Ganz wichtig, kurz vor Einschläferung
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Ich würde nicht einmal eine Fehlverknüpfung oder Umwelteinflüsse ausschließen. Wenn es ganz plötzlich kam, kann es sein, dass der Hund sich vor irgendwas erschreckt hat und das mit irgendetwas verknüpft hat, das immer um diese Zeit stattfindet. Zum Beispiel, dass es laut geknallt hat und dabei ging die Strassenlaterne an => immer wenn abends die Strassenlaternen angehen, wartet der Hund auf den Knall und steigert sich in die Angst hinein. Oder, dass sich sonst etwas verändert hat im häuslichen Bereich, zum Beispiel, dass immer um diese Zeit die Heizung einschaltet und Geräusche verursacht, oder der Nachbar im Garten irgendwas ein- oder ausschaltet. Das kann vom Hochfrequenzmäuseschreck angefangen so ziemlich alles sein. Das wäre die Richtung, in die ich zuerst forschen würde, also zum Beispiel mal mit dem Hund um diese Zeit auswärts gehen (irgendjemanden länger besuchen) und sehen, ob er dann dort auch so reagiert oder ob er ruhig bleibt und erst daheim wieder anfängt.An sowas hatte ich im ersten Moment auch gedacht.
Ich finde die Idee nicht schlecht, dass man mal einen Abend woanders mit ihm verbringt. Wäre das bei euch vielleicht machbar? - Vor einem Moment
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Hallo,
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ja, und da er ja wie du schreibst ein vergrössertes herz und wasser in den lungen hat, würde ich auch drngend abklären lassen ob es sich verschlimmert hat, das lungenödem an ausmass zunimmt.
nächtliches hecheln und unruhiges hin und her laufen wären typisch dafür, und eine heftige atemnot kann auch gut und gerne panik ähnliche zustände fördern.
ach je, alles gute für den wauz!
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Ich muss malimuc Recht geben, bei unserem war es damals dasselbe, abends unruhig bis zur Panik, kommt nicht zur Ruhe - Ursache war, dass sich mehr Flüssigkeit gestaut hatte und somit auf (ich glaube) Lunge gedrückt hat, er bekam dann also kaum Luft und daher auch das Verhalten. Nach dem Check (Röntgen und US) haben wir die Medis zur Entwässerung erhöht und danach wars wieder in Ordnung.
Die Schilddrüse wäre da aber eben auch noch ein Punkt, der solche Symptome auslösen kann.
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Danke für die ganz lieben Tips. Ich hab alles weitergegeben und morgen wissen wir erst mal mit den Blutwerten bescheid.
Ich halt euch auf dem Laufenden
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bitte auch an extrasystolen denken, bei meiner hündin war es das herz...der muskel war nach 6 jähriger schwerer herzkrankheit leider so geschädigt das sie extrasystolen bekam und darauf mit totaler panik reagierte

mit glück sieht man die beim ultraschall, aber eigentlich muß man ein 24 std ekg machen mit protokoll führen...
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Hallo,
Wollte mal den Neusten Stand loswerden.
Also beim Tierarzt wurde Blut genommen aber nur die Werte für Schilddrüse untersucht. Verstehe ich zwar nicht aber naja.Der Wert lag bei 1,5 und normal ist wohl 1,3-1,4.
Dort gibt es zwei Tierärzte. Der eine sagte sie sollen doch die Tabletten für die Schilddrüse erhöhen und der andere meinte ganz weglassen. Was sind denn das bitte für Aussagen?Nun hatten meine Schwiegereltern die Nase voll und sind zu einem anderen TA.
Die meinte sie möchte gerne ein großes Blutbild machen (am Dienstag) und dann Black neu einstellen.
Evtl kann mann dann auch Tabletten weglassen.Naja die Lösung ist noch nicht gefunden aber wir haben Hoffnung.
Aber über manche TA muss man sich echt wundern.
Lg
Alex -
Deine Schilderung erinnert mich sehr stark an die von mir sogenannte "schizophrene Phase" meines Seniors. Er zeigte genau diese Panik, die ich sonst nur bei Gewitter von ihm kannte und das die ganze Nacht und große Teile des Tages. Der sonst völlig problemlose Hund hat als ich ihn in der Zeit mal alleine lassen musste vor Panik eine Tür zerkratzt, ein Telefonkabel zerbissen und in die Wohnung gemacht.
Sehr auffällig für mich: Racki konnte draußen entspannen. Als ehemaliger Kettenhund hat er sich draußen sowieso immer sehr wohl gefühlt und hat im Haus relativ sensibel auf Geräusche reagiert (Fußgetrappel über uns etc).Nach vielen Untersuchungen (Blut inklusive Schilddrüse, Herz, Blutdruck), schlaflosen Nächten und zahlreichen Theorien, die ich wieder verworfen habe, nach Valium und Baldrian, war ich völlig übermüdet und wusste nicht mehr weiter.
Dann hat es von heute auf morgen wieder aufgehört. Zwei Wochen hat es gedauer und dann war alles wieder normal und er lebte noch 2 weitere Jahre.Meine heutige Theorie, die ich natürlich nie beweisen konnte: Er hatte eine Art Hörsturz. Hat etwas wahrgenommen (Rauschen, Pfeiffen etc) was ihn maßlos beunruhigt hat. Ich bilde mir auch ein, dass er nach seiner "schizophrenen Phase" deutlich schlechter gehört hat.
Ich drücke dem alten Knaben die Daumen.
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Ich würde einen Ultraschall vom Bauchraum machen lassen.
Meine Hündin hatte Krebs und hat sich auch so verhalten. Zittern, Hecheln und Unruhe waren bei ihr Zeichen für Schmerzen. -
Ich drücke dem Senior ganz fest die Daumen und finde es ganz toll, dass ihr ihn nicht einfach so aufgebt.

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