Wieso will niemand an Verträglichkeit seines Hundes arbeiten
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Also mein Hund muss auch nicht jeden Hund von Anfang an mögen, aber dennoch arbeite ich gerne mit meiner Hündin an ihrer Verträglichkeit! Ich kann Zickigkeit oder Streit ohne Grund nicht leiden und will es daher auch nicht akzeptieren....Meine Süße wurde auch mit zunehmendem Alter zickiger und solche Altersmarotten müssen nichts sein! Auch versucht sie in letzter Zeit immer Kleinere Hunde zu dominieren oder sich über sie zu stellen/ legen, um sie zu unterwefen, dass finde ich ein ungehöriges Verhalten und trainiere dagegen an... Andersrum würde ich mir auch wünschen, dass andere mal ihre Hunde mehr sozialisieren, bei manchen hat es nämlich nichts mehr mit "nicht leiden können" zu tun, sondern der Hund rastet immer aus, egal was für ein Hund ihm entgegen kommt! Ob männlich, ob weiblich- alles wird von Weitem schon bekläfft und der kamm stellt sich! Wenn jemand dann noch meint, dass Verhalten seines Hundes geht ihn nichts an, kann ich da schon mal ungemütlich werden... Man muss es nicht übertreiben, aber ein grundsätzliches Auskommen mit anderen Hunden muss schon vorhanden sein, finde ich! So sind die Begegnungen auch für jeden stressfreier, aber das sehen leider nicht viele so...
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Camillo09:
Was soll ein Trainer da grossartig helfen? Viel sinnvoller ist es doch andere Hunde zu treffen, wenn der Hund Probleme mit Artgenossen hat.Aber daher laufende Tut-Nixe mit entsprechenden Haltern oder gar selbst aggressive Hunde helfen eben überhaupt nicht. Kontrollierte Hundekontakte ja, aber nicht die, die man mal eben auf dem Gassi-Spaziergang trifft. Ein Trainer weiß, wie er den Hund lesen muss, kann die Situation einschätzen, weiß wie er das Training gestalten muss, hat am besten noch die entsprechenden souveränen, im Gehorsam stehenden Hunde, mit denen er trainieren kann. Ich habe gestern auf dem HuPla auch einen so unverträglichen Hund kennengelernt. Da wird auch daran gearbeitet, aber eben a) mit ausreichend Sicherung, b) mit nur einem anderen Hund am Anfang, nicht gleich ne Gruppe, c) so gestaltet, dass die Aggression noch nicht ausbricht, aber der Hund trotzdem mit der Situation konfrontiert ist.
Das meine ich, die Kontrolle, die man bei einem Trainer hat. Die fehlen hier bei den Spaziergängen in der Regel, weil die Hunde halt meist doch nicht so erzogen sind, wie es für sinnvolles Training nötig wäre.
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Mir ist Verträglichkeit allgemein sehr wichtig. Ich arbeite auch daran..aber manchmal gibt es Hunde die sich unsymphatisch sind..das ist auch okay so..hängt natürlich vom individuellen Hund ab. Auch wenn ein fremder Hund pöbelt kann ich nicht verlangen, dass mein sonderlich begeistert sind ABER allgemeine Unverträglichkeit mit einer Rasse oder Geschlecht finde ich sollte man wenns geht abstellen. Selbst wenn es dann lediglich dazu kommt, dass man sich eben ignoriert ist es auch okay, aber ich finde es für meinen Hund schön, wenn er/sie sich mit Artgenossen ebn gut verträgt und ein gemeinsames spielen und toben zustande kommt.
Bei manchen HH haben ich immer wieder den Eindruck, dass Hundebbegegnungen für sie eigentlich grundsätzlich unangenehm finden, weil sie nicht wollen, dass sich ihr Hund mit etwas anderem beschäftigt als ihnen selbst, sozusagen Eifersucht wenn der eigenen Hund mit Artgenossen oder auch fremden Menschen spielt. Hauptsache der Hund hat mich, mehr braucht der nicht und will er auch gar nich!!
Das finde ich immer wieder Schade, weill der Hund seinen Besitzer garantiert nicht weniger liebt, wenn er/sie mit Artgenossen spielen kann. Für mich ist das ein bisschen wie in einem Austauschjahr im Ausland. Sicherlich lernt man mit der Zeit zu kommunizieren, aber man ist auch froh, wenn man dann mal jemanden hat, der die gleichen Sprache spricht und einen wirklich versteht. Deswegen finde ich es nicht gut, wenn der HH den Kontakt, den der Hund zu anderen haben darf auf ein absolut nicht zu vermeidendes Minimum reduziert.Wenn mal 2 Hunde nicht spielen wollen, werde ich natürlich keinen zwingen, aber das soll der Hund dann entscheiden und nicht ich. Solange keine Argression im Spiel ist natürlich
Und sicher soll mein Hund warten bis ich den Kontak absegne, sprich nicht einfach hinrasen, sobald ein Hund in Sicht kommt. Auch muss sie mal ab und an einfach an Hunden vorbeigehen, eben um das zu üben...aber viele Hundekontakte finde ich schön für den Hund und auch sinnvoll, deswegen wird hier drauf geachtet, dass der Hund verträglich ist. -
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Wie ist das bei euch? Habt ihr ebenfalls kein Interesse an der Verträglichkeit eurer Hunde zu arbeiten? Warum nimmt man das so hin?
Gruss
Nein, habe ich tatsächlich nicht. Ich habe nicht den Anspruch daran, dass meine Hunde alle anderen Hunde lieben und mit ihnen klar kommen. Warum auch? Wenn ich mit meinen Hunden spazieren gehe, habe ich zumeist andere Sachen im Kopf als mit anderen Hundehaltern groß zu palavern (dafür habe ich das Forum). Draußen muss ich allein deswegen schon konzentriert sein, weil ich einen Jäger dabei habe. Und da meine Hunde immer einen Spielpartner griffbereit dabei haben, brauchen wir nicht groß andere Hunde. Und wenn, dann können sie mit uns bekannten Hunden spielen.
Was ich nicht mag, wäre gegeifer an der Leine. Aber auch da bekomme ich nicht direkt einen Nervenzusammenbruch, wenn mein Rüde mal einen schlechten Tag hat.
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Wie ist das bei euch? Habt ihr ebenfalls kein Interesse an der Verträglichkeit eurer Hunde zu arbeiten? Warum nimmt man das so hin?
Gruss
Ich würde die Madame nicht grundsätzlich als Mit-irgendwas-unverträglich einordnen, aber bei sehr selbstbewussten Hündinnen und extremen Schissern bin ich dann doch vorsichtig.
In gewissem Maße arbeite ich daran und hab da auch großes Interesse dran, allein schon mit der Hoffnung, dass die "Liste" nicht länger wird. Möglichst viele positive Begegnungen, auch mit Korrektur, ...
Aber es gibt auch einfach Kandidaten, mit denen PASST es einfach nicht. Das sieht man bei Madame glücklicherweise sehr schnell und recht deutlich, und das wird dann einfach gemerkt und gut ist. Sie muss sich ja nicht auf biegen und brechen mit jedem Hund verstehen und auch nicht jeder Artgenosse muss ihre Art abkönnen.Was ich halt nicht möchte und da auch sehr drauf achte, ist Rumgemotze an der Leine, was bisher glücklicherweise nur 2x vorkam.
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Wieso wird Unverträglichkeit eigentlich mit Krawall gleichgesetzt? Mein Hund hält zu 99% die klappe, wenn wir einen anderen Hund passieren. Würde der Hund rankommen, fände meiner das dennoch sehr unnötig und sagt da ggf. Die Meinung.
Gesendet von unterwegs
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Also ich persönlich schau halt, wie es bei Shira ist, und bei der gibts eigentlich nur 3 Kategorien: 1) Sofort super, rumtoben, alles tutti. 2) Man ist sich zwar nicht total grün, aber kommt miteinander aus, gelegentliche Korrekturen bei Gerüpel notwendig, bei längerer Bekanntschaft immer entspannter. 3) Bürste hoch, Rumgemucke, absehbare Prügel.
Mit Kategorie 3 stufe ich sie einfach mal als Unverträglich ein. Ja, ich machs mir da einfach
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Eins kann ich dir sagen: Für die umgekehrte Sache (Hund rennt zu allen hin,..) findet man auch keine Trainigspartner
. Ich hab eine grundsätzlich verträglichen Hund und möchte, dass das so bleibt, deshalb würde ich nicht selbstständig mit jemandem ein Veträglichkeitstraining machen, das gehört für mich in Trainerhände. Sonst bin am Ende ich diejenige mit dem Pöbler
. Damit die Veträglichkeit bleibt, läuft meiner mit bekannten Hunden und kontrolliert in der Freilaufgruppe in der HuSchu. -
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Wieso wird Unverträglichkeit eigentlich mit Krawall gleichgesetzt?
Für mich bringt die Frage einiges in der "Problematik" bzw. Diskussion auf den Punkt. Denn die bisherigen 5 Seiten zeigen ganz gut, was für unterschiedliche Definitionen und Assoziationen es bezüglich des Begriffs Unverträglichkeit gibt.
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Mir ist es schon wichtig, dass meine Hunde verträglich sind. Ich hätte keine Lust, meine Hunde andauernd ranrufen oder anleinen zu müssen, wenn mir andere Hunde begegnen. Seltverständlich tue ich das aber, wenn mir mein Gegenüber signalisiert, dass er einen unverträglichen Hund hat.
Und ja, ich mag diese Gassibekanntschaften. Es is nett, mal mit anderen Leuten zu quatschen, auch über die Hunde und es freut mich, wenn meine Hunde andere treffen, mit denen sie "Spaß" haben. Meine Junghündin zb hat eine Boxerfreundin, die genau auf ihren Energielevel liegt. Die fetzen dann über die Felder, bis beiden die Zunge ausm Hals hängt. Das kann sie nicht mit meinen beiden Jungs machen.
Ich genieße Gassi sowohl allein als auch mit anderen zusammen. Hauptsache ich bin mit meinen Hunden zusammen und wir haben eine gute Zeit.Allerdings muss man auch nich auf Teufel komm raus, versuchen den Hund mit anderen zusammenzubringen. Das bringt weder den Hunden noch mir was, wenn ich ständig gucken muss, dass nichts eskaliert.
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