Züchter oder nicht, ganz egal!!
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Ich habe mich jetzt nochmal schlau gemacht und werde selbst erstmal auf eigener Faust dort mal hinfahren um zu schauen was da los ist, natürlich werde ich diesen mann jetzt hier an den Pranger stellen, und werde ihn Melden wenn da was faul ist!!
Ich bin nicht gegen züchter, aber auch nicht gegen Ups würfe, vielleicht habe ich mich da etwas ungünstig ausgedrückt!! Ich würde auch einen vom Züchter kaufen aber auch einen Upswurf welpen, gar keine Frage!!
Ich bin froh das es hier so ein Forum gibt wo man alles ausdikutieren kann!
Naiv bin ich nicht, ganz sicher! Es war nicht richtig ausgedrückt, es soll heißen Züchter ist nicht immer gleich gut!! So hört sich die sache schon besser an!
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Hallo,
hast du hier Züchter oder nicht, ganz egal!! schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Und in welchem Verein ist er jetzt?
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Gut - dann will ich mich mal outen. Auch mein Inuki kommt von Privat. Ein sog. Vermehrerhund? Kann sein. Ich dachte damals, guck dir das ganze mal an, mal sehen was du dann für Horrorgeschichten siehst und evtl melden kannst. Aber was soll ich sagen? Ich habe nix zum melden gefunden.
Laut der Besitzerin der Hündin ist Nachbars Rüde übern Zaun gehüpft und naja. Klar, mein erster Gedanke war auch "wers glaubt". Fakt ist aber das die Familie mir im Vorgespräch (ja, das gabs bei denen) auch erzählt hatte, das sie Biene (also die Mutterhündin) kastrieren lassen wollen sobald die Welpis alle vermittelt sind, denn die Nachbarn seien nicht bereit ihren Rüden entsprechend zu sichern und sie dieses Risiko nicht noch einmal eingehen möchten zumal Biene auch schon 5 ist. Das ist auch passiert als die meisten Welpen vermittelt waren. Zur Aufzucht selber kann ich auch nichts schlechtes sagen. Sie sind im Haus und mit Garten aufgewachsen. Wurden gut sozialisiert. Und zudem sind sie mit vier Kindern im Alter von 2 bis 14 Jahren aufgewachsen. 2 davon sind geistig behindert gewesen. Futtertechnisch haben sie Josera Kids bekommen, also nichts super schlechtes, besser geht natürlich immer. Vermittel wurde sie erst mit 10 Wochen und ja, auch sie nehmen Welpen zurück. Im Alter von 5 Monaten ist nämlich eines zurück gekommen und ja, die Vermehrerin hat sie, wie es auch vertraglich festgehalten wurde, wieder zurück genommen und vermittelt. Und das nicht mit murren, nein, sie hat drauf bestanden das Daya wieder zu ihr kommt anstatt durch die Besis vermittelt zu werden. So konnte sie die neuen Besis selbst aussuchen und weiß wo ihre Welpen sich in DE befinden. Ein Welpentreffen mit allen 8 + Mutter ist für Frühjahr 2013 geplant.
Bezahlt habe ich 300 Euro. Inuki ist geimpft, gechippt und mit EU-Heimtierausweis, Futternapf und Futter für die ersten Tage zu mir gekommen.
Fazit: Ich kann sagen dass die Welpen es besser hatten als bei einigen anderen Züchtern, Vermehrern etc. Ich würde also niemals pauschal sagen, das sowas grundsätzlich schlecht ist andererseits würde ich meinen Freunden immer zu einem Hund vom Züchter mit VDH oder zumindest gleichwertigen Papieren raten. Oder eben zum TS. Trotzdem, auch dort sollte man sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen, kritisch alles hinterfragen und sich nicht von etwaigen Helfersyndromen dominieren zu lassen. Von schwarzen Schafen ist nämlich niemand, weder die Züchterszene noch der Tierschutz befreit. Ich hatte Glück und habe meine Entscheidung einen Mischling von Privat zu nehmen, bisher nicht bereut. Inuki ist umweltfest, mutig, furchtbar lieb zu Menschen und anderen Hunden und liebt Kinder über alles.
Ach ja, als die Welpen alle weg waren meinte sie zu mir, das sie nie nie nie wieder Welpen haben will. So viel Stress würden nicht mal 3 Teenager zusammen machen.
Ganz zu schweigen davon die Welpen dann ziehen zu lassen. Kontakt habe ich immer noch zu ihr und sie freut sich jedesmal wenn ich neue Fotos im FB hochlade. -
Zitat
Es war nicht richtig ausgedrückt, es soll heißen Züchter ist nicht immer gleich gut!! So hört sich die sache schon besser an!
Da stimme ich dir voll und ganz zu!
GLG
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Ich würde also niemals pauschal sagen, das sowas grundsätzlich schlecht ist
Das Problem bei den Ups-Würfen ist halt, dass du niemals weißt, ob dir da wirklich die Wahrheit erzählt wird. Die Vermehrer sind ja nicht blöd und haben mitbekommen, dass da mittlerweile ziemlich breit aufgeklärt und gewarnt wird. Wir hatten auch schon hier im Forum Fälle, wo im Nachhinein klar wurde, dass Käufer von angeblichen Ups-Welpen vera*scht wurden und es sich um Leute handelte, die schon häufiger produziert haben. Man sieht es ihnen ja nicht an, wenn sie sich gut verkaufen können.Deswegen würde bei mir ein Ups-Welpe zwar einziehen (wenn ich einen Welpen haben wollen würde), aber nur dann, wenn ich die Besitzer der Hündin kenne und mir sicher bin, dass es sich tatsächlich um ein Versehen handelt. Fremde Menschen können mir halt weiß Gott was erzählen, ich kann mir nie sicher sein.

Ich habe übrigens auch einen Vermehrerhund, dessen Mutter gleich bei der nächsten Läufigkeit wieder belegt wurde. Die ehemaligen Besitzer scheren sich einen Müll um meinen Hund, obwohl er angeblich deren Liebling war. :)
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Ich habe mich jetzt nochmal schlau gemacht und werde selbst erstmal auf eigener Faust dort mal hinfahren um zu schauen was da los ist, natürlich werde ich diesen mann jetzt hier an den Pranger stellen, und werde ihn Melden wenn da was faul ist!!
Es gibt auf den Züchterlisten des DRC und LCD (VDH/FCI-Vereine) keine Labrador Züchter in deinem Ort.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Das Problem bei den Ups-Würfen ist halt, dass du niemals weißt, ob dir da wirklich die Wahrheit erzählt wird. Die Vermehrer sind ja nicht blöd und haben mitbekommen, dass da mittlerweile ziemlich breit aufgeklärt und gewarnt wird. Wir hatten auch schon hier im Forum Fälle, wo im Nachhinein klar wurde, dass Käufer von angeblichen Ups-Welpen vera*scht wurden und es sich um Leute handelte, die schon häufiger produziert haben. Man sieht es ihnen ja nicht an, wenn sie sich gut verkaufen können.Deswegen würde bei mir ein Ups-Welpe zwar einziehen (wenn ich einen Welpen haben wollen würde), aber nur dann, wenn ich die Besitzer der Hündin kenne und mir sicher bin, dass es sich tatsächlich um ein Versehen handelt. Fremde Menschen können mir halt weiß Gott was erzählen, ich kann mir nie sicher sein.

Ich habe übrigens auch einen Vermehrerhund, dessen Mutter gleich bei der nächsten Läufigkeit wieder belegt wurde. Die ehemaligen Besitzer scheren sich einen Müll um meinen Hund, obwohl er angeblich deren Liebling war. :)
Da gebe ich dir vollkommen Recht :) Deshalb würde ich, wenn mich jemand von meinen Freunden fragt (gelte bei denen als Hundefreak
) immer zum Züchter und TS raten. Allerdings konnte ich bei der Familie ausschließen das sie schon früher "gezüchtet" hatten. Die Nachbarskinder waren bei meinen Besuchen meistens immer am Zaun und da fragt man natürlich mal durch die Blume. Außerdem glaube ich nicht, das sich jemand noch Welpen aufhalst wenn er 4 Kinder, 2 davon behindert, zuhause hat. Ich habe das tohuwabohu live miterlebt.Aber generell gebe ich dir natürlich Recht, wollte nur darauf aufmerksam machen das man nicht immer alles über einen Kamm scheren sollte. Weder in die "alle privaten sind schlecht" Richtung noch in die "Hunde vom Züchter sind immer besser" Richtung.

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Unser Wuff war ausm Tierheim, meinen ersten eigenen möchte ich schon von einem ausgesuchten Züchter oder ebenfalls aus dem Tierschutz - der Züchter gibt mir natürlich keine Garantie, dass der Hund lange lebt und gesund bleibt, aber ich will das Risiko schon gering halten, gerade weil mich große Rassen mit gewissen Anfälligkeiten interessieren - und vor allem will ich nicht jemandem Geld in den Rachen werfen, der ohne Sinn und Verstand verpaart und das dadurch fördern. Und im Gegenzug will ich gerne einen hohen Preis zahlen und die Züchter fördern, die wirklich viel tun, viele Untersuchungen der Hunde und deren Vorfahren vorweisen können, sich regelmäßig fortbilden, hochwertiges Futter verwenden, sich intensiv mit einer speziellen Rasse beschäftigen und ein gutes Zuchtziel vor Augen haben (also keine Qualzucht bei Möpsen etc) und mit viel Bedacht den Deckrüden auswählen, dafür auch keine Kosten und Wege scheuen. Ich finde es toll, wenn man Rassen erhält und festigt und sich bemüht, dass sie wesenstypisch bleiben und auch nicht in Extrema verfallen. Dass das dann finanziell sich ganz anders niederschlägt für den Züchter und damit auch für den Käufer ist ja klar. Pech haben kann man immer, das muss natürlich auch klar sein, der Züchter kann nur sein Möglichstes tun, aber nicht Gott spielen und die Hunde zusammenbasteln. Ich fginde, beim Verpaaren von Tieren sollte man sich so viel Mühe wie möglich geben und die Risiken so gut es geht minimieren, den Tiere zuliebe und es nicht als Glücksspiel betrachten, ob die zwei Hunde, die man dafür nimmt, gute Bedingungen bilden oder nicht.
Ich schließe nicht aus, dass es Leute gibt, die sich auch bei den versehentlichen Würfen sich sehr bemühen und gute Voraussetzungen schaffen und sich um eine gute Welpenaufzucht bemühen - allerdings ist es da eben sehr schwer zu erkennen, wenn keine Kontrollen stattfinden. Ich bin kein Tierarzt oder Züchter, der da den Kennerblick hat und geh dann lieber zu denen, bei denen ich zumindest weiß, dass sie nem Verband angehören und gewisse Auflagen erfüllen müssen. Und auch dort gucke ich dann nochmal durch vorherige Recherchen, dass er vertrauenswürdig ist (denn natürlich gibts auch beim VDH schwarze Schafe und nicht jeder ist gleich gut). Das bin ich irgendwie meinem Gewissen schuldig. Wenn der Hund dann krank wird, ists halt "Schicksal", aber ich will mir nicht nachher Vorwürfe machen, dass ich einen gewählt habe, dessen Eltern total ungeeignet waren und die jetzt in Zukunft immer weiter eingesetzt werden, weils Geld bringt.
Dass das nicht jeder so "streng" sieht, versteh ich schon, wütend werd ich nur, wenn jemand meint, diese "Ups"-Würfe oder Vermehrer-Welpen ohne jede Kontrolle und Untersuchung seien das Beste überhaupt, weil Mischlinge eh gesünder seien und die Züchterhunde ganz arme Schweine, weil das Quälerei sei und die Züchter sich ne goldene Nase verdienen und kaum Ausgaben haben. Oder wenn man sagt "Egal woher, Hauptsache ich hab meinen süßen Welpen und wie die aufgezogen werden und wie die Eltern gehalten werden ist mir egal." Also wenn man da total ignorant rangeht.
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Zitat
Siehst Du, und weil ich ein sehr tierlieber Mensch bin, bin ich dafür, einzelne Welpen sterben zu lassen, wenn das hilft, dass die Vermehrer (ob Familien oder gewerblich) keine weiteren Welpen produzieren. DAS ist schlau aus meiner Sicht.
Und genau darin liegt das Problem. So tickt nicht jeder. Ich sehe einen Hund und nichts sonst. Ein Vermehrerhund hat schlechtere Chancen, ein gutes Leben zu führen, das ist mir im Moment des Erstkontaktes bewusst. Ich kenne so viele Leute, die die Hunde eben wegen der schlechten Lebensbedingungen mitgenommen haben. Das sind exakt die gleichen Beweggründe, die du hast, wenn du einen Hund aus der " Tötungsstation rettest". Mitleid, Helferkomplexe...
Aber dann wird eben doch mit zweierlei Maß gemessen: während der eine den schutzbedürftigen Welpen "gerettet" hat, wird der andere verurteilt, weil er Vermehrer zur Massenproduktion ermuntert. Das Leben ist nicht schwarz oder weiß, aber manche hier behaupten das manchmal.
Ich glaube, man könnte nur über die Tierschutzgesetze etwas ändern. Und die müssen so aussehen, dass Rasse- und Mischlingshunde gleiche Rechte auf jeder Ebene haben. -
Zitat
Ich glaube, man könnte nur über die Tierschutzgesetze etwas ändern. Und die müssen so aussehen, dass Rasse- und Mischlingshunde gleiche Rechte auf jeder Ebene haben.
Heißt das, dass Tierschutzgesetz unterscheidet zwischen Rassehund und Mischling????
Ich dachte, es wird nur zwischen Arten unterschieden?! - Vor einem Moment
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