Spürnasen - Mantrailing Laber Thread

  • Vielleicht hatte ich Glück, aber mein erster Kontakt zu k9 war ein sehr guter Trainer, den ich auch heute noch sehr schätze. Und die traineraubildung habe ich, im Gegensatz zu dwn anderen eigentlich nur angefangen um meine eigenen Hunde ausbilden zu können. Meine Anfänge im trailen waren eher planlos und ich war nach 2 Jahren Training an einen Punkt gelangt an dem ich völlig ratlos war. Meine damaligen Ausbilder hatten meinen Hund aufgegeben, da sie auf die üblichen Methoden nicht ansprach. ,

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  • Klar muss man auch bei K9 die Trainer als Individuen sehen. Da gibt's bestimmt eine Menge guter Leute.

    Erzähl mal, was die Probleme mit Deinem Hund waren. Inwiefern sprach er nicht an? Und was habt Ihr dann gemacht?

  • Das ist oft der Grund den ich höre warum Leute zu K9 gehen und ich kann es auch durchaus nachvollziehen, das ist mit einer der Gründe warum ich das System nicht verteufel. Ich glaube es liegt halt daran, dass sich eben nicht jeder bei K9 Trainer nennen darf, sondern man nunmal die Ausbildung braucht.

  • Nach der Trainingumstellung muss ich sagen mein Hund trailt super.

    Zwischenzeitlich mache ich einen großen Unterschied zwischen der Ausbildungsmethode und der Firma.
    erstere finde ich wirklich gut (und auch in keinster Weise starr) zweiterem stehe ich durchaus kritisch gegenüber


    so da war der Rest erstmal weg.......

    Zitat

    Erzähl mal, was die Probleme mit Deinem Hund waren. Inwiefern sprach er nicht an? Und was habt Ihr dann gemacht?


    Sorry das wird jetzt lang :roll:


    Genna ist ein 30cm Cairn Terrier Ich bin 1,82 und 120 kg schwer nur zum Verständnis ...... :ops:


    Die Anfänge waren in einer Huschu angereizt, dann zu schnell den Schwierigkeitsgrad erhöht.
    in der 10 Einheit ging der Trail 300m auf einen S-Bahnhof zwar in der Vorstadt aber trotzdem.....

    Dann bin ich zu meinem damaligen Verein gewechselt, dort war das Training schon besser, aber auch da wurde mMn nicht genug an den Basics gearbeitet, vorallem wurde an starrer Leine (so ca 3m) getrailt, Ich lief immer blind und wenn der Hund sich falsch entschieden hatte, wurde kurz vor dem nächsten Abzweig gesagt, komm zurück dein Hund ist falsch. So nach einem Jahr stieg Genna völlig aus. Trailertief vom feinsten, ich möchte mich heute noch selber Ohrfeigen das ich den ganzen Mist mitgemacht habe, da halfen auch keine Firetrails mehr.
    Das nächste halbe Jahr habe ich mit Puppytrails verbracht um ihr das Trailen überhaupt wieder schmackhaft zu machen, in der Situation bin ich zu einem K9 Seminar gekommen und an einen Trainer graten der mir Fragen beantwortet hat bevor ich sie stellen konnte.

    Ich war baff und wollte einfach die Ausbildung meines Hundes selber übernehmen können, darum habe ich mich dann zum Trainerseminar angemeldet. bei diesem Seminar waren allerdings auch angehende Trainer mit 2 Stunden Trailerfahrung......


    Die Probleme habe ich mit Hilfe einer guten Freundin so gelöst, erstmal habe ich eine 7m Leine dann variiere ich die Leinenlänge ständig, Ich habe mehr Körperspannung und mehr Spannung auf der Leine. Außerdem baue ich immer wieder Motivationstrails ein (Genna findet es toll über kleinere Hügel zu trailen oder mal über eine Wiese
    und ich bin vom Grundtempo her wesentlich schneller geworden.

  • Ich hab noch was vergessen:

    Genna hatte auch die Verknüpfung GA Spur nicht wiklich bei einem Splitting mit 2 Leuten hatt ich nur eine 50% Chance das sie den richtigen nimmt. Sie hatt einfach den frischesten Trail genommen der am Startpunkt zu finden war und diesen auch in erbsenzählermanier bis zum Ende verfolgt.

    Ich hab dann irgendwann einfach keine andere Chance mehr gesehen und hab nochmal mit Entdeckertrails angefangen, da sah man richtig wie es bei Genna Klick gemacht hat, seither habe ich keine Schwierigkeiten mehr bei Splittings.

  • Ich denke auch, man muss das individuell sehen. An sich sollte es bei K9 so laufen, dass individuell auf den Hund geschaut wird. Wo sind Schwierigkeiten und wie muss der Trail sein, damit man daran arbeiten kann. Wichtig außerdem, dass nicht zu schnell zu viel gewollt wird und der Hund nicht überfordert ist.
    Prinzipell liegt die Beziehungsverbesserung von Hund und Halter im Vordergrund und es wird betont, dass sich diese auch verschlechtern kann, was sich dann im Alltag wiederspiegelt.

    Schön finde ich persönlich, dass die Trails mit Verstand geplant sind und sehr genau auf den Hund geachtet wird. Es geht um Konzentration nicht um Geschwindigkeit. Das Training ist außerdem abwechslungsreich, durch verschiedene GAs, Schwierigkeiten oder Trailspecials (sicherlich nicht K9-spezifisch).
    Nicht gefallen tut mir an K9, dass das nicht überfordern manchmal Richtung unterfordern geht und man sehr sehr langsam voran kommt. Auch alte Trails machen wir überhaupt nicht.

    Ob unsere Trainer nicht an anderen Seminaren teilnehmen dürfen, frag ich mal am Dienstag.

  • Zitat

    I
    Nicht gefallen tut mir an K9, dass das nicht überfordern manchmal Richtung unterfordern geht und man sehr sehr langsam voran kommt. Auch alte Trails machen wir überhaupt nicht.

    Alte Trails sind wärend des normalen Trainings einfach nicht drin, weder vom Aufwand noch von der Trainingszeit von 2-2,5 h her

    Ich muss zu meiner Schande gestehen auch im Verein machen wir das zu selten, einfach weil es so aufwendig ist

  • Also ich finde das K9 Training prinzipiell nicht schlecht, das Seminar bei Alex und Rovena fand ich sehr gelungen...
    Guter Theorievortrag und spannend gestaltetes Seminar...
    Da es mein erstes Seminar war, war ich echt begeistert...

    Allerdings ging mir das dahinterstehende System ziemlich auf die Nerven...
    Da ist schon viel Kommerz dabei...
    Außerdem fehlt mir das über den Tellerrand schauen vollkommen...

    Meine Trainerin ist sehr vielfältig und informiert sich bei den verschiedensten Trainern, um das Beste für Ihre Teams zu finden.
    Das mag ich an ihr und dafür schätze ich sie...
    In der kurzen Phase, in der sie sehr eng mit K9 zusammengearbeitet hat, ging das etwas verloren, was ich aber auch ehrlich gesagt erst gemerkt habe, als diese Zusammenarbeit nicht mehr weiterging...

    Ich kenne die genauen Verträge mit K9 natürlich nicht, aber das was man so im Netz findet und was ich so mitbekommen habe, sind das knallharte Regeln, die vor allen Dingen auf Gewinnmaximierung aus sind und so was bereitet mir immer Sorgen, dass irgendwann die Qualität verloren geht...
    Muss nicht sein, könnte ja aber sein...

    Mittlerweile ist es wieder so, dass meine Trainerin vollkommen offen zu allen möglichen Trailansätzen ist, was sich auch für uns "lohnt"
    Dieses Jahr war ein Seminar bei Gabriella Trautmann, was super war, nächstes Jahr gibt es ein Seminar mit einem anderen Referenten...

    Klar hätte ich die Seminar auch jederzeit so einzeln buchen können, aber ganz ehrlich, dafür bin ich auch einfach noch zu planlos, um zu wissen, was sich lohnt und wo überhaupt etwas stattfindet

  • Also die K9 Trainer die ich kenne (kenne auch einige privat) haben noch nie gesagt, sie dürften irgendwo nicht hin. Und sie arbeiten alle sehr individuell. Was hab ich schon den Kopf gewaschen bekommen für Unterschiede zwischen Hilde und Theo. :D

    Ich denke, es hängt vom Individuum ab - egal welcher Methode er oder sie angehört.

  • Ja, das denke ich auch. Und auch, inwiefern der einzelne Trainer eben auch offen ist für Inputs aus anderen "Schulen" oder nicht. Ich persönlich hab's grundsätzlich nicht mit Dogmen und bestücke mir lieber einen breit gefächerten Werkzeugkasten.

    Das Problem der Überforderung muss allerdings nicht unbedingt vom Trainer kommen. Ich erlebe sehr oft, dass die Hundeführer einfach keine Geduld für die Basics haben und drängeln, dass die Trails länger und komplizierter werden sollen. Die finden die puppy-trails dann "läppisch" und meinen, das müßte schneller voran gehen. Das Ergebnis sind dann eben leider oft Hunde, die so lange geradeaus gehen, bis die Korektur kommt ...
    Die Geduld im Grundaufbau ist nach meinem Empfinden ein generelles Problem in verschiedenen Ausbildungssparten. Im Agility zumindest erlebe ich das genau gleich.

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