Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?

  • Eigentlich mit 10 ^^
    Meine Eltern haben damals aber die Erziehung und Verantwortung übernommen.
    Heute liegt die Verantwortung zwar größtenteils immer noch bei meinen Eltern (da noch nicht volljährig), aber die weitere Erziehung, Training, Beschäftigung, usw. liegt jetzt in meinem Aufgabenbereich.
    Klar, meine Eltern helfen mir natürlich auch wenn ich etwas nicht schaffe bzw. mal keine Zeit habe :) Auch muss ich Futter, Hundesteuer und mal kleinere Tierarztkosten von meinem Taschengeld bezahlen, aber das war mir von vornherein klar :)

  • Ich musste erst 31 Jahre alt werden, bis ich meinen ersten Hund bekam. Als Kind durfte ich nicht und später haben mir alle möglichen Leute, die keine Ahnung von Hunden haben, erfolgreich eingeredet, dass ein Hund überhaupt nicht in mein Leben passt. Dann man dann ja gar nichts mehr machen und Hunde Geld kosten und überhaupt .... bla bla bla bla bla... :roll:

    Gut, dass ich irgendwann gemerkt habe, dass ich das selbst und vor allem auch anders entscheiden kann! :smile:

  • Ich denke das ist bei mir Defnitionssache.

    Meinen ersten eigenen Hund habe ich mit 13 Jahren bekommen, allerdings wurde das finanzielle von meiner Mutter übernommen und ich wurde zur Hundeschule und zum Tiearzrt begleitet. Alles andere habe ich alleine und ohne Hilfe gemacht. Trotz schwieriger Rasse hat er super auf mich gehört und auf meine Mutter absolut nicht. Ich wollte schon immer einen Hund und meine Mutter nicht - bis sie sich total überstürzt und unüberlegt einen Hund vom Züchter/Vermehrer (FCI, aber trotzdem eher Vermehrer) geholt hat. Trotzdem war vom ersten Moment klar, dass es meiner wird.
    Es war ein Chow Chow und er wurde nur knapp 6 Jahre alt.

    Mein zweiter/erster eigener Hund, für den ich wirklich in allen Belangen inkl Geld und Tiearzt zuständig bin und dessen Eigentümerin ich auch auf dem Papier bin ist Jamie. Zu ihm bin ich mit 19 gekommen und er ist ein English Setter aus dem Tierschutz.

  • Gut, dass ich irgendwann gemerkt habe, dass ich das selbst und vor allem auch anders entscheiden kann!

    Ach ja - das ist jetzt 10 Jahre her und mein erster Hund war ebenfalls ein English Setter. Dann kam ein Großer-Münsterländer-Mix, ein Spinone-Italiano-Mix, ein Griffon-oderso-Mix und momentan habe ich nur noch einen Griffon Nivernais (oder -Mix, wie auch immer).

  • Als ich 8 war zog nach langem Betteln (meinerseits) unsere Entlebucher Sennenhündin ein. Die war aber explizit die Familienhündin.

    Mit 23 habe ich meinen ersten ganz eigenen Hund aus dem TH übernommen - einen 7jährigen DSH-Boxer (?) Mix, Babur. Ein unverträglicher alter Sack, den niemand sonst wollte, und mein absoluter Seelenhund <3.

  • Mit 18 gab es den Familienhund, Cubby, Cairnterrier, mittlerweile 12 Jahre alt.
    Mit 27 schaffte mein Ex, Chico, einen Havaneser an
    und meinen richtig eigenen Hund habe ich mir mit 28 Jahren zugelegt. Pepe, Wolfsspitzrüde, mittlerweile 2 jährig und meine kleine, große Hundeliebe <3 <3

  • Mit 10 haben wir unseren ersten Familienbeagle bekommen, mit 11 kam der zweite. Schon seit dem wir Micky bekommen haben, habe ich mir einen Border Collie gewünscht. Nach 4 Jahren träumen, planen usw ist nun endlich mein erster eigener Hunde, Border Collie Ghimli eingezogen :herzen1:

  • Mit 13 habe ich meinen Irish Setter Merlin bekommen - ich habe schon Jahre um einen Hund gebettelt, meine Mutter war aber rigoros dagegen. Merlin war nun auch keine bewusste Anschaffung - ich war damals im Tierschutzverein aktiv und Merlin ein Fundhund. Die Besitzerin konnte beim ersten Fund ermittelt werden und holte ihn nach 2 Wochen wieder ab. Ein paar Wochen später war ich auf dem Heimweg von der Schule, als er mir wieder begegnete - vor einem Wohnhaus standen mehrere Männer, die ich nicht kannte, und der unverkennbare Setter mittendrin. Ich blieb stehen und fragte, was los sei; es stellte sich heraus, dass die Frau bei Nacht und Nebel aus der Wohnung verschwunden war und Hund und Kaninchen eingesperrt ohne Futter zurückgelassen hatte. In einem Verschlag im Garten fand ich zwischen Haufen verdreckter Bettwäsche eine 10-Meter-Schleppleine, welche ich also um den Lenker meines Fahrrads wickelte und ab dafür :lol: In der Zwischenzeit hatte ich bereits jemanden vom Tierschutz kontaktiert, der das Kaninchen holte. Merlin durfte erst mal bei mir bleiben, da er unheimlich dünn war und sehr viel hustete. Leider stellte sich nach einigen Untersuchungen heraus, dass er - vermutlich durch eine unbehandelte Lungenentzündung - eine zum Großteil zerstörte Lunge hatte. Die Tierärzte gaben ihm noch 1-2 Monate Zeit zum Leben, während der er alle zwei Tage in die Tierklinik musste, um Spritzen zu erhalten, da sein Verdauungssystem nicht gut funktionierte und er keine Nährstoffe aufnehmen konnte, auch die Bauchspeicheldrüse arbeitete nicht mehr richtig.

    Unter diesen Umständen erlaubte mir meine Mutter, ihn zu behalten - wo sollte er auch hin, um seinen Lebensabend zu verbringen? Er hatte permanent Durchfall, konnte diesen nicht halten, ich putzte also jeden Morgen vor der Schule erst mal den Flur... :verzweifelt: Aber mein Herz hing an meinem ersten eigenen Hund wie an nichts anderem. Und auch meine Familie hat ihn schnell lieb gewonnen ;)
    Und so kam es, dass Merlin unter der ganzen Pflege und Zuneigung unheimlich aufblühte, seine Augen strahlten vor Lebensfreude und er kämpfte so sehr darum, noch länger bei uns zu bleiben - er trotzte allen Diagnosen der Ärzte und lebte noch 1,5 Jahre bei mir, bis der Tag kam, an dem ich merkte, dass er keine Kraft mehr hatte. An diesem Sonntag ließ ich ihn gehen, im Alter von nur 3 Jahren :( Ich bin heute noch dankbar dafür, dass ich ihm begegnen und diese wunderschöne Zeit mit ihm verbringen durfte.

  • Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, aber meinen ersten eigenen Hund habe ich mit 23 geholt. Und ich finde, es ist ein riesenunterschied, ob der Hund halt in der Familie ist oder ob es eine ganz bewusste Entscheidung für einen eigenen Hund ist mit allem, was dazu gehört. So ist das jedenfalls bei uns. Unsere familienhunde waren alle aus dem Tierheim und hatten alle ihre macken. Trainiert wurde irgendwie nie mit ihnen, weil "der Hund kommt aus dem Tierheim, der ist halt so, und da kann man jetzt auch nichts mehr machen" :D naja, wäre es nach mir gegangen hätte ich schon viel früher meinen eigenen Hund geholt, aber dann waren halt schule, Ausbildung, finanzen im weg und ein freund, den ich 4 jahre lang davon überzeugen musste wie toll es wäre einen Hund zu haben :D

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