• Und das hilft Pixel inwiefern wenn der Kater sie bedrängt?

    Oder ist Konfrontation was Katzenuntypisches? Sind die immer auf Rückzug und wenn man sie in Ruhe lässt, lassen Sie einen auch in Ruhe?

    Kommt ganz auf den Charakter des Katers an... ich habe hier keine Angst um meinen Hund, nur ab und an um die Katzen ;)

    Meine Katzen sind aber auch lieb, gut ausgelastet und zu zweit...

    Ich bin bei Einzeltieren immer vorsichtig weil die leider häufig Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Kann natürlich in deinem Fall anders sein.

    Kennst du das Tier schon etwas?

    Es ist halt nicht so einfach weil die Körpersprache eine ganz andere ist...

    Pixel kennt Katzen und du bist sicher sie geht nicht hinterher? Jumi würde sich wohl denken „hey, lebendes BARF...“

  • Letztendlich musst du es darauf ankommen lassen. Wenn der Kater weg kann, ist er weniger agressiv.

    Es macht ihn überlegen und sicherer. Es ist ohnehin so, dass der Hund dem Kater unterlegen bleibt.

    Wir haben 2 Kater, kannten Hund, Welpe kam dazu. Die spielen super miteinander, wird der Hund zu wild, bekommt er eins auf die Mütze. Und wenn die Kater keinen Bock auf Hund haben, hat er Sendepause.

    Dann liegen die auf erhöhtem Platz und er jammert sie an, umsonst.

  • Letztendlich musst du es darauf ankommen lassen. Wenn der Kater weg kann, ist er weniger agressiv.

    Es macht ihn überlegen und sicherer. Es ist ohnehin so, dass der Hund dem Kater unterlegen bleibt.

    Wir haben 2 Kater, kannten Hund, Welpe kam dazu. Die spielen super miteinander, wird der Hund zu wild, bekommt er eins auf die Mütze. Und wenn die Kater keinen Bock auf Hund haben, hat er Sendepause.

    Dann liegen die auf erhöhtem Platz und er jammert sie an, umsonst.

    Also meinem Hund ist es egal wenn er eins auf die Mütze bekommt und da würden wohl die Katzen den kürzeren ziehen...

    Ich glaube das ist eine Typfrage...

  • Dein Hund ist vermutlich größer. Die Kater springen hoch, und dann ist er abgemeldet. Und er möchte nur spielen. ;-)

  • Es ist halt nicht so einfach weil die Körpersprache eine ganz andere ist...

    Pixel kennt Katzen und du bist sicher sie geht nicht hinterher? Jumi würde sich wohl denken „hey, lebendes BARF...“

    Das ist so ein bisschen mein Problem. Ich hab keine Ahnung was normales Katzenverhalten ist, bis auf fauchen, Buckel und vielleicht wenn der Schwanz zuckt, vorsichtig sein.

    Sie hat noch nie mit einer zusammen gelebt. Aber so hat sie halt echt den Jagdtrieb einer Kartoffel und reagiert null auf Bewegungsreize, aller höchstens erschrikt sie und das dann auch im Rückwärtsgang. Wir waren mal in ner Katzenwohnung, bis auf den vollen Napf in der Küche hat sie sich überhaupt nicht interessiert und war eher etwas unsicher. So wie ich sie halt kenne.

    Pixel wehrt sich null, ausser sie wird wirklich in ne Ecke gedrängt und dann geht es über anschnappen auch nicht und damit ist sie auch nicht sonderlich überzeugend.

    Also wie gesagt, um den Kater mach ich mir wirklich keine Sorgen.

    Hexling danke dir. Ich musste gerade ehrlich lachen. Die komische langweilige Katze grinning-dog-face-w-smiling-eyes

    Aber wie gesagt, die Entscheidung liegt eindeutig nicht bei mir, ich spreche es aber mal an.

  • Tatuzita

    :D

    Komplettes Katzenverhalten aufschlüsseln wäre echt viel... aber wenn er Pixel an der Nase schnuppert oder seine Wange an ihr reibt sind sie tendenziell Freunde. :D

    Und alle Katzen die ich kenne fauchen bevor sie zuschlagen, man kann also noch dazwischen gehen. Man sieht Katzen auch an, ob sie entspannt oder angespannt sind, je nachdem wie sie daliegen, dazu ist es allerdings hilfreich, die Katze zu kennen. Aber zu dem Kater gehört ja bestimmt ein Mensch, da ist es am besten mit dem zu reden, weil jede Katze ist auch ein bisschen individuell anders.

    Zum Spielen kurz: meine Katze spielt gern Fange, dh sie haut einem der Kater (ohne Krallen) eine runter, rennt weg und versteckt sich, wenn er nachkommt kommt sie wieder angeschossen, klatscht ihm eine etc.

    Der Kater spielt Fange indem er der Katze oder dem anderen Kater hinterherbolzt bis er sie/ihn erwischt und versucht dann ziemlich grobmotorisch zu raufen. Lässt sich aber gut unterbinden, wenn man dazwischengeht oder irgendwas in Richtung des Katers wirft (Socken, Kissen,...), wenn er schon fixierend und mit dem Pops wackelnd da sitzt (das kommt direkt vor dem Lossprinten). Wenn Du Dir Videos anschaust wie Katzen jagen siehst Du dieses Verhalten. Das ist der Moment in dem der Kater abgelenkt oder Pixel geschützt werden sollte. Wenn der Kater aber sonst gut ausgelastet wird (Spielangel, Intellenzspiele, evtl Klickern) geht er Pixel sicher auch nicht auf den Keks.

    Ansonsten beobachte mal den Kater, wenn Du ihn kennenlernst und frag dann lieber gezielt nach, was diesesundjenes heißt, das ist wahrscheinlich einfacher..

  • Kater ziehen sich grundsaetzlich zurueck klingt so schoen.

    Also prinzipiell, ja bin total fuer Katzenklappe. Baue deine(n) Katzen einen Rueckzugsraum in den der Hund nicht darf. Ein Sichererhafen. Basiscamp. Dort wird gefuettert usw. Catwalks sind auch nicht falsch in allen Raeumen, kommt aber auch immer auf die Katze an. Es gibt Katzen die moegen Hoehen nicht, da darf es dann nicht zu hoch sein. Wichtig ist letztlich das die Katze eine Moeglichkeit hat dem Hund aus dem Weg zu gehen wenn sie ein Problem hat.

    Aber, und da bin ich diejenige die von der Realitaet erschlagen wurde: Katzen koennen um einiges frontaler sein als Hunde. Unser Hund ist super unterwuerfig. Der Kater geht trotzdem aus Laune heraus auf ihn los.

    Man koennte es mit Clickern versuchen. Positive Association aufbauen.

    Was uns echt hilft, ist eine Teddyplueschdecke. Die liebt unser Kater, damit koennen wir ihm zeigen “das ist dein Platz auf dem Sofa” und da darf der Hund dann auch nicht hin, es sei denn der Kater toleriert es.

    Krallenschneiden rate ich von ab. Sticht man auf Gewebe mit einem stumpfen Messer ein, ist der Schaden trotzdem da gerade bei den relevanten Stellen wie Augen und co. ist geschnitten vs ungeschnitten immer ein Schaden nur bei stumpf ist dieser grossflaechiger.

    Declawing ist nicht nur unmenschlich, illegal und widerlich, sondern wuerde nur dazu fuehren das der Kater beisst.

  • Tatuzita schrieb doch mehrmals, dass das nicht ihr Kater ist und sie quasi zu ihm in die Wohnung ziehen würde. Da finde ich Gedanken schon berechtigt.

    Nicht exakt wie Hunde, aber Katzen sind durchaus auch erziehbar. Kennt er Clickern? Vielleicht könnte man ihn Pixel gleich über diesen Weg kennenlernen lassen? Wenn möglich würde ich aber auch eine zweite Katze bzw besser Kater ansprechen. Man sollte sie wirklich nicht allein halten als Wohnungskatze.

  • Tatuzita schrieb doch mehrmals, dass das nicht ihr Kater ist und sie quasi zu ihm in die Wohnung ziehen würde. Da finde ich Gedanken schon berechtigt.

    Nicht exakt wie Hunde, aber Katzen sind durchaus auch erziehbar. Kennt er Clickern? Vielleicht könnte man ihn Pixel gleich über diesen Weg kennenlernen lassen? Wenn möglich würde ich aber auch eine zweite Katze bzw besser Kater ansprechen. Man sollte sie wirklich nicht allein halten als Wohnungskatze.

    Ob drei veraenderungen auf einmal das richtige sind, wage ich aber auch zu bezweifeln.

    Und! Es muss der richtige Charakter sein. Unser erst Kater waere auch absolut zufriedenohne Zweitkatze gewesen nur mit Hund. Das ist aber auch eine Persoenlichkeitsfrage bzw. Muss man dann 3 persoenlichkeiten aufeinander abstimmen (wovon man 2 nicht kennt).

    Deswegen wuerde ich zumindest mit der Anschaffung einer zweiten katze warten bis man die erste unbekannte besser einschaetzen kann.

    Das bedeutet natuerlich in dem fall das fehlendes katzenspiel durch Besitzer kompensiert werden muss damit es nicht der hund abkriegt.

  • Hexling schrieb: Komplettes Katzenverhalten aufschlüsseln wäre echt viel... aber wenn er Pixel an der Nase schnuppert oder seine Wange an ihr reibt sind sie tendenziell Freunde. :D

    Und Pixel wahrscheinlich verwirrt :D Die meisten Katzen beobachten erstmal aus der Entfernung und suchen erst Kontakt, wenn sie die Situation einschätzen können.


    Wenn sie die Konfrontation suchen, sieht man es ihnen an: sie machen sich groß(aufgestelltes Fell und Schwanz, Buckel evtl), werden steif/laufen steifbeinig und fixieren. Je nach Katze verdeutlichen sie lautstark, dass ihnen etwas nicht passt (knurren, brummen, etc), das können die zum Teil sehr eindrucksvoll und hat hier bisher jeder Hund verstanden. (Meine Katze ist hier Chefin, weil sie das drauf hat. Sie hat sich ungünstiger Weise mal unter das Sofa zurückgezogen als der Hund meiner Eltern zu Besuch war und hat sich da erstmal nicht weggetraut. Und der Hund hätte sich wegen des lautstark knurrenden Sofas am liebsten in Luft aufgelöst. Am Ende hat die Katze sich doch getraut zu gehen, ins Schlafzimmer, wo sie sich mit dem Besuch nicht auseinander setzen musste)

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