Kastrationstermin...oder doch nicht.
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Ich habe Lolek kastrieren lassen, nach dem das Chippen ihm und va mir gut getan hat. Er ist sehr entspannt im Umgang mit anderen Hunden, er muss nicht mehr überall markieren, er "checkt" nicht mehr jeden anderen Hund ab um ihn dann entweder zu "umgarnen" oder "in die Schranken" zu weisen, er ist sehr leichtführig und kann zB auch problemlos von meinen Kids geführt werden.
Bei mir ist allerdings die Besonderheit, das er bei mir in der Arbeit mitarbeiten soll/muss. Ich arbeite als Streetworkerin mit Jugendlichen und ich hatte weder die Zeit noch die Lust, daran zu arbeiten, dass er die Hund meiner Klient/innen nicht ständig "anpöbelt". Genauso ist mir halt die "Aufmerksamkeit beim Menschen" am wichtigsten. Wenn meine Jugendlichen mit ihm was machen, will ich nicht, dass er ständig andere Hunde abcheckt.
Außerdem habe ich gemerkt, dass er hier in der Stadt wesentlich entspannter ist. Die HH intakter Rüden müssen bei weitem mehr arbeiten/führen, als ich es beim Schaf machen muss. Ich genieße es einfach mal mit meinen beiden Hunden entspannt an der Isar entlang zu bummeln ohne ständig auf "Hab Acht" zu sein.Und ganz persönlich finde ich auch den ästhetischen Aspekt nicht ohne: ohne die bommelnden Orangen zwischen den Beinden finde ich ihn einfach hübscher.
Aber das war natürlich kein Kastrationsgrund....
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Zitat
Ich persönlich würde die Entscheidung danach fällen, mit welchen Zustand ich und der Hund am besten klar kamen. Wie kommt der Hund besser klar im Sozialleben, mit Hormonen oder ohne? Und wie komme ich mit den jeweiligen Situationen klar...?
Ich meine, wie ließ sich der Hund vor der chemischen Kastration händeln und wie danach? Womit lebt ihr besser?
Ich würde den Hund dann kastrieren lassen, wenn ich mit dem unkastrierten Hund erhebliche Schwierigkeiten hätte und gar nix mehr ginge...Es kommt darauf an wie man "Schwierg" definiert. Bei den letzten Hündinnenkontakten die um die Läufigkeit herum lagen (vor der chemischen Kastration):
Abrufbar: schwierig aber nicht unmöglich
körperliche Symptome: Schaum vorm Maul, zittern und heulen, Kein Interesse an Futter generell immer vereiterte Vorhaut, laut Tierarzt bei Rüden aber sehr häufig und nicht dramatisch. (Mit Flecken kann ich Leben)
Agression: am gleichen Tag wurden jegliche Rüden attackiert (kam natürlich nie zur richtigen Attacke, da Hund nach solchen Kontakten sofort an kurzer Leine gesichert wurde und nur noch Herrchen ihn dann geführt hat
) Nach 24 Stunden nur noch leichtes Pöbeln und Prollen.Jetzt nach der chemischen Kastra sind manche Hundekontakte noch schwierig (Ist halt ein Weimi) aber mit den meisten Hunden wird wieder ausgelassen getobt. Bisher (toi toi toi) kein Zittern und Schaum knapp 4 Kilo Gewicht ist wieder drauf.
Ich kenn es aber auch von unserem Rüden als ich Klein war viel schlimmer. Der hat nächtelang Symphonien geheult wenn eine läufige Hündin im Umkreis war oder er war tagelang auf Freiersfüßen unterwegs. Dagegen ist Hein ein Lamm

HUCH vertippt Hein ist am 04.12.2010 geboren
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ganz ehrlich... da du ihn ja in einer HuTa untergebracht hast und er da sehr viel Kontakt zu Artgenossen hat... und du ja sagst, dass er jetzt viel entspannter ist
...würde ich ganz persönlich ihn kastrieren lassen.
Ich seh's ein bisschen wie Ruelpserle, wenn ich irgendwo lebe, wo die Hundedichte sehr sehr groß ist, dann nehme ich mir, dem Hund und dem Rest der Menschheit sehr viel Stress, wenn der Hund kastriert ist. Ich weiß, damit ecke ich an, aber es ist meine Meinung.
Dieses auf Biegen und Brechen intakt lassen, obwohl es anders viel sinnvoller wäre, finde ich ehrlich gesagt ziemlich übertrieben.
Mir wäre auch das Risiko zu groß, dass mein Rüde doch mal eine Hündin deckt, wenn ich ihn nicht kontrollieren kann, so wie ihr ja, wenn ihr den Hund in eine HuTa gebt.
Aber entscheiden musst du's natürlich selber...
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Hi Sarah,
Ich war letzte Woche mit Dylan zum impfen und habe das Thema angesprochen. Ich denke so als Halbbrüder sind unsere Hunde nicht sehr unterschiedlich.

Mein Tierarzt hat mir definitiv abgeraten. Solange mein Hund nicht alles besteigen will was nicht bei drei auf den Bäumen ist und auch nicht jeden Rüden ermorden möchte, wäre es zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig.
Das Geld könnte ich mir sparen

Wie sieht es denn mit Heinrich aus? Ist er denn wirklich so schlimm was Hündinnen betrifft?
Dylan ist an läufigen Hündinnen interessiert wenn sie vor uns laufen oder gelaufen sind. Aber er dreht nicht durch wie so manch anderer Rüde. Zankereien geht er aus dem Weg, wehrt sich aber wenn er attackiert wird.
Von daher ganz normales Rüdenverhalten.
Also ich würde es nicht machen. Und bin erleichtert das mein Tierarzt keine unnötigen OP´s macht nur um Kohle zu verdienen.
Hat Du mal mit Stefan oder Holger gesprochen? Tilmann ist doch auch kastriert.
Hallo Andrea, ich freue mich von dir zu lesen vielen Dank!
Ui da ist Heinrich dann doch ein wenig heftiger...liegt dann wohl weniger an Arielle sondern mehr an Mangold :D.
von Holger und Stefan hab ich ewig nichts mehr gehört (seit sie nicht mehr bei mcdog sind haben wir uns aus den Augen verloren
) aber gute Idee ich schaue mal ob ich die E-mailadresse noch finde. Kann mir vorstellen, dass es bei Tillmann schlimmer war als bei Heinrich zumindest ist er damals als Welpe schon sehr "aktiv" gewesen was höggeln angeht
Ich bin gespannt was die mir am Mittwoch in der Tierklinik raten ...ansonsten chippen wir ihn vielleicht nur einfach wieder nach. (Dann hab ich zumindest noch ein halbes Jahr um zu überlegen).
Ich hoffe dir und Dylan geht es soweit gut?
Liebe Grüße -
uns geht es gut

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Zitat
ganz ehrlich... da du ihn ja in einer HuTa untergebracht hast und er da sehr viel Kontakt zu Artgenossen hat... und du ja sagst, dass er jetzt viel entspannter ist
...würde ich ganz persönlich ihn kastrieren lassen.
Ich seh's ein bisschen wie Ruelpserle, wenn ich irgendwo lebe, wo die Hundedichte sehr sehr groß ist, dann nehme ich mir, dem Hund und dem Rest der Menschheit sehr viel Stress, wenn der Hund kastriert ist. Ich weiß, damit ecke ich an, aber es ist meine Meinung.
Ich empfinde das auch ganz genauso.
Bei uns steht die Kastra nach erfolgreichem Chippen auch im Januar noch an. Würde ich beispielsweise dort leben, wo meine Eltern wohnen, auf dem Land, viel Wald, weitläufiges Gassigebiet, sehr geringe Hundedichte etc., würde er intakt bleiben. Dort war er schon immer ansprechbarer, weil es halt nicht überall und ständig nach Hündin geduftet hat.
Aber da lebe ich eben nicht mehr und hier ging es für mein Empfinden einfach nicht. Der Hund stand ständig unter Strom, er konnte nicht ohne Leine laufen, weil er so oft nicht ansprechbar war etc. In Hundegebieten schon zweimal nicht. Da hatte er nen sehr großen Radius, lief teilweise gar nicht mehr weiter etc. Das ist heute ganz anders. Entweder gehe ich also allein in die Einsamkeit ohne Hundekontakte oder der Hund muss an der Leine bleiben, was bei Hundekontakten auch wieder blöd ist. Das war für uns alle kein Zustand mehr. Heute zeigt er auch noch normales Verhalten für einen Rüden, leckt mal, markiert etc. aber alles im Rahmen und er ist immer ansprechbar. Verhalten anderer Hunde ihm gegenüber hat sich nicht verändert, kein Aufreiten etc., seines ein bisschen, nämlich so, dass er nicht mehr nur immer abcheckt, sondern auch mal spielt, wenn es passt. Das spielt aber eine untergeordnete Rolle, für mich ist die Ansprechbarkeit und das Stresslevel ausschlaggebend.Klar könnte ich auch probieren, ob es jetzt auch ohne gehen würde, aber wir haben uns entschieden, es nicht drauf ankommen zu lassen und die Hormonachterbahn zu vermeiden. Faktisch haben wir nämlich nicht an dem "Problem" gearbeitet, weil es von heute auf morgen keines mehr gab.
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@ ruelpserle danke für deine Antwort.
bommelnde Orangen
in deiner Situation kann ich es gut nachvollziehen. Hat sich sein Wesen denn nach der Kastra auch irgendwie negativ verändert?@ jennja
dankeschön, ja es ist genau diese Frage die mich beschäftig, tue ich IHM was Gutes oder mache ich es MIR damit nur einfacher weil mich es stresst ihn so gestresst zu sehen? (Irgendwie verquer ich weiß)@ Escha
hab mich vertan und ihn ein Jahr jünger gemacht er ist 2010 geboren, sorry. Den Link von dir habe ich heute früh gelesen und es war einer der Texte, die mich so nachdenklich gestimmt haben.
Vielleicht mache ich mir auch zuviele Gedanken aber naja "ab ist ab" und hinterher wieder dran kleben geht ja leider schlecht.
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uns geht es gut

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BOAH echt??? ja bin ich da schaue ich heute abend direkt nach. Hat Dylan auch eine???
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[quote="jennja"
Ich seh's ein bisschen wie Ruelpserle, wenn ich irgendwo lebe, wo die Hundedichte sehr sehr groß ist, dann nehme ich mir, dem Hund und dem Rest der Menschheit sehr viel Stress, wenn der Hund kastriert ist. Ich weiß, damit ecke ich an, aber es ist meine Meinung.Dieses auf Biegen und Brechen intakt lassen, obwohl es anders viel sinnvoller wäre, finde ich ehrlich gesagt ziemlich übertrieben.
[/quote]
DAS unterschreibe ich genau so.
Meine Schwester wohnt auf nem Dorf mit 4000 Einwohnern, die kennt jeden Hund, weiß mit wem sich ihr Rüde verträgt und mit wem nicht, weiß wer wann welche Gassirunde dreht. Da hätte ich Lo evtl. auch nicht kastrieren lassen.
Ich begegne hier in München vermutlich an einem Spaziergang mehr Hunden als meine Schwester in der Woche. Und dabei so gut wie nie den gleichen Hunden/Haltern.
Und wenn sich dann ein erwachsener Rüde so verhält wie es "seiner Natur entspricht", dann wird daran rumgedoktert und erzogen. Und für mich ist es zB völlig natürliches Verhalten, wenn erwachsene intakte Rüden andere Rüden nicht in ihrer Nähe haben wollen, wenn sie andere Hunde "abchecken" etc. Aber das passt -meiner Meinung nach- einfach nicht in so dicht besiedelte Gebiet und in die heutige Zeit.Aber ich habe mir auch lange überlegt wegen Lo´s Kastration. Und habe immer mal wieder ein schlechtes Gewissen von wegen "unnötige OP", "war das wirklich nötig", "hoffentlich rächt sich das später nicht"... Aber nur so lange, bis ich einen seinen Brüder treffe, der fast immer an der Leine laufen muss, da er ständig läufigen Hündinnnen hinterher rennt oder den jungen Ridgebck-Rüden, den seine Besitzerin ständig zum TA scheppen kann, weil er ständig in Raufereien verwickelt ist oder einen Rottweler, der innerhalb kurzer Zeit 10 kg abgenommen hat, weil die Hündinnen der Nachbarn nacheinander läufig waren..... Ich glaube, da hat Lo echt mehr Lebensqualität... auch ohne "Bällchen".

Hein, nein... bisher hat sich sein Wesen nur zum positiven verändert. Er ist immer noch sein selbstbewusster Rüde, muss aber nicht überall den Obermacho raushängen lassen. Er grummelt schon mal andere Hunde an, aber nur, wenn ich angespannt bin und dem anderen nicht "traue" - er reagiert also eher auf mich, als auf den anderen Hund.
Allerdings habe ich ihn kastrieren lassen, als der Chip noch volle Wirkung hatte. -
Zitat
BOAH echt??? ja bin ich da schaue ich heute abend direkt nach. Hat Dylan auch eine???
na klar
http://www.facebook.com/dylan.vomkonigsdorferwald.3
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