ignorieren von unerwünschtem verhalten (wenns nich...
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Das ist z.B. für mich eine klassische Ignoriersituation.
Ja. So meinte ich das auch. - Vor einem Moment
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Ja. So meinte ich das auch.So hab ich das auch verstanden, ich wollte es nur nochmal konkretisieren :D, weil mir vorhin eigentlich fast nix - außer aufforderndes Verhalten - einfiel, was ich ignorieren würde :-).
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Ja, ich mache es in gewissen Situationen, und meine Erfahrungen sind ganz gut. Ich mache es vor allem, wenn der Hund noch nicht so firm ist in dem, was gerade angebracht ist. Beispielsweise wenn ich clickere und den freien Stand will ist Hinsetzen absolut nicht erwünscht - ich ignoriere es. Oder wenn der Hund ausserhalb meiner effektiven Reichweite etwas unerwünschtes tut.
Ignorieren allein bringt unerwünschtes Verhalten aber nicht zum Verschwinden, dazu brauche ich auch die Bestätigung des erwünschten Verhaltens. Nur so hat der Hund auch einen Vergleich der Konsequenzen seines Handelns. Ich ignoriere auch nicht jedes unerwünschte Verhalten: manche breche ich ab über ein Signal, oder ich nehme den Hund da raus, betreibe also Management.
Ich handhabe es auch so wie von Najira beschrieben.

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Ich ignoriere nur, wenn Madamchen "fordert" in irgendeiner Weise oder wenn sie etwas lernt, wo der Erfolg positiv belohnt wird: also wenn sie keinen Erfolg hat, wird ignoriert (nie "Nein!" gesagt).
Bei sonstigem unerwünschtem Verhalten ignoriere ich nicht, weil das bei uns keinen Sinn machen würde. Wir sind da eher für die klare, polare Sprache von "Fein!" und "Nein!". Das finde ich aber wichtig: wenn negativ, dann auch positiv. Es gibt also bei uns ganz, ganz selten nur ein "Nein!".
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Da habe ich mal eine ganz praktische Frage zu, und zwar geht es um meine kleine Emma (Podenco Mix 5 1/2 Monate).
Sobald Emma langweilig ist, z.b. im Restaurant, fängt Emma an zu fiepen, nach Aufmerksamkeit zu bellen & macht eben ganz deutlich dass ihr jetzt langweilig ist und sie überhaupt nicht still sitzen bzw. liegen will.
Haben jetzt schon öfter gehört dass man das eben trainieren soll & dieses Verhalten ignorieren soll
Macht das dann Sinn? Oder was kann ich hier für ein Alternativverhalten von ihr fordern?
Diese Verhalten zeigt sie zum Beispiel auch wenn man beim gassi gehen stehen bleibt und mit jemandem redet. Wenn Emma dabei an der Leine ist & sich somit nur in einem bestimmten Radius aufhalten kann, dann fängt sie an ungeduldig zu jammern. Was tun?
Danke euch schon mal! -
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Bei Fiete war es genau das gleiche Verhalten und durch Ignoranz ist es immer schlimmer geworden.
Die Lösung lag bei uns darin, ein Signalwort für´s Warten einzuführen, bei dem dann unerwünschtes Verhalten unterbrochen wurde. Wichtig war dabei, das Pensum, das gewartet werden musste, auch daran anzupassen, wie viel Hund überhaupt kann, bevor er platzt und danach auch positiv auflösen, lockern, Spannung abbauen (bei uns war das immer ein kleines Stück sprinten, hüpfen, Tricks oder so). Sprich: Kleine Schritte, wobei irgendwann auch der Knoten geplatzt ist. Nach ca. 5 Minuten mussten wir nicht kleinschrittig weiter üben.
Gleichzeitig haben wir an der Frustrationstoleranz gearbeitet, einfach kleine Übungen, in der ruhiges Verhalten belohnt wurde. Die mag ich z.B. sehr gerne, weil sie sehr einfach und spielerisch ist: http://www.youtube.com/watch?v=ipT5k1gaXhc -
ich ignoriere in gewissen situationen schon, z.B. wenn ich futter zubereite und meine meint, durch fiepen würde es schneller gehen ... aber nur bis zu einem gewissen punkt, wenn es mir zu bunt wird (sie sich reinsteigert), dann schicke ich sie aktiv weg. bisher hat aber ignorieren funktioniert
oder wenn sie mir permanent hinterherlatscht, dann ignoriere ich das auch, bis sie merkt, dass ich gar nichts spannendes mache ...
oder wenn ich nach Hause komme und sie sich aufführt wie ein stehaufmännchen

das sind aber alles Dinge, bei denen meine Umwelt nicht zu "schaden" kommt/belästigt wird, ansonsten ziehe ich ein klares statement, "das war jetzt käse" klar vor. ich finde es immer besser dem hund ganz klar zu signalisieren "das war super"/"das war jetzt mist". Ich arbeite generell viel über Lob und eben auch Korrektur, soweit erforderlich.
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Ja, ich mache es in gewissen Situationen, und meine Erfahrungen sind ganz gut. Ich mache es vor allem, wenn der Hund noch nicht so firm ist in dem, was gerade angebracht ist. Beispielsweise wenn ich clickere und den freien Stand will ist Hinsetzen absolut nicht erwünscht - ich ignoriere es. Oder wenn der Hund ausserhalb meiner effektiven Reichweite etwas unerwünschtes tut.
Ignorieren allein bringt unerwünschtes Verhalten aber nicht zum Verschwinden, dazu brauche ich auch die Bestätigung des erwünschten Verhaltens. Nur so hat der Hund auch einen Vergleich der Konsequenzen seines Handelns. Ich ignoriere auch nicht jedes unerwünschte Verhalten: manche breche ich ab über ein Signal, oder ich nehme den Hund da raus, betreibe also Management.
natürlich, mein ep war mangelhaft.
wos ums erlernen neuer befehle oder verhaltensketten geht würd ich nie mit korrekturen kommen. frust und demotivierter hund bereiten wohl keinem freude. ich kann doch erst ans mich durchsetzen denken, wenn mein hund auch wirklich versteht was von ihm verlangt wird. also erstmal lehren, dann festigen, bis es wirklich sitzt. und erst dann würd ich bei nicht befolgen ggf korrigieren/abbrechen.
ok, wenn ich fragen darf, welches unerwü verhalten brichst du zb ab und welches ignorierst du? management is bei mir auch oft abbruch.
meine bsp: wenn hund aus frust/übersprung pflanzen zerstört, weil keine aufmerksamkeit, erfolgt sofort pos strafe in form von verbaler zurechtweisung. reicht das nicht, schränke ich hund ein, damit ers unerlässt. wenn hund an mir rumzuppelt, obwohl bekannt, dass er grad nich beachtet wird/werden kann, um aufmerksamkeit zu kriegen, ignorier ich das, solange ignoranz zum erwü ergebnis führt. ausnahmen lass ich da jetzt weg. -
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Naja, ich denke das ist auch eine Situation in der Leute, die "pro Ignorieren" sind da ein Abbruchkommando benutzen würden.
Ignorieren wird vielmehr in solchen Zusammenhängen empfohlen, wie:
um Aufmerksamkeit betteln (zB durch Anspringen o.ä.)
(bei uns v.a.) Fiepen, etc.Damit der Hund lernt: Verhalten X bringt mir nichts.
Auf der Couch wäre das ja nun Quatsch, der Hund macht das ja nicht, weil er was erreichen will, sondern erreicht bereits was, indem er es tut. Er sitzt auf der Couch, mehr will er ja nun nicht.dem stimme ich zu. ich glaube auch nicht, dass die progressiv positiven die couch sache laufen lassen würden und sich dann wundern warums nicht aufgeht. die sind doch nicht blöd, nur weil sie alles was nich pos verstärkung is nicht benutzen. obwohl den hund nicht auf die couch z lassen bzw ggf nach unten zu befördern, wär ja ne korrektur. also ich bin überfragt, wie ich grad feststell.
und ich finde, aber das is mein ding, es viel angenehmer nen mich anspringenden hund konsequent zu ignorieren, bis ers rafft, als ihm mein knie reinzurammen. das bedeutet nich, dass ich mich wiederholt zu boden scheppern lassen würd, aber bisher gabs noch keinen total resistenten hund, also alle hams kapiert ohne dass ich grob werden musst. aber das knie is echt nich unbeliebt... neulich, das fand ich schon befremdlich, kam ein aufgeschlossener rr, der eine hockende ht im park als sag ma hi einladung verstand, der ht nah, ohne sie anzuspringen. Er wurde weggeschickt, wollt aber unbedingt hi sagen und kriegte dann ihr knie ordentlich reingedonnert. bin ich ne sissy, oder findet ihr auch, dass das eher mit kanonen auf spatzen is als angemessen? -
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Ja. So meinte ich das auch.
für mich auch, nur zweimal bisher gabs hunde, denen ich begreiflich machen musste, dass mir das gefiepe aufn keks geht. ein pyri und ein cane corso - die haben gelabert und gejammert, wenn ihnen langweilig war, wenn sie frustriert waren, wenn sie aufmerksamkeit wollten. nur nich, wenn sie geschäfte zu erledigen hatten.
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