Was wuerdet ihr tun?
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Hallo.Ich habe seit 6 Tagen eine French Bully Dame (12Wochen) bei mir zu Hause.Sie ist sehr liebevoll, anhaenglich , vital und verspielt.Habe keine Probleme mit ihr.Wie waren vorgestern mit ihr beim Routinecheck und da sind meinem Tierarzt ein paar Ungereimtheiten aufgefallen.Sie hat einen internationalen Impfpass.Wurde in der Ukraine geboren.Ihm fiel auf..das alle Impfdaten immer mit demselben Stift geschrieben waren, er vermutet dass sie gar nicht geimpft wurde sondern Urkundenfaelschung vorliegt.Und er wil neu impfen.Denn er meint selbst wenn sie geimpft wurde , war diese viel zu frueh(6,5 Wochen).Hinzu kommt.das sie 2 mal entwurmt wurde( erste mit 4.5 Wochen; zweite mit 11 Wochen).un.Nun gab er Sicherheitshalber gestern eine Wurmkur (Milbamx hiess es glaub ich) und siehe da sie kackert tote Wuermer aus.Ich gabe die Verkaeuferin kontaktiert, sie meint ich solle icht neu impfen....sie haette die Impfungen tatsaechlich bekommen und soviel Impfung koennte dem Hund schaden.Ich bin hin und her gerissen.Was ich un tun soll.Vorallemhab ichnun auch Angst dass wir uns vllt angesteckt haben mit Wuermern da schon das eine oder andere Bussi passierte.Bin um jeden Rat dankbar.Entschuldige mich schon vorher fuer Rechtschreibfehler ;-)
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Ich frage mich wie es möglich ist das der Welpe mit unter 12 Wochen aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist. Dann muss die Mutter auch mitgekommen sein. Denn für die Einfuhr aus der Ukraine in die EU braucht der Hund eine Tollwut Titerbestimmung, da die Ukraine kein gelistetes Drittland ist, und das geht frühestens mit 16 Wochen.
Also würde ich den Impfnachweiß der Mutter verlangen und sollte der Welpe wirklich schon mit 6,5 Wochen geimpft worden sein ist diese sehr wahrscheinlich nicht wirksam da noch die Antikörper der Mutter wirksam waren. -
Hallo,
ich würde nichts mehr impfen.Schau das der Hund richtig entwurmt ist und lass nochmal die nächsten tage eine genaue Kotprobe untersuchen auf alle verschiedenen Wurmarten.
Kotprobe über 3 Tage sammeln und abgeben. -
Ganz einfach: Lass vom TA eine Titerbestimmung machen. Dann weißt Du woran Du bist und was die nächsten Schritte sind (impfen oder nicht).
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[quote="meggie2012"......Ihm fiel auf..das alle Impfdaten immer mit demselben Stift geschrieben waren, er vermutet dass sie gar nicht geimpft wurde sondern Urkundenfaelschung vorliegt......[/quote]
Muß nicht sein. Es ist auch möglich, daß das Tier nur einen nationalen Impfpaß hatte, und dann dessen Daten zur Ausfuhr in den vorgeschriebenen EU-Heimtierpaß übertragen wurden.
Was nichts an der Unwirksamkeit einer zu früh erfolgten Impfung ändern würde. Aber bei sowas würde ich auch lieber ne Titerbestimmung machen lassen, bevor ich zum zweiunddrölfzigsten Male irgendwelche Chemie in den Hund spritzen lassen in dem doch noch recht zarten Alter...
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Zitat
Ganz einfach: Lass vom TA eine Titerbestimmung machen. Dann weißt Du woran Du bist und was die nächsten Schritte sind (impfen oder nicht).

Wie und wann der Hund nach Deutschland kam würde mich auch interessieren...mein Bauchgefühl sagt mir gerade in Bezug auf Alter und Rasse des Wuffels gepaart mit dem fragwürdigen Impfstatus so gar nichts Gutes. :/
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Wenn die letzte Impfung mit 11 Wochen gegen Tollwut war, ist sie ohnehin nicht gültig.
Je nach Impfstoff ist eine Tollwutimpfung erst ab 12 Wochen, oder 3 Monaten gültig.
Ich würde den Hund (einmalig) neu impfen lassen, wenn er komplett wurmfrei ist. -
Zitat
Ich frage mich wie es möglich ist das der Welpe mit unter 12 Wochen aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist. Dann muss die Mutter auch mitgekommen sein. Denn für die Einfuhr aus der Ukraine in die EU braucht der Hund eine Tollwut Titerbestimmung, da die Ukraine kein gelistetes Drittland ist, und das geht frühestens mit 16 Wochen......
Schade, daß sich ein künftiger Halter nicht vor der Einfuhr über sowas informiert...... ;-(
Muß der Hund nicht eigentlich sogar in Quarantäne, wenn die Tollwut-Impfung nicht tatsächlich vorliegt, und nicht nachgewiesen werden kann, daß er keinen Kontakt zu irgendwelchen Infektionsquellen hatte?
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Zitat
Ganz einfach: Lass vom TA eine Titerbestimmung machen. Dann weißt Du woran Du bist und was die nächsten Schritte sind (impfen oder nicht).
Würde ich genauso machen, dann kannst du sicher sein dass dass nicht doppelt geimpft wird, denn dieser Belastung würde ich den Kleinen nicht aussetzen.
Tierärzte sind bei Auslandshunden immer sehr vorsichtig, habe ich bei meiner Hündin aus Spanien auch erfahren müssen, sie kam mit 16Monaten & auch hier wollte der Tierarzt gleich noch mal impfen weil hier wohl viele schlechte Erfahrungen mit Impfbetrug gemacht wurde.
Ich habe es dann genauso gemacht wie Dackeline schon gesagt habe & natürlich war Emma geimpft, hätte mich bei der großen Tierschutzorganisation von der sie kommt auch gewunder wenn es anders gewesen wäre. -
Hhm, wenn ein Hund ohne gültige TW-Impfung (es sei denn es liegt eine Ausnahme vor, wie z.B. das Reisen von Welpen mit der ordnungsgemäß geimpften Mutterhündin) eingeführt wird, ist das ein Fall für den Amtsvet. Die Maßnahme von dort wäre es eben den Hund in Quarantäne zu setzen, bis der TW-Status sichergestellt ist (in der Praxis heißt das dann meist nachimpfen+absitzen der Warte-Frist in Quarantäne). Gerade wenn ein Hund aus der Ukraine kommt, wo TW gar nicht sooo selten ein Thema ist, ist da nicht wirklich mit zu spaßen, wenn berechtigte Zweifel am TW-Impfstatus bestehen. Daher liebe TS, lasse das unbedingt klären und wende dich im Zweifel an das für deine Gemeinde zuständige Veterinäramt.
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