Züchter oder nicht, ganz egal!!

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    Nein so meinte ich das nicht, ich wollte damit auch ausdrücken das schlechtes von beiden Seiten gibt! Hier im Ort gibt es auch einen Züchter, der sehr viel Anfragen hat und seine Hunde sehr beliebt sind, ich glaube für einen Labrador 750 Euro und sie ist ständig trächtig also auch eine Gebärmaschine!! Das meine ich!


    wird dann wohl kein seriöser Züchter sein, denn die dürfen ihre Hündinnen nur begrenzt belegen lassen, die können also nicht ständig trächtig sein. Das was du beschreibst ist Vermehren.

    Kein Züchter der Welt kann was dafür wenn der HUnd deiner Mutter an Krebs erkrankt ist. Ob und wie Krebs vererbt wird weiß keiner genau, ebenso könnte man sagen, der Hund sei schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt gewesen und als Folge darauf erkrankt und da alle anderen Welpen ja gesund sind, ist es die Schuld deiner Mutter. Man kann als Züchter viel tun um möglichst gesunde HUnde zu züchten aber Garantien können wir auch nicht liefern. Das sind schließlich Lebewesen und keine Maschinen. Schon vor einer Verpaarung tut ein Züchter alles für die Gesundheit der Welpen, Untersuchungen der Elterntiere, ewige Recherchen was wo in welchen Linien drinnen stecken könnte und dann eben schon die Haltung und Ernährung der Hündin vor der Belegung und dann während der Trächtigkeit und auch nach der Geburt. Das ist alle mal nicht so eben gemacht. Die Aufzucht der Welpen ist zeitaufwendig, schlafraubend und auch teuer. Und denkste es freut einen solchen Züchter wenn die Welpen dann mit 9 Monaten versterben? Nee du, da wird Rotz und Wasser gehult denn in jedem dieser Welpen steckt ne Menge Herzblut.

    Ohje viel u langsam geschrieben mittlerweile sind soviel Beiträge dazu gekommen...

  • Ja, ach das ist so ne schwierige sache! Ich werde gleich mal kucken ob er im verein ist und wenn nicht werde ich da mal als ::::Kunde:::: verbeischauen und mir das ganze mal betrachten!!

    Als ich meinen geholt habe, habe ich mir die Kastrationsnarbe zeigen lassen, das haben sie schon gemacht da waren die kleinen grade mal 3 Wochen alt :???:

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    Nein so meinte ich das nicht, ich wollte damit auch ausdrücken das schlechtes von beiden Seiten gibt! Hier im Ort gibt es auch einen Züchter, der sehr viel Anfragen hat und seine Hunde sehr beliebt sind, ich glaube für einen Labrador 750 Euro und sie ist ständig trächtig also auch eine Gebärmaschine!! Das meine ich!

    Ein Labbi von einem richtigen Züchter kostet weit mehr als 750 Euro... Im Übrigen dürfen Zuchthündinnen beim Züchter nicht ständig belegt werden. Vielleicht solltest du dich erst mal informieren, was überhaupt ein Züchter ist! :muede:

    Grüßle Inka

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    Nein so meinte ich das nicht, ich wollte damit auch ausdrücken das schlechtes von beiden Seiten gibt! Hier im Ort gibt es auch einen Züchter, der sehr viel Anfragen hat und seine Hunde sehr beliebt sind, ich glaube für einen Labrador 750 Euro und sie ist ständig trächtig also auch eine Gebärmaschine!! Das meine ich!

    Nur weil sich jemand Züchter nennt und sein Farbdrucker daheim hübsche bunte Ahnentafeln ausspuckt, ist er noch lange kein seriöser Züchter.

    Und genau darum geht es den Leuten hier, die so vehement auf Zucht hinweisen.
    Zwei gleichrassige Hunde zusammen zu lassen, egal ob einmal oder ein dutzend Mal ist noch lange keine Zuxcht, dazu gehört deutlich mehr.

    Und gerade die "Liebhaber" die "mal" Welpen haben, auf denen laut deiner Aussage rumgehackt wird, gehören meist in die Fraktion, die du oben so verurteilst. Mal schnell ohne Verband und Gesundheitsuntersuchung ein paar Welpen in die Welt setzen, man hat die Kleinen ja so gern und da man nicht geldgierig ist verlangt man statt die üblichen 1200€ nur 500€....
    Welches Risiko dabei Mutterhündin, Welpen und später die Käufer ausgesetzt sind, ist egal und dass bei den Liebhaberwürfen oftmals mehr verdient wird, als bei den "geldmacherischen" echten Zuchten, weil dort die Kosten vor dem Wurf deutlich höher sind, wird auch gern vergessen.

  • Ich hatte bislang alle Hunde aus FCI-Zuchten. Ich gehe aber auch an die Züchterwahl mit Geduld und gucke genauer hin. Zum hunderttausendsten Mal: Niemand sagt: "Wenn VDH draufsteht, kannste dein Hirn ausschalten."

    Einer meiner Hunde starb mit fünf Monaten an einem Impfdurchbruch. Unterschied zum "ganz egal!"-Hobbyvermehrer ist wohl, dass ich mit der Züchterin zu jeder Uhrzeit (und auch um 23 Uhr) Kontakt aufnehmen konnte, dass wir gemeinsam darüber beraten, orakelt und geheult haben, dass sie eben nicht nachdem das Geld auf dem Tisch lag "unbekannt verzogen" war und sich ganz immens, und außerdem auch die Besitzerin des Hunde-Vaters, an den Tierarztkosten beteiligt hat.

    Ich denke, das hätte ich bei "normaler Haushalt" und "Zeitungsannonce" nicht unbedingt erwarten können. Obwohl die Züchterin keine Millionärin, sondern eine ganz normale Frau ist.

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    Ja, ach das ist so ne schwierige sache! Ich werde gleich mal kucken ob er im verein ist und wenn nicht werde ich da mal als ::::Kunde:::: verbeischauen und mir das ganze mal betrachten!!

    Als ich meinen geholt habe, habe ich mir die Kastrationsnarbe zeigen lassen, das haben sie schon gemacht da waren die kleinen grade mal 3 Wochen alt :???:

    Ich kenne mich mit Kastrationsnarben nicht aus, aber was unterscheidet diese von zB na Kaiserschnittnarbe???

  • Ich weiß was ein züchter ist, und ich habe gerade geschaut und er ist registriert, und ich weiß sie ist das 3 Mal wieder trächtig!!

    Dann ist es auch egal, wie man sieht machen die auch was sie wollen und niemand interessiert es! :lepra:

  • Wenn hier vor Vermehrern gewarnt wird, dann geht es doch nicht darum, Hunde aufgrund ihrer Herkunft zu verurteilen! :headbash:
    Es geht in erster Linie darum, unter welchen Bedingungen die Zuchthunde dieser Vermehrer leben müssen. Und auch darum, dass auf diesem Wege eben überproportional viele kranke Hunde verkauft werden.

    Natürlich kann auch ein Hund eines anerkannten Züchters erkranken. Ebenso kann ein Vermehrerhund total gesund sein. Aber kein Tierfreund kann ernsthaft die Zustände in diesen Vermehrer-Zuchtstätten gutheißen und auch noch mit dem Kauf eines Welpen unterstützen!

  • Und nun gehste los und liest mal die Regeln, die derZuchtverband hat und ob der Mitglied im VDH ist oder nicht. SIND es VDH-Züchter und sie verstoßen gegen die Regeln, dann ist ein motzen in einem Hundeforum sicher nicht wirklich hilfreich ;)

  • Vermehrer sind nicht im Zuchtverband und haben entsprechend keine Auflagen, wie oft sie die Hündin belegen dürfen. Meist leben Hündinnen und Rüde zusammen und jede Läufigkeit wird gedeckt.
    In der Zwischenzeit hat sich die Hündin oft noch gar nicht vom letzten Wurf erholt und wird mit der Zeit immer ausgezehrter.
    Dass die Elterntiere meist nicht auf Erbkrankheiten getestet sind, wurde schon erwähnt.

    Auch unter Züchtern gibt es Vermehrer.
    Aber ein Züchter, der die Elterntiere kostspielig auf Erbkrankheiten untersuchen lässt, der diese angemessen beschäftigt (hundesport, besuchshundeteam, usw.) und mit Tieren, deren Charakter unerwünschte Eigenschaften aufweist, nicht mehr weiter züchtet, diese und "Rentner" aber als Liebhabertiere behält, sowie die Welpen grundlegend sozialisiert und in das Familienleben integriert - der seine Welpen im Zweifel eher behält als sie an irgendjemanden zu verkaufen, was voraussetzt, dass er nie mehr Würfe hat, als er Welpen behalten könnte - bei so einem zahle ich gerne 1.000 Euro und mehr für einen Welpen und finde die Preise absolut gerechtfertigt.

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