Spürnasen - Mantrailing Laber Thread
-
-
Wichtig wäre für mich dass viel erklärt wird und Fragen beantwortet werden.
Dazu keine Gewalt beim Hund.
Und Du musst Dich wohl fühlen !
Viel Spaß dabei Pepper und Bernd
PS.: Einsatz vs. Sport : Die meisten Teams die für Einsätze trainieren werden nie Einsätze laufen. Deshalb ist es egal. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Spürnasen - Mantrailing Laber Thread*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo zusammen,
ich schalte mich hier auch mal kurz mit einer Frage rein. Wir haben bislang null Erfahrung mit Mantrailing und würden dies gerne ändern. Das ganze soll lediglich als Hobby dienen, Prüfungen o.ä. werden nicht angestrebt. Nun habe ich mich hier in der Gegend schonmal umgeschaut und einige Hundeschulen bieten auch Mantrailing an. Da ich mich aber so gar nicht mit Auskenne, weiß ich gar nicht auf was ich achten soll. Sowohl beim Kennenlernen als auch beim ersten Training. Natürlich einerseits auf mein Bauchgefühl... aber was wäre denn noch wichtig, auf das man achten sollte?
Ich habe jetzt endlich, endlich nach Jahren mal die Möglichkeit in fahrbarer Nähe Mantrailing auszuprobieren, und das sogar bei gleich zwei Vereinen (einmal Sport, einmal Einsatzorientiert).
Habt ihr Tipps worauf ich als blutiger MT Anfänger achten kann um die Beiden zu vergleichen? Allgemein Meinungen zum Thema Sport vs. Einsatz (auf Mantrailing bezogen, nicht allgemein)?
Ich möchte aus meiner Sicht als Trainerin antworten, was mir für meine bzw. unsere Teilnehmer wichtig ist:
- Lernen ist mM nach nur möglich, wenn die Atmosphäre in der Gruppe stimmt. Das heißt, dass mit- und nicht übereinander gelacht wird
- Es gibt keine Patentlösungen, sondern immer mehrere Wege / Ansätze, um ein Ziel zu erreichen
- Eine Vorgehensweise wird mit dem Hundeführer gemeinsam erarbeitet / entwickelt. Denn der HF sollte seinen Hund am Besten kennen
- Es wird offen und ehrlich und wertschätzend kommuniziert und umgegangen
- Es wird nichts "schön" geredet, sondern für Probleme werden Lösungen angeboten
- Der Trainer kann auf Fragen konkret antworten, bestimmte Dinge auch demonstrieren und auch mal Nichtwissen zugeben
- Der Trainer bildet sich selber permanent weiter
- Für den Trainer steht nicht die eigene Person, sondern die Teilnehmer im Mittelpunkt
- Es werden nicht irgendwelche Trails gelegt und abgearbeitet, sondern ein bestimmtes Ziel und/oder Thema steht im Fokus
- Das Preis-Leistungsverhältnis passt (abhängig von der Region)
- Der Trainer verfügt über ein fundiertes Wissen im Bereich Kynologie
- Der Trainer zeigt ehrlich die Möglichkeiten und Grenzen auf (gerade wenn es um das sogenannte "Thera-Trailen" geht
- Der Trainer will nicht einfach nur auf den aktuellen Hype aufspringen, sondern "brennt" für das Thema
- Die Trainings finden an wechselnden Orten statt. Ein Wechsel in andere Gruppen mit anderen Zeiten und Personen sollte möglich sein.
Ich selber habe ja mit Trailen angefangen, als es noch eine exotische Beschäftigung für Leute war, deren Hunde nichts konnten. Bei mir war es ein ehemaliger Laborbeagle. Ich habe also den Vorteil, dass ich Trailen gelernt habe, als es noch offen war und wir ganz viel probiert haben. Mittlerweile gibt es sehr viele Ausbilder, die sich nach einigen wenigen Wochenenden MantrailingTrainer nennen. In den Vereinen reicht oft nur ein Wochenende um den SKN zu erhalten.
Für mich hat sich daher auch nie die Unterscheidung Beschäftigung vs. Einsatz gestellt. Wir machen zunächst keinen Unterschied in der Ausbildung. Anders sieht es natürlich bei Teilnehmern aus, die in ihren Staffeln nicht weiterkommen (und auch die werden (leider) immer mehr)). Da geht es dann doch dann noch tiefer ins Detail und ich fordere mehr vom Hundeführer. Ich kenne auch etliche Sporttrailer, die besser als Staffeltrailer sind. Staffeln sind per se nicht besser.
-
Ich selber habe ja mit Trailen angefangen, als es noch eine exotische Beschäftigung für Leute war, deren Hunde nichts konnten.
Ich habe auch damit angefangen, da kannte das kaum wer und habe mich anfangs eher unbeholfen durchgewurschtelt. War Versuch und Irrtum zu Anfang.
Dadurch habe ich aber wirklich viel drüber gelernt. Ich stimme daher Deinen Punkten zu. -
Wir sind ja eher reingestolpert ins Mantrailing aber es passt einfach.
Was mir wichtig war: Lilly ist sehr aufgeregt wenn sie andere Hunde trifft, auf Spaziergängen gehts dann nach ein paar Minuten aber in der Hundeschuke war das Mist. Und bei denen war die Vorraussetzung, dass die Hunde sich vor Einstieg ins Training dahingehend zurücknehmen können - das wäre bei den vielen Hunden dort nicht gegangen. Und sie suchen auch immer im gleichen Gebiet.
Das war mir beim Verein sehr sympathisch, sie geben erstmal allen eine Chance und da die Hunde immer einzeln trainiert werden und die anderen dann im Auto warten ergibt sich einfach viel mehr Ruhe. Die Hunde kennen sich inzwischen und vertragen sich auch. Und ich hab Zeit, Lilly entspannt an diese Problematik ranzuführen.
Und man nimmt Rücksicht auf mein Tragebaby das immer dabei ist. Es fühlt sich familiär an, das hab ich so nicht gesucht, aber ist das was ich brauchte. Nach drei Trainings zum schnuppern war mir das klar.
Also auch hier eine Stimme für "es sollte sich gut anfühlen".
-
Heute hatten wir wieder einen Gast-Trainer von den Maltestern. Da er mich coachte, hab ich die Gelegenheit genutzt und ihn mal befragt, ob er weiß, was es mit diesen 100 Metern auf sich hat.
Das ist wohl so, weil es bei der polizeilichen Sichtung auch die Regel hier ist. Nach 100 Meter überlaufen, wars das.
Witzigerweise nur bei der Vorprüfung, nicht bei der Hauptprüfung. Also nachvollziehbar ist das alles für mich nicht 😅
Aber ich persönlich gehe eh davon aus, dass wir niemals Einsätze laufen werden.
Unsere Staffelleitung hat heute einen 1500-meter-trail, gestern Abend ausgelegt als Vorbereitung auf die Prüfung. Die Hündin hat derzeit einige Probleme und es ist kaum zu unterscheiden, ob sie auf dem Trail oder doch eher auf nem katzen-oder eichhorn-trail ist und die Anzeige macht sie auch nicht mehr. Sie wird die Prüfung im September trotzdem machen, ich bin gespannt.
-
-
Leider ist es in der neuen Prüfungsordnung der Malteser so dass man den Trail nicht mehr verlassen darf.
Auch bei unserer Sichtung bei der Polizei (Hessen) ist es nicht erlaubt den Trail zu verlassen.
Ich selber verlasse den Trail oft im Einsatz, ich weiß aber wo ich Geruch habe und wo nicht. Deshalb könnte ich so eine Prüfung nie bestehen. Im Einsatz finde ich aber.
Die Anzeige bei der Versteckperson ist mir egal, im Einsatz gibt es das eh nicht. Schade dass man Durchfallen kann wenn der Hund eine falsche Anzeige macht. Denn wenn man bis zur Versteckperson gekommen ist hat man was richtig gemacht.
Grüße Bernd -
Alles anzeigen
Leider ist es in der neuen Prüfungsordnung der Malteser so dass man den Trail nicht mehr verlassen darf.
Auch bei unserer Sichtung bei der Polizei (Hessen) ist es nicht erlaubt den Trail zu verlassen.
Ich selber verlasse den Trail oft im Einsatz, ich weiß aber wo ich Geruch habe und wo nicht. Deshalb könnte ich so eine Prüfung nie bestehen. Im Einsatz finde ich aber.
Die Anzeige bei der Versteckperson ist mir egal, im Einsatz gibt es das eh nicht. Schade dass man Durchfallen kann wenn der Hund eine falsche Anzeige macht. Denn wenn man bis zur Versteckperson gekommen ist hat man was richtig gemacht.
Grüße BerndIch finde es auch irgendwie so "typisch deutsch". Spurtreu ist ja schön und gut, aber im Fall des Falles geht's ja darum, dass die Person gefunden wird. Ob jetzt über die Parallelstraße oder die genaue Spur der Person, spielt doch dann keine Rolle.
Aber ja, es sind nunmal die Regeln dort. Irgendwelche muss man ja aufsetzen für ne Prüfung. Aber in der Hauptprüfung geht es wohl nur ums finden, wofür man 60 Minuten Zeit hat. Wie sehr man da vom weg abkommen darf, weiß ich nicht (also Beim ASB oder DRV oder ob das jeweils nochmal anders gehandhabt wird). Habe heute gehört, dass es beim ASB gar keine Vorprüfung gibt, sondern nur ne Hauptprüfung, beim DRV aber die Vorprüfung gemacht wird (mit den 100 metern). Alles irgendwie verwirrend 😅 und schwierig, da nen Überblick zu bekommen.
Die Infos fließen bei uns auch nur tröpfchenweise.
Dafür hat Theo heute vom externen ausbilder wieder viel Lob gekriegt. Der Start halt..🤷♀️
Aber er meinte die Polizei steht ja total drauf, wenn die Hunde am Start so "geil" sind. Na dann. Ich bräuchte es nicht. Aber ich nehm es jetzt entspannt, wir starten schnell und vielleicht wird es ja mit den Jahren "besser". Arbeiten tut er ja gut.
-
Zitat
Spurtreu ist ja schön und gut, aber im Fall des Falles geht's ja darum, dass die Person gefunden wird. Ob jetzt über die Parallelstraße oder die genaue Spur der Person, spielt doch dann keine Rolle.
Das finde ich auch. Und vor allem es gibt doch so viele Faktoren woran es liegt, dass der Hund in diesem Moment nicht genau der Spur der VP folgt. Wird das nicht berücksichtigt?
Ich glaube ich würde mit meinem Hund keine Prüfung bestehen, wenn das so streng ist, und er findet immer die VP. Er sucht aber auch total anders als ein Beagle oder ein Aussie.
-
Zitat
Spurtreu ist ja schön und gut, aber im Fall des Falles geht's ja darum, dass die Person gefunden wird. Ob jetzt über die Parallelstraße oder die genaue Spur der Person, spielt doch dann keine Rolle.
Das finde ich auch. Und vor allem es gibt doch so viele Faktoren woran es liegt, dass der Hund in diesem Moment nicht genau der Spur der VP folgt. Wird das nicht berücksichtigt?
Ich glaube ich würde mit meinem Hund keine Prüfung bestehen, wenn das so streng ist, und er findet immer die VP. Er sucht aber auch total anders als ein Beagle oder ein Aussie.
Ich muss bei solch "konstruierten" Vorgaben immer an diesen Comic denken:
Externer Inhalt scontent-frt3-1.xx.fbcdn.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Ich dachte gerade, dass die Spurtreue der Unterscheidungspunkt zur Fährtensuche ist. Also, dass es beim Mantrailing eben nicht drauf ankommt "genau" der Spur/Fährte zu folgen.

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!