TWH Welpen in die Familie aufnehmen?
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Hallo, mein Name ist Patrick und ich habe ein paar Fragen zu der Erzihung eines TWH Welpen (Tschechoslowakischer Wolfhund Welpe). Etwas das ich jetzt schon weis ist das ich zurzeit keine Zeit für einen Welpen habe. Ich möchte mich denoch über dise Rasse und die Erzihung Informiren und hoffe das mir hir jemand weiterhelfen kann. Zu meinen Fragen: Welches Futter ist für den Welpen am bessten? Wann kann ich mit dem Training für die Komandos (Sitz, platz, bleib, usw.) anfangen? Kennt einer von euch einen Züchter für TWHs in Hessen oder Umgebung? Wie lange darf ich einen Welpen maximal alleine lassen (werde mir erst einen hollen wenn ich weis das ich ihn nicht alleine lassen muss)? Wie oft muss ich mit ihm am Tag Gassi gehen? Ich möchte mich jetzt schoneinmal für die Antworten bedanken. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich entschuldigen, den ich schreibe über die PS3 und das ist etwas schwiriger als auf dem PC zu schreiben.
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Hi,
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Hallo,
ich möchte Dir wärmstens ans Herz legen, Dich ausgiebig über diese Rasse zu informieren!
Nimm´s mir nicht übel, aber Deine Fragen klingen so, als hättest Du weder Hundeerfahrung noch Dich wirklich über Hunde(haltung) informiert. Wenn ich mich irre, korrigiere mich bitte.
Diese Rasse ist nicht ohne und braucht einen konsequenten Halter, der weiss was er tut. Erziehungsfehler können hier heftige Konsequenzen haben.
Lies Dich doch mal ein bißchen in den einschlägigen Foren ein, über Google wirst Du schnell fündig!
LG -
also ich denke bezüglich er erziehung ist das nicht anders wie bei anderen hunderasse.
Kommandos kannst du im prinzip sofort nach der eingewöhnungszeit anfangen (immer ein bisschen zwischendurch, nicht übertreiben!). Raus musst du mit einem welpen irgendwie dauernd. Bis er stubenrein ist nach jedem spielen, fressen, schlafen und aufregung. Dafür halt nicht so lange.
Welpen kann man solange alleine lassen wie man sie erzieht. Sprich, wenn er mit klar kommt und du das geübt hast ein bisschen länger als wenn er unruhig ist und du es nicht geübt hast. -
Hallo Patrick!
Darf ich fragen, warum du danach fragst, obwohl du zur Zeit eh keinen Welpen aufnehmen würdest? Und warum soll es ausgerechnet ein TWH- Welpe sein? Hattest du solche Rassen schon mal zuhause oder wie kommt's?Aber nun zu deinen Fragen:
Welches Futter ist für den Welpen am Besten?
Am Besten wäre Juniorfutter für große Rassen. Manche Hersteller produzieren gutes Futter für alle Hundetypen (wie bsp. Markus Mühle) was auch möglich wäre. Im Prinzip kannst du "irgendein" Futter nehmen. Achte einfach auf die Fütterungs- und Altersempfehlungen sowie die Mengenangabe. Wichtig hierbei ist ebenfalls, dass du nicht irgendein Futter fütterst, sondern qualitativ hochwertiges Futter.Wann kann ich mit dem Training für die Komandos (Sitz, platz, bleib, usw.) anfangen?
Eigentlich sofort. Einfach immer mal wieder bei Gelegenheit ein paar einfache Kommandos geben, loben, spielen, etc. Dass es nur so "nebenbei" gelernt wird. Stubenreinheit beginnt von anfang an, ebenso sollte er ans Autofahren, Leine und Halsband, etc. gewöhnt werden. Das etwas "anstrengendere" Training sollte kommen, wenn er sich bei dir eingelebt hat und zwischen euch eine gute, intensive Bindung besteht.Kennt einer von euch einen Züchter für TWHs in Hessen oder Umgebung?
Du könntest nach Züchtern in deiner Gegend im Internet suchen. Achte darauf, dass es gute Züchter sind, die einem Züchterverband zugehören, z.B. dem VDH.Wie lange darf ich einen Welpen maximal alleine lassen (werde mir erst einen hollen wenn ich weis das ich ihn nicht alleine lassen muss)?
Einen Welpen eigentlich gar nicht. Zunächst sollte er stubenrein werden und genügend Vertrauen zu dir aufgebaut haben, dann muss ganz langsam das Training beginnen. Du solltest damit warten, bis er alt genug ist, um lange genug inne zu halten (Welpis Blase ist noch sehr schwach). Mehr als 4- 5h sollten Hunde nicht alleine sein, Welpen noch deutlich weniger.Wie oft muss ich mit ihm am Tag Gassi gehen?
Idealerweise dreimal täglich: morgens, mittags und abends. Als Welpe sollte die Runde eher kurz gehalten werden, weil er noch nicht die Power und Ausdauer für längere Strecken hat. Je älter, aktiver und kräftiger dein Hund wird, desto länger sollte er raus. Wichtig ist die körperliche als auch geistige Förderung; auch wenn es nicht gassi geht. Jedenfalls braucht ein Tschechoslowakischer Wolfshund sehr viel Bewegung. Dabei musst du aber auf seinen Jagdtrieb achten! -
Lies dir diesen Link http://www.tschechoslowakischerwolfshund.de/ mal durch.
Ich finde diese Hunde auch total schön und mag dieses Ursprüngliche, aber ich werde nie einen haben.
Eine Bekannte von mir hat 2 und macht sogar Hundesport mit ihnen. Alleine lassen, sagt sie, geht mit einem Einzelnen nicht wirklich. Diese Tiere brauchen ihr Rudel und erst seit sie zwei hat kann sie auch mal weg. Sie lebt auf dem Land und hat ein großes Grundstück. Am Liebsten laufen die beiden durch die Natur. Obwohl sie gut erzogen sind, erliegen sie ihrem Jagdtrieb. Es wird immer nur einer abgeleint, dann klappts. Die Erziehung ist nicht einfach, denn sie sind sehr sensibel. Da wirst du kaum einen passenden Trainer finden und schon gar keine Hundeschule.
Ich kann dir nur raten dir eine andere Rasse auszusuchen, vor allem wenn du keine bis wenig Erfahrung mit großen Hunden hast.
Gruß Terrortöle -
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Hoi
Gerade was die Erziehung angeht, sind Wolfhunde (Tschechoslowakische, Saarloos und Amerikanische) nicht mit anderen Hunden vergleichbar!
Wolfhunde müssen sehr ausgiebig (aber mit viel Fingerspitzengefühl) sozialisiert und erzogen werden!
Fehler bei der Sozialisation können böse ins Auge gehen. So müssen sie u.a. sehr gut auf andere Hunde und Menschen geprägt werden. Dennoch bleiben viele Wolfhunde fremden Menschen gegenüber scheu, in ungewohnten Situationen ängstlich.
Wolfhunde sind nur selten Hunde, die zuverlässig gehorchen, sie sind sehr selbständig, neigen manchmal zum wildern (und sind dabei oft erfolgreich).
Alleine bleiben steht den meisten Wolfhunden gar nicht, ich kenne mehrere (und hatte auch mal einen), die alles(!) Zerstören, was sie können, wenn sie alleine bleiben müssen.
Das Alleine bleiben muss geübt werden, und das kann lange dauern, bis der Hund das auch "akzeptiert".Im Allgemeinen sind Wolfhunde keine Anfängerhunde und für berufstätige Leute, die den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen können, nur sehr bedingt geeignet.
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das mit der huschu kann ich so nicht stehen lassen. in unserer junghundegruppe war ein saarloos wolfhund. ein wunderschönes tier, sehr ursprünglich und instinktsicher. die hlter haben ihn auch ans alleinsein gewöhnt. vieles dauert länger, wird öfter hinterfragt.
unsere trainerin stellt sich auf jeden hund/mensch ein. jeder ist ja irgendwie anders, man kann ja nicht mit ein und derselben trainingsart jedem hund-mensch-gespann gerecht werden. sie versucht für jeden das zu finden was am besten passt und man zu einem ergebniss kommt. das hund und mensch gut zusammenleben können.
es ist doch immer eine suche, bis man die für sich passende huschu gefunden hat. nicht immer einfach alle huschus verteufeln - es gibt auch sehr gute trainer, die das herz auf dem rechten fleck haben und so lange trainingsmethoden ausprobieren, bis es klappt und alle einen weg gefunden haben.
lg -
kenn es auch so, dass man mit Wolfhunden bei den meiste Hundeschulen abgewiesen wird. Der andere Teil hat keine Ahnung von diesen Tieren und denkt dass normale Hundeerziehungs 1x1 vollkommen ausreichend ist. Eine Minderheit hat wirklich Ahnung bzw das besondere Gespür für diese Tiere..
Also Richtung Hundeschule würde ich mich auch im Vorfeld informieren, am besten sucht man sich Halter ind er näheren Umgebung und fragt diese aus, lernt deren Tiere kennen. Immer wieder finden Wolfhundetreffen statt, wo man die Tiere mit ihren Ecken und Kanten auch mal live erleben kann und die Halter ausfragen kann
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Ich finde das wäre eine gute Gelegenheit das Foto von dem Autoinneren von Nimues Halter reinzustellen.

Es ist so eine romantische Idee mit einem Hund spazieren zu gehen der aussieht wie ein Wolf - am besten noch bei Sonnenuntergang in der Wildnis während die Freundin im nahegelegenen Blockhaus am See schonmal das Essen vorbereitet - aber die Realität sieht komplett anders aus.
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Was mir nach den paar Tagen mit meinem kleinen am stärksten aufgefallen ist zum Unterschied zu meinem vorherigen Labbi:
-Der Hund ist total auf mich geprägt, ist anderen gegenüber zurückhaltend und will nicht aktiv gestreichelt werden. Das finde ich sehr positiv man muss allerdings aufpassen das er später keine Aggressionen gegenüber Fremden entwickelt die Ihn streicheln wollen.
-Absolut mega Jagdtrieb. Meinem Labbi ist es egal wenn vor Ihm ein Reh oder Hase aus dem Busch gesprungen kommt. Mein kleiner Wolfi Jagd allem hinterher was wegrennt. Vorhin hat er das erste mal ein Pferd(!) gesehen hab ihn gehalten damit er sich es anschauen kann. Ich dachte er hat angst vor dem riesen tier. Allerdings ist er, der Wurm mit seinen 8 Wochen, plötzlich ganz groß geworden und wollte hinterher sporten. Ach ja, mit dem werd ich noch viel Arbeit haben

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