Körperliche Auslastung für Hund mit beginnender Arthrose
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Hallo zusammen,
nachdem ich ja in der letzten Woche vom Tierarzt die Diagnose "Veränderungen am Knorpel bzw. beginnende Arthrose" im Bezug auf Nellys Lahmen bekommen habe überlege ich jetzt schon eine ganze Weile, wie ich sie in Zukunft körperlich auslasten kann.
Laut TA komplett verboten sind für uns:
Ballspiele, bzw. Wurfspiele wo sie halt plötzlich abstoppt
Agility :'(
Springen im Allgemeinen
Wildes TobenMittlerweile ist die Lahmheit wieder weg, aber sie wird richtig nölig, weil wir eigentlich täglich Ball gespielt haben... Ich habe nun schon überlegt ob es vielleicht ginge wenn ich sie bleiben lasse, den Ball werfe und sie dann losschicke? Immerhin rennt sie dann nicht ganz so wild.
Ansonsten machen wir schon Tricktraining, Suchspiele drinnen & draußen und im Sommer will ich dann auf jeden Fall viel mit ihr Schwimmen gehen...
Was mir fehlt ist halt etwas, das ihr körperlich gerecht wird im Alltag - Denn die Power ist halt nach wie vor noch da...
Ich bin auch nicht ganz sicher, ob die Maßnahmen des TA (Komplettes Ballspielverbot= nicht vielleicht zu übertrieben sind? Er hat gesagt, man kann den Hund nicht in Watte packen, sollte es aber halt nicht mehr.
Ich freue mich über ganz viele Tips und Anregungen
LG
Steffy & Nelly - Vor einem Moment
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Hi,
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Es ist die Frage was gut ist und was schlecht. Das kommt darauf an was du willst. Spielst du weiterhin Ball wird sie öfter Schmerzen haben und die Arthrose wird schneller fortschreiten.
Ich würde es wahrscheinlich lassen mit dem Bällchen spielen. Auch wenn du sie Absitzen läßt wird sie am Ende ruckartig stoppen.
Du könntest es mit ruhigem longieren probieren. Das kann man, wenn der Hund es verstanden hat überall machen. Ansonsten würde ich einfach Spazieren gehen.
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Ich find es schade, dass du scheinbar selber so ballfixiert bist...
Es gibt doch so vieles, Dummyarbeit, ZOS , Fährten, usw. -
Wo genau hat sie Arthrose?
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Wenn du sie wirklich nur zusätzlich körperlich auslasten willst, böte sich noch ein gleichmäßiges Laufen am Rad an. Vorzugsweise natürlich nicht auf Asphalt.
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Meine lässt sich um Bäume/Pfosten etc. schicken und baut dabei auch schön Tempo auf. Das könntest du anfangen. Dann kann man auf Spaziergängen immer wieder Renneinheiten einbauen.
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Zitat
Wenn du sie wirklich nur zusätzlich körperlich auslasten willst, böte sich noch ein gleichmäßiges Laufen am Rad an. Vorzugsweise natürlich nicht auf Asphalt.
Genau das. Ich fahre mit meiner 13jährigen, schwer rückenkranken Hündin regelmäßig Fahrrad und merke sofort, wenn ich es mal schleifen lasse. Es lockert und stärkt die Muskulatur.
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Hallo,
das mit dem Fahrradfahren ist eine gute Sache, werde ich auf jeden Fall anfangen, bzw. wir haben es sonst auch schonmal gemacht, allerdings selten. Eine Weile müssten wir aber über Asphalt bis wir im Feld sind...

Gibt es zum Thema Longieren einen Link den du mir empfehlen kannst zum Schlau-Lesen? Das klingt ganz interessant! Sonst schaue ich mal ob es hier eine Hundeschule gibt, die sowas anbietet.
Ballfixierter Hund mit ballfixiertem Frauchen ;-) Die Sache ist einfach, dass Nelly in Sachen Dummy / Fährte nicht wirklich begeistert ist. Kleinere Suchspiele etc. machen wir sowieso häufiger aber wenn es intensiver werden soll, verlässt sie irgendwie die Motivation.
Wir gehen auch nicht "stumpf" Gassi sondern binden auch immer das Klettern auf Baumstämme, Tricktraining zwischendurch oder Leckerlisuchen mit ein...
Dann ist meine Ballspiel-Methode mit dem erst Bleiben lassen wohl doch nicht so gut

Danke euch schonmal

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Fahrradfahren, Joggen, lange Spaziergänge auf möglichst unterschiedlichem Gelände (flach, hügelig, Sand, Kiesel, Erde, weicher Waldboden...), Schwimmen, Laufen im Bachbett.
Wichtig ist Regelmäßigkeit, da nichts schneller geht als Muskelabbau.-Leider.Ich bin sicher, wenn du erst mal angefangen hast dich auf die Bedürfnisse deiner Hündin einzustellen,
fallen dir noch eine Menge Dinge ein, die Spaß machen und ohne abrupte Stopps auskommen.:)LG, Friederike
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Zitat
Ich habe nun schon überlegt ob es vielleicht ginge wenn ich sie bleiben lasse, den Ball werfe und sie dann losschicke? Immerhin rennt sie dann nicht ganz so wild
Die Übung ist grundsätzlich nicht verkehrt, beachte allerdings, daß der Hund trotzdem losspurten und abbremsen wird, was wieder auf die Gelenke gehtZitatKomplettes Ballspielverbot= nicht vielleicht zu übertrieben sind? Er hat gesagt, man kann den Hund nicht in Watte packen, sollte es aber halt nicht mehr.
Ich bin mit meinem Terrier den Kompromiss eingegangen, daß wir hi und wieder ein paar Mal den Ball werfen. So alle paar Tage und nicht länger als 4-7 Würfe.Wir haben stattdessen Zielobjektsuche, Dummyarbeit, Fährtensuche gemacht. Im Endeffekt kannst du alles machen, was mit gleichmäßigen Bewegungen zu tun hat.
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