Wieso will niemand an Verträglichkeit seines Hundes arbeiten
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Geheimwichtel:
Ich hab geschrieben mein Hund muss nicht jeden mögen..das bedeutet doch aber nicht das er gar keinen mag. Eigentlich kommt der Dackel ja mit jedem zurecht..er schnuppert kurz und geht dann weiter..er ist sehr ruhig und bequem
Aber er hat hald auch ne andere Seite..und da packt er ängstliche Bernersennen Hündinnen, rammelt kleine Terrier oder knurrt total lächerlich aus unsicherheit..und dann? Da bekommt er von mir nen Zusammenschiss und ist ein Häufchen elend. Also warum soll ich ihn zwingen..läuft mein Hund frei und ich kenn die Leute bzw. Hunde ist gar kein Problem, dann dürfen die ganz frei entscheiden ob sie Kontakt wollen oder sich lieber ignorieren (Stress gibts dann keinen, unverträgliche Hunde sind an der Leine und meiner dann selbstverständlich auch).Umkehren? wieso das? Der Dackel hört gut..und im zweifelsfall hab ich ne Leine. Doof rumbellen usw. darf er nicht..aber da reicht ein nein. Ich dreh höchstens mal um wenn ich von weitem Leute seh auf die ICH keine Lust hab.
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Hallo!
Ich stelle mir schon länger die Frage wieso anscheinend kaum jemand bereit ist an der Verträglichkeit seines Hundes zu arbeiten?Ich habe meinen Hund vor 1 1/4 Jahr bekommen und da mochte er Artgenossen überhaupt nicht. Habe dann angefangen nach Leuten zu suchen zum gemeinsamen spazierengehen, damit er sich an Artgenossen gewöhnt.
Heute bin ich immerhin so weit, dass er mit anderen Hunden ohne Leine spazieren gehen kann.
Nun bin ich aber immer noch ständig auf der Suche nach Leuten zum spazierengehen. Aber fast alle Leute die ich anschreibe/anspreche wollen nicht, weil ihr Hund nicht 100%ig verträglich ist. Entweder heisst es :
Mein Hund mag keine Rüde
Mein Hund mag keine Hündinnen
Mein Hund mag die Rasse X nicht
Mein Hund mag keine grossen Hunde
Mein Hund hat Angst vor grossen Hunden
Mein Hund hat Angst vor Rasse X
Wenn mein Hund Streit anfängt, kann ich ihn nicht halten
etc.Und anscheinend ist niemand bereit daran zu arbeiten. Man akzeptiert es dann lieber, dass man nie mit Rüden/Hündinnen oder grossen Hunden gemeinsam spazieren gehen kann. Da frage ich mich immer, was die Leute machen, wenn sie zur Hundeschule/Verein gehen wollen? Da sind doch auch Hunde, die der eigene Hund nicht mag?
Wie ist das bei euch? Habt ihr ebenfalls kein Interesse an der Verträglichkeit eurer Hunde zu arbeiten? Warum nimmt man das so hin?
Gruss
Schon mal darüber nachgedacht, dass die Leute nicht mit DEINEM Hund gehen möchten?
Wenn er lange ein extrem aggressives Verhalten anderen Hunden gegenüber gezeigt hat, wird sich das sicherlich megaschnell rumgesprochen haben.Und wer will schon seinen Liebling als Dummy für einen Pöbler zur Verfügung stellen? Muss ja nicht unbedingt heißen, dass alle Hunde komplett unverträglich sind. Heißt in letzter Konsequenz nur, dass die Halter Deinen Hund nicht für kompatibel mit ihrem halten...
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Mein Hund würde 98% aller Artgenossen auf den Mars schießen ... er ist verträglich, nur leider ist er immer der Prügelknabe für Mobber, Aufreiter und Will-nur-Spielen tutnixe, je mehr er davon trifft, desto mehr Hunde würde er von der Erde verbannen und verübeln kann ich's ihm nun wirklich nicht

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Kommt drauf an.
Mein Babur, den ich mit 7 Jahren aus dem Tierheim uebernommen habe, war extrem unvertraeglich, und das prinzipiell mit allen anderen Hunden. Das beschraenkte sich nicht auf ein bisschen Knurren, sondern fuehrte praktisch immer zur Beschaedigungsabsicht. Schon im Tierheim hat er sich waehrend eines Spaziergangs mit einer etwas unbedarften Gassigaengerin einen kleineren Pudel gekrallt und diesen schwer verletzt.
Da hat man es dann auch schnell satt, "lassen die das doch unter sich ausmachen", "der tut meiner nichts, das ist eine Huendin" und dergleichen zu hoeren.
Zum Glueck ist waehrend der sieben Jahre, die er bei mir war, nie was Schlimmes passiert (ein paarmal Loecher in anderen Hunden flicken haben wir aber schon bezahlt).Das heisst nicht, dass wir nicht dran gearbeitet haetten. Wir waren vier Jahre lang auf dem Hundeplatz (bei Fichtlmeier) und er konnte in einer bekannten, ruhigen Hundegruppe ohne Leine auf dem Platz arbeiten, waehrend die anderen zuschauten.
Er hat sich auch mit viel Geduld (wir reden hier von Monaten) an die Huendin meiner Ex-Mitbewohnerin gewoehnt. Die Beiden waren am Ende ein Herz und eine Seele (die Huendin hat ihn vergoettert, und er hatte eh fast keine anderen Hundefreunde). Auch an eine Handvoll andere Hunde (die guten Freunden gehoerten) hat er sich gewoehnt und wir konnten ohne Leine miteinander spazierengehen.Das Ganze hat Monate und Jahre gebraucht, und fuer uns waren das grosse Erfolge, aber natuerlich nie mit "normalen" Hundespaziergaengen zu vergleichen. Ein solcher Hund ist eine grosse Verantwortung, und ich bin sehr froh, dass mir damals Freunde und andere Hundehalter zur Seite standen, aber erwartet haette ich das von Keinem.
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AnjaNeleTeam:
Zum Beispiel durch gemeinsame Spaziergänge kann ein Hund lernen auch ungeliebte Hunde zu akzeptieren.Dann wird er lernen, dass er mit diesem Hund klar kommen kann, aber er wird das nicht generalisieren, d.h. bei der nächsten unbekannten Bulldogge wird er genauso wieder reagieren. Mit allen Hunden kann ich nicht spazieren gehen, damit er sich mit ihnen verträgt

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Hallo!
Ich stelle mir schon länger die Frage wieso anscheinend kaum jemand bereit ist an der Verträglichkeit seines Hundes zu arbeiten?Ich habe meinen Hund vor 1 1/4 Jahr bekommen und da mochte er Artgenossen überhaupt nicht. Habe dann angefangen nach Leuten zu suchen zum gemeinsamen spazierengehen, damit er sich an Artgenossen gewöhnt.
Heute bin ich immerhin so weit, dass er mit anderen Hunden ohne Leine spazieren gehen kann.
Nun bin ich aber immer noch ständig auf der Suche nach Leuten zum spazierengehen. Aber fast alle Leute die ich anschreibe/anspreche wollen nicht, weil ihr Hund nicht 100%ig verträglich ist. Entweder heisst es :
Mein Hund mag keine Rüde
Mein Hund mag keine Hündinnen
Mein Hund mag die Rasse X nicht
Mein Hund mag keine grossen Hunde
Mein Hund hat Angst vor grossen Hunden
Mein Hund hat Angst vor Rasse X
Wenn mein Hund Streit anfängt, kann ich ihn nicht halten
etc.Und anscheinend ist niemand bereit daran zu arbeiten. Man akzeptiert es dann lieber, dass man nie mit Rüden/Hündinnen oder grossen Hunden gemeinsam spazieren gehen kann. Da frage ich mich immer, was die Leute machen, wenn sie zur Hundeschule/Verein gehen wollen? Da sind doch auch Hunde, die der eigene Hund nicht mag?
Wie ist das bei euch? Habt ihr ebenfalls kein Interesse an der Verträglichkeit eurer Hunde zu arbeiten? Warum nimmt man das so hin?
Gruss
Die Frage habe ich mir auf oft gestellt. Aber das WARUM, WIESO und WESWEGEN , liest Du doch schon in den Antworten hier.
Mein Hund muß nicht verträglich sein, meiner ist auch so, ich habe keinen Kontakt.Eigentlich ist es müßig darüber zu diskutieren. Mein Hund MUSS mit jeden verträglich sein und er ist es auch. Meine Hündin darf auch zu jedem Hund Kontakt haben. Wenn Sie nicht will, dann geht sie weg oder buddelt oder macht ertwas anderes. Aber generell gibt es bei mir kein rumgezicke oder gar agro Verhalten einem anderen Hund gegenüber.
Da ich meine Hunde bisher immer aus dem Tierschutz hatte, macht die nachträglich Sozialisierung auch immer viel Arbeit, ist mit viel Zeitaufwand verbunden, aber es lohnt sich. Ich kann entspannt mit meinem Hund gehen, ohne daß ich darauf achten muss, wer mir gerade entgegen kommt, oder welcher Hund unser Grundstück betritt.In meiner Gegend gibt es sehr, sehr viel entspannte Hunde, die auch total verträglich sind. Bei denen ich auch merke, daß die HH auch viel Wert auf Gehorsam und guter Sozialisierung legen.
Nichts ist für mich furchtbarer (und auch peinlich) einen wütenden, kläffenden und hysterischen Hund an der Leine zu haben. Gibt es bei mir nicht. Meine läuft zu 99% ohne.
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Und wie hast du das gemacht Sylvie56?
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ja, das würde mich auch sehr interessieren.
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Zitat
Sehe ich genauso! Paule ist auch zu jedem Hund freundlich und aufgeschlossen. Wenn es anders wäre, würde ich alles dafür geben, damit es es wieder in Ordnung kommt!
Ich finde es wirklich anstrengend mit einem anderem HH zu gehen, der jeden entgegen kommenden Hundehalter zunächst fragen muss "Ist das ein RÜDE oder eine HÜNDIN?" - weil sein Hund keine fremden Rüden ausstehen kann... -
Schon mal daran gedacht, dass Hunde in Ihrem Sozialverhalten anders ticken als wir Menschen? Wenn ein Rüde keine anderen Rüden mag ist das voll normal!! Nur wir Menschen zwingen unsere Hunde in ein Verhalten dass UNS genehm ist. Ist ja schön, wenn ein Hund verträglich ist, aber wenn er es eben nicht ist, ist das kein Grund diesen Hund inkl. Besitzer böse zu reden! Akzeptiert doch einfach, dass jeder Hund anders tickt, und manche Hunde einfach noch Hund sind...
Klar es IST anstengend, und mir ist ein verträglicher und ruhiger Hund auch lieber, aber wenn es halt anders ist, schaue ich, dass ich es im Griff habe. Aber ich muss meinen Hund nicht verbiegen, davon abgesehen, dass manche Rassen/Hunde sich nicht verbiegen lassen. Man kann nicht alles sozialisieren wie man es gerne als MENSCH hätte.
Ich mag auch nicht jeden der mir entgegenkommt, ich habe auch mal schlechte Laune und blaffe Leute an die ich eigentlich mag. WARUM dürfen Hunde das nicht?? Hund muss immer lieb und nett sein um einigen Leuten zu gefallen..
Und man darf nicht unsoziales Verhalten mit Ungehorsam verwechseln! Meine Hunde mögen keine anderen Hunde sind aber an der Leine völlig ruhig, weil ich es verlange. Freilaufen würde für den anderen Hund u.U. übel enden. Dagegen gibt es viele Hunde die an der Leine Randale machen, aber schlicht ungehorsam sind (Unsicherheit, falsches Verhalten der Besitzer etc.), frei sind diese völlig anders.
Argh...
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