Mehrhundebesitzer, wann längere Spaziergänge erlaubt ?
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Ich zitiere mich mal selber beim Thema "Der Welpe kann auch länger laufen..."
ZitatEs geht um das Vermeiden körperlicher und geistiger Überforderung. Bei ersterer hat man die Folgen (leider) immer erst recht spät, so dass sie für die meisten Hundebesitzer nicht mehr im Zusammenhang dazu stehen: Das Knochengerüst eines dauerhaft überlasteten Welpen und Junghunds alter deutlich schneller. Ein solcher Hund hat mit 2 Jahren schon ein Knochengerüst eines mehrere Jahre älteren Hundes. Er bildet demnach auch schneller Arthrosen aus, die schmerzhaft sind... das dürfte wohl jedem klar sein.
Der Grund: Der Körper versucht den "jungen" Knochen schneller zu verfestigen, als es eigentlich vorgesehen ist, damit er der Belastung stand hält. Es werden härtende Substanzen eingelagert.
Mit der geistigen Überforderung darf man sich meist zeinäher auseinandersetzen. Es kommt zu Überdrehtheit, Übersprungshandlungen wie Anhüten von Dingen, Herumrasen, keine Ruhe finden, Sachen zernagen etc... Leider interpretieren das viele Besitzer als Zeichen der "Unterforderung"... ein trauriger Kreislauf beginnt.
Wenn ich einen Tag richtig mal mehr unterwegs war, der Welpe in der Stadt oder ähnliches, dann gehe ich am Tag drauf manchmal gar nicht Spazieren, sondern mache einen Schlaftag...
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Neben tragen und Tasche hatten wir damals bei dem Pflegewelpen das Glück, das unser Sohn noch im Kinderwagen war. So bekam sie die Vorrichtung unten hergerichtet.
Beim nächsten Welpen werden wir eventuell mal nach einem alten Kinderwagen schauen, der auch Querfeldein geht. Wollte sowas eh für meine Hündin hier haben, falls die Zeit kommt, wo sie im Alter dann nicht mehr mithalten kann. Und den irgendwie umbauen, aber da bin ich mir noch nicht sicher, wie das gehen könnte
Zudem haben wir noch einen Fahradanhänger, den man schieben kann. Nur der ist etwas sperrig, wenn wir zb. Bahn fahren würden.
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Die Ruhetage finde ich auch wichtig. Welpenstunde dauert ja auch länger als ein normaler Gang mit dem Welpen, und ist auch aufregend mit viel Neuem. Tags darauf ging es immer ruhig zu. Oder eben auch, nachdem wir mal etwas länger draussen unterwegs waren.
Kurz gesagt habe ich nicht den Welpen dem Althund angepasst, sondern umgekehrt. Schadet dem erwachsenen Hund auch nicht, wenn er täglich eine Riesenbespassung braucht, stimmt eh was nicht. Dafür gab es halt auch drinnen oder im Garten für ihn Clickereinheiten, was ich sonst nicht mehr mache. Aber so konnte der Welpe sich im Zugucken üben, und die Grosse hatte auch ihre Ansprache und Beschäftigung.
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Bei uns ist das immer noch so, auch bei den adulten Hunde. Wenn es einen Tag richtig Action gab, ist der nächste Tag Ruhetag (da geht es nur zum lösen raus). Bei Kalle ist es eher noch so, dass auf 1 Tag Action mind. 2 Tagen Ruhe folgen..
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Mit Welpe hab ich's so gemacht:
Für kürzere Runden mit Kalle bekam Lilo einen Futterball und blieb alleine.
Zur großen Runde ging's mit dem Auto. Erst mit beiden einen kleinen Spaziergang gemacht, dann Lilo in die Box im Auto und mit Kalle nochmal auf Tour. Das Alleinebleiben im Auto klappte von Anfang an besser als zuhause. Meist bekam sie da für's Warten noch was zum Knabbern.Allgemein läuft es hier auch so, dass ich gerne nach hohen Belastungsphasen auch wieder Ruhetage einlege. Da gibt's dann noch gemütliche Spaziergänge, aber keine große Action mehr.
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Meine Freundin hat eine 17 Wochen alte Mini Aussie Hündin die bleibt inzwischen schon 3-4 Std. ohne Probleme in einer Box allein, in dieser Zeit kann sie einkaufen gehen, zum Sport oder so. Im Auto ist es manchmal zu kalt zum Warten, also hat sie es direkt zu Hause geübt. Wenn sie arbeiten ist, hole ich die Kleine ab, bzw. passe auf sie auf, aber wenn ich dann ne Runde gehe, 20-40 Minuten, läuft sie die schon mit, aber dann hat die den Tag nur Pipi Runden gehabt, bzw. am Nächsten Tag wieder Ruhe, man merkt richtig, dass ihr das ab und zu gut tut, mit meinen Großen zu rennen, die Welt mit ihnen zu entdecken.
Inzwischen ist es aber auch so, dass ich meine alte Hündin (8,5 Jahre) und die Kleine Kombiniere mit einer kleinen Runde, sie dann alleine lasse und mit meinem Buben (19 Monate) eine große Runde drehe. Da derzeit jung & alt, fast das gleiche Pensum haben.
Ich würde mit ihr üben alleine zu bleiben. Habe ich damals mit Malouk auch gemaht, wobei ich ihn auf fast allein Runden ab dem 4 Monat mit hatte, ich habe ihn wenn er nur meinte zu rennen, an die Leine genommen, bzw. getragen. Er hatte da schon 9-10kg. Ab dem 6. Monat habe ich ihn schon bei einer Freundin zu kleinen Spaziergängen am Pferd mitgenommen, konnte er nimmt durfte er mit reiten :)
Man kann es meiner Meinung nach auch zu eng sehen, bezüglich Bewegungen oder so.
LG
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Bei uns wars hinterher schwieriger den adulten Hund allein zu lassen, der fand es nämlich voll blöd, wenn ich mit dem Kleinen allein ging...
Aber da musste er dann durch. -
Zitat
Bei uns wars hinterher schwieriger den adulten Hund allein zu lassen, der fand es nämlich voll blöd, wenn ich mit dem Kleinen allein ging...
Aber da musste er dann durch.Habe ich ab und zu auch, aber es gibt auch Tage, da ist meine Alte froh, wenn ich den Buben nehme und gehe. Aber mit ihr vorher ne Runde alleine zu drehen, ohne Hope (die Aussiehündin) ist schon recht schwer, sie macht fix ihr Geschäft und will zurück zu Louki

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Zitat
Warum holt man sich als Zweithund einen Welpen, wenn man es nicht geregelt bekommt?
Ich überlege mir so etwas doch vorher!Ich habe nicht gesagt, dass ich es nicht geregelt bekomme
, nur möchte ich gerne allen Beiden gerecht werden und Lilly dabei nicht überstrapazieren.Chester kommt auch mit kleinen Runden zurecht, laß ihn dann Suchspiele machen, denn zuhause wird er durch Lilly auf trab gehalten
.Eine Box habe ich, da schläft Lilly nachts drin und hält dort auch schon 8 Stunden durch , mir fällt es schwer sie tagsüber darein reinzupacken
, aber ich denke das probiere ich mal aus.
Einen Welpen 4 Stunden in eine Box zu sperren, nur damit ich zum Sport gehen kann, will mir nicht in den Kopf, in einem Raum lassen, wo nichts passieren kann ist ok, aber nicht auf so engen Raum.Mir ist es sehr wichtig das sie alleine bleiben kann, im Auto ist das komischerweise gar kein Problem
.flying-paws
eben darum frag ich auch, danke.
Geistig wird Lilly nicht überfordert werden, darauf werde ich sehr achten, erst mal ist alleine bleiben, vernünftig an der Leine laufen und auf Ruf kommen angesagt, die letzten Beiden klappen auch schon sehr gut.
Gut, Sitz kann sie schon, weil dies mir wichtig war da sie so gierig aufs Futter ist und mir den Napf aus den Händen reißen wollte.
Aber ich gehe das alles sehr langsam und locker an, mein Hund muß nicht mit 16 Wochen schon alles können
.Vielen Dank euch allen.
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Also, ich habe meine Kleine (Jetzt 8 Monate) von Anfang an immer mitgenommen. Anfangs eine Stunde getragen, war erst auch nur 5kg, oder unter meine Weste vorne gesteckt. da hat sie sich seeeehr wohl gefühlt
Dann gings ab in nen Inlinerrucksack auf den Rücken und einen Anhänger fürs Fahrrad habe ich auch schon für meine Große gehabt. Da gehts heute noch rein, da meine Große ja auch mal ordentlich am Fahrrad laufen will. Die Kleine darf dann immer an schönen Plätzen aussteigen, ne kurze Strecke laufen oder wir fahren irgendwohin wo wir dann spazieren gehen und dann gehts zurück. Klappt super!
Mittlerweile geht sie aber 1h und auch mal länger mit uns auf ihren eigenen Pfoten.
Alleine bleiben haben wir aber auch geübt und 4h sind jetzt kein Problem mehr.
Ansonsten den Großen einfach anderweitig noch beschäftigen mit Dummys, Suchspiele, Kong, etc.Alles möglich, mach dir kein Stress!

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