastation seines Hundes informieren. Jetzt hat er mal ein paar Antworten bekommen. Und jetzt kommt das Ding: Stellt er nicht "GENUG" Fragen, heißt es "der hat sich nicht genügend Gedanken drüber gemacht". Stellt er zu viele Fragen, heißt es " Halte uns nicht mit Scheinfragen auf...." Dass sich dieser Mensch jedoch ernsthaft Gedanken um des Tieres Heil macht, Zweifel hat und durch Erfahrungsberichte Klarheit erlangen möchte, ist wohl egal, oder wie? Und das "Ob Nachteile für Deinen Hund entstehen, wirst Du dann feststellen" ... ganz ehrlich...das ist "von hinten durch die kalte Küche" seine Einstellung jemanden anderen durch Schuldgefühle aufdrängen.... wäre es anders formuliert, dann, schön und gut, aber so, ist es einfach "ich bin dagegen, und wenn Du das Deinem Hund zumuten möchtest, dann gehst Du mir am A**** vorbei, weil ich WILL es dann nicht nicht verstehen, ich hab ja meine festgefahrene Meinung zu dem Thema, die unbeirrbar ist, egal was kommt..."

    Das Problem, dass ich bei diesem Thema habe ist, dass der HH die vorgeschlagenen Alternativen zu einer Kastra anscheinend völlig ignoriert. Mehrfach wurde hier von verschiedenen Usern zB der Chip empfohlen, aber das scheint den TE gar nicht zu interessieren. Und das stößt mir sehr negativ auf.
    Und ja: Dann hat man auch irgendwann keine Lust mehr immer und immer wieder darauf einzugehen, weil die Entscheidung zur Kastration ja eh schon gefallen ist.

    Das hat nichts damit zu tun, ob und wieviel man fragt, sondern wie man fragt und wie man dann im Laufe des Threads auf die einzelnen Hilfestellungen reagiert.

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